Col.Parker - War er der richtige ?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • TheKing
    Board-Legende

    • 19.06.2006
    • 20721

    #31
    Stuzy ist also der meinung, dass die Zusammenarbeit von Tom Parker und Elvis Presley perfekt war. Alles bestens.


    Ich sehe das nicht so. Parker war ein Ass im knallharten Verhandeln und mit dem Superpfund Elvis konte er so richtig wuchern! Er erzielte unverschämte Summen, das machte er richtig gut. Er hat aber vollkommen übersehen, oder relativ gering bewertet wie sein Schützling sich dabei fühlt, für den Deal zwischen den beiden zählte allein der kommerzielle Erfolg.

    Ein Song, dessen Songwriter nicht die knallharten Regeln des Colonels nicht akzeptierte konnte von Elvis nicht gesungen werden.

    Ein Film der einen anderen schauspielerischen Anspruch bedeutet hätte konnte nicht gedreht werden, der Colonel erlaubte keine Experimente.

    So haben wir einen Elvis in den sechziger Jahren, der auf Kosten der filmischen Qualität und auf Kosten der musikalischen Qualität vom Rock`n Roll Rebel zum Familienteddy mutierte, weil es kommerziell erfolgreich war.

    Ich persönlich hätte mir da schon ein bißchen mehr Feeling für das Resultat gewünscht. Die Filme wurden ja wirklich lieblos runterproduziert und der Katalog der Songs ist großen Teils unter aller Sau. Die Balladen waren immer okay, weil Elvis das draufhat wie kein Zweiter, aber was uns da als Uptempo angeboten wird...meine Fresse...peinlich!

    Und das ist eben dann kein gutes Management, wenn das Produkt so in den Keller gefahren wird. Man hätte sogar unter Wahrung des Rahmenkonzeptes, mehr Wert auf Qualität legen können. Die ätzende Routine, die da entstanden istr hat weder Elvis gutgetan, noich dem Publikum, naja es hat einigermaßen Geld gemacht, aber immer schlechter...Blue Hawaii das war ein Ding!

    Aber danach wurde es doch oft fast penetrant. Wie schön wäre es gewesen wenn Elvis in den Sechzigern mal ein engagiertes Album aufgenommen hätte.
    Dann hätte wir mehr Material in der Qualität von bspw. "Memphis Tennesee" und weniger wie "Beachshack", "Spinout" und "Rock-A-hula".

    Warum nicht ein guter ambitionierter Spielfilm und zwei Familienkomödien pro Jahr? Das hätte Elvis gut getan und auch anderes Publikum erschlossen. Elvis hatte in jedem Fall mehr drauf!

    Mir tut es weh zu sehen wie frustriert und resigniert Elvis oft war und wie albern sein Filmwerk heute dasteht. Er hätte in diesen Dingen künstlerisch viel besser beraten werden können.

    Sicherlich hat Elvis diese Dinge irgendwo akzeptiert und man kann daher nicht mit dem Finger auf Parker zeigen und sagen:" Der ist schuld!"

    Aber die Frage, ob ein anderes Management richtiger für Elvis hätte sein können, würde ich mit "JA!" beantworten. Geld ist nicht alles!
    Ohne Worte!

    Kommentar

    • gast-20080405

      #32
      Zitat von TheKing
      Stuzy ist also der meinung, dass die Zusammenarbeit von Tom Parker und Elvis Presley perfekt war. Alles bestens.


      Ich sehe das nicht so. Parker war ein Ass im knallharten Verhandeln und mit dem Superpfund Elvis konte er so richtig wuchern! Er erzielte unverschämte Summen, das machte er richtig gut. Er hat aber vollkommen übersehen, oder relativ gering bewertet wie sein Schützling sich dabei fühlt, für den Deal zwischen den beiden zählte allein der kommerzielle Erfolg.

      Ein Song, dessen Songwriter nicht die knallharten Regeln des Colonels nicht akzeptierte konnte von Elvis nicht gesungen werden.

