War Elvis süchtig ?

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    Board-Legende

    • 11.01.2004
    • 26466

    #301
    Zitat von Schorni
    Nur mittlerweile zieht es sich ja schon über einige Seiten.
    Threads, mehrere Threads, seit Wochen, lieber Herr Schorni. Nicht untertreiben.

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    • gast-20110615

      #302
      Ist in den anderen Elvis-Foren genau so ein Theater?

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      • gast-20100118

        #303
        Zitat von Blues Boy
        Die meisten hier nehmen aber Drogen und können auch damit umgehen.
        Das ist auch ein prima Ergebnis dieses Umfragethreads. Die meisten nehmen Drogen. Und da sich jeder seinen Elvis backt, wie er ihn braucht, ist Elvis der Süchtige. Aber schlimmer noch. Die meisten Süchtigen hier wollen nicht nur, dass Elvis süchtig ist. Nein, er muss auch so gebacken sein, dass s i e damit umgehen können, aber e r konnte es nicht. Ganz billige Psychologie. "Wir sind Fans, weil er ne ganze Menge klasse konnte, und ne Menge verkörperte, von dem wir nur träumen, aber auch, weil w i r in einem ganz entscheidenden Punkt b e s s e r sind als er. Denn er ist für uns gestorben um uns gut aussehen zu lassen." Wow! Danke Elvis! The hero der zu kurz Gekommenen. So weit über den Tod hinaus noch sozial im Einsatz! Ich weiß gar nicht, ob Mutter Theresa ihm da das Wasser reichen kann.
        Zuletzt geändert von Gast; 04.11.2008, 17:40

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        • gast-20100118

          #304
          Zitat von Dayne
          Ist in den anderen Elvis-Foren ...
          ...überhaupt noch was los ?

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          • gast-20110615

            #305
            jeder hat ein Recht darauf high zu sein! Auch Elvis! basta

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            • MysteryTrain
              Posting-Legende

              • 12.07.2008
              • 7260

              #306
              Zitat von Blues Boy
              Du willst jetzt aber sicher nicht ernsthaft den Ärzten die Schuld geben, oder?
              Ich gebe niemandem die Schuld, da sich zu Beginn weder Elvis noch die Ärzte über die Folgen des Medikamentenmissbrauchs bewusst waren. Denn man muss sich immer vor Augen halten: Elvis war bereits anfang der 60er schwer medikamentenabhängig und noch mehr zu der Zeit, in der er nach außen so topfit und clean wirkt, nämlich 68-70. Nur spielte bis dahin sein Körper dieses Spielchen mit. Als dieser das nicht mehr mitspielte, war es für einen Entzug, so wie er damals möglich war, viel zu spät.

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              • gast-20090521

                #307
                Zitat von Yvonne
                Stärke beweisen nicht diejenigen, die mit den Drogen „umgehen“ können (oder es meinen) - die wirklich Starken sind die, die es einfach nicht nötig haben, sich mit diesem Zeug einzulassen.
                Die beweisen nur, dass sie langweilige, ängstliche Spießer sind. Bausparvertrag, Reihenhaus mit weißem Lattenzaun, drei Kinder wie die Orgelpfeifen, öden Job, mit 67 in Rente, mit 77 ab in die Kiste, und keinen Tag wirklich gelebt, außer von den Früchten ihrer Angst vor ihrer dunklen Seite.

                Die Genialität eines Elvis Presley, die hier so bewundert wird, entspringt nicht der Normalität und Angepasstheit eines Finanzbeamten. Das sollte man auch mal bedenken.

                Lieber 42 Jahre so krachen lassen wie Elvis, als 80 Jahre langweilig dahinvegetiert und auf dem Sterbebett alles bereut, was man ausgelassen hat.

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                • gast-20090521

                  #308
                  Zitat von MysteryTrain
                  Wenn man bedenkt, dass Heroin in den 50er Jahren noch ein gebräuchliches Arzneimittel war und Kokain ein Bestandteil von Coca Cola war...
                  Das war schon seit den 20ern/30ern nicht mehr so. Komm doch gleich damit, dass Sigmund Freund anno achtzehnhundertblumenkohl mal gesagt hat, Heroinsucht könne man mit Kokarin heilen.

                  Einen Trip LSD konsumierte man wohl mit einer ähnlichen Sorglosigkeit wie man ein paar Bierchen wegzischte.
                  Deswegen fanden das ja auch alle ganz knuffig und tuffig, als McCartney Ende der 60er in einem Interview eingeräumt hat, mal LSD genommen zu haben, und niemand hat sich weiter aufgeregt, und die Bude auseinander genommen haben sie ihm natürlich auch nicht.

                  Und wenn eine Substanz sogar als Arzneimittel zugelassen war, dann hatte diese gefälligst ungefährlich zu sein.
                  Wenn etwas als Arzneimittel zugelassen und verschreibungspflichtig wird, impliziert das schon, dass das Zeugs nicht ganz ungefährlich ist.

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                  • gast-20090521

                    #309
                    Zitat von Rev.Gerhard
                    Ganz billige Psychologie.
                    Da isser wieder.

