Der Rebell
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Nein. die Frage lautete sinngemäß, was machst Du, wenn Du nicht mehr gefragt, sprich arbeitslos, wirst. Und da ist es doch völlig in Ordnung, dass er nicht geantwortet hat:" Ich beantrage Hartz IV."- Übersetzen
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Es waren einzelne, oft radikal-religiöse Gruppen, die ihn attackierten. Elvis reagierte gar nicht darauf, weder positiv noch negativ. Bereits damals galt die Devise für ihn, sich aus politischen Dingen absolut herauszuhalten. Was er privat über diese Dinge dachte, steht nicht zur Debatte, da es keine Rolle spielte. Nur weil Elvis seiner Musik treu blieb (und selbst das nicht konsequent), war er kein Rebell, da er es völlig ohne Hintergedanken tat. Elvis wollte die Welt nicht verändern. Er wollte Menschen unterhalten und glücklich machen. Das hat mit Rebellentum nichts zu tun.doch. die Weicheimentalität, die ihm viele unterstellen, hätte wenigstens dann greifen müssen, als ihm Politiker und die ach so geschätzten Brüder und Schwestern klerikaler Gruppen vorwarfen, einen äußerst schlechten Einfluß auf die Jugend zu haben, und sogar forderten, dass er verboten werden solle. Klar hat ihn das getroffen, als Volksverführer abgestempelt zu werden. Denn er trug nicht im Schilde, den Teufel in die Unterhosen fahren zu lassen. Und doch blieb er ganz bewußt und gewollt sich und seinem feeling treu.- Übersetzen
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Verwechselst du da nicht eine ausgeprägte Höflichkeit mit unbedingt gefallen müssen?
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Ich denke, Blues Boy, dir wird auch bekannt sein, dass, als Elvis 1958 zur Army ging, der Rock'n'Roll schon mehr oder weniger zu Ende war.
Alle diejenigen, die Elvis vorwerfen, diesen verraten zu haben, als er was anderes machte, möchte ich mal sehen, wie sie sich an Elvis'Stelle verhalten hätten.Zuletzt geändert von Gilla; 14.11.2007, 10:29*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Aha? Dir dürfte aber auch bekannt sein, dass Elvis während seiner Armeezeit Rock'n'Roll-Scheiben veröffentlichte, die sich ziemlich gut in den Charts platzierten, oder?
Dass es 1958 mit dem Rock'n'Roll mehr oder weniger vorbei war, höre ich, ehrlich gesagt, zum ersten mal.
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Off-Topic:
Dass sie sich gut plazierten, denke ich , war ein Kalkül vom Colonel, während Elvis'Abwesenheit seine Fans häppchenweise zu verwöhnen.
Ich meine, dass 1958 der Zenit des Rock'n'Roll überschritten war. Um 1959 war übrigens die Zeit, in der wichtige Musiker des Genres ihr Leben verloren, z.B. Buddy Holly, Eddie Cochran, Johnny Burnette, Richie Valens....*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Ich finde, Elvis Presley lässt sich unter dem Stichwort "Rebell" nicht vollständig subsummieren.
Elvis Presley war und ist ein riesiger Steinbruch.
Für die Romantiker und Schatzsucher unter uns: Elvis Presley war und ist ein riesiger Goldclaim.
Für die Damen unter uns: Elvis Presley war und ist eine riesige Diamantenmine.
Und jede und jeder haut sich das raus, was er oder sie braucht.
Und jede und jeder haut sich so viel davon raus, wie er oder sie braucht.
Aber niemand gewinnt den ganzen Elvis Presley. Alle greifen am Ende zu kurz, es bleibt immer etwas zurück, das nicht mehr greifbar ist.
Manche wollen den Rebellen.
Manche wollen den Musiker.
Manche wollen den Schauspieler.
Manche wollen den Skandal.
Manche wollen den Tragiker.
Manche wollen den King.
Manche wollen den Goldesel.
Manche wollen den Teddy Bear.
Manche wollen die Kernfusion populärer U.S.-amerikanischer Musik.
Manche wollen die Spottfigur.
Manche wollen den Größten.
Und jeder bekommt, was er will. Immer ist es richtig. Aber nie ist es allumfassend.
Elvis ist stets größer als jede Begrifflichkeit, die wir ihm anhängen möchten.- Übersetzen
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