      Ein Film der einen anderen schauspielerischen Anspruch bedeutet hätte konnte nicht gedreht werden, der Colonel erlaubte keine Experimente.

      So haben wir einen Elvis in den sechziger Jahren, der auf Kosten der filmischen Qualität und auf Kosten der musikalischen Qualität vom Rock`n Roll Rebel zum Familienteddy mutierte, weil es kommerziell erfolgreich war.

      Ich persönlich hätte mir da schon ein bißchen mehr Feeling für das Resultat gewünscht. Die Filme wurden ja wirklich lieblos runterproduziert und der Katalog der Songs ist großen Teils unter aller Sau. Die Balladen waren immer okay, weil Elvis das draufhat wie kein Zweiter, aber was uns da als Uptempo angeboten wird...meine Fresse...peinlich!

      Und das ist eben dann kein gutes Management, wenn das Produkt so in den Keller gefahren wird. Man hätte sogar unter Wahrung des Rahmenkonzeptes, mehr Wert auf Qualität legen können. Die ätzende Routine, die da entstanden istr hat weder Elvis gutgetan, noich dem Publikum, naja es hat einigermaßen Geld gemacht, aber immer schlechter...Blue Hawaii das war ein Ding!

      Aber danach wurde es doch oft fast penetrant. Wie schön wäre es gewesen wenn Elvis in den Sechzigern mal ein engagiertes Album aufgenommen hätte.
      Dann hätte wir mehr Material in der Qualität von bspw. "Memphis Tennesee" und weniger wie "Beachshack", "Spinout" und "Rock-A-hula".

      Warum nicht ein guter ambitionierter Spielfilm und zwei Familienkomödien pro Jahr? Das hätte Elvis gut getan und auch anderes Publikum erschlossen. Elvis hatte in jedem Fall mehr drauf!

      Mir tut es weh zu sehen wie frustriert und resigniert Elvis oft war und wie albern sein Filmwerk heute dasteht. Er hätte in diesen Dingen künstlerisch viel besser beraten werden können.

      Sicherlich hat Elvis diese Dinge irgendwo akzeptiert und man kann daher nicht mit dem Finger auf Parker zeigen und sagen:" Der ist schuld!"

      Aber die Frage, ob ein anderes Management richtiger für Elvis hätte sein können, würde ich mit "JA!" beantworten. Geld ist nicht alles!
      Elvis hätte ihn jederzeit feuern können, oder zumindest seine Meinung zu den Verträgen äußern können, die er (blind) unterschrieb. Tat er das? Nein. Also dürfte es für ihn der beste Manager gewesen sein, den er sich vorstellen konnte. Allein das zählt. Ob er in UNSEREN Augen ein guter Manager war oder nicht, ist doch völlig unwichtig. Wir sind doch nicht die Vormünder von Elvis. Er war ein erwachsener Mensch, der allein entscheiden konnte, was für ihn gut ist und was nicht.
      Mir könnte der Kragen platzen wenn ich Sachen höre wie "Elvi shätte dies oder das tun müssen" "Elvis hätte dieses und jenes Lied aufnehmen müssen" bla bla bla. Er hat SEIN Leben gelebt und SEINE Entscheidungen für sich getroffen (und war auch noch ein klein wenig erfolgreich damit ...). Was wir davon halten, ist völlig unerheblich. Entweder wir können mit seinem Lebenswerk etwas anfangen oder wir können es nicht. Es wird niemand gezwungen, Elvis toll zu finden. Wer gesellschaftskritische Lieder hören will, soll Dylan, Cash & co. hören (tu sogar ich). Aber zu meinen, Elvis hätte alles singen müssen, was den Leuten im Laufe von über 50 Jahren an Musikstilen gefällt, ist ein wenig vermessen.
      Zumeist kommen solche Nörgeleien von Elvisfans, die alles von ihm im Schrank stehen haben, jede CD, jedes Video, jede Bootleg, jeden Take und jeden Schnipsel. Da ist man irgendwann seiner Sammlung überdrüssig und fängt an herumzuspinnen, was Elvis denn noch alles H ÄTTE machen können

