War Elvis süchtig ?
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Und danach spielten alle zusammen im Sommer Weihnachtslieder ein. Passt doch.Mit fällt für diese Einstelung von Elvis immer diese Szene ein bei irgendeiner Session, als die Musiker sich einen Joint oder so durchgezogenhaben und Elvis dann irgendeinen Vortrag gehalten hat, dass er gegen Drogen ist...einer der Musiker sagte später, dass das echt seltsam war, da ELvis selbst ziemlich stoned von seinen Pillen war, während er dies ausführte.
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Man darf auch nicht mit unserem heutigen Wissensstand über Drogen und deren Wirkungen und Folgen den Umgang damit vor 30-40 Jahren be- oder verurteilen. Wenn man bedenkt, dass Heroin in den 50er Jahren noch ein gebräuchliches Arzneimittel war und Kokain ein Bestandteil von Coca Cola war, dann ging man wohl generell sorgloser mit diesen Substanzen um, ganz einfach deshalb, weil man sich der Folgen nicht bewusst war. Einen Trip LSD konsumierte man wohl mit einer ähnlichen Sorglosigkeit wie man ein paar Bierchen wegzischte. Und wenn eine Substanz sogar als Arzneimittel zugelassen war, dann hatte diese gefälligst ungefährlich zu sein.
Vielleicht war sich Elvis der Gefährlichkeit da bewusst, als sich sein Körper zu verändern begann. Doch da war es zum Aufhören zu spät. Gute Entzugskliniken gab es noch nicht. Was hätte er also anderes tun sollen als das Zeug weiter nehmen? Ein unkontrollierter Entzug hätte ihn vielleicht schon viel früher das Leben gekostet als so.Zuletzt geändert von MysteryTrain; 04.11.2008, 16:37- Übersetzen
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Das ist es ja eben Stutzy, ich und die anderen Jehovas, wir verurteilen ihn nicht, da ist kein Vorwurf oder etwas Dispektierliches darin...ich verstehe die Geschichte schon...klar hatte Elvis damals nicht das Bewußtsein...und als es ihm die Ärzte und manche aus dem Umfeld eindringlich zu sagen versucheten, konnte oder wollte er nicht hören...er ist da einfach reingetappt, ja Du hast vollkommen recht, damals war man nicht so aufgeklärt und außerdem sah er es ja eben auch durch diese Doppelmoral...Du sagst ja selbst, dass Kokain früher beim Zahnarzt benutzt wurde zur örtlichen Betäubung...es war in der Cola und Heroin war ein Schmerzmittel, selbst LSD wurde in der Psychoanalytik verwand...irgendwann kamen diese Stoffe dann auf die Straße...die Pillen die Elvis nahm waren nichts weiter als Weiterentwicklungen und verwandte Stoffe...ich bin froh, dass Du das auch mal aussprichst, da wir ja auch oft und lange darüber diskutiert haben, dass Drugs...ein und dasselbe sind...und im amerikanischen ist es sogar das gleiche Wort....drugs...Ohne Worte!- Übersetzen
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Heute nicht mehr. Da unterscheidet man zwischen "Drugs" und "Dope". Kann mir aber vorstellen, dass der Begriff "dope" erst jüngeren Datums ist.
Und zum Thema Elvis zugedröhnt auf der Bühne: Vielleicht sollte man es mal unter dem Blickwinkel sehen, dass Elvis zu diesem Zeitpunkt nicht ohne diese Substanzen sein konnte. Es ging also nicht darum, nehme ich etwas oder nehme ich nichts, sondern darum: Nehme ich die richtige Dosierung, damit ich ich halbwegs funktioniere. Und genau diese Dosis war sehr schwer einzustellen und somit sind auch die teilweise gewaltigen Unterschiede seines Zustands innerhalb kürzester Zeit zu erklären.
Man kann das bei Alkoholikern gut feststellen. Da gibt es welche, die wirken nach 2 Flaschen Wodka völlig nüchtern und könnten Bäume ausreissen. Saufen sie zu wenig, stehen sie neben sich und saufen sie zu viel, ebenso. Jedoch wechselt dieser Punkt, an dem sie "normal" wirken sehr schnell.Zuletzt geändert von MysteryTrain; 04.11.2008, 16:52- Übersetzen
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Es stimmt was Mysti schreibt. Früher wurde viel lockerer (da war ja auch alles viel besser
) mit Medikamenten umgegangen. Als vor 35 Jahren der Vater meiner Mutter starb und sie ihn bis dahin gepflegt hatte, wurden ihr zur Beruhigung Valium ohne Ende verschrieben. Aus aktuellem Anlass um diese Diskussion habe ich sie heute darauf angesprochen und sie bestätigte es mir nochmals. Da wurde nicht groß über Abhängigkeit gesprochen, es gab ein Rezept und fertig. Wer also die Sache nicht unter Kontrolle hatte, der wurde ganz leicht Opfer dieser sorglosen Verschreibungen.
