Warum Elvis?

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  • gast-20080904

    #91
    Zitat von TheKing
    Dann inspiriert diese Musik andere Musiker...Dylan aht das getan wie kaum jemand...es gibt eine Unmenge von Künstlern die sich auf Dylan beziehen...überall hört man das..die können ja nicht alle doof sein...das sind Musiker und die haben viel mehr Sachverstand als ich...das ist mir doch alles lang und schmutzig klar...ich finde die Stimme trotzdem Scheiße und wenn ich der einzige bin...für mich hat die Stimme keine Qualität...für mich...ich rede für niemanden sonst...so. Wo ist das Problem? Kommt schon, spuckt es aus !
    Daran ist nichts falsch. Das "Problem" ist halt nur, dass man sehr viel vonder Vielfältigkeit des Lebens verpasst, wenn man seinen aktuellen Geschmack als Maßstab dafür nimmt, was einem noch begegnen kann. Ich persönlich bin der Meinung, dass es etwas wie "Wahrheit" gibt im Leben. Es ist das Wesen meines Menschenbildes, dass man danach zu streben hat. Man kann sich nicht mit seinem Geschmack begnügen.

    Es gibt etwas, das jenseits des eigenen Geschmacks liegt. Und das zu finden, tut mitunter erst einmal irgendwo weh. Man muss den eigenen Geschmack überwinden, um ihn zu bilden. Anders wird man es nicht schaffen. Wenn man es nicht schafft, sich etwas anzueignen, was jenseits der eigenen Vorstellung (des eigenen Geschmacks) liegt, dann wird man nie die Vielfältigkeit der Welt erfahren. Klingt pathetisch, aber so ist es nun einmal. Und Bob Dylan abzulehnen, weil einem etwas wie seine Stimme nicht gefällt, bedeutet definitiv, etwas zu verpassen im Leben.

    Der eigene Geschmack ist nicht der (alleinige) Maßstab. Das ist vielleicht die Lehre der 68er und Hippies, die in den letzten 40 Jahren Hochkonjunktur hatte, die aber irgendwo auch richtiggehend gescheitert ist. Man kann nicht nur das machen und mögen, was einem gefällt. Es gibt Maßstäbe im Leben, das ist das Wesen von Kultur.

    Ich habe ein Problem mit dem Wort "gefallen", einfach weil "Gefälligkeit" so nah verwandt mit ihm ist. Natürlich gehen Dinge, die gefällig sind, leichter rein, und man kann sich dann auch einbilden, dass das genüge. Aber dabei vergisst man dann, dass gute Dinge auch immer ein gehöriges Stück schwierig sind, dass man Zugang finden muss, aktiv, weil sie eben nicht gefällig sind.

    Zitat von Rev.Gerhard
    die Subjektivität Deines oder meines Schönempfindens werde ich doch wohl noch als unseren "Geschmack" bezeichnen dürfen. Bei der Geschmacksbekundung bin ich beileibe nicht gezwungen musik- und kulturhistorische Fakten mitzubedenken.
    Doch, eigentlich schon. Es gibt Dinge, die müssen einem gefallen. Natürlich nur dann, wenn man einen gewissen Anspruch ans Leben hat. Man kann sich auch mit Currywurst und bemalten Elvis-Wandtellern zufrieden geben. Aber wie gesagt: Man verpasst eine Menge, die zum Menschsein dazu gehört. Ich sehe allerdings ein, dass man dafür auch erst einmal ein gewisses Bild davon haben muss, was zum Menschsein dazu gehört. Und wer nie die zeitlose Schönheit von Blood On The Tracks und die Wahrheit, die dahinter steckt, erfahren hat, nur weil ihm eine Kleinigkeit wie Bob Dylans Stimme nicht gefällt, der kann auch sagen, er mag Picasso nicht, weil die Bilder so schräg aussehen oder die Farben so komisch sind. Dylans Stimme (bzw. das, was er unter dem Pseudonym Bob Dylan die meiste Zeit an Stimme kultiviert) ist nur ein Werkzeug dessen, was die Kraft seines Ausdrucks ausmacht.

    Zitat von Lakota
    Doch kann man einen Menschen und dessen Gehör doch nicht diese "Großartigkeit" aufdrängen. Ja, soweit zu gehen, ihm zu verdeutlichen, wenn er das nicht grandios findet, ist er doof. So kommt es hier leider rüber. Das hat doch mit Verstehen oder nicht Verstehen nichts zu tun.
    Doch, Geschmack hat sehr viel mit Verstehen oder nicht Verstehen zu tun. Der Mensch ist nämlich so gestrickt, dass er das, was er (augenblicklich vielleicht nur) nicht versteht, auch ablehnt.

