gescheiterte Projekte
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Ohren können nicht sehen, nein das können sie nicht.
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Ich mag es nicht, wenn ein Hoffmann und auch nicht wenn ein Lotti die typischen Elvis Titel singt. Ich mag es einfach nicht hören, warum auch immer....
Vermutlich habe ich das Original zu sehr im Kopf und das "Andere" passt für mich nicht. Aber ich weiss, dass das jeder anders empfindet und das ist wohl auch gut so.
Jesse
Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...
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nun ja, wenn du "das original" im kopf hast, dann handelt es sich in den meisten fällen ja gar nicht um elvis.
liebe grüße
moni
"Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken." (Platon)- Übersetzen
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seit bernstein eines komponiert hat
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und mal vom gesang an sich abgesehen:
bei einem musical - wenn wir hier vom broadwaystück reden und nicht vom film (wo sowieso nachsynchronisiert wird) -
is nix mit false starts, text-abänderungen und so weiter.
da singst du im grunde so, wie der regisseur das haben will. und dazu brauchts vor allem ein grundmass an disziplin.
und auch das orchester spielt nicht das, was man singt.. sondern man hat das zu singen, was das orchester spielt.
von diesen standpunkten aus ist es doch ein wenig fraglich, ob elvis *das zeug* zum musical-sänger gehabt hätte..Zuletzt geändert von burroughs; 26.03.2010, 09:56- Übersetzen
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Ach, ist das so? Vielleicht mal mit den Fakten vertraut machen. Bernstein sagte nämlich wörtlich: "Elvis is the greatest cultural force in the twentieth century. He introduced the beat to everything, music, language, clothes, it's a whole new social revolution … the 60's comes from it." Er nennt Elvis darin ein reines Sozial- und Kulturphänomen. (Eine Aussage übrigens, für die jemand aus dem Grünen neulich hier noch gesteinigt wurde.) Mit keinem Wort sagt Bernstein, dass er Elvis für einen großartigen Sänger oder musikalisch bedeutend hält. Oder gar ihn gerne als Traumbesetzung für den Tony in seiner West Side Story gesehen hätte.
Glaub mir, ich habe von Elvis eine höhere Meinung als Bernstein sie hatte, denn für mich ist Elvis nicht nur ein Kulturphänomen.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Die alte Legende sollte langsam keinen Bestand mehr haben. Parker bekam vom ersten Tag an bis zu Elvis' Lebensende 25% von dessen Einnahmen. Der 50%-Deal betraf lediglich gemeinsame Geschäfte, die sie aufzogen, z.B. Firmengründungen oder konkrete Projekte. Und da ist es normal, dass zwei Partner jeweils die Hälfte kriegen.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Genauso hätten es die Musical- und Klassik-Fans wohl auch empfunden, wenn Elvis die komplette West Side Story gesungen hätte. Damit hätte er übel auf die Nase fallen können. Ich denke, er war besser beraten, das zu singen, was er gesungen hat. Ist ja nicht so, als hätte er sich 1960/61, als der Film gedreht wurde, über mangelnden Erfolg beklagen müssen.
Ich finde das eh etwas sonderbar und wie immer extrem widersprüchlich: Einerseits wird Elvis gerne dafür kritisiert, nach seiner Rückkehr aus der Army "weichgespült" gewesen zu sein und nicht mehr die harten Rock'n'Roll-Nummern gesungen zu haben, sondern stattdessen napolitanische Arien wie "It's Now Or Never" und "Surrender". Gleichzeitig bedauert man, dass er die West Side Story nicht gesungen hat. Fällt außer mir noch jemandem auf, wie paradox das ist?Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Bei den Geschäften, die über Boxcar liefen, kassierte der Colonel sogar weit mehr als 50%. Der King war nämlich nur zu einem Bruchteil an dem Merchandising-Geschäft beteiligt, dass mit seinem Image betrieben wurde.Die alte Legende sollte langsam keinen Bestand mehr haben. Parker bekam vom ersten Tag an bis zu Elvis' Lebensende 25% von dessen Einnahmen. Der 50%-Deal betraf lediglich gemeinsame Geschäfte, die sie aufzogen, z.B. Firmengründungen oder konkrete Projekte. Und da ist es normal, dass zwei Partner jeweils die Hälfte kriegen.
Zudem gab es sehr wohl einen 50/50 Deal, der ab 1976 auch auf die Tourneen ausgeweitet wurde. Lediglich aufgrund von Elvis' angespannter Finanzlage verzichtete Parker zunächst auf die Ausführung des Vertrages und ließ vorerst die alte Vertragsklausel gelten.
Der Colonel wusste nur zu gut, dass Elvis zufrieden war, solange er sich leisten konnte, was er wollte. Und er nutzte es aus, dass sich der King (fast) nie für die Verträge interessierte, die er unterschrieb.
Parker war mit Sicherheit einer der einfallsreichsten Manager des letzten Jahrhunderts, aber ein wenig mehr Kontrolle durch Elvis wäre vermutlich nicht zum Schaden des King gewesen.
Schließlich gibt es genug Entscheidungen des Colonel, die ihm selbst mehr nutzten als Elvis. Der gute Parker wusste, wie er die Verträge gestalten musste, damit sie ihm persönlich dienten.
Oftmals habe ich das Gefühl, das Parker die Kariere des King im Wesentlichen als seine eigene betrachtete. Weil er aber weder singen, noch schauspielern konnte, durfte das eben Elvis machen und Parker gab ihm in seiner Großzügigkeit dafür sogar etwas von den Einnahmen ab.
Ich persönlich würde sagen, Colonel Parker hat Elvis nach Strich und Faden ausgenutzt & gemolken bis nur noch trockenes Pulver bröselte.
Allerdings gehöre ich nicht zu der Guter Elvis/Böser Colonel - Fraktion. Denn zum Einen hätte Elvis ihm jederzeit wiedersprechen bzw. sich einen anderen Manager suchen können und zum anderen wäre aus dem King wohl kaum diese Ikone geworden, wenn Parker nicht gewesen wäre. Denn trotz allem muss man des Colonels Leistungen als Manager anerkennen. Und auf dem Gebiet war er -zumindest bis zum Beginn der 1970er- kaum zu schlagen.- Übersetzen
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