Der Zauber.

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  • gast-20110818

    #376
    Zitat von Linda JnB
    Gospel - heisst nichts anderes als Evangelium und darum genau geht es in den Gospelliedern. Der Urspring der Gospel-Musik liegt im Spiritual. Diese Form der Musik entstand aus den Gesängen der afrik. Sklaven, die auf den Baumwollfeldern hart arbeiten mussten.
    In ihre alten afrikanischen Gesangstraditionen mischten sie Elemente und auch Texte vom biblischen Glauben mit ein.
    Also steckt Voodoo wohl doch im Gospel.

    Gospel-Musik gibt es seti etwa ungefähr 1870, dem Jahr,in dem die Sklaverei in den USA abgeschafft wurde. Der "Vater des Gospel" ist Thomas A. Dorsey.
    Wo hast Du das denn her? Dem würde ich nicht zustimmen.

    Ich bin deshalb etwas ausführlicher auf diese beiden Begriffe eingegangen, da ich der Meinung bin, Gospel und Voodoo haben nichts gemeinsam - ausser dass bei beiden die Wurzeln westafrik. Ursprungs sind.
    Und die Ekstase beim Singen.

    Und die Äußerung von M. Grasberger, dass der ekstatische Zauber" des frühen Elvis durch "Voodoo" beeinflußt wurde, halte ich für sehr weit hergeholt.
    Ich nicht. Elvis' Art sich zu bewegen, wurde doch von seinen Kritikern immer schon mit Paarungstänzen aus dem Urwald verglichen.

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    • gast-20100118

      #377
      Zitat von Linda JnB
      Elvis musikalische Wurzeln liegen eindeutig in der Gospel-Musik - wobei der von ihm gesungene "Southern Gospel" vom "Schwarzen Gospel" beeinflußt ist bzw, daraus entstanden ist.
      Gospel singen und Gospel leben ist noch ein Unterschied.
      selbst wenn man das bekloppte What Happened liest, und selbst wenn die Autoren auch mal wieder in diesem Punkte Elvis nen Knallschuß attestieren wollen, wird ganz deutlich, dass er der Meinung war, von Gott getragen zu sein und für Gott wirken zu wollen. Diese gelebte Überzeugung macht ohne Zweifel eine fette Portion an seinem Zauber aus.

      Kommentar

      • michael grasberger
        Posting-Legende

        • 16.02.2006
        • 9974

        #378
        Zitat von Linda JnB
        Gospel-Musik gibt es seti etwa ungefähr 1870, dem Jahr,in dem die Sklaverei in den USA abgeschafft wurde. Der "Vater des Gospel" ist Thomas A. Dorsey. der 1993 starb.
        nicht ganz logisch, was du hier ohne quellenangabe zusammenzitierst. wenn es gospelmusik seit 1870 gibt, wie kann der viel später geborene thomas dorsey dann ihr vater sein?

        "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
        (Nick Tosches)

        Kommentar

        • gast-20110818

          #379
          Zitat von Rev.Gerhard
          ..., dass er der Meinung war, von Gott getragen zu sein und für Gott wirken zu wollen. Diese gelebte Überzeugung macht ohne Zweifel eine fette Portion an seinem Zauber aus.
          Gelebte Überzeugung? Erzähl mal mehr.

          Kommentar

          • gast-20110818

            #380
            Zitat von michael grasberger
            nicht ganz logisch, was du hier ohne quellenangabe zusammenzitierst. wenn es gospelmusik seit 1870 gibt, wie kann der viel später geborene thomas dorsey dann ihr vater sein?
            Möglicherweise hat Dorsey die erste Gospel-Schallplatte aufgenommen.

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            • Schorni
              Posting-Legende

              • 09.12.2003
              • 8637

              #381
              Zitat von michael grasberger
              nicht ganz logisch, was du hier ohne quellenangabe zusammenzitierst. wenn es gospelmusik seit 1870 gibt, wie kann der viel später geborene thomas dorsey dann ihr vater sein?
              Vielleicht war Tommy Dorsey der Neffe und Bluesi hat sich wie so oft vertan.
              Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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              • Gilla
                Board-Legende

                • 05.02.2007
                • 14776

                #382
                Ich habe mal gelesen, dass bestimmte Merkmale eines Menschen im Gehirn chemische Prozesse auslösen, die wiederum Glücksgefühle auslösen können. Da könnte auch was dran sein und eine Erklärung dafür sein, was wir als Zauber empfinden.
                Zuletzt geändert von Gilla; 26.09.2008, 20:17
                *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                • TheKing
                  Board-Legende

                  • 19.06.2006
                  • 20721

                  #383
                  Hui interessant! Mit Merkmalen meinst etwas am Aussehen eines Menschen?

                  Ich hab das immer, wenn ich eine hübsche Dame ansehe!
                  Ohne Worte!

                  Kommentar

                  • Gilla
                    Board-Legende

                    • 05.02.2007
                    • 14776

                    #384
                    Zitat von TheKing
                    Hui interessant! Mit Merkmalen meinst etwas am Aussehen eines Menschen?

