Welches Verhältnis hatte Elvis zum Rock'n Roll?

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  • TheKing
    Board-Legende

    • 19.06.2006
    • 20721

    #1

    Diskussion: Welches Verhältnis hatte Elvis zum Rock'n Roll?

    Wenn ich hier diskutiere oder wenn ich mich überhaupt in Elvisforen bewege, dann nicht um meine Zeit zu verbrennen, nicht um mich zu streiten oder weil es für meine Psyche wichtig wäre "Recht" zu haben.

    Auch nicht, um meinen Unmut über die Welt an Anderen auszutoben.

    Nein, das ist nicht der Grund. Ich bin hier, weil ich mich für Elvis interessiere, weil ich gerne noch mehr erfahren möchte und dazulernen möchte.

    Unsere Diskurse bringen manchmal neue Denkansätze.

    Ob Elvis den Rock'n Roll liebte? Das ist doch wirklich eine interessante These oder Frage.

    Ich wäre geneigt sofort auszurufen: "Ja selbstverständlich!!!"

    Aber dann denke ich über Eure Argumente nach. Er hat tatsächlich nicht in jeder freien Minute RnR-Songs geschrammelt, bis die Kuppen geblutet haben.

    Kann es sein, dass mein Eindruck falsch ist? Dass ich mir Elvis falsch vorgestellt habe? Immerhin reden wir von dem gleichen Elvis, der "professionell" genug war zig seichte Filme nach dem selben billigen Strickmuster abzudrehen, obwohl er es zum Teil peinlich und die Soundtracks erbärmlich fand. Er war folgsam und geduldig genug dazu. Könnte er mit dieser Einstellung auch einen Rock'n Roll als reine "Masche" erfolgreich bedient haben, ohne dahinter zu stehen?

    Mit einer Haltung a la "Okay es verkauft sich, es macht mich sehr reich, also tue ich es, aber ich würde lieber nur Gospels und Balladen singen, aber was soll's?"



    Ich kann das nicht glauben. Wie war sein Verhältnis zum Rock'n Roll? immerhin ließ er ihn recht konsequent fallen und behandelte ihn später in seiner Karriere recht stiefmütterlich....außer "Big Hunk o' Love" hat er die meisten RnR Songs runtergehudelt und quasi entehrt, verwurstet. Okay "See see Rider" "I got a women" "That's all right" hat er auch in Ehren gehalten.

    Bei den Outtakes zu TTWII können wir erleben, wie Elvis sich recht abfällig zu manchen Kompositionen der frühen Tage äußert..."Terrible, man...no ending..." usw...Aber das liegt meines Erachtens daran, dass er sich musikalisch weiterentwickelt hatte und 1970 war der Rock n Roll eben out, uncool und von gestern, aber eben noch nicht so lange her, dass man ihn wieder begeistert hervorholen konnte. In der Entwicklung der Rockmusik war so viel passiert inzwischen...es passte einfach nicht wirklich in die Zeit denke ich....
    Später war er nicht mehr fit genug für die Uptemposachen, man wird auch älter, usw.

    Obwohl man könnte die anderen RnR Größen anführen Jerry Lee Lewis Little Richard usw, Chuck Berry die rocken und rockten heftig durch bis ins Greisenalter.

    Lag es daran, dass Elvis den Rock'n Roll nicht so mochte? Dass sein eigenes Tempo, seine eigene Ästhetik eher etwas getragener war, sein Geschmack dem entgegen stand? Später in den Siebzigern mag das oft so gewesen sein, durch seine Entwicklung war immer seltener in wirklicher Rock'n Roll Stimmung...dazu muss man fit sein, vital und voller Power...

    Aber wie war das von 1954 bis 1958 ? In der Hochphase des Rock'n Roll? Nur ein Bühnenjob und eine Musik, zu der er keinen wirklichen Bezug hatte, nur ein Erfolgskonzept?

    Ich kann es nicht glauben. Kann ich es beweisen?

    Ich kann dazu eine Meinung haben. Ich meine, ich vermute, dass Elvis viele Arten von Musik mochte und das würde den Rock'n Roll mit einbeziehen. Ich gehe davon aus, dass wenn man den so überzeugend darbietet und zelebriert, dass es eine natürliche Sache ist. Ein Elvis mit 20, 21 und so...klar hat der eine andere Energie...ich meine, dass es Ausdruck eines wichtigen Teiles von Elvis war...seine Wildheit und Animalität....Nervösität....nein, ich kann mir das nicht vorstellen, dass er die Musik nicht auch sehr mochte. Man denkt: "Der junge Elvis ist der Rock'n Roll!" Wenn nicht er, wer dann? Nur Klischee, nur Show? Bin ich daruaf reingefallen?

