Ich glaube auch nicht, dass er in seiner letzten Phase für wirklich sportliche Aktivitäten fähig war, auch wenn man sich manchmal wunderte, wieviel Kraft er auf der Bühne noch entwickeln konnte, je nach Tagesform.
Karate?
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Scheinbar hat sich niemand diese Berichte durchgelesen. Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie wichtig Elvis dieser Sport war und dass er ihn nicht nur so zum Spaß, gelegentlich und nebenbei ausübte. Die Namen die dort genannt werden, klingen wie das who is who der damaligen Karatewelt. Und wenn solche Leute Elvis' Aktivitäten in Sachen Karate ernst nahmen, dann ist das nicht nur so dahergesagt, nur weil es ein Promi war.Ed Parker: "The King" and I, in: Black Belt (März 1990), S. 10:
The oldest and most respected martial arts title in the industry, this popular monthly magazine addresses the needs of martial artists of all levels by providing them with information about every style of self-defense in the world - including techniques and strategies. In addition, Black Belt produces and markets over 75 martial arts-oriented books and videos including many about the works of Bruce Lee, the best-known marital arts figure in the world.
John Corcoran: The King and Karate. The story behind Elvis Presley's fascination with the material arts, in: Black Belt (März 1998), S. 49-54:
The oldest and most respected martial arts title in the industry, this popular monthly magazine addresses the needs of martial artists of all levels by providing them with information about every style of self-defense in the world - including techniques and strategies. In addition, Black Belt produces and markets over 75 martial arts-oriented books and videos including many about the works of Bruce Lee, the best-known marital arts figure in the world.
Ed Parker on Bruce Lee, Elvis Presley, full-contact Karate and ... Ed Parker. A Black Belt Hall of Fame interview conducted by Loren Franck. Black Belt (November 1985), S. 26-31:
http://books.google.at/books?id=2tsD...brr=1#PPA26,M1- Übersetzen
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Stimmt! Und ich werde als Elvis Fan den Teufel tun und ihn zu etwas Übermenschlichen stilisieren um ihn damit gleichzeitig lächerlich zu machen!
Ich würde aber gerne dein Theorie, von den zahlreichen Krankheiten und die aufgrund dessen ausschließlich genommenen Medikamente und seine aber noch gleichzeit anscheinend gute körperliche Verfassung zu diesem Zeitpunkt lesen. Wie kann es sein, wenn jemand so ein Krankheitsbild aufwies und Ärzte an der Bühne mit Gerätschaften bereitstanden, immerhin noch fleißig am Training teilnehmen konnte? Bitte erkläre sie mir.Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
* Antoine De Saint-Exupéry *- Übersetzen
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@Mysti
Keiner bestreitet sein Intresse und die Wichtigkeit. Dennoch bestreite ich, daß er 76-77 ein aktiver Karatesportler war, wenn auch nur aus Hobby. Ferner bestreite ich, daß seine körperliche und mentale Verfassung es zuließ, daß er sich aufraffte und sich regelmässig sportlich betätigte.
Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
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In seinen letzten Lebensmonaten fällt auf, dass sich der private Elvis vom Bühnen-Elvis sehr unterscheidet, was körperliche Fitness (oder wie man es auch immer bezeichnen will) betrifft. Der private Elvis seinerzeit wirkt wesentlich gesünder und dynamischer als der Bühnen-Elvis. Insofern kann man sich ohne weiteres vorstellen, dass er sich auch sportlich betätigt hat und sei es nur, um Gewicht zu verlieren. Raquettball z. B. ist eine sehr anstrengende, weil sehr schnelle Ballsportart, die er noch wenige Stunden vor seinem Tod gespielt hat. Ein Mensch mit wenig Kondition macht diesen Sport nicht lange oder er fängt ihn wahrscheinlich gar nicht erst an. Auch gibt es Fotos, auf denen er mit Fingerhanteln trainiert. Das hat er wahrscheinlich auch nicht gemacht um besser Gitarre spielen zu können.- Übersetzen
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Das sind sehr interessante Aspekte Sivle!
Es stimmt, es gibt zahlreiche Aufnahmen, auf denen er sehr angeschlagen aussieht und nur wenige Wochen später, auf alle Fälle besser beisammen war. Sicherlich hatte er seine guten Phasen, wo er sich auch mal aus dem Haus schälte und etwas unternahm. Das will ich ihm auch keinesfalls streitig machen. Konzerte geben und singen, macht man auch nicht mal eben nebenbei. Doch bezweifle ich, daß er speziell im Fall von Karatesport, den Zeitaufwand für Aufwährm- Dehn-und Ausdauerübungen in aller Regelmässigkeit aufbrachte, um dann anständig mit seinen Jungs bis zum Lebensende zu trainieren. So wird es hier aber dargestellt.
Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
* Antoine De Saint-Exupéry *- Übersetzen
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Ärzte mit Gerätschaften ? wo steht das ?
