Interview with Ronnie Tutt

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  • annmargrethistruelove
    Gehört zum Inventar

    • 02.07.2008
    • 3480

    #256
    Zitat von MusicMan
    Wenn man das für bare Münze nimmt, dann hätte dieses Gefühl erst nach "Change Of Habit" einsetzen dürfen, denn davor hat er die Million ja immer wieder gerne angenommen.
    Er hat sie immer gern genommen, darum geht's nicht. Er hat's ja nur deshalb gemacht! Seine Illusion von Hollywood die war schnell weg, sagt er ja auch. Er sagt es war dann schnell nen Job für ihn - morgens um die und die Zeit da sein, viele Stunden am Stück arbeiten etc. Filme am Fließband machen... .

    Zitat von MusicMan
    Außerdem frage ich mich, wenn ihm die "self satisfaction inside" so wichtig war, warum hat er dann ausgerechnet Mitte der 60er, wo die wirklich üblen Filme stattfanden (nachher wurden sie wieder besser, teilweise sogar richtig gut), keinen Fuß in ein Studio gesetzt? Da hätte er sich diese Befriedigung durch gute Musik zum Ausgleich doch holen können, daran hat ihn keiner gehindert, und Zeit hatte er auch mehr als genug. Stattdessen hat er in der Zeit die sauer erlittene Film-Kohle mit Starlets und Pharmazeutik durchgebracht...
    Ich denke er war da einfach zu unbeleckt noch -also da selbst Initiative ergreifen, Studio anmieten oder dem Colonel in den Arsch treten dass der das in die Wege leitet etc. Er hatte ja immer die Hoffnung das wird besser, sagt er ja auch. Er war evtl. einfach auch in so einer "gelangweilt-frustrierten Blase" - kennt ihr das nicht? Man wird immer deprimierter und deprimierter und kann sich aber einfach nicht aufraffen sich da 'rauszuziehen. Bis es so schlimm wird, dass man's tut! Und so ist's dann ja auch geschehen!
    The sun never sets on a legend...

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    • TheKing
      Board-Legende

      • 19.06.2006
      • 20721

      #257
      Zitat von MusicMan
      Keine 8 Jahre, zumindest nicht mit ausschließlich Filmerei. Bis 1963 lief seine Plattenkarriere mit wirklich guter Nicht-Film-Musik noch glänzend, und 1966 kam das großartige Gospel-Album, das ihn sehr glücklich machte. Bitter waren wirklich die Jahre 1964 und 1965.
      Und 1966/67 war auch nicht besser! Gut er ging dann wieder in das Studio, wir reden hier aber von den Filmen und wie das für Elvis war. Das ging mit G.I Blues los, schon hier gefiel ihm der Soundtrack nicht, was man verstehen kann, wenn man sich anhört was er sonst so auf der Pfanne hatte und ging im Grunde bis 1968. Du nimmst die Jahre wo er keine Musik ausserhalb der Soundtracks produzierte, ich hingegen sage Dir, dieses Problem mit der Entwicklung seiner Karriere was die Filme betrifft, dauert von 60-68.

      In den letzten Filmen lockert sich das Schema und Elvis kann da ein bißchen anders arbeiten. Die Komödie Live a little, love a little finde ich ganz lustig, leider nicht wirklich großartig, aber Elvis liefert hier eine gute Leistung...und Change of habit ist mal ganz was anderes...da kam er langsam als Schauspieler fand ich...


      Zitat von MusicMan
      Leg mir doch sowas nicht in den Mund! So dogmatisch sehe ich es gar nicht. Ich finde, wir haben alle irgendwo Recht, weil unsere Positionen so unterschiedlich gar nicht sind. Sie unterscheiden sich bloß in Nuancen, die man glatt noch als Auslegungssache durchgehen lassen kann.
      Dann gib doch einmal zu, das Du gesagt hast: Er litt nicht drunter! Und das stimmt eben nicht. Elvis erzählt es hier selbst und Du kannst nicht einmal sagen: Okay, da habt ihr recht, er fand es wohl doch ziemlich Scheiße mitunter! Die Größe dazu scheinst Du nicht zu haben, Du musst es immer so hinbiegen, dass Du auch recht hattest. Finde ich nicht gut.

