Warum Elvis?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • gast-20080904

    #1

    Warum Elvis?

    Auf einer meiner Lieblings-Elvis-Websites (Elvis.com.au) habe ich einen Artikel von Paul Simpson, Autor des kleinen, aber deshalb nicht minder feinen Buches The Rough Guide To Elvis, gefunden, den ich gerne mit euch teilen möchte. Der Titel lautet Why Elvis? Ich habe den zentralen Teil einmal übersetzt (den Originaltext findet ihr hier), und hoffe, er ist ein guter Ausgangspunkt für eine fruchtbare Diskussion, in die jeder / jede seine / ihre eigene Sicht der Dinge einbringen kann. Ich halte ihn für außerordentlich lesenswert und hoffe, ihr habt so viel Freude beim Lesen (und Nachdenken) wie ich.



    Also, warum Elvis? Nach 24 Stunden hatte ich zehn Gründe:


    1 Der Name. Einmal gehört, wird der Name "Elvis Presley", mit seiner ganz eigenen reimenden Musik, nie mehr vergessen. In den 1950er klang er wie ein Name aus einem Science Fiction-Film, ausgedacht von einem klugen Impresario - aber er war Wirklichkeit. Und der Vorname war einmalig in der Popkultur. Es gab nur einen Elvis - und wird auch immer nur einen geben (sorry, Elvis Costello).

    2 Die Stimme. Oft imitiert und trotzdem absolut charakteristisch, perfekt fürs Radio, in dem Künstler in den 1950er und '60er gemacht und erledigt wurden, technisch superb mit einem Umfang von mindestens drei Oktaven und einer Vielseitigkeit - er gewann Grammys für seine Gospel-Aufnahmen, brach Herzen mit seinen Balladen und veränderte die Welt mit seinem Rock 'n' Roll -, die Frank Sinatra einfach nicht bieten konnte.

    3 Der Look. Er war der schönste männliche Star seiner Ära. Sein großartiges Aussehen übermannte sogar andere berühmte Personen (wie George Harrison und Jerry Reed). Und er war der erste männliche Star, der intuitiv erkannte, warum das Aussehen so wichtig war. Er war sein eigener' Art Director', der Make-Up, schockierende Kombinationen von Klamotten, eine hochgezogene Lippe und eine Vielzahl von Frisuren benutzte, um seine Erkennungszeichen zu erschaffen. Anders als viele seiner Nachfolge verfügte er über eine Folge von ikonenhaften Looks: Von dern ersten pink-schwarzen Outfits über die G. I. Uniform, den schwarzen Lederanzug bis hin zu den anfänglich simplen, aber trotzdem majestätischen Jumpsuits. Er war außerdem eine frühe, wenn auch ungewöhnliche Ikone des Feminismus' - ein Befreier, der es Frauen erlaubte, ihre Sexualität in einem starren Jahrzehnt auszudrücken.

    4 Die rechte Zeit. Er war nicht nur Sänger. In den Mitt-50ern war er ein Teil des Zeitgeistes. Seine Musik und sein Image zeigten den Weg in Richtung der sozialen Integration, die dann durch Gerichtsentscheidungen möglich gemacht wurde, um die Rassentrennung zu beenden. Er war ein Hurricane frischer Luft nach einem Jahrzehnt des Wechsels und Aufschwungs, ein Symbol für Teenager, die 1955 soviel Einkommen hatten wie ihre ganzen Familien in den 1940er Jahren, um ihn als ihr Eigentum anzunehmen, und er war so schockierend originell, dass sie mit ihm ihren Respektspersonen Angst und Schrecken einjagen konnten. Er erschien zu einer Zeit, als der größte Teil der Welt noch immer dankbar für [den Ausgang des] zweiten Weltkrieges, und begierig war, das neueste Amerikanische Idol anzubeten. Tin Pan Alley war, verglichen zu den 1930er und '40er Jahren, in enem derart schlechten Zustand, dass sein leidenschaftliches Drängen Rivalen wie Perry Como und Pat Boone einfach wegfegte.

    5 Der Mythos. Die berühmteste Person der Welt mit 21; Tot und blamiert mit 42. Es ist das Muster eines griechischen Mythos' und einer der ältesten, langlebigsten Geschichte der Menschheit.

    6 Das Marketing. Parker ging anfangs brilliant mit ihm um, indem er ihm zu beispielloser öffentlicher Präsenz verhalf, das richtige Plattenlabel für ihn aussuchte und die Medien von ihm fernhielt, um Elvis zum ultimativen unerreichbaren Star zu machen.

