Col.Parker - War er der richtige ?

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  • Tommy Cashels72

    #1

    Col.Parker - War er der richtige ?

    "Der gute alte Colonel. Immer wieder kommt er mit den alten Tricks. Ein Wunder das die Leute es ihn immer noch abkaufen!" soll Elvis 1976/77 über ihn gesagt haben. Doch wie gut war der Colonel für Elvis`Karierre. Ich glaube das der Colonel sehr wichtig war in der Zeit zwischen 1956-1961 weil er Elvis perfekt promotet hat, bzw. in der Army-Zeit Elvis Stern geschickt hochgehalten hat. Doch danach hat es Dinge gegeben die für Elvis`künstlerische Entwicklung nicht vom Vorteil waren.

    1) Manipulation der Aufnahmen (RCA auf geheiß des Colonels?)
    2) Nur Filmaufnahmen anstatt auch Live-Concerte (61-68)
    3) Keine Tourneen außerhalb Amerikas

    Es gibt mit Sicherheit viele weitere Beispiele (siehe fin.Verträge zwischen Parker und Presley) und nun stellt sich doch die Frage. War er auf Lebzeiten von Elvis der richtige Manager oder doch nur ein weiterer Ausbeuter Elvis`s schaffens ?
  • Eva
    Ehrenmitglied
    • 02.02.2004
    • 19670

    #2
    guck mal

    https://www.elvisnachrichten.de/show...Colonel+Parker

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    • gast-20080405

      #3
      Für das "Produkt" Elvis war der Colonel der beste Manager, den man sich nur vorstellen kann. Und das meine ich von 1956-1977. Elvis war ein kommerzieller Künstler (wie damals die meisten bei RCA). Als solcher war er mit Parker BESTENS beraten. Parker war ein Macher. Da gab es keinen großen Apparat, kein aufgeblähtes Management mit viel Bürokratie. Was Parker sagte wurde gemacht, Parker war einzige Ansprechperson, alle Fäden liefen in ihm zusammen, an ihm kam keiner vorbei, der mit Elvis irgendewas unternehmen wollte. Das mit der künstlerischen Weiterentwicklung von Elvis ist eine völlig hypothetische Diskussion, da Elvis nie den Anspruch hatte, sich den Strömungen der Zeit anzupassen. Genau das war auch sein großes Glück, denn nur so konnte er mit seinen qualitativ schlechten Filmen finanziell erfolgreich sein. Nur so konnte er 1968 ein Comeback starten und allen Menschen zeigen, wo der Rock'n'Roll herkommt. Was wäre denn passiert, wenn Elvis in den 60ern auf den Love&Peace&Flowerpower Zug aufgesprungen wäre? Er hätte sich nur lächerlich gemacht, da er die dortigen Inhalte nicht verkörperte. Seine Karriere wäre langsam versandet, hätte er sich den Strömungen der Zeit angepasst.

      Parker hat sicher auch Fehlentscheidungen getroffen, doch im Großen und Ganzen war er das beste was Elvis passieren konnte. Als Team waren er und Elvis unschlagbar.
      Zuletzt geändert von Gast; 10.04.2007, 10:02

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      • Eva
        Ehrenmitglied
        • 02.02.2004
        • 19670

        #4
        Quelle: Internet

        "Colonel" Tom Parker (1961): Übermächtiger, übergewichtiger Manager

        Thomas Andrew Parker, genannt "Colonel", war nicht der, als der er sich ausgab. Den Dienstgrad, mit dem er sich schmückte, hat er nicht in Schützengräben oder an der Kriegs-Schule erdient, der "Oberst" wurde ihm geschenkt, damals in Louisiana, als alles möglich war, solange man Kumpel hatte, die die Macht manipulierten. "Colonel" Parker war der Manager eines der größten Entertainer unserer Zeit: Elvis Presley. Der endete im Badezimmer seines "Graceland", im August 1977, eben 42 Jahre alt. Allein.
        Die außerordentliche Geschichte von Parker und Presley hat Alanna Nash in ihrem kürzlich veröffentlichten Buch "The Colonel" (Verlag Simon & Schuster, New York) aufgeschrieben - der Mythos und der Manager, Megastar und Manipulator, Triumph und Tragödie, Shakespeares Drama in der Welt des Rock'n Roll. Keine Figur der Entertainment-Welt ist je umstrittener und mysteriöser gewesen, "größer als das Leben", wie Alanna Nash notiert, als Tom Parker.