      Aber genug von der Schelte. Durch Richards famosen Beitrag ist das Thema schon geklärt worden!
      Ohne Worte!

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      • gast-20090521

        #258
        Zitat von annmargrethistruelove
        Er war evtl. einfach auch in so einer "gelangweilt-frustrierten Blase" - kennt ihr das nicht? Man wird immer deprimierter und deprimierter und kann sich aber einfach nicht aufraffen sich da 'rauszuziehen. Bis es so schlimm wird, dass man's tut! Und so ist's dann ja auch geschehen!
        Das sehe ich auch so. Ich denke, das war 1965/66 der Fall, und da hat er den Leidensdruck schnell kompensiert mit seinem Entschluss, "How Great Thou Art" zu machen. Später ging er dann wieder öfter ins Studio, machte großartige Aufnahmen, und die Filme wurden auch wesentlich besser. 1968 kam schon das Leder-Special, kurz drauf die Sessions in Memphis und die Rückkehr zur Live-Bühne.

        Ich bestreite ja nicht, dass er zeitweise gefrustet war und sich in den Arsch biss, dass sich vom schnöden Mammon (oder Mangel an Alternativen) wieder zu einer neuen Unterschrift hat hinreißen lassen. Doch waren diese "Leidensphasen" eher von kurzer Dauer. Dass er die kompletten 60er Jahre leidend in Hollywood fest saß, sehe ich demnach nicht.

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        • TheKing
          Board-Legende

          • 19.06.2006
          • 20721

          #259
          Zitat von MusicMan
          Dass er die kompletten 60er Jahre leidend in Hollywood fest saß, sehe ich demnach nicht.
          Das sieht keiner so. Davon war nicht die Rede. Laangsam räumt er es ein....jaja....

          Elvis lebte ein Luxusleben. Er war jung, reich und spielte in Hollywoodfilmen. Er war ein Plattenstar, ein Frauenscharm, die warme Sonne Californiens schien auf einen pefekten Traum. Das war alles sehr geil und super! Elvis lebte, was alle sich erträumen! Soweit das Klischee von einer perfekten Welt. Mann, die werden sich die Eier weggelacht haben vor Spaß! Sonny hat auch nur mit dem Kopf gewackelt in dem Interview und seine Augen leuchteten...es war bestimmt unvorstellbar...

          Insgesamt war die reine Entwicklung seiner Hollywoodkarriere für Elvis aber ein Ärgernis. Er hatte das anders vorgehabt. Und darunter litt er. Fakt oder not?
          Ohne Worte!

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          • gast-20090521

            #260
            Zitat von TheKing
            Du nimmst die Jahre wo er keine Musik ausserhalb der Soundtracks produzierte, ich hingegen sage Dir, dieses Problem mit der Entwicklung seiner Karriere was die Filme betrifft, dauert von 60-68.
            Gut, dann sind wir hier halt unterschiedlicher Meinung. Wo ist das Problem? Du hast Deine guten Gründe für diese Sichtweise, und ich die meinen für meine Sichtweise. Damit kann man doch leben, oder?

            Dann gib doch einmal zu, das Du gesagt hast: Er litt nicht drunter! Und das stimmt eben nicht.
            Nur weil er temporär gefrustet war (was ich nie bestritten habe), kann man nicht daraus drehen, dass er durchgängig gefrustet war. Wenn in einer 10jährigen Ehe zwei schlechte Jahre dabei waren, würde man auch nicht die gesamte Ehe als gescheitert bewerten.

            Aber genug von der Schelte. Durch Richards famosen Beitrag ist das Thema schon geklärt worden!
            Soll ich Dir mal was sagen? Guck Dir mal dieses informelle Interview komplett an - das gibt's ja auch mit Bild bei den EOT-Outtakes. Und dann schau Dir den Mann da mal an: Er war aus seinen Filmverträgen raus, auf der Höhe seiner Live-Karriere, konnte machen, was er wollte. Er wirkt da aber so geknickt, ausgebrannt und neben der Rolle wie die ganzen 60er in Hollywood nicht. Tage zuvor musste man ihn noch mit Engelszungen belabern, "Burning Love" einzusingen. Was willst Du mir also über sein großes Leiden in Hollywood erzählen?