      Elvis hat mehr geleistet, mehr aufgenommen und produziert als jeder andere Künstler seiner Zeit. Wem das nicht genug ist, der ist ein wenig undankbar und größenwahnsinnig

      Kommentar

      • gast-20071116

        #33
        Zitat von Stutz71
        Elvis hätte ihn jederzeit feuern können, oder zumindest seine Meinung zu den Verträgen äußern können, die er (blind) unterschrieb. Tat er das? Nein. Also dürfte es für ihn der beste Manager gewesen sein, den er sich vorstellen konnte. Allein das zählt. Ob er in UNSEREN Augen ein guter Manager war oder nicht, ist doch völlig unwichtig. Wir sind doch nicht die Vormünder von Elvis. Er war ein erwachsener Mensch, der allein entscheiden konnte, was für ihn gut ist und was nicht.
        Mir könnte der Kragen platzen wenn ich Sachen höre wie "Elvi shätte dies oder das tun müssen" "Elvis hätte dieses und jenes Lied aufnehmen müssen" bla bla bla. Er hat SEIN Leben gelebt und SEINE Entscheidungen für sich getroffen (und war auch noch ein klein wenig erfolgreich damit ...). Was wir davon halten, ist völlig unerheblich. Entweder wir können mit seinem Lebenswerk etwas anfangen oder wir können es nicht. Es wird niemand gezwungen, Elvis toll zu finden. Wer gesellschaftskritische Lieder hören will, soll Dylan, Cash & co. hören (tu sogar ich). Aber zu meinen, Elvis hätte alles singen müssen, was den Leuten im Laufe von über 50 Jahren an Musikstilen gefällt, ist ein wenig vermessen.
        Zumeist kommen solche Nörgeleien von Elvisfans, die alles von ihm im Schrank stehen haben, jede CD, jedes Video, jede Bootleg, jeden Take und jeden Schnipsel. Da ist man irgendwann seiner Sammlung überdrüssig und fängt an herumzuspinnen, was Elvis denn noch alles H ÄTTE machen können

        Elvis hat mehr geleistet, mehr aufgenommen und produziert als jeder andere Künstler seiner Zeit. Wem das nicht genug ist, der ist ein wenig undankbar und größenwahnsinnig
        Nuff said! :finger032:

        Kommentar

        • Lexa

          #34
          Stutz:

          Manchmal wird Elvis wirklich hingestellt, als wär er ein unmündiger Mensch gewesen, der keine Entscheidungen treffen konnte.

          Kommentar

          • michael grasberger
            Posting-Legende

            • 16.02.2006
            • 9974

            #35
            Zitat von Stutz71
            Elvis hätte ihn jederzeit feuern können, oder zumindest seine Meinung zu den Verträgen äußern können, die er (blind) unterschrieb. Tat er das? Nein. Also dürfte es für ihn der beste Manager gewesen sein, den er sich vorstellen konnte.
            eine etwas simple schlussfolgerung. zwischen elvis und dem colonel gab es ein sehr diffiziles wechselseitiges abhängigkeitsverhältnis, das weit über die rationale ebene hinausgeht.

            Zitat von Stutz71
            Wer gesellschaftskritische Lieder hören will, soll Dylan, Cash & co. hören
            oh mann, wer will denn schon "gesellschaftskritische lieder" hören!

            wieder eine deiner doofen unterstellungen. ich liebe dylan und cash, aber ich bin weiß gott recht wenig dran interessiert, "gesellschaftskritische lieder" zu hören, weder von den beiden noch von elvis. dasselbe gilt für so ziemlich alle dylan und cash-fans, die ich kenne (und das sind viele). sorry, aber du scheinst mit deiner popkulturellen wahrnehmung & begrifflichkeit irgendwann in den 70er steckengeblieben zu sein.

            und im übrigen hat niemand elvis vorgeworfen, keine gesellschaftskritischen lieder gesungen zu haben. du halluzinierst...

