War Elvis religiös und/oder ein esoterischer Spinner?

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  • little darling
    Foren-Experte

    • 17.08.2006
    • 941

    #61
    Also ich glaube schon das Elvis religiös war. Das lag ja schon alleine an seiner erziehung.
    Und die frage nach dem sinn des lebens, ich glaube die hatte auch schon jeder.
    Vielleicht war es schicksal das Elvis darüber mit Hr. Geller sprach. Vielleicht hatte Elvis grad so eine langeweile phase und Geller hat sie gleich ausgenutzt und ihm alle seine bücher gegeben.
    Denn wenn ich jetzt nicht falsch liege hat Elvis ja erst angefangen diese bücher zu lesen als Hr. Geller da war.

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    • gast-20100118

      #62
      Zitat von MusicMan
      Das kannst Du jetzt drehen und wenden, wie Du willst, aber die christliche Religion setzt auf Armut, Bescheidenheit und Enthaltsamkeit.
      ich weiß nicht aus welchen Klöstern Du Deine Literatur beziehst. Aber das ist schlichweg falsch. Diente allerdings im Mittelalter dem ausgelutschten Pächter als Beruhigungspille, wenn Edelmann und Kirche ihn mal wieder entblößt hatten.

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      • gast-20090521

        #63
        Zitat von Rev.Gerhard
        ich weiß nicht aus welchen Klöstern Du Deine Literatur beziehst.
        Aus der Bibel. Direkter geht's nimmer. Exodus 20,2-17 und Matthäus 19,16-24.

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        • MysteryTrain
          Posting-Legende

          • 12.07.2008
          • 7260

          #64
          Zitat von MusicMan
          Aus der Bibel. Direkter geht's nimmer. Exodus 20,2-17 und Matthäus 19,16-24.
          Also bei uns in der katholischen Kirche gelten diese sog. "Evangelischen Räte" ausschließlich für den Priester- und Ordensstand. Wäre ja auch schlimm, wenn es anders wäre - dann wäre die Menschheit annähernd ausgestorben

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          • gast-20100118

            #65
            Zitat von MusicMan
            Aus der Bibel. Direkter geht's nimmer. Exodus 20,2-17 und Matthäus 19,16-24.
            jaha, die Bibel... da geht's um Leistung. Bin ich nur als besonders Erfolgreicher der vollen Liebe Gottes würdig ? Nein. Denn gerade jene, die an ihren Grenzen besonders leiden, ist Gott besonders nah. Leider galt in alter Zeit ein z.B. Mißwüchsiger als Beispiel des Verstoßenseins. Dem widerspricht die Bibel. Keiner ist verstoßen. Nur diejenigen, die meinen, nur sie hätten den Schlüssel zum Kreis der Auserwählten.

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            • gast-20100118

              #66
              Zitat von MysteryTrain
              Also bei uns in der katholischen Kirche gelten diese sog. "Evangelischen Räte" ausschließlich für den Priester- und Ordensstand. Wäre ja auch schlimm, wenn es anders wäre - dann wäre die Menschheit annähernd ausgestorben
              wenn jeder 'Verkehr' auch der Befruchtung diente, wäre dem Ordensstand mit 5-12 mal im Leben noch keine Ausschweifung nachzusagen, und für ausreichend Nachwuchs wäre gesorgt. Nur der fehlt heute leider.

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              • gast-20090521

                #67
                Zitat von Rev.Gerhard
                Denn gerade jene, die an ihren Grenzen besonders leiden, ist Gott besonders nah.
                Das heißt also, wenn man darunter leidet, dass man im Geld schwimmt und die geilsten Ischen der Welt durchnudelt, ist einem das Himmelreich gewiss? Na, dann wollen wir mal hoffen, dass Elvis immer schön brav eine Leidensmiene aufgesetzt hat...

                Keiner ist verstoßen. Nur diejenigen, die meinen, nur sie hätten den Schlüssel zum Kreis der Auserwählten.
                Dann wird Herr Ratzinger an der Himmelspforte allerdings ein massives Problem haben...

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                • Gilla
                  Board-Legende

                  • 05.02.2007
                  • 14776

                  #68
                  Zitat von Rev.Gerhard
                  wenn jeder 'Verkehr' auch der Befruchtung diente, wäre dem Ordensstand mit 5-12 mal im Leben noch keine Ausschweifung nachzusagen, und für ausreichend Nachwuchs wäre gesorgt. Nur der fehlt heute leider.
                  Off-Topic:

                  ... dann müsste das ja jedesmal ein Volltreffer gewesen sein...
                  *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                  • gast-20100118

                    #69
                    Zitat von MusicMan
                    Das heißt also, wenn man darunter leidet, dass man im Geld schwimmt und die geilsten Ischen der Welt durchnudelt
                    Freund Größenwahn, erzähl mir nicht, Du hättest bei Elvis auf der Bettkante gesessen, und ebensowenig, dass Du nicht wüßtest, dass Geld Elvis eigentlich scheißegal war, was man schon daran sieht, dass er von dessen Vermehrung und besonders lukrativem Anlegen und von Steuerersparnis nichts hielt.

