Anfängerfragen
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Man kann auch nicht pauschal sagen, Elvis gab erst ab Mai 1977 schlechte Shows. Er gab vorher schon welche und danach - relativ gesehen - ganz annehmbare wie Cincinnati oder Indy.
Dieses Video Material, das da angesprochen wirde, ist doch nichts anderes als eine weisse Blase, die sich bewegt. Da kann man doch keine Schlüsse auf die Show ziehen. Was zählt, ist das Audio Material und das sagt, dass Kansas City 18.6.1977 grottenschlecht war.Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !- Übersetzen
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Also ganz objektiv kann man doch bei allem Respekt und Anerkennung der besonderen Person Elvis Presley, die für mich wie gesagt unvergleichlich und bewundernswert ist, objektiv attestieren, dass er ab 1971 irgendwas an seinem Medikamentenkonsum geändert hat was ab da zu wahrnehmbaren Veränderungen geführt hat. In 1971 und 72 war es vielleicht nicht so extrem auffällig und ich sage auch nicht, dass er ab da schlecht war, aber es gibt eine Veränderung. 1969/70 ist sein Höhepunkt aus meiner Sicht und ab da kann er das nicht mehr toppen, was aber auch nicht schlimm ist oder irgendwie ein Vorwurf sein soll. Bei Aloha erleben wir gesanglich und rein optisch einen fabelhaften Elvis, aber er ist nicht mehr so charismatisch und offen wie im 1968er Comeback Special oder wie im Film That's the way it is. Ich kann diesen Unterschied jedenfalls deutlich feststellen. Danach werden die Veränderungen drastischer und er begibt sich auf eine Talfahrt mit gewissen Schwankungen nach oben und unten, die in seinem Tod 1977 endet. Das ist nunmal die Geschichte des Elvis Presley, des wunderbarsten Typen aus meiner Sicht, den das Erdenrund jemals erblickte. Ich frage mich manches Mal warum er das so tat, aber das erwähnte ich ja bereits. Ich denke in dieser Runde gibt es Niemanden, der das nicht so ähnlich sieht.Ohne Worte!- Übersetzen
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Genau das ist der springende Punkt. Einem kranken Menschen (ob selbst verschuldet oder nicht, das ist völlig egal) einen Strick daraus zu drehen, dass er gewisse körperliche oder psychische Gebrechen hat, zeugt von Respektlosigkeit, Überheblichkeit und teilweise sogar Verachtung.
Ich sehe Elvis' Niedergang mit großer Tragik und Traurigkeit. Aber in dem Zeitraum, über den wir hier sprechen (in dem das nahe Ende für jeden sichtbar wurde) gab es auch kein Zurück mehr. Ich las mal, dass Elvis' Gefäße und Organe so zerstört waren wie die eines 80jährigen.
Dann ist es etwas völlig anderes, ob sich ein sonst gesunder Mensch mit Drogen die Birne vollbläst und danach schlechte Leistungen zeigt, oder eben, ob jemand wie Elvis, dessen Körper ireparabel kaputt war, trotzdem alle Kraft zusammenkratzt und Konzerte gibt. Die, die ihn in den beiden letzten Jahren sahen, wussten, dass das nicht mehr der junge, knackige Elvis aus den 50ern oder aus den Filmen der 60er ist. Sie wollten ihn einfach nochmal sehen und Elvis erfüllte ihnen diesen Wunsch.
An solche Shows dann strenge musikalische und darstellerische Maßstäbe anlegen, ist nicht fair und das taten damals auch die Wenigsten.
Deshalb sollten v.a. solche Menschen, die die Konzerte dieser Zeit fast ausschliesslich von meist schlechten Audioaufnahmen her kennen, diese differenziert und unter der Rücksicht von Elvis' Zustand und der Umstände BEurteilen und nicht pauschal VERurteilen.- Übersetzen
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Wir diskutieren das Leben und Werk des Elvis Aron Presley und damit auch dessen Niedergang. An Deiner persönlichen Gefühlslage nehme ich natürlich Anteil, werde sie aber bei der Diskussion über Daten und Fakten nicht berücksichtigen. Sorry.Genau das ist der springende Punkt. Einem kranken Menschen (ob selbst verschuldet oder nicht, das ist völlig egal) einen Strick daraus zu drehen, dass er gewisse körperliche oder psychische Gebrechen hat, zeugt von Respektlosigkeit, Überheblichkeit und teilweise sogar Verachtung.
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Elvis war also nicht krank? Hätte, wenn er gewollt hätte, 1977 innerhalb weniger Tage die Leistung bringen können wie 1969/70? O ja, verstehe, er hatte gute Visagisten, die ihn krank aussehen ließen, damit er eine Entschuldigung für schwache musikalische Leistungen hatte, schon klar ...
Wenn allein die "Faktenlage" zählt, müsstest du auch einem 80jährigen vernichtende Kritiken geben, wenn er einen Marathon nicht in der Zeit läuft wie er ihn mit 25 gelaufen ist.
Sorry, aber Elvis war gesundheitlich AM ENDE! Dass er teilweise selber daran schuld war, ist zunächst zweitrangig. ER WAR ES! PUNKT!
Wer diese Tatsache ausblendet und bei Elvis dieselben Maßstäbe ansetzt wie etwa 69/70, der vergisst, dass es sich da um einen MENSCHEN handelt und nicht um eine Maschine, die nun mal zu funktionieren hat und die man wegwirft und austauscht, wenn sie kaputt ist.
Ich rede immer von Respekt vor dem MENSCHEN Elvis Presley und dessen Lebenswerk, von dem der Zeitraum, um den es hier geht, nicht mal 10% ausmacht. Nirgendwo habe ich verlangt, Respekt vor seiner rein musikalischen und darstellerischen Leistung 1976/1977 zu haben (wenn man so etwas überhaupt haben kann).
Meine Güte, ist das denn so schwer zu kapieren?!
Wer das Gesamtphänomen Elvis Presley allerdings ausschließlich anhand seiner letzten Lebensmonate und unter Ausblendung jeglicher persönlicher Umstände be/ver-urteilt, muss natürlich zu vernichtenden Ergebnisen kommen. Aber sowas tun zum Glück nur sehr wenige.
Für mich reicht das, was Elvis bis etwa 1973 geleistet hat, völlig aus, um ihn als einen der bemerkenswertesten, erfolgreichsten und prägendsten Sänger der pupulären Musikgeschichte (und darüber hinaus) einzustufen. Was danach kam, ist traurig und tragisch, ändert aber nichts an diesem Status.
Off-Topic:
Auch bei spießig-biederen, korrekten deutschen Buchhaltern sollte ein gewisses Verständnis dafür da sein, dass ein Mensch aus mehr besteht als rein aus Zahlen und Leistung.
Zuletzt geändert von MysteryTrain; 17.10.2012, 07:44- Übersetzen
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Ich nehm die bessere Kopie. 
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