        Die Autorin, einst Popmusik-Kritikerin des "Louisville Courier Journal" in Kentucky, hat vor dem offenen, kupferbeschlagenen Sarg gestanden, in der die Ikone Elvis Presley ruhte: aufgedunsen, im weißen Anzug - blaues Oberhemd, silberfarbene Krawatte. Das war nicht mehr der Rock'n'Roller, der die Hüften schwang und Mädchen zur Hysterie trieb, wenn er "Love Me Tender" schluchzte. Elvis Presley war das Opfer seiner eigenen Exzesse geworden oder auch seines übergewichtigen, übermächtigen Managers.

        Im Gegensatz zu Freunden und Vertrauten, die Elvis in schwarzen Anzügen gekleidet die letzte Ehre erwiesen, mischte sich Parker im Hawaii-Look unter die Trauergemeinde - er trug ein mit Palmen bedrucktes Seidenhemd und eine Baseballkappe. Er trat nicht an den Sarg, um Abschied zu nehmen von seinem Star, von dessen Einnahmen er rund 100 Millionen Dollar abkassierte, er verweigerte auch, den Sarg mitzutragen, so wie es Freunde und Familienmitglieder tun. Tom Parker, beobachtete Alanna Nash, blieb auch beim Begräbnis seines Schützlings so widersprüchlich, wie sein bisheriges Leben verlaufen war.

        Der Manager und sein Schützling (im Kinofilm "Love Me Tender", 1957): Kontrolle über Leben und Image der Jugend-Ikone

        Tatsächlich ist der Elvis-Manager nie US-Staatsbürger gewesen. Er ist 1909 im holländischen Breda geboren worden. Damals wurde sein Name mit Andreas Cornelius van Kuijk in das Geburtsregister eingetragen. Dieser Andreas gehörte, eine frühe Bindung zum Zirkus, zum fahrenden Volk. Am 17. Mai 1929 verschwand er spurlos: Kein Kontakt mehr zu seiner Familie. Keine Spur. An diesem 17. Mai wurde allerdings auch die Frau eines örtlichen Kartoffelhändlers erschlagen, die möglicherweise einen Einbrecher entdeckt hatte. Für eine Mord-Theorie, so Nash, gebe es keinen Beweis, nur mache es "eine Reihe von Umständen" unmöglich, "darüber nicht zu spekulieren". War der Elvis-Manager etwa ein Mörder?

        "Was hat er außerhalb seines Refugiums Amerika gefürchtet", fragt die Autorin, "ein Mann, der sonst vor nichts Angst hatte?" Suspekt erschien Alanna Nash und anderen Autoren, die sich mit dem Enigma Tom Parker auseinander setzten, die Tatsache, dass Parker nie darauf drängte, Elvis Presley in Europa oder sonst wo in der Welt zu verpflichten. Als Presley 1958 seinen Militärdienst in der Nähe von Frankfurt ableistete, hat er ihn nie besucht - einige Anrufe, wenige Briefe, das war alles. Einen Elvis-Song gibt es aus dieser Zeit: "Muss i denn zum Städtele hinaus" - Parker wollte nie aus den USA hinaus. Auch als Elvis in Kanada die Hüften zuckte, sagte Parker seine Reise ab.

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        • MARIE
          Gehört zum Inventar

          • 11.01.2005
          • 4961

          #5
          Auch als Elvis in Kanada die Hüften zuckte, sagte Parker seine Reise ab.
          So ein blödsinn

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          • Eva
            Ehrenmitglied
            • 02.02.2004
            • 19670

            #6
            Zitat von MARIE
            So ein blödsinn
            der ganze Artikel ist ein wenig merkwürdig

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            • gast-20080405

              #7
              Zitat von Eva
              Quelle: Internet

              "Colonel" Tom Parker (1961): Übermächtiger, übergewichtiger Manager

              ... Einen Elvis-Song gibt es aus dieser Zeit: "Muss i denn zum Städtele hinaus"
              Der Song ist zwar von 1960, zudem ein Filmsong und durchaus nicht der einzige dieser Session, aber wen interessieren schon die genauen Fakten

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              • LoopmanX
                Gehört zum Inventar

                • 22.01.2007
                • 1018

                #8
                bis 1960/61 der ideale mann hinter elvis - danach nur noch ballast und ein bremsklotz der karriere.