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            • gast-20090521

              #261
              Zitat von TheKing
              Elvis lebte ein Luxusleben. Er war jung, reich und spielte in Hollywoodfilmen. Er war ein Plattenstar, ein Frauenscharm, die warme Sonne Californiens schien auf einen pefekten Traum. Das war alles sehr geil und super! Elvis lebte, was alle sich erträumen! Soweit das Klischee von einer perfekten Welt. Mann, die werden sich die Eier weggelacht haben vor Spaß! Sonny hat auch nur mit dem Kopf gewackelt in dem Interview und seine Augen leuchteten...es war bestimmt unvorstellbar...

              Insgesamt war die reine Entwicklung seiner Hollywoodkarriere für Elvis aber ein Ärgernis. Er hatte das anders vorgehabt. Und darunter litt er. Fakt oder not?
              So in dem Zusammenhang relativiert würde ich das uneingeschränkt unterschreiben, ja.

              Off-Topic:


              Und jetzt sag noch einmal, ich sei starrköpfig und beharre immer nur auf meiner Meinung...

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              • TheKing
                Board-Legende

                • 19.06.2006
                • 20721

                #262
                Zitat von MusicMan
                So in dem Zusammenhang relativiert würde ich das uneingeschränkt unterschreiben, ja.

                Off-Topic:


                Und jetzt sag noch einmal, ich sei starrköpfig und beharre immer nur auf meiner Meinung...

                Boah, jetzt haste mich überrascht! Ich bin baff und freue mich! Ivy! kuck mal!
                Ohne Worte!

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                • gast-20090521

                  #263
                  Zitat von TheKing
                  Ivy! kuck mal!
                  Off-Topic:


                  Die ist grad mal kurz auf's Klo, oder 'ne Nudel kauen.

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                  • annmargrethistruelove
                    Gehört zum Inventar

                    • 02.07.2008
                    • 3480

                    #264
                    Off-Topic:

                    Zitat von TheKing
                    Boah, jetzt haste mich überrascht! Ich bin baff und freue mich! Ivy! kuck mal!
                    Ich hab Tränen in den Augen ! Kommt her Jungs
                    The sun never sets on a legend...

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                    • TheKing
                      Board-Legende

                      • 19.06.2006
                      • 20721

                      #265
                      Zitat von MusicMan
                      Und dann schau Dir den Mann da mal an: Er war aus seinen Filmverträgen raus, auf der Höhe seiner Live-Karriere, konnte machen, was er wollte. Er wirkt da aber so geknickt, ausgebrannt und neben der Rolle wie die ganzen 60er in Hollywood nicht.

                      Ich glaube dieses Interview was Du meinst hab ich hier, es ist das S/W Interview als Outake zu On Tour zu bekommen. Ich weiß nun nicht, ob diese Passage daraus ist, denn die haben Elvis mehrfach interviewt um das als Tonspur in den Film einzubauen. Ich bin mir nicht ganz sicher. Kann sein, dass Du aber auch recht hast. Das Elvis später auch wieder in einer Routine gefangen schien, die ihn auch wieder nicht glücklich machte..das ist eine interessante Sache und man müßte sich überlegen wie das sein kann, es muss ja etwas mit Elvis zu tun haben, er brachte sich scheint es immer wieder in die selbe Lage...da könnten wir mal draufschaun und kucken, warum dies wohl so war. Gerne.

                      Es ist jedoch an der Stelle hier kein Argument, zu sagen: " Sieh mal da ging es ihm ja augenscheinlich noch mieser!" Das tut nichts zur Sache, davon sprachen wir nicht. Aber nachdem Du gerade mein MM-Bild auf wohltuende Weise erweitert hast...Ein tolles Thema für einen neuen Thread...Elvis und die ätzende routine...oder wie soll man das nennen...?
                      Ohne Worte!

