16.8.77 - Elvis wiederbelebt!

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  • Hound_Dog
    Gehört zum Inventar

    • 31.01.2006
    • 1617

    #91
    Darüber habe ich auch schon nachgedacht ob ein Schock wie eine Nahtoderfahrung ihn wieder zurück ins Leben geholt hätte.
    Also in die wirklichkeit
    Dann wieder alles versuchen in den griff zubekommen und sich vor allen Hilfe zu suchen.
    Die Kraft und die einsicht fehlten ihn leider.
    Leben heißt rückwärts gelesen Nebel. Vielleicht ist das der Grund, warum wir manchmal nicht durchblicken.

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    • MysteryTrain
      Posting-Legende

      • 12.07.2008
      • 7260

      #92
      Zitat von Hound_Dog
      Dann wieder alles versuchen in den griff zubekommen und sich vor allen Hilfe zu suchen.
      Die Kraft und die einsicht fehlten ihn leider.
      Wenn man Larry Geller glauben will, dann hatte er das alles ernsthaft vor. Er wollte sein komplettes Leben ändern, sich auskurieren auf Hawaii (das Haus dazu hatte er sich bereits ausgesucht).
      Hinterher wollte er wieder ins Filmgeschäft, als Schauspieler und vielleicht sogar als Produzent.
      Hier das Interview: https://www.elvisnachrichten.de/showthread.php?t=27758

      Larry Geller ist für manche mit Vorsicht zu genießen, aber was sollte es ihm bringen, dort Lügengeschichten zu erzählen?

      Kommentar

      • Hound_Dog
        Gehört zum Inventar

        • 31.01.2006
        • 1617

        #93
        Das Interview kann ich nicht gut übersetzten
        Was du sagst ist mir völlig neu alles. Aber wenn es wirklich wahr ist, war es dann nur eine Idee von Elvis
        Man kennt ja Elvis der mal eine Idee hatte sie aber schnell wieder verwarf.
        Ich glaube das nicht alles eine Lüge ist was Larry von sich gibt.
        Leben heißt rückwärts gelesen Nebel. Vielleicht ist das der Grund, warum wir manchmal nicht durchblicken.

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        • TheKing
          Board-Legende

          • 19.06.2006
          • 20721

          #94
          Nicht nur Larry erzählt das, Elvis hat wohl wirklich ein paar Lippenbekenntnisse gemacht, dass er Dinge verändern will und gesünder werden will usw. Ich glaube ihm diese Vorsätze auch, aber es von der Idee und dem Gedanken, dann wirklich in die Realität umzusetzen ist nicht einfach...da bin ich ein bißchen skeptisch...Es zeigt aber, dass er nicht lebensmüde war oder mit seinem baldigen Ableben gerechnet hat.
          Ohne Worte!

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          • Gast

            #95
            Ich würde die Aussagen Gellers als Wunschdenken abtun.

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            • MysteryTrain
              Posting-Legende

              • 12.07.2008
              • 7260

              #96
              Zitat von A. C. van Kuijk
              Ich würde die Aussagen Gellers als Wunschdenken abtun.
              Wunschdenken vielleicht, aber von allen, inklusive Elvis. Ich kann mir gut vorstellen, dass Elvis solche Pläne geäußert hat (wahrscheinlich während des Hawaii-Urlaubs im März 1977). Solche Pläne müssen aber auch umgesetzt werden und da fehlte Elvis zum einen die nötige Konsequenz und zum anderen schlicht und einfach die Zeit. Immerhin war er 5 Monate später bereits tot.

              Keiner weiß, wie es nach dem 16.8. weitergegangen wäre. Hätte er sich 1 Jahr lang nach Hawaii zurückgezogen, ohne Konzerte, ohne Aufnahmesessions, ohne Termine - hätte gesünder gelebt, seinen Medikamentenkonsum reduziert - Dann wäre Vieles möglich gewesen.

              Wenn er diese Pläne geäußert hat und wenn Larry Geller dies so wichtig erscheint, dann doch deshalb, um Spekulationen zu entgegnen, Elvis sei lebensmüde gewesen und habe möglicherweise sogar Selbstmord verübt (davon war Goldman ja felsenfest überzeugt ).

              Wenn es so oder so ähnlich war, wie Geller es berichtet, dann hat Elvis keinesfalls mit einem so frühen Ableben gerechnet und hatte noch viel vor.