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                • Tommy Cashels72

                  #9
                  ..Qualitativ schlechte Filme, erfolgreich sein

                  Nun laß uns doch mal bei der Wahrheit bleiben. Du willst doch nicht behaupten das die Elvis-Filme zwischen 1966-1968 kommerziell erfolgreich waren. Tatsache ist doch, wäre Elvis nicht auf die Bühne zurückgekehrt hätten sich die Leute nur an den Elvis der 50-er Jahre zurückerinnert ! Die Filmbosse in Hollywood waren nicht mehr bereit ab 1966 bestimmte Gagen an Elvis und Parker zu bezahlen. Das war auch der einzige Grund warum sich der Colonel auf ein Live-Comeback einließ. Viele seiner letzten so genannten kommerziellen Movies liefen nur noch in Autokinos!!! Du hast recht wenn du sagst das Elvis sich nie den Ströhmungen angepaßt hat, aber darum ging es mir mit der musikalischen Entwicklung nicht. Wenn ich höre das der Colonel mit argwohn sah das Elvis "In the ghetto" aufnahm, nur weil dieser Song eine gesellschaftspolitische Botschaft hatte kann ich nur sagen ."Redet man ein Genie in seine künstlerischen Belange herein, nimmt man ihm seine Genalität !!!"

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                  • Eva
                    Ehrenmitglied
                    • 02.02.2004
                    • 19670

                    #10
                    Zitat von Stutz71
                    Der Song ist zwar von 1960, zudem ein Filmsong und durchaus nicht der einzige dieser Session, aber wen interessieren schon die genauen Fakten
                    es gibt bestimmt Leute, die das glauben

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                    • gast-20080405

                      #11
                      Zitat von Tommy Cashels72
                      Nun laß uns doch mal bei der Wahrheit bleiben. Du willst doch nicht behaupten das die Elvis-Filme zwischen 1966-1968 kommerziell erfolgreich waren. Tatsache ist doch, wäre Elvis nicht auf die Bühne zurückgekehrt hätten sich die Leute nur an den Elvis der 50-er Jahre zurückerinnert ! Die Filmbosse in Hollywood waren nicht mehr bereit ab 1966 bestimmte Gagen an Elvis und Parker zu bezahlen. Das war auch der einzige Grund warum sich der Colonel auf ein Live-Comeback einließ. Viele seiner letzten so genannten kommerziellen Movies liefen nur noch in Autokinos!!! Du hast recht wenn du sagst das Elvis sich nie den Ströhmungen angepaßt hat, aber darum ging es mir mit der musikalischen Entwicklung nicht. Wenn ich höre das der Colonel mit argwohn sah das Elvis "In the ghetto" aufnahm, nur weil dieser Song eine gesellschaftspolitische Botschaft hatte kann ich nur sagen ."Redet man ein Genie in seine künstlerischen Belange herein, nimmt man ihm seine Genalität !!!"
                      1. Elvis hatte seinen Status als kommerzieller Künstler akzeptiert (mir ist jedenfalls keine Aussage von ihm bekannt, dass er sich deshalb beschwert hätte).

                      2. Elvis war der bestbezahlte Hollywood-Schauspieler in den 60er Jahren! Auch wenn sich manche Filmbosse zunächst weigerten, ihm die hohen Gagen zu zahlen, letztendlich taten sie es ALLE. Denn wann hat man das schon mal, dass man mit Minimalstaufwand einen riesigen Profit aus einem Film herausholt?

                      3. Elvis WOLLTE keine gesellschaftskritischen Botschaften vermitteln! Hätte er das gewollt, hätte er wohlmöglich entsprechende Texte geschrieben, bzw. schreiben lassen. Elvis wollte, genau wie Colonel Parker, Kohle verdienen, weil er einen extrem teuren Lebensstil hatte und auf diesen nicht verzichten wollte. Mit gesellschaftskritischen Songs war aber damals noch nicht viel Kohle zu verdienen, bzw. war das Risiko sehr hoch, dass man damit durchfällt.