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                      • annmargrethistruelove
                        Gehört zum Inventar

                        • 02.07.2008
                        • 3480

                        #266
                        Ich höre in dem Interview da einen verdammt geknickten, gefrusteten und resignierten Elvis. Einen Mann den Hollywood die Lektion auf die harte Tour gelehrt hat. Er ging da hin um seinen Idolen nachzueifern und merkte bald: Das erwartet keiner von mir, das will keiner sehen (evtl auch - und das ganz für sich- ich kann das nicht - ich hab das Potential nicht *autsch*). Seine Träume wurden im Schnelldurchlauf geschreddert und das Ganze wurde für ihn zum reinen Brotjob (musste morgens da sein, so und soviel Stunden arbeiten etc). Er las nur noch die ersten 4-5 Seiten Skript und wusste Bescheid. Aber so ganz starb die Hoffnung nie, dass doch noch was Besseres kommen würde, daher auch die zunehmende Frustration neben der quälenden Langeweile und der schmerzhaften Erkenntnis, dass er nie ein Brando sein würde. Und im tiefsten Tal (Tickle me ) passiert dann das, was ihm längst hätte klar sein müssen: Er besinnt sich, dass er ein S ÄNGER ist und beschert uns mit "How great thou are" eines seiner besten Alben. Und dann mit dem Comeback Special im Leathersuit zeigt er endgültig, wer er ist und was er kann. Das glückliche Ende einer wirklich miesen Phase !
                        The sun never sets on a legend...

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                        • gast-20090521

                          #267
                          Zitat von TheKing
                          Es ist jedoch an der Stelle hier kein Argument, zu sagen: " Sieh mal da ging es ihm ja augenscheinlich noch mieser!" Das tut nichts zur Sache, davon sprachen wir nicht. Aber nachdem Du gerade mein MM-Bild auf wohltuende Weise erweitert hast...Ein tolles Thema für einen neuen Thread...Elvis und die ätzende routine...oder wie soll man das nennen...?
                          Ich glaube schon, dass es etwas damit zu tun hat. Irgendwann wird alles zur Routine, auch die tollste Sache. Wenn Du jeden Tag Dein Lieblingsessen kriegst, hängt es Dir nach spätestens zwei Wochen auch zum Hals raus.

                          Elvis wollte auf die Bühne, vermisste den Kontakt zu einem Live-Publikum schmerzlich. Er wollte mit einer geilen Band und einem fetten Orchester alls die Songs spielen, die er immer schon mal singen wollte. Diesen Hammer-Traum hat er sich auf höchstem Niveau erfüllt. Und was war? Nach relativ kurzer Zeit (erste Anzeichen sind schon im Februar 1971 deutlich zu spüren) ließ sein Enthusiasmus nach, und es fing an, ihn zu langweilen und als Konsequenz zu frusten.

                          Und hier kommen wir wieder zurück zum Thema. Ich behaupte: Hätte er in den 60ern anspruchsvolle Filme gedreht, wäre ihm das nach einer Weile genauso auf den Sack gegangen wie die Plastik-Schmonzetten.

                          Das lag einfach in der Persönlichkeit dieses Mannes begründet. Egal wie geil es war, was er tat, er verlor schnell die Lust und suchte den nächsten immer größeren Kick. Ein nimmersatter Hedonist.

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                          • annmargrethistruelove
                            Gehört zum Inventar

