Verkaufszahlen
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Solange die Bootlegger ihre Zahlen nicht auf den Tisch legen, glaube ich nicht...
Elvis: Colonel, ich will unbeding nach Europa!
Parker: Nee Elvis, dort gibt es nicht so schöne Turnhallen wie hier.- Übersetzen
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das ist ja noch relativ leicht zu ermitteln, denn die riaa zählt ja genau die ausgezeichneten platten zusammen. schwieriger wird es bei denen, die keine goldauszeichnung erreicht haben, sich aber in summe international über die jahre auch sehr gut verkauft haben. diese verkäufe sind sicher beträchtlich, aber man kann sie nur ungefähr schätzen.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Seit bei Elvis' Musik immer mehr die Rechte ablaufen (und noch länger), wird die Zählung noch schwieriger. Man überlege sich mal die Masse an Billigveröffentlichungen, die inzwischen überall verramscht werden.
Auch früher schon gab es viele Lizenzprodukte (wirkliche und solche, die sich dafür ausgaben), die dann unter einem Billiglabel liefen und sicher nicht alle gezählt wurden.
Vielleicht sind es sogar mehr als die gestern im ORF
genannten 1,5 Mrd. Der Punkt ist eben der, dass es genau nie ermittelt werden KANN und immer auf Schätzungen beruhen wird.
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Die RIAA verleiht die Awards auch nur auf Antrag, ebenso ähnliche Organisationen in anderen Ländern. Daher kommt man mit dem Nachzählen auch zu keinem brauchbaren Ergebnis.
Wie auch bei den Beatles oder Sinatra (um hier mal die beiden anderen Mega-Seller zu nennen) kann man eben nur schätzen, da es damals keine Scanner-Kassen gab und auch die Schallplatten-Firmen nicht exakt erfasst haben, was rausgeschickt, bzw. von den Händlern wieder zurückgeschickt wurde. Das sind halt die Nachteile der analogen Welt von damals.
Dass bei Elvis immer alles angezweifelt wird, stimmt so nicht. Es gibt lediglich ein paar Fans, die über einen Rest-Realismus verfügen und ihre Überlegungen mitteilen. Es sagt ja keiner, dass diese Überlegungen von allen geteilt werden müssen.- Übersetzen
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Gerade mal etwas gegoogelt und scheinbar werden auch die Sampler in die Verkaufszahlen mit hinein genommen. Da werben (mir) total unbekannte Schlagerbands/sänger mit über 1 Million verkaufter Platten, indem sie eben diese Sampler mit hinein rechnen. Inwieweit das nun auch als offiziell gilt, weiss ich leider nicht.
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So, nach dieser Schätzdiskussion um Verkaufszahlen frag ich mich jetzt wer Elvis zum König des Rock n Roll ernannt oder gewählt oder bestimmt hat. Warum ist Michael Jackson der König des Pop.
Wollten keine andere Musiker einer dieser Titel haben?
Die Musik war noch nie eine Monarchie und wird es auch nie sein.
Elvis hatte alleine in der frühen Zeit Sänger wie Bill Haley oder Little Richard um sich und in den 60èrn wurde er von den Beatles überrollt. In den 70èrn lebte Elvis "nur" von seinen Konzerteinnahmen, die meisten Songs waren nachgesungen. Erst sein früher Tod `77 hat anscheinend abgewanderte Fans wieder in die Plattenläden bzw nach Graceland geführt???- Übersetzen
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King of Rock'n Roll, King of Pop, Godfather of Soul, The Boss, The King(s) of Country...ziemlich viele Titel für hervorragende Künstler, oder? Man sollte es nicht Monarchie nennen, sondern Anerkennung.
Wartet man dafür 5 Jahre, wenn man kein Fan ist.bzw nach Graceland geführt???
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Ich hau jetzt einfach mal in eine völlig andere Kerbe und behaupte:
Es gibt Zahlen! Und dabei sogar ziemlich genaue.
Das Mysterium um die Verkaufszahlen dürfte schon zu Lebzeiten von Elvis aufgekommen sein. Allerdings ist mit Blick auf die enorme Verkaufskraft von Elvis eigentlich klar, dass hier seitens der Offiziellen, namentlich RCA, BMG, Sony & Co möglichst nichts genannt wird. Man bedenke: bereits 1960 wurde er für 75 Mio Verkaufseinheiten ausgezeichnet!
Die Antwort dürfte einfach sein: an den Verkäufen partizipieren nicht nur Sony/ BMG sondern sämtliche Rechteinhaber, Rechteverwerter und nicht zuletzt Elvis bzw. nunmehr die Erben. Die Ausschüttungen an Komponisten, Musiker und Elvis bzw. nun die Erben selbst erfolgt über die verkauften Einheiten. Folglich haben diese ein Interesse daran allein aus Abrechnungszwecken, genaue Auskunft zu erhalten. Das auf der anderenSeite RCA, BMG, Sony & Co nur geringes Interesse daran haben, hier umfänglich Zahlen breit zu treten, ist klar, denn je dunkler die Materie, je mehr bleibt an eigenem Gewinn.
Jetzt könnte man sagen, ok, Spekulation wie vieles anderen. Allerdings steht hier als klarer Beweis entgegen, dass solche Abrechnungen auf Heller und Pfennig genau existieren. Ebenso unstreitig und bewiesen ist, dass RCA, BMG, Sony & Co nicht einmal den berechtigten Zahlungsempfängern die Umsatzzahlen bekannt geben wollen.
Das wurde alles nunmehr fein säuberlich klar, als die EPE vor dem Landgericht München 21 O 25511/10 – wir erinnern uns – Sony/BMG auf Nachzahlung bzw. Nachbesserung des Vertrages von 1973 verklagte.
Im Vorfeld wurde in einem erstaunlicherweise von niemanden in der deutschen Elvislandschaft beachteten Parallelverfahren Sony/BMG zur Rechungslegung, sprich Herausgabe der konkreten Zahlen, verklagt. Landgericht München I 7 O 235/05 sowie in der Berufung hiergegen OLG München 6 U 3556/08. Sony/BMG hat beide Instanzen verloren und musste die Zahlen offen legen. Diese Zahlen waren dann Grundlage für das weitere bekannte Verfahren vor dem Landgericht München.Ich weise ausdrücklich daraufhin: diese Zahlen betrafen ausschließlich den Tonträgervertrieb!
Damit wird klar, dass es sehr wohl möglich ist, seitens der Plattenfirmen exakte Verkaufszahlen zu präsentieren. Das betrifft nicht nur die letzten Jahre, sondern mit Sicherheit die letzten Jahrzehnte, denn Komponisten, Musiker und Künstler haben seit jeher einen Anspruch auf Verkaufsbeteiligung. Diese lassen sich jedoch nur anhand konkreter Zahlen berechnen und kein renomierter Musiker, Komponist oder Künstler wird sich da mit allgemeinem Plattenfirmen-bla-bla in Form von „wissen-wir-nicht-können-wir-nicht“ zufrieden geben…….
Klar ist aber genau deshalb auch, dass die Plattenfirma nie konkrete Zahlen freiwillig an die Öffentlichkeit trägt, denn so könnten zu viele abgespeiste Teilhaber auf den Trichter kommen, mal ihre alten Abrechnungen überprüfen zu lassen.
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