                    Ich hab das immer, wenn ich eine hübsche Dame ansehe!
                    Klaro, alles für die Fortpflanzung so angelegt....




                    "Rausch der Gefühle"


                    Gefühlsexplosion im Gehirn

                    Forscher entdeckten, wie das Gehirn auf den Rausch der Gefühle reagiert und warum frisch Verliebte ihrer Sinne beraubt werden.

                    Warum macht Liebe blind? Dieser Frage ging der Schweizer Neurobiologe Andreas Bartels vom University College in London auf den Grund. Zunächst überlegte er sich den Versuchsaufbau eher zum Spaß, doch dann wurde ein Forschungsprojekt daraus. 17 Freiwillige zwischen 21 und 37 Jahren legte er in einen Kernspintomographen, sie mussten „truly, deeply and madly in love“ sein, hieß es im Versuchsprotokoll.

                    Ganz spezifische Hirnregionen leuchten auf, wenn den Probanden Fotos ihres geliebten Partners gezeigt werden. Diese Regionen assoziieren Forscher mit intensiven Glücksgefühlen sowie sozialer Interaktion. Auch Regionen, welche die eigene Gefühlslage und die anderer Personen intuitiv bewerten, sind besonders aktiv.

                    Das Gefühl, das beim Betrachten der Fotos entstand, war ebenso groß wie die Verliebtheit in Anwesenheit des Partners. Betrachten die Versuchspersonen Bilder von Freunden, wurden die Hirnregionen nicht aktiviert. Möglicherweise schützt Verliebtsein vor Angst und Depression“, sagt Bartels. Denn einige Hirnregionen für negative Gefühle waren bei den Verliebten deaktiviert.


                    Wie einfach: Wir sind alle verliebt in Elvis....
                    *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                    Kommentar

                    • TheKing
                      Board-Legende

                      • 19.06.2006
                      • 20721

                      #385
                      Ja, bei Manchen ist das Gehirn sogar komplett deaktiviert!
                      Ohne Worte!

                      Kommentar

                      • Gilla
                        Board-Legende

                        • 05.02.2007
                        • 14776

                        #386
                        Zitat von TheKing
                        Ja, bei Manchen ist das Gehirn sogar komplett deaktiviert!
                        Jau, kommt vor, auch wenn sie nicht gerade verliebt sind...


                        Im Körper der vom Gefühl Mitgerissenen spielt sich ein faszinierendes physiologisches Schauspiel ab – ganz egal, ob es der massenhafte Jubelschrei vor der Großbildleinwand auslöst oder die stille Trauer am Grab Verstorbener: Von Sinneseindrücken angetrieben, vom Gehirn bewertet und verstärkt, schießen winzigste Mengen hoch spezialisierter Hormone durch den Körper. Die Botenstoffe setzen den Verstand außer Kraft und entziehen Bewegung, Gestik sowie Mimik der gewohnten Kontrolle.
                        *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                        • TheKing
                          Board-Legende

                          • 19.06.2006
                          • 20721

                          #387
                          Off-Topic:


                          Oh Mann, das hört sich gut an! Wer weiß vielleicht packt es mich auch nochmal...wär doch schön!
                          Ohne Worte!

                          Kommentar

                          • gast-20100125

                            #388
                            Zitat von Blues Boy
                            Also steckt Voodoo wohl doch im Gospel. .
                            Du hast offensichtlich nicht richtig gelesen. Voodoo = Religion, Gospel = Evangelium - ein kleiner, aber feiner Unterschied.


                            Zitat von Blues Boy
                            Wo hast Du das denn her? Dem würde ich nicht zustimmen. .
                            Der "White Gospel oder "Southern Gospel" entstand 1870 - siehe Ende der Sklaverei (Lies mal genau das Posting)


                            Zitat von Blues Boy
                            Und die Ekstase beim Singen .
                            Ich habe Elvis beim Singen noch nie in "Ekstase" gesehen, sonder nur, dass er sich total mit der Musik oder dem Lied identifizierte beim Singen, was vor allem bei seinen Gospels der Fall war.
                            Ekstase bedeutet "Verzückung" oder ausser sich geraten - das trifft meiner Meinung nach eher auf sein Publikum/Fans zu.

                            Ekstase gibt es in der Voodoo-Religion, bei deren Ritualen sich die Tänzer so in Ekstase tanzen, dass sie in Trance sind.


                            Zitat von Blues Boy
                            Ich nicht. Elvis' Art sich zu bewegen, wurde doch von seinen Kritikern immer schon mit Paarungstänzen aus dem Urwald verglichen.

                            Diesen Vergleich finde ich total daneben! Ausserdem bezweifle ich stark, dass du eine Ahnung von "urwäldlerischen Paarungstänzen" hast.
                            Und die damaligen Kritiker sicherlich ebenso wenig.