    Ich finde die Frage wirklich interessant. Welches Verhältnis hatte Elvis zum Rock'n Roll?
    Ohne Worte!
  • Loverdoll
    Gehört zum Inventar

    • 16.01.2010
    • 3945

    #2
    Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist:

    Elvis ist mit allen möglichen Musikrichtungen aufgewachsen, er liebte Musik im allgemeinen, hörte sie im Radio, besuchte diverse Veranstaltungen, Radiosender bei denen Live Musik gespielt wurde, Kirchenfeste sowieso!

    Er mochte Country, R&B, Gospel, Balladen er hörte schwarzen Musikern genauso gerne zu wie weißen Musikern. Als er nach Memphis zog, war sicher auch Rock'n Roll ein Thema für ihn! Hörte man ja im Radio, zu Hause oder im Auto, wo auch immer!

    Was er so in Charlies Plattenladen kaufte, weiß man nicht genau, vermutlich alles durch die Bank, was ihn interessierte!

    Als er bei Sam Phillips antanzte, wusste er ja nicht genau was er nun mit Bill und Scotty spielen sollte! Also, war seine erster Erfolgssong ursprünglich ein Pausenfüller den Sam ein Erfolgspotential zuschrieb und ihn aufnahm!
    Ich denke nicht, das Elvis den Rock'n Roll im Blut hatte, anders als bei Jerry Lee Lewis, der mit seiner Musik geboren wurde, wenn man so will!

    Frühe Zeitzeugen aus Elvis' Leben erzählen immer davon, wie sehr er Musik liebte und wie gerne er sang, irgendwas, was man eben hören wollte!

    Was bei Elvis anders, aussergewöhnlich, nahezu unerklärbar war, wie er das Gesungen zum Ausdruck brachte, vor allem auf der Bühne. Wie Musikkritiker in ihren Büchen schrieben: Elvis lebte die Musik, sie floss durch seine Körper, brachte Dinge zum Ausdruck, and die man damals gar nicht denken wollte und vorher noch nirgens gesehen hatte! Auch Parker meinte, er hielt nicht viel von seiner Musik, aber Elvis hat was mit dem kann man eine Menge Geld machen. Er hatte recht, Elvis hatte viel davon, was es auch immer war, und es ließ sich auch Geld machen!

    Elvis ist natürlich später wieder zu den verschieden Musikrichungen zurückgekehrt und hat in den 70ern alles möglich gesungen! Meist Songs die schon vor ihm wer gesungen hat, aber die Art, wie Elvis sein Lieder auf der Bühne interpretierte , blieben einzigartig!

    Ich bin seit 30 Jahren Fan und nie wird mir sein Gesang langweilig werden, ob Gospel, Balladen, Country, R&B oder was auch immer!

    Ich liebe seine frühen Aufnahmen, glaube aber nicht, das er persönlich eine ausgewöhnliche Beziehung zu Rock'n Roll hatte, aber er konnte damit alles was ihn jemals bewegt hatte auf wunderbare, aussergewöhnliche Weise ausdrücken!
    Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß
    Johann Seume, 1763 - 1810, dt. Schriftsteller

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    • burroughs
      Board-Legende

      • 09.02.2004
      • 56243

      #3
      irgendwie hab ich den eindruck, als wär der rock'n'roll einen von vielen *launen* gewesen,
      die elvis an den tag legte..

      es gab sicher eine zeit, wo er diesen stil (wenn man rock'n'roll per se so definieren will)
      mit jeder faser lebte und liebte..
      [von welchem tag an bis zu welchem tag möchten bitte die experten aufdröseln]

      genauso gab es eine zeit, in der er auf italienische opern- und balladensänger stand und sich dann auch -
      nach der rock'n'roll phase - eine zeit lang daran versucht hat.

      das filmbiz hat ihn anfangs (sagen wir mal bis *flaming star* sicherlich brennend interessiert und er hat sich bemüht,
      ein passabler schauspieler zu werden.
      doch irgendwann merkt er dann, dass seine bemühungen nicht fruchten und denkt sich
      "naja, die kohle kommt auch rein wenn ich mich NICHT anstrenge. der film ist in ein paar wochen abgedreht
      und den soundtrack dazu hab ich auch in ein paar stunden eingesungen.
      dazwischen mach ich mir in hollywood ein paar schöne tage mit meinen jungs und parker hört auf zu nerven.."