              Kommentar

              • Winston

                #97
                Man sollte bei dieser Diskussion nicht nur den Medikamentenmißbrauch und
                Elvis' Sucht mit einbeziehen. Wie lange Elvis gelebt hätte ohne diese schreck-
                liche Sucht kann man sicherlich nicht beurteilen. Gladys ist mit 46 Jahren ge-
                storben und ihre Gene sind sicherlich vererbt worden. Dies hat meiner An-
                sicht auch seinen Teil zum frühen Tod von Elvis beigetragen. Der frühe Tod
                von Mitgliedern der Familie Smith fällt laut Elaine Dundy (Elvis and Gladys) auf.

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                • Gast

                  #98
                  Zitat von MysteryTrain
                  Keiner weiß, wie es nach dem 16.8. weitergegangen wäre. Hätte er sich 1 Jahr lang nach Hawaii zurückgezogen, ohne Konzerte, ohne Aufnahmesessions, ohne Termine - hätte gesünder gelebt, seinen Medikamentenkonsum reduziert - Dann wäre Vieles möglich gewesen.
                  Jeder Mensch mit einem Problem erzählt doch, dass er sein Leben ändern will - gleich morgen. Wenn er weiterlebt, erweisen sich diese Aussagen als hohles Geschwätz. Stirbt er aber, so kann sich die Nachwelt daran festhalten, dass der Verblichene seine Probleme in den Griff bekommen und noch einmal so richtig losgelegt hätte.

                  Vielleicht gehört Larry Geller ebenfalls zu der Sorte Mensch, die Wunschdenken und Wirklichkeit verwechselt und tatsächlich an solche Aussagen glaubt. Es ist aber auch nicht unwahrscheinlich, dass er um die Denkweise der Elvis-Fans weiß und daraus gezielt Kapital schlägt.
                  Zuletzt geändert von Gast; 09.10.2014, 09:47

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                  • Gast

                    #99
                    Zitat von Winston
                    Gladys ist mit 46 Jahren ge-
                    storben und ihre Gene sind sicherlich vererbt worden.
                    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Gladys bei einem gesünderen Lebensstil älter geworden wäre.

                    Kommentar

                    • MysteryTrain
                      Posting-Legende

                      • 12.07.2008
                      • 7260

                      #100
                      Zitat von A. C. van Kuijk
                      Jeder Mensch mit einem Problem erzählt doch, dass er sein Leben ändern will - gleich morgen. Wenn er weiterlebt, erweisen sich diese Aussagen als hohles Geschwätz. Stirbt er aber, so kann sich die Nachwelt daran festhalten, dass der Verblichene seine Probleme in den Griff bekommen und noch einmal so richtig losgelegt hätte.

                      Vielleicht gehört Larry Geller ebenfalls zu der Sorte Mensch, die Wunschdenken und Wirklichkeit verwechseln und tatsächlich an solche Aussagen glauben. Es ist aber auch nicht unwahrscheinlich, dass er um die Denkweise der Elvis-Fans weiß und daraus gezielt Kapital schlägt.
                      Natürlich immer nur das Negative annehmen, wenn es um Elvis geht. Sieh dich doch mal im Showbusiness um. Da gibt es Leute, die waren wesentlich schlimmer auf Droge als Elvis, sind unzählige Male gescheitert, damit aufzuhören und sind heute clean und fit und erfreuen sich jeden neuen Tag ihres Lebens.

                      Elvis bekam diese Chance nicht, weil sein Körper nicht robust genug war, Tabletten und ungesunden Lebensstil zu verkraften (einem Keith Richards z.B. hätte man es wahrscheinlich nicht mal angemerkt, wenn er so gelebt hätte wie Elvis - umgekehrt aber wäre Elvis nach 3 Monaten Keith-Richards-Lebensstil mausetot gewesen). Daraus kann man jetzt aber noch lange nicht schließen, dass er die Kehrtwende nicht gepackt hätte.
                      Wenn er es vorhatte und dies erst 1977, dann war das natürlich zu spät - nur konnte er ja nicht wissen, dass er in 5 Monaten tot ist.

                      Deiner Meinung nach hat sich Elvis gedacht: Ich bin sowieso bald tot, dann lasse ich es nochmal kräftig krachen, Tochter, Freundin, Freunde und Fans sind mir egal. Ich mache mich eh bald vom Acker!

                      Aber wie kann man auch anders denken, wenn man jede nur erdenkliche negative menschliche Eigenschaft auf Elvis projeziert!
                      Zuletzt geändert von MysteryTrain; 09.10.2014, 10:35

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                      • Gast

                        #101
                        Zitat von MysteryTrain
                        Deiner Meinung nach hat sich Elvis gedacht: Ich bin sowieso bald tot, dann lasse ich es nochmal kräftig krachen, Tochter, Freundin, Freunde und Fans sind mir egal. Ich mache mich eh bald vom Acker!
                        Wo habe ich einen solchen Unsinn geschrieben?