            "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
            (Nick Tosches)

            Kommentar

            • TheKing
              Board-Legende

              • 19.06.2006
              • 20721

              #36
              Zitat von Stutz71
              Elvis hätte ihn jederzeit feuern können, oder zumindest seine Meinung zu den Verträgen äußern können, die er (blind) unterschrieb. Tat er das? Nein. Also dürfte es für ihn der beste Manager gewesen sein, den er sich vorstellen konnte. Allein das zählt. Ob er in UNSEREN Augen ein guter Manager war oder nicht, ist doch völlig unwichtig. Wir sind doch nicht die Vormünder von Elvis. Er war ein erwachsener Mensch, der allein entscheiden konnte, was für ihn gut ist und was nicht.
              Mir könnte der Kragen platzen wenn ich Sachen höre wie "Elvi shätte dies oder das tun müssen" "Elvis hätte dieses und jenes Lied aufnehmen müssen" bla bla bla. Er hat SEIN Leben gelebt und SEINE Entscheidungen für sich getroffen (und war auch noch ein klein wenig erfolgreich damit ...). Was wir davon halten, ist völlig unerheblich. Entweder wir können mit seinem Lebenswerk etwas anfangen oder wir können es nicht. Es wird niemand gezwungen, Elvis toll zu finden. Wer gesellschaftskritische Lieder hören will, soll Dylan, Cash & co. hören (tu sogar ich). Aber zu meinen, Elvis hätte alles singen müssen, was den Leuten im Laufe von über 50 Jahren an Musikstilen gefällt, ist ein wenig vermessen.
              Zumeist kommen solche Nörgeleien von Elvisfans, die alles von ihm im Schrank stehen haben, jede CD, jedes Video, jede Bootleg, jeden Take und jeden Schnipsel. Da ist man irgendwann seiner Sammlung überdrüssig und fängt an herumzuspinnen, was Elvis denn noch alles H ÄTTE machen können

              Elvis hat mehr geleistet, mehr aufgenommen und produziert als jeder andere Künstler seiner Zeit. Wem das nicht genug ist, der ist ein wenig undankbar und größenwahnsinnig

              Es ging doch darum einmal darüber zu sprechen, ob wir den Colonel für den bestdenkbaren Manager halten. Ein Gesprächsthema, weiter nichts. Was Du Dich da echauffierst verstehe ich nicht. Ist doch ohnehin rein hypothetisch.

              Es ist doch vollkommen logisch, das die Dinge so waren wie sie sind. Ob Elvis mit den Entscheidungen des Colonels immer so glücklich war ist eine andere Frage. Immerhin hat ihm der Deal immer viele Millionen beschehrt. Wie glücklich er damit später war ist auch offensichtlich. Also wenn Du so rüberkommst, dann brauchen wir wirklich nicht über sowas sprechen. Ich finde jedenfalls manche Dinge sehr schade.

              Wenn Du alles was Elvis getan hat super findest, dann gratuliere ich Dir!

              Ohne Worte!

              Kommentar

              • Girlhappy
                Gehört zum Inventar

                • 24.09.2003
                • 1098

                #37
                Ohhhh, da wären wir wieder bei dem Lieblingsthema: Der Colonel hat.....

                In erster Linie war Elvis mal kein Baby, er konnte alleine ohne Hilfe über die Straße gehen und war für meine Begriffe sehr intelligent. Ewig wird Elvis als Idiot abgestempelt, der eine Marionette des Colonels war. Das grenzt schon an Beleidigung.

                Hätte ihm was nicht gepasst, dann hätte er es geändert. Hat er aber nicht. Denn so wie ich Elvis einschätze, hat ihm niemand, aber auch niemand sagen dürfen, was er tun soll und was er nicht tun soll.