      ähnlich kann ich mir das ganze auch auf vegas umgemünzt vorstellen.. ebenso wie das cowboy-leben
      auf der circle g ranch eine phase war. hier könnte man durchaus auch die sinnsuche mit guru geller anführen..


      wir kennen das doch von uns selber:
      da gibts dieses eine spielzeug das wir UN-BE-DINGT haben wollen.
      wir quengeln so lange, bis wir es bekommen bzw es uns selber kaufen können..
      dann spielen wir eine zeit lang mit nix anderem und dann.. von einem tag auf den anderen liegt das ding
      in der ecke und ist nicht mehr interessant.

      mag es ein hobby, eine berufliche herausforderung oder einfach nur eine laune sein.. manchmal ist das interesse
      daran genausoschnell verebbt wie es aufgekommen ist.
      und wenn man sich die 70er ansieht, gab es nach aloha einfach keine wirkliche herausforderung mehr für bigE,
      der er sich stellen konnte oder auch wollte.
      trägheit, tristesse, abgedunkelte schlafzimmer und eingeschossene tv-apparate..
      medikamente um sich von all den sorgen und (zukunfts)ängsten wegzubeamen und weitere medis,
      um halbwegs wach zu sein, wenn man denn mal auf die bühne oder ins studio musste..



      keine ahnung, ob irgendwas davon sinn macht, aber es klingt für mich einigermassen plausibel
      Zuletzt geändert von burroughs; 08.06.2013, 07:14

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      • Ciscoking
        Board-Legende

        • 19.05.2006
        • 11754

        #4
        In den 50ern hat er damit Musikgeschichte geschrieben. Doch die Zeiten ändern sich und auch Elvis hat sich weiterentwickelt. Die 69 Sessions haben
        mit R and R nichts mehr zu tun und in den 70ern waren diese Klassiker nur noch Memories. Elvis' Songauswahl war ab den 70ern mehr in Richtung Country
        und zeitgenössischer Musik orientiert, er coverte ja viele der damaligen Hits. Jedoch flossen immer wieder R and R Nummern hinein wie z.B.Whole Lotta Shakin Goin On. Dass er R and R mochte steht für mich ausser Frage.Genau wie er Gospel, Country oder Rhythm And Blues mochte.
        Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !

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        • ballony
          Foren-Profi

          • 24.07.2009
          • 403

          #5
          Ich glaube schon dass Elvis den Rock'n Roll liebte. Auch wenn es nur etwa 4 Jahre seiner Karriere ausmachte bis er in die Armee musste. Wenn er es nur wegen dem Geld gemacht hätte, ohne Lust und Motivation, wäre er niemals der King of Rock'n Roll geworden. Und auch auf der Bühne hätte es den berühmten Hüftschwung meiner Meinung nach nicht gegeben wenn er nun gar nichts mit Rock'n Roll am Hut hätte. Ihm gefiel diese Musik sicher schon auch wenn Gospel seine Lieblingsmusik war. Aber wenn er wirklich damit seine Karriere hätte beginnen wollen das hätte keiner veröffentlicht, ganz sicher nicht in den 50er'n. Dank dem Rock'n Roll konnte er dann auch seine Lieblingsmusik veröffentlichen, was sonst nie möglich gewesen wäre. Die Produzenten hätten sonst dieses Risiko nicht auf sich genommen wenn so ein "Grünschnabel" im Studio ankommt und Gospel veröffentlichen will den keiner kennt. Und auch nachher beim Comeback 68 hatte er ja seine alten Hits mit Leidenschaft zum Besten gegeben. Klar kann man sagen damals hatte er noch nicht viele neue Lieder aber trotzdem, wenn er nichts mit dem Rock'n Roll anfangen könnte hätte er es sein lassen.

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          • Schorni
            Posting-Legende

            • 09.12.2003
            • 8637

            #6
            Ich denke auch, es war mit Sicherheit nicht von Anfang an sein Musikstil. Er wurde da eher in die Richtung gedrängt.

            Als er dann aber dabei war, war er auch zu 100% dabei. Was man - wie ich finde - in den div. TV-Shows auch sehen kann.

            Irgendwann 59/60 flachte es mit dem Rock'n Roll ab und Elvis passte sich eben an.
            Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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            • burroughs
              Board-Legende

              • 09.02.2004
              • 56243

              #7
              Zitat von ballony
              ..auch wenn Gospel seine Lieblingsmusik war.
              Aber wenn er wirklich damit seine Karriere hätte beginnen wollen das hätte keiner veröffentlicht, ganz sicher nicht in den 50er'n.
              nicht als solo-sänger und wohl auch nicht bei SUN, ansonsten hätte es wohl mehrere möglichkeiten gegeben,
              sich dahingehend zu verwirklichen.
              in den 50ern gab es diverse sehr gute, bekannte und erfolgreiche gospel-gruppen,
              und er hat ja auch immer wieder erwähnt, wie gerne er bass bei solch einer gruppe gesungen hätte..