                        Zitat von MysteryTrain
                        Aber wie kann man auch anders denken, wenn man jede nur erdenkliche negative menschliche Eigenschaft auf Elvis projeziert!
                        Ich projeziere nicht, sondern beurteile -mangels Alternativen- nach Aktenlage.

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                        • MysteryTrain
                          Posting-Legende

                          • 12.07.2008
                          • 7260

                          #102
                          Zitat von A. C. van Kuijk

                          Ich projeziere nicht, sondern beurteile -mangels Alternativen- nach Aktenlage.
                          Deshalb kann man mit dir nicht diskutieren, da du dir deine "Akten" je nach Belieben zurechtbiegst oder gleich erfindest

                          Wer hätte dem dicklichen Elvis von 1965/66 zugetraut, ab Sommer 1968 blendend auszusehen und ein Live-Comeback hinzulegen?
                          Auch da war Elvis bereits schon extremst medikamentenabhängig. Der einzige Unterschied zu 1977: Sein Körper war noch nicht ganz am Ende und machte den Missbrauch noch mit.

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                          • Gast

                            #103
                            Zitat von MysteryTrain
                            Deshalb kann man mit dir nicht diskutieren, da du dir deine "Akten" je nach Belieben zurechtbiegst oder gleich erfindest.
                            Warum ergehen sich dann meine Kritiker in allgemeinen Behauptungen und Anschuldigungen, anstatt meine zurechtgebogenen und erfundenen Behauptungen Stück für Stück zu widerlegen?

                            Zitat von MysteryTrain
                            Wer hätte dem dicklichen Elvis von 1965/66 zugetraut, ab Sommer 1968 blendend auszusehen und ein Live-Comeback hinzulegen?
                            Für einen 30jährigen ist es kein Ding der Unmöglichkeit, etwa 10 Kilo abzunehmen.

                            Zitat von MysteryTrain
                            Auch da war Elvis bereits schon extremst medikamentenabhängig. Der einzige Unterschied zu 1977: Sein Körper war noch nicht ganz am Ende und machte den Missbrauch noch mit.
                            Und dann behauptest Du, ich würde mir die Fakten zurechtbiegen?

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                            • Hound_Dog
                              Gehört zum Inventar

                              • 31.01.2006
                              • 1617

                              #104
                              @A. C. van Kuijk warum bist du ständig so negativ eingestellt was Elvis anbelangt? Da hat ja kaum einer mehr lust auf dich zu antworten wenn dann eh nur sowas bei herum kommt.
                              Leben heißt rückwärts gelesen Nebel. Vielleicht ist das der Grund, warum wir manchmal nicht durchblicken.

                              Kommentar

                              • MysteryTrain
                                Posting-Legende

                                • 12.07.2008
                                • 7260

                                #105
                                Ich kann sogar noch weiter zurückgehen und sagen, dass Elvis bereits 1960 seine Medikamentenabhängigkeit, was Schlaf-, Aufputschmittel Appetitanreger und Appetitzügler angeht, nicht mehr im Griff hatte. Das können viele bestätigen, die ihn seit der Army kannten und das ist bei der Army auch nichts Ungewöhnliches, dass man sich dort das leben mit diversen Mittelchen etwas leichter macht.

                                Spätestens 1977 muss Elvis doch gesehen haben, dass ihm alles aus den Händen gleitet, v.a. seine Gesundheit. Und für so blöd halte ich ihn wirklich nicht, dass er da keinerlei Zusammenhang mit seinem Lebenswandel sah.

                                Also gibt es nur folgende 2 Möglichkeiten:

                                A) Ihm war alles egal, er wollte weiterhin am Limit leben, hatte keinerlei Verantwortungsgefühl für seine Tochter, seine Familie, Freunde und Fans

                                B) Ihm war bewusst, dass sich etwas ändern musste, hatte teilweise vage, teilweise schon konkrete Vorstellungen, wie das ablaufen könnte - Nur kam diese Einsicht zu spät und ihm blieb keine Zeit mehr, sie umzusetzen oder es zumindest zu versuchen.

                                Mal angenommen, Geller hat recht und diese Einsichten kamen während des Hawaii Urlaubs im März 1977 - Danach war er (mit Unterbrechung von 6 Wochen im Sommer) bis Ende August mit Konzerten ausgebucht - WANN hätte er da mit solch grundlegenden Änderungen anfangen sollen??

                                Wenn es stimmt was Geller sagt (und ich finde nicht, dass das reine Lügengeschichten sind), dann kam Elvis schlicht und einfach sein eigener Tod in die Quere, den er zu diesem Zeitpunkt nicht erwartet hat.

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