                            • 02.07.2008
                            • 3480

                            #268
                            Zitat von MusicMan

                            Elvis wollte auf die Bühne, vermisste den Kontakt zu einem Live-Publikum schmerzlich. Er wollte mit einer geilen Band und einem fetten Orchester alls die Songs spielen, die er immer schon mal singen wollte. Diesen Hammer-Traum hat er sich auf höchstem Niveau erfüllt. Und was war? Nach relativ kurzer Zeit (erste Anzeichen sind schon im Februar 1971 deutlich zu spüren) ließ sein Enthusiasmus nach, und es fing an, ihn zu langweilen und als Konsequenz zu frusten.
                            Ich denke es lag ein wenig an den Umständen. Also zumindest die Dinnershows waren doch irgendwie für die Tonne. Da stehst du und singst dir die Seele aus dem Leib und die Leute essen, Kellner rennen durch die Gegend und gießen Wein nach, evtl. sind Tischgespräche am Laufen - das kanns doch nich sein !
                            Die Midnightshows waren da schon besser geignet ihm auch den Ego-Shoot zu geben den er brauchte, die Aufmerksamkeit die er wollte!
                            NOCH besser allerdings denke ich wäre er gewesen er wäre getourt! In Stadien aufgetreten in denen die Leute einzig und allein kamen um IHN zu sehen. In denen auf jede seine Bewegung reagiert wird, in denen er mit dem Publikum richtig "arbeiten" kann! Ich denke das hätte ihm gefallen. Auch mehr verschiedene Städte, schnellere Taktung etc, auf jeden Fall Europa!
                            Und warum nicht Hin- und wieder ein Filmchen zwischenrein' - Abwechslung wäre die Zauberformel gewesen - Routine jedweder Art war für einen Elvis Presley absolut - im wahrsten Sinne des Wortes - tödlich. Immer neue Herausforderungen schaffen, ihm immer wieder was Neues präsentieren - ihn beschäftigt halten! Das hätte funktionieren können... .
                            The sun never sets on a legend...

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                            • gast-20090521

                              #269
                              Zitat von annmargrethistruelove
                              NOCH besser allerdings denke ich wäre er gewesen er wäre getourt! In Stadien aufgetreten in denen die Leute einzig und allein kamen um IHN zu sehen. In denen auf jede seine Bewegung reagiert wird, in denen er mit dem Publikum richtig "arbeiten" kann! Ich denke das hätte ihm gefallen.
                              Moment mal - der Mann ist doch getourt wie blöde!

                              Auch mehr verschiedene Städte, schnellere Taktung etc, auf jeden Fall Europa!
                              Nun, zu dem Europa-Thema kann ich nur sagen: Es macht keinen Unterschied, ob man in Kalamazoo auf der Bühne steht oder in Paris, man kriegt ja eh nichts von der Umgebung mit. Der einzige Unterschied wäre gewesen, dass er einen ganzen Tag für die Anreise und noch einen für die Rückreise gebraucht hätte, also größere Umstände für den gleichen Effekt und das gleiche Geld, und dass die depperten Froschfresser seine Gags nicht verstanden hätten.

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                              • TheKing
                                Board-Legende

                                • 19.06.2006
                                • 20721

                                #270
                                öööh, dies bezog sich auf Ivy Posting 266....=>wirklich miesen Phase...auf dieser einen Ebene....es gibt ja viele Lebensebenen...ja, er muss es als "Scheitern" erlebt haben, das ist sehr wahrscheinlich...zwar auf allerhöchstem Niveau, weil das Leben stand ja prall da und von außen betrachtet....Prunk, Wohlstand, alles jubelt!

                                Und seines Status als Musiker in der Welt konnte er ja auch nicht mehr sehr sicher sein. Die Beatles und die ganzen Gruppen waren angesagt...langhaarige freaks beherrschten das Bild...und die Verkäufe der Soundtracks ging ja auch zurück...Elvis konnte sich nicht sicher sein, dass er, wenn er wieder durchstartet sein Publikum findet...die anderen Jungs aus seiner Ära waren schon Geschichte...

                                Wäre Elvis irgendeine Flachzange gewesen, der zufällig Rock`n Roll Ikone wurde ( gegen seinen Willen, weil er ja Schlagersänger war) und dann in Hollywood durchgenudelt wurde bis nichts mehr ging...dann wäre das das Ende von der Elvis Story gewesen.

                                Vielleicht wäre es auch das Ende gewesen, wenn man das Special a la Colonel als Weihnachtsspecial gemacht hätte...

                                Aber da kam unser Junge noch mal richtig aus dem Arsch! Die Beatles machen ihr weißes Album, die anderen feiern sich in Woodstock und uns Elvis zieht sich die Lederpelle an und rockt wieder ab...und Boy, war er nervös davor...da ging es um Alles! Leben oder sterben!
                                Zuletzt geändert von TheKing; 13.11.2008, 01:48
                                Ohne Worte!

                                Kommentar

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