Und wenn es vom Arzt kam, dann konnte es ja nicht verkehrt sein.
Heute nerven wir die Ärzte mit tausend Fragen zu Nebenwirkungen und lesen Beipackzettel. Vor Jahren schüttete man sich Wick Medi Night Flaschenweise in den Hals und fuhr noch lustig zur Arbeit, weil es eben so war.
Die Aufklärung in Sachen Medikamente war eine gänzlich andere als heute. Was der Arzt sagte war Gesetz und wurde nicht in Frage gestellt.
Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
* Antoine De Saint-Exupéry *- Übersetzen
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Klischee-Vorstellung der wilden 60s.
Er hätte einfach auf die vielfachen Warnungen der Ärzte hören und nicht einfach wahllos Tabletten in sich hineinstopfen sollen. Genaus DAS ist ja das Dilemma - nicht die Drogensucht. Für die reine Drogensucht hätte er einfach den von Dr. Nick verschriebenen Stoff in vorschriftsmäßiger Menge zu nehmen brauchen. Nur leider fällt dann irgendwann der Kick weg, weil sich der Körper dran gewöhnt hat.Was hätte er also anderes tun sollen als das Zeug weiter nehmen?- Übersetzen
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Als Dr. Nick begann, sich ernsthaft Sorgen zu machen, war es L ÄNGST zu spät! Eine wichtige Rolle spielt übrigens auch Dr. Ghanem in L.A. Man muss bedenken, dass Elvis oft Wochen und Monate in Kalifornien lebte und dort natürlich zu Dr. Ghanem ging, der scheinbar sehr großzügig bei Verschreibungen war.Klischee-Vorstellung der wilden 60s.
Er hätte einfach auf die vielfachen Warnungen der Ärzte hören und nicht einfach wahllos Tabletten in sich hineinstopfen sollen. Genaus DAS ist ja das Dilemma - nicht die Drogensucht. Für die reine Drogensucht hätte er einfach den von Dr. Nick verschriebenen Stoff in vorschriftsmäßiger Menge zu nehmen brauchen. Nur leider fällt dann irgendwann der Kick weg, weil sich der Körper dran gewöhnt hat.- Übersetzen
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Kannst Du mir mal sagen, woher Du Dir das Recht zu einer
derartigen Äußerung nimmst?
Ich glaube nicht, dass es eine verklemmte Meinung ist, sich
dagegen auszusprechen, dass hier öffentlich dazu aufgerufen
wird, Drogen zu sich zu nehmen. Und dabei ist es mir sowas
von scheißegal, worauf sich dieser Aufruf begründet.
Was Drogen bewirken, weiß ich nicht nur dann, wenn ich sie
selbst ausprobiere. Spätestens dann, wenn man miterlebt hat,
wie sehr ein Mensch sich dadurch verändert und sein gesamtes
Leben unter dem Einfluss einer ihm vorgaukelnd „berauschenden“
(„berauschend“ im Sinne von „damit ist doch alles viel besser“)
Substanz steht, die nicht nur ihn selbst, sondern auch sein
nahes Umfeld kaputt macht, braucht man den „Selbsttest“
wirklich nicht mehr.
Stärke beweisen nicht diejenigen, die mit den Drogen „umgehen“
können (oder es meinen) - die wirklich Starken sind die, die
es einfach nicht nötig haben, sich mit diesem Zeug einzulassen.Posting © Yvonne. Alle Rechte vorbehalten.
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Du willst jetzt aber sicher nicht ernsthaft den Ärzten die Schuld geben, oder?Als Dr. Nick begann, sich ernsthaft Sorgen zu machen, war es L ÄNGST zu spät! Eine wichtige Rolle spielt übrigens auch Dr. Ghanem in L.A. Man muss bedenken, dass Elvis oft Wochen und Monate in Kalifornien lebte und dort natürlich zu Dr. Ghanem ging, der scheinbar sehr großzügig bei Verschreibungen war.- Übersetzen
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Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!- Übersetzen
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