King dank Quantität statt Qualität
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Meines Wissens hat Elvis am Weichspülerkonzept (wie du es nennst) großen Anteil gehabt - dass er ab 1960 einen radikalen Stilwechsel vornahm, war vor allem auf seinen Mist und seine Einschätzung der Musikbranche gewachsen.
Mir geht es weniger um die Massenwirkung von Elvis - die hat ihren Ursprung in seiner Person.
Mir geht es mehr um die "Masse dessen, was Elvis produziert hat und was er, wie auch immer, hinterlassen hat". Es ist die Masse, von der wir Fans uns nähren und die uns quicklebendig hält.
Meine Prognose: Wartet es mal ab, wenn FTD die Segel streicht und die letzten Silberlinge nach und nach aus den Regalen verschwinden ... Sony BMG mit ihrem offiziellen Label hat es bereits getan (mit wenigen unspektakulären Ausnahmen) ... Die Fangemeinde wird schrumpfen ...- Übersetzen
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Dann kommen sie mit neu aufgearbeiteten Werken, in moderner Form verändert, wie es schon mehrfach, und nicht schlecht, geschehen ist: ich erinnere an "A little less conversation".
Vielleicht schrumpft die Fan Gemeinde ja auch, auch hier kommt es weniger auf die Masse als auf die Klasse an! Ich finde es grossartig, wenn junge Leute sich auch heute noch für seine Musik begeistern können. Ich hoffe, diesen oder jenen wird es in fünfzig Jahren auch noch geben!
Jesse
Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...
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Ja, stimmt. Ich versuche zu verstehen, warum Elvis über Jahrzehnte hinweg der King, der Mythos und auch ein Massenphänomen (für unzählige Fans) ist. Meines Erachtens liegt es an seinem Charisma und seiner Musik und dann aber auch an seinem umfangreichen Erbe, mit dem wir häppchenweise gefüttert werden.- Übersetzen
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also eine einzigartige künstlerische Qualität, die von einer überwältigenden Quantität an Material untermauert wird
sehr zur Freude einer zwar stetig kleinerwerdenden aber letztlich ziemlich beständigen Fangemeinde ... das konnte ja nicht besser laufen ... zumindesten in meinen Augen ... ist ja fast wie bei Mozart ... nur das der nicht singen, dafür aber umso besser komponieren konnte
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Die Größe nicht unbedingt, aber die anbleibende Fangemeinde sollte wichtig sein, denn ohne Fans gerät er in Vergessenheit. Zumindest so 2-3 sollte es doch noch geben, die seine Erinnerung aufrecht erhalten.
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Tatsache ist nunmal das Elvis heutzutage und auch hinkünftig nicht mehr diese Breitenwirkung erzielen kann ... Elvisfans stellen doch jetzt schon eher eine kleine aber feine Minderheit dar ... ich finde das nicht weiter schlimm, also für mich persönlich als Fan ... Hauptsache möglichst viel Material wird veröffentlicht ... und das ist zum Großteil eh geschehen ... dank Internet haben auch Randgruppierungen eine ganz gute Bühne ... bleibt zu hoffen, daß es sich langfristig auf einem stabilen Niveau einpendelt ... ich denke Elvis Qualität bürgt dafür ...- Übersetzen
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Ja und Nein. Um den jährlich wiederkehrenden Quark zu kaufen, braucht es keine Fans, das sind normale Leute, die sich die Xmas oder Best of CD kaufen. Aber die unbekannteren Veröffentlichungen werden wohl mehr von Fans gekauft. FTD's z.B. würden ohne Fans sicher nicht existieren....
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Ohne die Fans gibt es aber niemanden oder kaum jemanden, der ihn dann noch hören oder sehen wollte, dann würden keine CD's und DVD's mehr verkauft werden, wenn es kein Interesse mehr an seiner Person gäbe, würde er in den öffentlichen Medien totgeschwiegen und wie bitte soll Elvis dann noch die Erinnerung an sich aufrechterhalten?
Jesse
Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...
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Erinnerung aufrechterhalten... ...klingt sehr missionarisch, aber dafür ist der gemeine Elvisfan ja auch bekannt...
Was muss da eigentlich immer aufrechterhalten werden?
Man muss sich doch nur mal den Querschnitt in einem Elvisforum ansehen: 2/3 haben null bis kaum Interesse an wirklich essentiellen Fakten und Diskussionen - abseits von Bilderchenthreads, da geht es auch nicht um Elvis, sondern ums Ausleben der eigenen Komplexe, merke: Das eigene Leben ist ja so perfekt, nur die anderen Leute, die haben Pech!
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ich finde Fakten und Diskussionen sind gar nicht so essentiell ... das wird überschätzt ... die Musik selber und die Optik sind eigentlich essentieller
was das Ausleben von Komplexen betrifft ... das ist immer der Knackpunkt in der menschlichen Interaktion und nichts Elvis(fanforum)spezifisches ...
Projektion und Übertragung sind übrigens 2 nicht unwichtige Elemente, die Elvis Anziehungskraft mitausmachen ...- Übersetzen
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ich finde wenn man von masse der veröffentlichungen spricht...die zur populariät von elvis führen soll.... dann sind wir ganz auf dem falschen dampfer.... zu elvis lebzeiten wurde im vergleich zu anderen stars relativ wenig veröffentlicht ....man nehme dean martin, sinatra, andy williams etc. von all diesen leuten gab es schon damals viel mehr als von E. allein schon die TV shows jede Woche usw. was es von E. nie gab...meiner meinung nach gab es sogar relativ wenig von ihm zu seinen lebzeiten im vergleich zu anderen....und wenn man die unzähligen veröffentlichungen nach seinem tod sieht, dann ist das nur ein zeichen, dafür, daß die menge immer mehr von ihm wollte....ich denke daß es von den oben angesprochenen stars sehr viel mehr material gibt dass nie veröffentlicht wurde....von elvis wird nunmal so gut wie alles veröffentlicht....sachen wovon man zu seinen lebzeiten nie daran gedacht hätte die jemals zu veröfftentlichen...wenn ich allein die tv shows von dean martin nehme....die es zum teil nie auf dvd oder video gab... dann hab ich schon mehr material als das was regulär von elvis veröffentlicht wurde....usw. also so kann in meinen augen nie die grosse quantität bei elvis die rolle gespielt haben- Übersetzen
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