                Vielleicht hätte einiges anders laufen können. Aber die beiden, der Colonel und Elvis, waren ein Supergespann, das seinesgleichen sucht. Sie haben zusammen ein Multi-Millionen-Unternehmen geleitet und das haben sie gut gemacht.

                Anspruchsvolle Filme, hört doch auf mit dem Quatsch. Wir wollten damals keine anspruchsvollen Filme mit Elvis sehen - sondern nur Elvis auf der Leinwand. So war das.

                Und immer diese Leier mit den Auslands-Tourneen. Vielleicht wollte Elvis überhaupt nicht ins Ausland. Wer kann denn das beurteilen? Vielleicht hat ihm seine Army-Zeit hier in Deutschland gereicht und er hatte die Schnauze voll. Wer weiß das schon? Und als Elvis wieder anfang der 70er Jahre auf Tournee ging, da hatte er schon seine vielen Helferlein im Gepäck. Das war in Amerika überschaubar, aber nicht z.B. in Europa. Denkt mal darüber nach.

                Elvis kennt jeder, auch heute noch - 30 Jahre nach seinem Tod. Bis in die entferntesten Winkel der Welt. Elvis ist mit nichts zu vergleichen. Und das beruht auf dem genialen Management von Colonel Tom Parker.


                .

                Kommentar

                • TheKing
                  Board-Legende

                  • 19.06.2006
                  • 20721

                  #38
                  Zitat von Girlhappy
                  Ohhhh, da wären wir wieder bei dem Lieblingsthema: Der Colonel hat.....

                  In erster Linie war Elvis mal kein Baby, er konnte alleine ohne Hilfe über die Straße gehen und war für meine Begriffe sehr intelligent. Ewig wird Elvis als Idiot abgestempelt, der eine Marionette des Colonels war. Das grenzt schon an Beleidigung.

                  Hätte ihm was nicht gepasst, dann hätte er es geändert. Hat er aber nicht. Denn so wie ich Elvis einschätze, hat ihm niemand, aber auch niemand sagen dürfen, was er tun soll und was er nicht tun soll.

                  Vielleicht hätte einiges anders laufen können. Aber die beiden, der Colonel und Elvis, waren ein Supergespann, das seinesgleichen sucht. Sie haben zusammen ein Multi-Millionen-Unternehmen geleitet und das haben sie gut gemacht.

                  Anspruchsvolle Filme, hört doch auf mit dem Quatsch. Wir wollten damals keine anspruchsvollen Filme mit Elvis sehen - sondern nur Elvis auf der Leinwand. So war das.

                  Und immer diese Leier mit den Auslands-Tourneen. Vielleicht wollte Elvis überhaupt nicht ins Ausland. Wer kann denn das beurteilen? Vielleicht hat ihm seine Army-Zeit hier in Deutschland gereicht und er hatte die Schnauze voll. Wer weiß das schon? Und als Elvis wieder anfang der 70er Jahre auf Tournee ging, da hatte er schon seine vielen Helferlein im Gepäck. Das war in Amerika überschaubar, aber nicht z.B. in Europa. Denkt mal darüber nach.

                  Elvis kennt jeder, auch heute noch - 30 Jahre nach seinem Tod. Bis in die entferntesten Winkel der Welt. Elvis ist mit nichts zu vergleichen. Und das beruht auf dem genialen Management von Colonel Tom Parker.


                  .
                  Das ist ja vollkommen undiffernziert. Sicherlich hat Elvis sich entschieden sich von Tom Parker managen zu lassen. Aber er war oft auch wütend und enttäuscht über seine Rollen und die Gegebenheiten. Das kann man überall nachlesen. Aber er hat sich zugunsten des sicheren Geldes entschieden.

                  Warum soll man so undiffernziert entweder alles loben oder es verdammen? Der Colonel hatte seine Vorzüge und seine Schattenseiten. Er und Elvis haben eine Sache aufgezogen die gigantisch groß wurde, es hat geschäftlich super funktioniert, das kann ich auch bestätigen.

                  Aber künstlerisch war es oft eine unsensible Nummer, das finde ich zumindest.