Zum Glück siehst Du ja an Deinem lieben Mann, der Krafttraining macht und den Boxsack bearbeitet, dass er, wenn er wollte, Softjudo noch ohne weiteres zustande brächte.Zuletzt geändert von Gast; 02.02.2009, 09:17- Übersetzen
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Ob und wie oft er speziell Karate noch trainiert hat, werden wir defintiv nicht konkret beantworten können. Da ihm aber erwiesenermaßen am Karatesport sehr viel lag, kann man auch davon ausgehen, dass er ihn nie ganz aufgegeben hat. Ich kann mir schon vorstellen, dass er Aufwärm- und Dehnübungen und Technikübungen gemacht hat. Und ich muss immer wieder auf die Fotoaufnahmen verweisen, die ihn privat zeigen und dabei gibt er ganz und gar nicht das Bild eines ungelenken älteren Mannes ab, der mit Sport nichts mehr am Hut hat.- Übersetzen
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Wie immer wird hier der allerletzten Phase, also grob seinen letzten Lebensmonaten mehr Bedeutung gegeben als nötig. Es steht außer Frage dass Elvis sich vom exzessiven Karatesport zurückgezogen hat. Zeitgleich ließ er sich aber eine schweineteure Racquetballhalle bauen (1975!!). Er hätte sich auch genausogut einen Wellnessbereich bauen lassen können, in dem er nur relaxen konnte. Nein, es musste eine Sporthalle sein mit diversen Trainingsmöglichkeiten. Sport und hinterher am Klavier relaxen, das praktizierte er bis wenige Stunden vor seinem Tod. Dass es ihm aufgrund seines Gesundheitszustands zeitweise sicher schwerer fiel als früher, steht doch außer Frage. Trotzdem rappelte er sich doch bis zum Schluss immer wieder zu sportlichen Aktivitäten auf.- Übersetzen
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Wenn man in Graceland die Racquetballhalle betritt, die Sportgeräte, Elvis' Trainingsanzug und die abgenutzten Turnschuhe sieht, meint man fast, noch diesen speziellen Sporthallenduft von Schweiß und Anstrengung wahrzunehmen. Jedenfalls hat man nicht den Eindruck, hier sei nur relaxt worden.- Übersetzen
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Blödsinn. Ich bin auch in dem Alter, trainiere nie irgendetwas und mach das fix nach ohne eine rote Rübe dabei zu bekommen. Also manchmal kann man über diese Elvis Vergötterung nur noch mit dem Kopf schütteln.
Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!- Übersetzen
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Habe ich da etwas falsch verstanden? Es gab keine ärztliche Betreuung bei einigen Konzerten am Bühnenrand? Da war niemand, der nach dem Rechten geschaut hat und ein Nofallköfferchen dabei hatte? Sauerstoff etc.?
Mein lieber Mann würde keine Minute standhalten, weil er nicht mal durch die Aufwärmphase-und Übungen kommen würde! Um überhaupt wieder soweit zu kommen wie es jetzt ist, hat er monatelange Reha-und Therapiemaßnahmen über sich ergehen lassen müssen. Sicherlich kann man sein Krankheitsbild nicht mit dem von Elvis eins zu eins vergleichen, doch wenn wir uns nur seine Darmkrankheit rauspicken und alle Nebenwirkungen, die sich daraus ergeben, ist es unmöglich. Mein Mann hat ebenfalls starke Medikamente (aber erst nach Diagnose
) genommen und die Nebenwirkungen waren zum Teil fatal. Er hat auf der Intensivstation gelegen und ist Notoperiert worden, danach wurde aus einem 110kg Muskelpaket ein 95 kg Hänfling bei fast 2 Metern Größe, der sich erstmal wieder alles antrainieren musste. Seiner guten Vorkondition, seinem Muskelaufbau und seiner Disziplin hat er es zu verdanken, daß er nicht wie ein Klappergerüst aussieht. Dennoch war ihm längstens nach den ganzen Knie OP's, der Durchtrennung seines rechten Schienbeines und dessen Versetzung in eine andere Position, zur Entlastung des Knies, der Knorpeltransplantation und vieles mehr, eindeutig und unwideruflich klar, daß er nie mehr! auf die Matte geht und das bevor überhaupt von dieser Darmgeschichte oder Reflux die Rede war!
Ich bezweifle das Elvis nur mit einem Bruchteil dieser Krankheiten aufwarten konnte, doch hätte er niemals den Vergleich mit meinem Mann zu diesem Zeitpunkt in Punkto körperl. Fitness standhalten können. Ebenso kann mein Mann auch nicht so fein singen.
Mein Mann habe ich nur als Beispiel herangezogen um zu zeigen, wie unwahrscheinlich ein ernsthaftes Ausführen von Karatesport im Fall von Elvis gewesen sein muss. Jedenfalls nicht zu dem Zeitpunkt und mit dem gesundheitlichen Hintergrund, über den wir hier diskutieren.Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
* Antoine De Saint-Exupéry *- Übersetzen
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