                    Ist zwanghafter Realitätsverlust eigentlich auch eine Psychose?

                    The hero der zu kurz Gekommenen.
                    Damit wäre zumindest schon mal erklärt, warum er DEIN Hero ist.

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                    • brandalarm
                      Gehört zum Inventar

                      • 22.06.2008
                      • 4241

                      #310
                      Zitat von MusicMan
                      Die beweisen nur, dass sie langweilige, ängstliche Spießer sind. Bausparvertrag, Reihenhaus mit weißem Lattenzaun, drei Kinder wie die Orgelpfeifen, öden Job, mit 67 in Rente, mit 77 ab in die Kiste, und keinen Tag wirklich gelebt, außer von den Früchten ihrer Angst vor ihrer dunklen Seite.
                      Gott, wie arm. Jetzt wird einem hier schon abgesprochen "zu leben", wenn man ohne Drogen auskommt.
                      Ich sehe es eher so, dass es sich mit klarem Kopf besser lebt.
                      Because Elvis is so much more than the King...

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                      • Circle G
                        Board-Legende

                        • 04.11.2007
                        • 11634

                        #311
                        @MusicMan

                        Meinst Du nicht, dass man es auch ohne Drogen krachen lassen kann? Ich
                        rede jetzt von Medikamentenmissbrauch und illegalen Drogen ...

                        Ich bin sicher kein Kind von Traurigkeit , aber der Mist kommt mir nie und
                        nimmer ins Haus!
                        Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                        ____________________________

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                        • gast-20090521

                          #312
                          Zitat von brandalarm
                          Gott, wie arm. Jetzt wird einem hier schon abgesprochen "zu leben", wenn man ohne Drogen auskommt.
                          Ich rede nicht vom "auskommen", sondern vom "ausprobiert haben". Wenn man nicht mehr ohne Drogen auskommt, hat man ein Problem und ist eine arme Sau. Wenn man es allerdings nie im Leben mal richtig hat krachen lassen, auch.

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                          • gast-20090521

                            #313
                            Zitat von Circle G
                            Meinst Du nicht, dass man es auch ohne Drogen krachen lassen kann? Ich rede jetzt von Medikamentenmissbrauch und illegalen Drogen ...
                            Klar kann man auch ohne. Aber bevor man den Mund so voll nimmt oder gar ein Urteil über andere fällt, sollte man wenigstens wissen, wovon man spricht.

                            Ich bin sicher kein Kind von Traurigkeit , aber der Mist kommt mir nie und nimmer ins Haus!
                            Off-Topic:


                            Mir auch nicht. Ich zieh's mir gleich unterwegs rein...

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                            • gast-20110818

                              #314
                              Zitat von Rev.Gerhard
                              Das ist auch ein prima Ergebnis dieses Umfragethreads. Die meisten nehmen Drogen. Und da sich jeder seinen Elvis backt, wie er ihn braucht, ist Elvis der Süchtige. Aber schlimmer noch. Die meisten Süchtigen hier wollen nicht nur, dass Elvis süchtig ist. Nein, er muss auch so gebacken sein, dass s i e damit umgehen können, aber e r konnte es nicht. Ganz billige Psychologie. "Wir sind Fans, weil er ne ganze Menge klasse konnte, und ne Menge verkörperte, von dem wir nur träumen, aber auch, weil w i r in einem ganz entscheidenden Punkt b e s s e r sind als er. Denn er ist für uns gestorben um uns gut aussehen zu lassen." Wow! Danke Elvis! The hero der zu kurz Gekommenen. So weit über den Tod hinaus noch sozial im Einsatz! Ich weiß gar nicht, ob Mutter Theresa ihm da das Wasser reichen kann.
                              Also Rev., was ist das bloß für ein Haufen Dampf in der Pferdescheiße.
                              Jetzt ist jeder Drogenkonsument auch gleich schon süchtig...Leute, Leute.

                              Unterhalt Dich mal ein bisschen mit einem Arzt oder der netten Frau von der Drogenberatung, und dann steigst Du hier wieder voll mit ein, okay?

                              Zitat von MysteryTrain
                              Denn man muss sich immer vor Augen halten: Elvis war bereits anfang der 60er schwer medikamentenabhängig und noch mehr zu der Zeit, in der er nach außen so topfit und clean wirkt, nämlich 68-70. Nur spielte bis dahin sein Körper dieses Spielchen mit. Als dieser das nicht mehr mitspielte, war es für einen Entzug, so wie er damals möglich war, viel zu spät.
                              Ja, aber man muss sich fragen, warum der Körper auf einmal nicht mehr mitspielte. Wahrscheinlich weil er mit dem harten Stoff erst später angefangen hat. Die Ärzte haben ihn 1975 noch längst nicht aufgegeben. Da war es noch nicht zu spät. Aber wie schon Dave Hebbler sagte: "Wie soll man einen Menschen vor sich selbst schützen?"

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                              • gast-20110818

                                #315
                                Zitat von brandalarm
                                Ich sehe es eher so, dass es sich mit klarem Kopf besser lebt.
                                Das sehe ich auch so. Aber ab und an sollte man sich schon mal einen brennen.

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