                  Es gibt doch auch einen Unterschied zwischen "anspruchsvollen" Filmen und einfach etwas besseren Filmen, als manche von denen, die wir gesehen haben. Das ist einfach schade. Elvis hatte mehr drauf. Und an der Unterforderung, an dem Fehlen von künstlerischer Herausforderung hat er gelitten, das ist ein Teil seines Untergangs, believe it or not!
                  Ohne Worte!

                  Kommentar

                  • Girlhappy
                    Gehört zum Inventar

                    • 24.09.2003
                    • 1098

                    #39
                    Ich verstehe ja deine Argumente TheKing. Natürlich waren die Filme nicht oscarverdächtig und Elvis war sicherlich auch über einiges frustriert.

                    Aber er hätte doch sagen können: "Schau, diesen Scheißfilm, den drehe ich jetzt nicht. Steckt euch das Drehbuch an den Hut". Hätte sich rumgedreht und wäre ins Studio gegangen.

                    Warum es so gelaufen ist, dazu kann uns der einzige Mensch, der es beantworten könnte, eben nichts mehr sagen. Und wir lesen nur von anderen.

                    Ich meine nur, das Gesamtkonzept hat doch funktioniert. Was wollen wir denn noch von Elvis? Er hat doch weltweit die meisten Tonträger verkauft, das ist Fakt.

                    Hätte er ein oder zwei anspruchsvolle Filme gedreht, was wäre dann? Vielleicht hätte er noch einen Oscar bekommen. Und? Meinst du, er wäre dann glücklicher geworden? Das glaube ich nicht.

                    Alles war sicher nicht das Gelbe vom Ei. Aber wo ist schon alles perfekt?

                    Wir können sowieso nur spekulieren und es wird immer wieder Fragen geben. Hätte er dies gemacht, dann wäre alles anders gekommen usw. Wir wissen es nicht.

                    Kommentar

                    • TheKing
                      Board-Legende

                      • 19.06.2006
                      • 20721

                      #40
                      Zitat von Girlhappy
                      Ich verstehe ja deine Argumente TheKing. Natürlich waren die Filme nicht oscarverdächtig und Elvis war sicherlich auch über einiges frustriert.

                      Aber er hätte doch sagen können: "Schau, diesen Scheißfilm, den drehe ich jetzt nicht. Steckt euch das Drehbuch an den Hut". Hätte sich rumgedreht und wäre ins Studio gegangen.

                      Warum es so gelaufen ist, dazu kann uns der einzige Mensch, der es beantworten könnte, eben nichts mehr sagen. Und wir lesen nur von anderen.

                      Ich meine nur, das Gesamtkonzept hat doch funktioniert. Was wollen wir denn noch von Elvis? Er hat doch weltweit die meisten Tonträger verkauft, das ist Fakt.

                      Hätte er ein oder zwei anspruchsvolle Filme gedreht, was wäre dann? Vielleicht hätte er noch einen Oscar bekommen. Und? Meinst du, er wäre dann glücklicher geworden? Das glaube ich nicht.

                      Alles war sicher nicht das Gelbe vom Ei. Aber wo ist schon alles perfekt?

                      Wir können sowieso nur spekulieren und es wird immer wieder Fragen geben. Hätte er dies gemacht, dann wäre alles anders gekommen usw. Wir wissen es nicht.
                      Ja klar, Girlie! Wir reden doch nur so über ihn...ändern können wir nix. Und in erster Linie bin ich froh, dass es ihn gab und dass wir all diese Lieder von ihm haben!
                      Ohne Worte!

                      Kommentar

                      • Eva
                        Ehrenmitglied
                        • 02.02.2004
                        • 19670

                        #41
                        Zitat von Girlhappy
                        Ohhhh, da wären wir wieder bei dem Lieblingsthema: Der Colonel hat.....