                      Du machst den Fehler, dass du deine WUNSCHvorstellungen von Elvis in ihn reinprojezierst. Elvis war mit dem was er machte weitgehend zufrieden. Wäre er es nicht gewesen, hätte er zumindest hin und wieder einmal seinen Mund aufgemacht und andere Vorschläge eingebracht - hat er aber nicht.

                      Natürlich hätte Elvis 1000 andere Dinge machen können als die, die er gemacht hat. Aber mit dem was er geleistet hat, hat, ist er zu einer Ikone der populären Musik des 20. Jahrhunderts geworden und hat inzwischen viele Generationen glücklich gemacht. Er selbst hat bis zum Schluss besser verdient als jeder andere Musiker seiner Zeit.

                      Somit wüsste ich nicht, was an Parkers Strategie so falsch war. Sie ging zu 100% auf und übertraf sich hier und da sogar selbst.

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                      • Tommy Cashels72

                        #12
                        WUNSCHvorstellungen.................

                        Tja, ganz schön harter Tobak hier!

                        1) kenne keinen Künstler von der Bedeutung Elvis der den Kommerz abgelehnt hätte.
                        2) höchstbezahlter Schauspieler : richtig, aber nur bis Mitte der 60`er.Übrigens kommerzieller Erfolg ist nicht nur in Gagen meßbar, sondern auch durch Besucherzahlen in den Kinos !!!
                        3) Kanntest du ihn persönlich ?, oder beziehst du deine Informationen aus dem New-Yorker Interview von 1972?
                        4) Gesellschaftspolitische bzw. kritische Songs ein Risiko und nicht erfolgreich?Also, gerade in dieser Zeit Ende der 60`er Jahre in Zeiten des Vietnamkrieges waren viele dieser Songs ziemlich erfolgreich!!!
                        5) Zufriedenheit mit dem Verlauf seiner Karierre? Nun vielleicht, doch es gibt auch viele andere Meinungen dazu. Ihn als plumpe Geldmaschine hinzustellen, der daswegen mit allem zufrieden war. Sorry, aber ich denke damit wirst du ihm nicht gerecht !

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                        • Lexa

                          #13
                          Zitat von Tommy Cashels72
                          5) Zufriedenheit mit dem Verlauf seiner Karierre? Nun vielleicht, doch es gibt auch viele andere Meinungen dazu. Ihn als plumpe Geldmaschine hinzustellen, der daswegen mit allem zufrieden war. Sorry, aber ich denke damit wirst du ihm nicht gerecht !
                          Da muss ich auch nachhaken. Ich denke auch, dass Elvis Presley in den späten 70ern alles andere als zufrieden mit dem Verlauf seiner Karriere war. Auch schon ab Mitte der 60er Jahre, war, was man so hört und liest, Elvis nicht begeistert von den Filmen, die er drehen musste.
                          Trotzdem denke auch ich, dass Colonel Parker ein sehr fähiger Manager war, ohne den es Elvis Presley nicht so weit gebracht hätte.

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                          • michael grasberger
                            Posting-Legende

                            • 16.02.2006
                            • 9974

                            #14
                            Zitat von Stutz71
                            Elvis war ein kommerzieller Künstler (wie damals die meisten bei RCA).
                            aha.
                            wer waren denn die ausnahmen (="nichtkommerzielle künstler")?

                            "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                            (Nick Tosches)

                            Kommentar

                            • michael grasberger
                              Posting-Legende

                              • 16.02.2006
                              • 9974

                              #15
                              Zitat von Stutz71
                              1. Elvis hatte seinen Status als kommerzieller Künstler akzeptiert (mir ist jedenfalls keine Aussage von ihm bekannt, dass er sich deshalb beschwert hätte).
                              mir fällt eigentlich niemand ein, der lieber hungerkünstler wäre als "kommerzieller künstler", was immer du unter diesem seltsamen ausdruck verstehst...

                              "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                              (Nick Tosches)

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