                    Dann wird Herr Ratzinger an der Himmelspforte allerdings ein massives Problem haben...
                    das ist nicht auszuschließen.

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                    • gast-20090521

                      #70
                      Zitat von Rev.Gerhard
                      Freund Größenwahn, erzähl mir nicht, (...)dass Du nicht wüßtest, dass Geld Elvis eigentlich scheißegal war, was man schon daran sieht, dass er von dessen Vermehrung und besonders lukrativem Anlegen und von Steuerersparnis nichts hielt.
                      Das sieht man eher daran, dass er, wenn er die Wahl zwischen Kunst und Kommerz hatte, immer den Kommerz wählte. Anlagen und Steuermodelle waren für ihn, wie für jeden guten Südstaatenjungen, Teufelszeug - was natürlich ein Beleg für seine Religiösität ist.

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                      • gast-20111607

                        #71
                        Zitat von Rev.Gerhard
                        Freund Größenwahn, erzähl mir nicht, Du hättest bei Elvis auf der Bettkante gesessen, und ebensowenig, dass Du nicht wüßtest, dass Geld Elvis eigentlich scheißegal war, was man schon daran sieht, dass er von dessen Vermehrung und besonders lukrativem Anlegen und von Steuerersparnis nichts hielt.
                        Azubi Größenwahn, also ich, ist der Ansicht, Geld, zumal in ausreichender Menge, beruhigt nicht nur ungemein, sondern ermöglicht einem erst so richtig auf die Kacke hauen zu können - das Geseiere von wegen "Geld ist scheißegal..." ist doch nur der Trick der Betuchten, damit die, die nicht so betucht sind, stillgehalten werden...
                        Elvis war Geld nicht scheißegal, er wusste viel eher, je mehr man davon in petto hat, desto besser lässt es sich wieder ausgeben und Leben genießen = A-Fuckin'-Perfect!
                        Zuletzt geändert von Gast; 05.11.2008, 14:33

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                        • gast-20100118

                          #72
                          Zitat von MusicMan
                          wenn er die Wahl zwischen Kunst und Kommerz hatte, immer den Kommerz wählte
                          das ist mir viel zu verallgemeinernd. Er hat Manager und Plattenfirma und viele Fans durchaus mit seinem Schmalz und Gospelzeugs und dann 68 mit seiner Spiellust überrascht, oft auch genervt. Er war mit seiner Bandbreite an Geschmack und seiner individuellen Lust an 'Weiterentwicklung' eher ein Kommerzblocker als das ideale Zugpferd.

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                          • gast-20100118

                            #73
                            Zitat von Richard Burton
                            Elvis war Geld nicht scheißegal, er wusste viel eher, je mehr davon in petto hat, desto besser lässt es sich wieder ausgeben
                            nette Betrachtungsweise. Aber leider nicht richtig. Elvis meinte sicher, irgendwie schon wohlhabend zu sein, aber er wußte doch meist nie über den Inhalt seiner Geldbörse, die ein anderer für ihn trug, Bescheid, noch war ihm der Stand seines 'Vermögens' klar. Und wenn ihm sein Vater darüber was zu erzählen versuchte, hat Elvis das doch gar nicht ernst genommen. Irgendwie sehr n bißchen n Luftikus.

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                            • gast-20090521

                              #74
                              Zitat von Rev.Gerhard
                              das ist mir viel zu verallgemeinernd. Er hat Manager und Plattenfirma und viele Fans durchaus mit seinem Schmalz und Gospelzeugs und dann 68 mit seiner Spiellust überrascht, oft auch genervt.
                              Das sehe ich genauso. Für mich ist "Kommerz" auch kein Schimpfwort. Vielmehr bin ich froh, dass Elvis sich dafür entschieden hat, sonst würden wir ihn heute nicht kennen.

                              Er war mit seiner Bandbreite an Geschmack und seiner individuellen Lust an 'Weiterentwicklung' eher ein Kommerzblocker als das ideale Zugpferd.
                              Das sehe ich allerdings ganz anders. Das einzig halbwegs unkommerzielle, das Elvis in seiner Karriere aufgezogen hat, waren die Gospel-Alben. Und selbst die waren - zumindest für einen nicht unerheblichen Teil des US-Marktes - ein kommerzieller Geniestreich.

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                              • gast-20090521

                                #75
                                Zitat von Rev.Gerhard
                                Elvis meinte sicher, irgendwie schon wohlhabend zu sein, aber er wußte doch meist nie über den Inhalt seiner Geldbörse, die ein anderer für ihn trug, Bescheid, noch war ihm der Stand seines 'Vermögens' klar.
                                Das implziert aber nicht, dass Geld ihm egal war. Es war ihm nur auf eine andere Weise wichtig als Ottonormalverdienern. Man könnte es auch so auslegen, dass er bereits so abgehoben war, dass er sich um nebensächliche Details wie exakte Summen einen Dreck scherte. Für Leute mit normalem Geldbeutel sicher schwer nachvollziehbar, aber so Menschen gibt's unter den (Neu-)Reichen zuhauf.

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