                        In erster Linie war Elvis mal kein Baby, er konnte alleine ohne Hilfe über die Straße gehen und war für meine Begriffe sehr intelligent. Ewig wird Elvis als Idiot abgestempelt, der eine Marionette des Colonels war. Das grenzt schon an Beleidigung.

                        Hätte ihm was nicht gepasst, dann hätte er es geändert. Hat er aber nicht. Denn so wie ich Elvis einschätze, hat ihm niemand, aber auch niemand sagen dürfen, was er tun soll und was er nicht tun soll.

                        Vielleicht hätte einiges anders laufen können. Aber die beiden, der Colonel und Elvis, waren ein Supergespann, das seinesgleichen sucht. Sie haben zusammen ein Multi-Millionen-Unternehmen geleitet und das haben sie gut gemacht.

                        Anspruchsvolle Filme, hört doch auf mit dem Quatsch. Wir wollten damals keine anspruchsvollen Filme mit Elvis sehen - sondern nur Elvis auf der Leinwand. So war das.

                        Und immer diese Leier mit den Auslands-Tourneen. Vielleicht wollte Elvis überhaupt nicht ins Ausland. Wer kann denn das beurteilen? Vielleicht hat ihm seine Army-Zeit hier in Deutschland gereicht und er hatte die Schnauze voll. Wer weiß das schon? Und als Elvis wieder anfang der 70er Jahre auf Tournee ging, da hatte er schon seine vielen Helferlein im Gepäck. Das war in Amerika überschaubar, aber nicht z.B. in Europa. Denkt mal darüber nach.

                        Elvis kennt jeder, auch heute noch - 30 Jahre nach seinem Tod. Bis in die entferntesten Winkel der Welt. Elvis ist mit nichts zu vergleichen. Und das beruht auf dem genialen Management von Colonel Tom Parker.


                        .


                        Kommentar

                        • Lexa

                          #42
                          Vor allen gilt es auch zu bedenken, dass Elvis in erster Linie Sänger war und kein Schauspieler. Weil er so viel Erfolg hatte und gut aussah, kam er zum Film.

                          Es ist auch die Frage, ob Elvis in ernsten Rollen überhaupt vom Publikum angenommen worden wäre. Das Drama "Wild in the Country" in dem Elvis wenig sang, floppte zum Beispiel an den Kinokassen. Gleiches gilt auch für Charro!
                          Der Erfolg schlechthin waren eben Filme wie "Blue Hawaii", in denen Elvis viel sang und ich denke seine Fans erwartete vielleicht auch von ihm, dass er im Film das macht, wodurch er berühmt wurde: singen!

                          Kommentar

                          • Girlhappy
                            Gehört zum Inventar

                            • 24.09.2003
                            • 1098

                            #43
                            Die Karrikatur finde ich "Scheiße".

                            Da wird doch Elvis wieder als Marionette des Colonels dargestellt. Mit anderen Worten, Elvis hatte überhaupt keinen eigenen Willen und keine eigene Meinung.

                            Kommentar

                            • Lexa

                              #44
                              Zitat von Eva


                              Prust! Die Karikatur ist ja einmalig...

                              Kommentar

                              • Girlhappy
                                Gehört zum Inventar

                                • 24.09.2003
                                • 1098

                                #45
                                Zitat von Lexa
                                Vor allen gilt es auch zu bedenken, dass Elvis in erster Linie Sänger war und kein Schauspieler. Weil er so viel Erfolg hatte und gut aussah, kam er zum Film.

                                Es ist auch die Frage, ob Elvis in ernsten Rollen überhaupt vom Publikum angenommen worden wäre. Das Drama "Wild in the Country" in dem Elvis wenig sang, floppte zum Beispiel an den Kinokassen. Gleiches gilt auch für Charro!
                                Der Erfolg schlechthin waren eben Filme wie "Blue Hawaii", in denen Elvis viel sang und ich denke seine Fans erwartete vielleicht auch von ihm, dass er im Film das macht, wodurch er berühmt wurde: singen!

                                Sehr richtig, Lexa.

                                Kommentar

                                Lädt...