    7 Das Geheimnis. Die bekannten Unbekannten hinsichtlich Elvis - sprach er mit seinem toten Zwilling? Liebte er Priscilla wirklich? Warum blieb er bei Parker? Warum machte er all die FIlme? - sind so großartig wie die bekannten Fakten. Was die meisten der heutigen Berühmtheiten nicht verstehen, ist, dass dauerhafter Ruhm darauf basiert, die Illusion von Intimität mit einem Hauch von Rätsel zu kombinieren. Elvis, der größte Kommunikator von Emotionen im Popsong, erschien wie ein Freund in seiner Musik, aber abseits der Songs und Filme kamen wir nie zu nah an ihn heran. Trotzdem bewegte er seine Fans ganz intensiv (...). Es gibt Zeiten in meinem Leben - nachdem mein Rough Guide To Elvis veröffentlicht worden war -, in denen ich meine, Zwangsurlaub von Elvis nehmen zu müssen - aber es ist nie von Dauer.

    8 Er langweilte uns lediglich mit seinen Filmen (und noch nicht einmal allen). Aber er fühlte sich nie berufen, uns zu erklären, was er über Politik, andere Künstler oder Religion dachte, noch hielt er uns Vorlesungen darüber, wie wir unser Leben zu leben hätten. In dieser Hinsicht war er, wie Cary Grant (einem großen Bewunderer von Elvis), eine leere Leinwand, auf die wir alle unsere Gedanken darüber, was er war und was nicht, projizieren konnten.

    9 Er wurde der Lächerlichkeit preisgegeben. Parker machte es - mit all diesen Filmvertägen - oft einfach für Kritiker, spöttisch zu sein, aber die Schmähungen festigten nur seine Fanbasis. Wenn man es einmal überstanden hat, sein Idol 'Old MacDonald' auf der Ladeklappe eines Trucks singen gesehen zu haben, untermalt mit Geräuschen vom Bauernhof, dann weiß man, dass die eigene Hingabe kein zweites Mal getestet werden kann.

    10 Weil er eine einmalige Aura hatte, die nicht zurückgeführt werden kann auf reines Charisma. Vielleicht war es der Verlust seines Zwillings, aber viele Experten - von seinem Zahnarzt bis hin zu Regisseur Sidney Lumet - sind sicher, dass da etwas anderes, Irdisches an ihm war. Er konnte, sagte Priscilla, sich in eine Art intensive Einsamkeit zurückziehen, die sie zuvor nie erlebt hatte. Möglicherweise hat dieses Bedürfnis Millionen angesprochen. Sogar für eine professionelle Biographin wie Elaine Dunde war sein Leben und Tod eine tief bewegende Geschichte, so schmerzvoll wie eine Familientragödie. Seine Kraft, einen heimzusuchen, ist derart, dass Freund wie Lamar Fike auch 30 Jahre nach seiem Tod noch immer von ihm träumen.
    Zuletzt geändert von Gast; 14.03.2008, 22:28
  • Derek
    Gehört zum Inventar

    • 02.06.2007
    • 3185

    #2
    Nur kurz diese Rückmeldung: Es ist wahrlich schwer, sich dem Phänomen Elvis zu nähern und zu versuchen, seine nachhaltige Faszination begründend schriftlich niederzulegen. Ich finde die hier zitierten Ansätze sehr schön gelungen - sie dürften ruhig weiter gesponnen werden.

    (Aber nimm ganz schnell den Absatz mit den drei Oktaven raus, sonst hast du hier eine von den üblichen Ich-weiß-es-aber-besser-Diskussionen . Und ich könnte dir auch schon sagen, wer sie vom Zaun bricht.)

    Kommentar

    • gast-20080904

      #3
      Zitat von Derek
      (Aber nimm ganz schnell den Absatz mit den drei Oktaven raus, sonst hast du hier eine von den üblichen Ich-weiß-es-aber-besser-Diskussionen . Und ich könnte dir auch schon sagen, wer sie vom Zaun bricht.)
      Dasselbe dachte ich mir auch beim Lesen. Aber dann habe ich mich entschieden, einfach nach bestem Wissen und Gewissen zu übersetzen - und nicht zu korrigieren.

      Kommentar

      • Derek
        Gehört zum Inventar

        • 02.06.2007
        • 3185

        #4
        Zitat von gast-20080904
        Dasselbe dachte ich mir auch beim Lesen. Aber dann habe ich mich entschieden, einfach nach bestem Wissen und Gewissen zu übersetzen - und nicht zu korrigieren.
        Ist ja auch korrekt so. Aber die Diskussion mag kommen. Ich formuliere diesen Part lieber vorsichtig mit "zwei bis zweieinhalb Oktaven, je nach dem, wie eng man die Grenzen bei der Stimmleistung setzt".