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              • Yvonne
                Gehört zum Inventar

                • 03.06.2004
                • 3005

                #8
                Dass Elvis nicht über die gesamte Dauer seiner Karriere vorwiegend
                den Rock 'n' Roll auf die Bühne brachte, liegt auch m.M. nach an seiner
                persönlichen wie auch an der gesellschaftlichen und musikalischen
                Entwicklung. Klar ist auch, dass er sich insgesamt nicht nur für
                einen Musikstil interessierte und dass sein Herz für den Gospel schlug.
                Wenn ich mir aber Elvis in den 50ern anschaue, dann sehe ich das Feuer
                in ihm und ich kann mir nicht vorstellen, dass man für etwas brennt,
                womit man sich im Grunde nicht identifizieren kann.
                Posting © Yvonne. Alle Rechte vorbehalten.
                Kein Kopieren, Korrigieren und Kritisieren ohne Erlaubnis!

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                • Jesse
                  Board-Legende

                  • 03.01.2007
                  • 21508

                  #9
                  Zitat von Schorni

                  Irgendwann 59/60 flachte es mit dem Rock'n Roll ab und Elvis passte sich eben an.

                  Ich bin der Meinung: angepasst ist hier das völlig falsche Wort.

                  Elvis hat sich weiterentwickelt, er selbst hat sich ja auch verändert, das ist der Lauf der Zeit. Nichts wäre schlimmer, als musikalisch auf Jahrzehnte auf dem gleichen Level zu bleiben. Und genau dadurch hat er uns diese Vielfalt an Musik "hinterlassen". Und Yvonne, ich seh das genau wie Du, man kann andere nur für etwas in diesem Maße begeistern, wenn man selbst darin lebt.


                  Jesse

                  Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...




                  Kommentar

                  • michael grasberger
                    Posting-Legende

                    • 16.02.2006
                    • 9974

                    #10
                    allein die frage ist absurd.
                    elvis WAR rock'n'roll.

                    "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                    (Nick Tosches)

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                    • Schorni
                      Posting-Legende

                      • 09.12.2003
                      • 8637

                      #11
                      Zitat von Jesse
                      Ich bin der Meinung: angepasst ist hier das völlig falsche Wort.

                      Elvis hat sich weiterentwickelt,
                      Dann haben sich wohl fast alle weiterentwickelt, denn der Rock'n Roll - wie wir ihn aus den 50igern kennen - war Anfang 1960 tot.

                      Das hat mit Sicherheit auch Elvis mitbekommen, dass er mit seiner Musik, die noch 1-2 Jahre vorher locker die vorderen Plätze der Charts einnahm, nix mehr reißen wird.
                      Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

                      Kommentar

                      • burroughs
                        Board-Legende

                        • 09.02.2004
                        • 56243

                        #12
                        Zitat von michael grasberger
                        elvis WAR rock'n'roll.
                        genau..
                        erst war er rock'n'roll, dann war er sex und zum schluss war er nur mehr drugs

                        Kommentar

                        • Jesse
                          Board-Legende

                          • 03.01.2007
                          • 21508

                          #13
                          Zitat von Schorni
                          - war Anfang 1960 tot.

                          Das hat mit Sicherheit auch Elvis mitbekommen...

                          Soweit hab ich's auch erkannt Schorni. Dein angepasst ist mir einfach zu negativ.

                          ...

                          Und ja, der Elvis war schon ein ganz Schlauer.


                          Jesse

                          Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...




                          Kommentar

                          • ballony
                            Foren-Profi

                            • 24.07.2009
                            • 403

                            #14
                            Zitat von Jesse
                            Und ja, der Elvis war schon ein ganz Schlauer.
                            Na ja, so schlau war er leider auch wieder nicht.:traurig: Sonst würde er heute noch leben.

                            Kommentar

                            • Lohmax
                              Foren-Profi

                              • 28.10.2006
                              • 291

                              #15
                              Interessantes Thema, gute Beiträge!

                              Ich denke, dass Elvis in seiner "Sturm und Drang"-Zeit den Rockabilly im Blut hatte und zunächst wohl auch mit Rock'n'Roll seine Freude hatte. Aber Elvis ist, besonders aus heutiger Perspektive, erstaunlich schnell gereift. Ich vermute, dass Rock'n'Roll wohl eher eine Phase für ihn war, die ihm als ungewolltes Image nach hing. Er hat allerdings nicht dem Rock'n'Roll völlig abgeschworen, wie es andere Musiker seinerzeit taten.

                              Elvis wollte aber wohl nicht nur Rock'n'Roller sein, wie es bei Johnny Burnette, Gene Vincent etc. der Fall war. M.E. entwickelte sich sein Geschmack einfach weiter, wie Burroughs schon sagte.

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