                            Zitat von michael grasberger
                            nicht ganz logisch, was du hier ohne quellenangabe zusammenzitierst. wenn es gospelmusik seit 1870 gibt, wie kann der viel später geborene thomas dorsey dann ihr vater sein?
                            Ob mein "Zusammenzitieren" unlogisch ist sei dahingestellt.
                            Ich empfehle, mein Posting mal genauer zu lesen.
                            Nach dem Ende der Sklaverei in den Südstaaten 1870 entwickelte sich der sogenannte "White oder Southern Gospel" - Die Jahreszahl kannst du in jedem Geschichtsbuch nachlesen.
                            Im übrigen: Der "Vater des Gospels" war Thomas A. Dorsey (1899 bis 1993).

                            Meine "Quellenangaben" sind ganz viele Bücher beim Hugendubel.
                            Im übrigens gibt es jede Menge Möglichkeiten, sich über ein Thema/Sache zu informieren - vorausgesetzt, man hat den entsprechenden "Wissensdurst".

                            Das "Nachplappern" der Masse/Mehrheit war noch nie mein Ding. Ich informiere mich über Dinge, die mich interessieren. Nur weil man ohne Wissen auf die Welt kommt, so heisst das noch lange nicht, dass man auch dumm sterben muss.

                            Ich frage mich allen Ernstes, ob einige hier nicht der deutschen Sprache genügend mächtig sind, denn nur so ist es für mich erklärbar, dass man den Sachverhalt eines Posting so verfälscht oder sich nur das herauszieht, was man benötigt, um zu provozieren.

                            Entweder man diskutiert sachlich über so ein interessantes Thema oder man läßt es bleiben und schrottet, wie so oft üblich, einen Thread. Aber auf diese "Spielchen" habe ich persönlich keine Lust, weil es mir ganz einfach zu dumm ist, mich auf diese Schiene zu begeben. Da lese ich lieber ein Buch als "nicht genannte Quellenangabe".

                            Kommentar

                            • TheKing
                              Board-Legende

                              • 19.06.2006
                              • 20721

                              #389
                              Dann bleib doch selbst auch sachlich...

                              Also gut es mag sein das Thomas A. Dorsey gemeinhin als "Vater des Gospel" bezeichnet wird, was ja nicht synomym steht für den Erfinder oder Schöpfer, den wird es nicht geben, da diese Musik sich aus dem Volk der Sklaven und Arbeiter ergeben hat, die sangen also auf den Feldern bei der Arbeit und später auch in denKirchen und das nannte man dann Gospel. Es ist soweit ich verstehe also Musik, die die Afroamerikaner entwickelten, also kann man davon ausgehen, dass sie diese Musik auch teilweise "mitbrachten"...wie kommt jetzt der Voodoo da hinein, da dieser ja karibischen Ursprungs ist...wurden von dort auch Sklaven geholt?

                              Zur Ekstase: Ja vollkommen in Trance war Elvis nicht, aber die Körperlichkeit und Intensität, alsauch der lebendige, wilde Gesang...das waren ja Anleihen aus Gospel, Blues und Hillbilly, wenn ich mich nicht täusche..okay vergessen wir Hillbilly..also Country...aber unter diesen "schwarzen" Einflüssen...kann da nicht eine Prise Voodoo mit eingeflossen sein?

                              Ich denke die ganze "körperliche" Musik kommt letzten Endes aus Afrika. Die Weißen haben ja mehr mit Stehkragen steif in der Zimmerecke gesessen und Zitter gespielt oder Blockflöte...so ziemlich alles was an Musik geil ist, sexy, wild und roh...haben wir von unseren schwarzen Brüdern gelernt...

                              Es wundert mich also mitnichten, wenn Rocken und rollen, im Grunde bumsen heißt...das ist Musik die kommt von ganz unten...aus den Eingeweiden, aus dem Trieb...das ist pure Lebenskraft...oh yeah...

                              Wer bringt den Voodoo-Beweis?
                              Ohne Worte!

                              Kommentar

                              • gast-20110818

                                #390
                                Zitat von TheKing
                                Ich denke die ganze "körperliche" Musik kommt letzten Endes aus Afrika. Die Weißen haben ja mehr mit Stehkragen steif in der Zimmerecke gesessen und Zitter gespielt oder Blockflöte...so ziemlich alles was an Musik geil ist, sexy, wild und roh...haben wir von unseren schwarzen Brüdern gelernt...
                                Ganz so krass würde ich das auch nicht sehen. Es gab aber sicher Epochen, wo ungezügelte Körperlichkeit beim Tanzen in der weißen Kultur verpönt war.

                                Aber noch etwas Allgemeines: Wer nach einer Erklärung für den Zauber um Menschen sucht, sollte mal ein Auge auf den aktuellen (in meinen Augen völlig absurden) Hype um Dörflein werfen. Ich weiß nicht, wie weit man noch davon entfernt ist, entsprechende Merchandising-Artikel im Berliner Zoo zu verkaufen oder sein Gesicht auf irgendwelche Tierfutter-Verpackungen zu drucken.
                                Zuletzt geändert von Gast; 28.09.2008, 12:27

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