        Kommentar

        • Divine
          Gehört zum Inventar

          • 23.02.2008
          • 1110

          #5
          Superschön, mehr kann man dazu eigentlich garnicht sagen... :)

          Kommentar

          • gast-20080915

            #6
            Elvis, eine Ikone des Feminismus ... dieser Ansatz hat durchaus etwas Diskussionswürdiges

            Kommentar

            • TheKing
              Board-Legende

              • 19.06.2006
              • 20721

              #7
              Wirklich ein gelungener Text. Ich kann alle Punkte nachvollziehen und denke es ist viel Wahres daran. Mich interessiert Punkt 10 "He could, Priscilla said, retreat into an intense loneliness the like of which she'd never seen. Maybe that need spoke to millions." Darüber denke ich gerade nach...ich verstehe es nicht so richtig...Wie kann es gemeint sein? Inwiefern zog sich Elvis in intensive Einsamkeit zurück, was meint Priscilla damit genau? Das würde mich interesieren...schwer zu sagen oder?

              Aber ansonsten denkeich sind einige Gründe gut beschrieben und ich bin sehr einverstanden mit dem Text, kann man so unterschreiben. Die Oktaven sind doch nicht wichtig, ob man da jetzt die Kopfstimme mitzählt oder nicht, das würde ja am Thema vorbeigehen, dieser Mist.

              Ansonsten finde ich Vieles von den Schlüssen wieder, zu denen ich auch gefunden habe in meiner Auseinandersetzung mit Elvis.
              Ohne Worte!

              Kommentar

              • Danny
                Kennt sich hier aus

                • 25.09.2006
                • 69

                #8
                Sehr schöne Gedanken zum Phänomen Elvis. Was mir im Text noch ein wenig zu kurz kommt, das ist die Hervorhebung seiner Vielseitigkeit. Diejenige seiner Stimme wird ja kurz erwähnt. Dabei finde ich Elvis' gesamtes Repertoire so abwechslungsreich wie bei keinem anderen Künstler den ich kenne. Es hat nicht nur "für jeden was dabei", sondern, was ich viel Wichtiger finde, Elvis bedient die unterschiedlichsten Stimmungslagen perfekt.

                Ob schmachtende Ballade, rauher Rocker, exotische Moviesongs, Gospel, Country, Blues, dies alles und mehr bietet das Universum Elvis. Dazu kommt die stetige Weiterentwicklung, sowohl die musikalische als auch die soundtechnische.

                Und während andere Recken aus den Fifties 1970 in etwa das Gleiche abzogen wie 15 Jahre davor, war Elvis beinahe schon zu einem anderen Wesen mutiert.

                Diese Vielseitigkeit kann natürlich Segen und Fluch zugleich sein. Ich liebe sie und kann mich an allen Schaffensphasen von Elvis erfreuen. Verstehe aber auch, dass jemand der auf Polk Salad Annie steht nicht unbedingt vom Song Of The Shrimp begeistert sein muss. Mir gefallen beide - in der richtigen Stimmung genossen - sowie eigentlich der gesamte Output vom King.

                Kommentar

                • gast-20080904

                  #9
                  Zitat von Danny
                  Was mir im Text noch ein wenig zu kurz kommt, das ist die Hervorhebung seiner Vielseitigkeit. Diejenige seiner Stimme wird ja kurz erwähnt. Dabei finde ich Elvis' gesamtes Repertoire so abwechslungsreich wie bei keinem anderen Künstler den ich kenne.
                  Ich weiß generell, was du meinst, und habe auch darüber nachgedacht. Letztendlich denke ich aber, ist dem Aspekt der Vielseitigkeit mit dem Hinweis auf die Stimme Genüge getan. Die Sache mit der alles und jeden übertreffenden Vielseitigkeit halte ich, um ehrlich zu sein, ein bisschen für eine Erfindung der Elvis-Szene, um über gewisse andere Defizite hinwegzuhelfen.

                  Kommentar

                  • TheKing
                    Board-Legende

                    • 19.06.2006
                    • 20721

                    #10
                    Zitat von gast-20080904
                    Ich weiß generell, was du meinst, und habe auch darüber nachgedacht. Letztendlich denke ich aber, ist dem Aspekt der Vielseitigkeit mit dem Hinweis auf die Stimme Genüge getan. Die Sache mit der alles und jeden übertreffenden Vielseitigkeit halte ich, um ehrlich zu sein, ein bisschen für eine Erfindung der Elvis-Szene, um über gewisse andere Defizite hinwegzuhelfen.
                    Das ist für mich nicht nachvollziehbar wie Du zu dem Ansinnen kommst. Die Vielseitigkeit ist doch Fakt. Die Songs liegen doch vor. Die Vielseitigkeit steht außer Frage. Da kann man dem Posting voll zustimmen. Mach einmal die gegenprobe und sieh Dir andere Stars an. Die meisten Akts haben ihre eine Masche und dann noch die Ballade vielleicht...Elvis stand nicht nur einflußtechnisch auf vielen Beinen, er bediente die einzelnen Genre von Zeit zu Zeit und alle gut. Kuck doch mal: Gospel, Blues, Rock`n Roll, Country...Balladen (und wie!)...also das Repertoire ist beeindruckend. Nein, nein, das ist keine leere Behauptung...
                    Ohne Worte!

                    Kommentar

                    • gast-20080904

                      #11
                      Zitat von TheKing
                      Das ist für mich nicht nachvollziehbar wie Du zu dem Ansinnen kommst. Die Vielseitigkeit ist doch Fakt. Die Songs liegen doch vor. Die Vielseitigkeit steht außer Frage.
                      Das habe ich auch nicht behauptet.

                      Zitat von gast-20080904
                      Die Sache mit der alles und jeden übertreffenden Vielseitigkeit halte ich, um ehrlich zu sein, ein bisschen für eine Erfindung der Elvis-Szene ...

                      Kommentar

                      • TheKing
                        Board-Legende

                        • 19.06.2006
                        • 20721

                        #12
                        Oh ja...dann Verzeihung. Es gibt bestimmt auch andere Musiker die viele Genre übergreifend musizieren...aber bei den großen Bigsellern, die haben doch oft eine bestimmte Richtung, oder entwickeln sich linear in einer Richtung. Ich finde schon, dass man im Falle von Elvis sagen kann, dass ihn das gegenüber vielen anderen auszeichnete.
                        Ohne Worte!

                        Kommentar

                        • Edwin
                          Foren-Profi

                          • 21.03.2006
                          • 355

                          #13
                          Hallo

                          Warum Elvis ??

                          Kommentar

                          • Danny
                            Kennt sich hier aus

                            • 25.09.2006
                            • 69

                            #14
                            Zitat von gast-20080904
                            Die Sache mit der alles und jeden übertreffenden Vielseitigkeit....
                            Das allerdings habe ich auch nicht behauptet, hier:

                            Dabei finde ich Elvis' gesamtes Repertoire so abwechslungsreich wie bei keinem anderen Künstler den ich kenne.
                            Ich habe eine wirklich grosse Musiksammlung, die von den Fifties bis zur Gegenwart so einiges beinhaltet was Rang und Namen hat, und auch nachdem ich jetzt ein Weilchen in meinen CDs gewühlt habe, konnte ich noch niemanden entdecken, der es mit der Bandbreite von Elvis aufnehmen kann. Gerne lasse ich mich aber eines Besseren belehren und würde gerne mal ein paar Namen erfahren.

                            Klar gibt es welche, die im Laufe ihrer Karierre neue Ufer betreten haben. Dion zum Beispiel ist ein schönes Beispiel. Oder auch die Beatles. Allerdings sind das dann oft Phasen oder auch nur einzelne Alben die sich von dem Gewohnten unterscheiden. Während Elvis schon seit seiner ersten RCA-LP keinem eigentlichen Genre zuzuordnen ist. Bereits in seinen ersten zwölf Monaten als Superstar brachte er Rock, Balladen, Western-Swing, Blues, Gospel und anders mehr.

                            ...halte ich, um ehrlich zu sein, ein bisschen für eine Erfindung der Elvis-Szene, um über gewisse andere Defizite hinwegzuhelfen.
                            Kann man so sehen, deswegen schrieb ich ja auch, dass diese Vielseitigkeit sowohl Segen als auch Fluch sein kann. Für manche Fans sind Songs wie The Bullfighter Was A Lady, Kismet oder Have A Happy ein Ärgernis (oder ein Defizit), ich finde diese Lieder keinesfalls schlimm sondern sehe sie als Bereicherung. Ich finde beide Meinungen haben eine Existenzberechtigung.

                            Kurz gesagt: Paul Simpsons Hinweis auf die Vielseitigkeit von Elvis' Stimme reicht mir zu wenig weit. Und so sehr ich seinen "Rough Guide To Elvis" auch schätze, muss ich dennoch bemerken, dass der Mann keinesfalls unfehlbar ist.
                            Wer die "The Other Side Of Memphis" als eine der sechs besten Studio-Outtakes-Bootlegs bezeichnet oder sich von den 68er-Live-Recordings ausgerechnet Love Me Tender aussucht und dieses dann in dieser Version zu den 50 wichtigsten Elvis-Aufnahmen zählt, der hat in meinen Ohren schon ein leichtes Geschmacks-Problem...

                            Kommentar

                            • King77
                              Board-Legende

                              • 04.08.2007
                              • 14925

                              #15
                              Obwohl ich der Meinung bin,das Love Me Tender in den 68èr Live-version wirklich stark und ernsthaft von Elvis gesungen wird,was bei späteren Versionen nicht der Fall war.Den Mittelteil geht Elvis mit voller Stimme an,was er sonst bei diesem Song nie gemacht hat.

                              Kommentar

                              Lädt...