    Zitat von Lakota
    Musik sollte berühren und Spaß machen.
    Findest du? Glaubst du, man entwickelt sich wirklich weiter, wenn man immer nur das tut, was einem Spaß macht? Achterbahn fahren macht Spaß. Mach es mal eine Woche lang acht Stunden am Tag. Oder iss einen Monat lang nur dein momentanes Lieblinsgessen. Dann wird wohl jeder feststellen, wieviel sein "Geschmack" wirklich wert ist.

    Zitat von TheKing
    Das sehe ich einfach anders. Die Weltöffendlichkeit kann es ja meinetwegen schön finden. Ist mir doch scheißegal.
    Okay, so kann man das sehen. Aber man muss dann auch wissen, dass man sich ausklinkt aus der Gemeinschaft der Menschen, die irgendwo vielleicht doch mehr ist, als die Summe ihrer Individuen samt deren "Geschmack".

    Zitat von TheKing
    Wer legt das denn fest?
    Du in der Auseinandersetzung mit dem Rest der Menschheit und ihrem Erbe.

    Zitat von TheKing
    Fachlich hervorragend, ja meinetwegen. Wenn ich es nicht mag, ist das Ding um.
    Das klingt allerdings nicht so sehr nach Auseinandersetzung. Ich würde sogar meinen, das ist ziemlich engstirnig.

    Zitat von Schorni
    Sehr schön gesagt. Mit dem Argument, man würde ihn nicht verstehen, Unterschicht, usw, laufen die Dylan Freaks jedesmal auf.
    Das ist sicher eine Möglichkeit, es so zu sehen. Eine andere wäre zu sagen, dass die anderen jedes Mal auflaufen ...

    Zitat von Schorni
    Frag mal jemanden auf der Strasse nach 2-3 Dylan Songs. Vermutlich wirst du keine Antwort bekommen.
    Frag doch mal jemandem nach zwei bis drei Songs von Elvis ...

    Zitat von marquardt72
    Ich habe - von 2-3 Liedern abgesehen - seit Live Aid 1985 eine Aversion gegen Bob Dylan.

    (...)

    Immer wenn ich irgendwo etwas von ihm höre oder lese,habe ich diesen peinlichen Auftritt vor Augen.
    Gut, dann können wir ja jetzt auch die Leute verstehen, die nach Elvis' CBS-Special nichts mehr von ihm wissen wollten, weil sie nur noch diesen peinlichen Auftritt vor Augen hatten ...

    Zitat von TheKing
    Und die typischen Dylan Songs kommen wie ein penetranter Redeschwall vor, monoton, schräg einfach nervend.
    Vielleicht mal mit den untypischen anfangen. Das "Typische" hat meist damit zu kämpfen, dass es genau dazu erklärt wurde. Aber vom wiederum? Und ist jemand wirklich ausschließlich das, was an ihm typisch ist? Wird die Summer der "Typen" wirklich der Vielfältigkeit dieses Lebens gerecht?

    Zitat von TheKing
    Warum Elvis?
    Genau! Das hier sollte gar kein Bob Dylan-Thread, den gibt es immerhin schon woanders in diesem Forum.

    Zitat von jack77
    Off-Topic:

    Warum muss ich heute überall in sovielen Threads diesen Namen lesen? Is heute sowas wie "Bob-Dylan-Gedächtnis-Sonntag" oder so?
    Ich habe eigentlich wirklich keine Ahnung, warum es damit losging. Am Anfang stand wohl die Feststellung, dass Dylan mindestens genauso vielfältig war die Elvis. Und von dem Punkt an verselbstständigte sich die Diskussion. Einige scheinen wohl ein riesiges Problem damit zu haben, dass sie sich derart daran festhalten und hineinknien ...
    Zuletzt geändert von Gast; 16.03.2008, 22:40

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    • michael grasberger
      Posting-Legende

      • 16.02.2006
      • 9974

      #92
      posting der woche.

      "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
      (Nick Tosches)

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      • gast-20080915

        #93
        nichts gegen Bob Dylan ... ein paar seiner Songs (letzthin war "Forever Young" ein vielgehörter Favorit von mir) finde ich echt gut und sogar seinen Gesang außerordentlich dazu passend

        aber ihr Dylan-Fans macht letztlich genau den selben "Fehler" wie alle anderen auch ... es zeigt sich eine offensichtliche Tendenz zur subjektiv gefärbten Überbewertung einer zu Recht oder auch Unrecht zum (kulturellen) Idol hochstilisierten Person ...

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        • TheKing
          Board-Legende

          • 19.06.2006
          • 20721

          #94
          Hey geiler Hippie Avatar!
          Ohne Worte!

          Kommentar

          • Schorni
            Posting-Legende

            • 09.12.2003
            • 8637

            #95
            Zitat von Mondstaub
            aber ihr Dylan-Fans macht letztlich genau den selben "Fehler" wie alle anderen auch ... es zeigt sich eine offensichtliche Tendenz zur subjektiv gefärbten Überbewertung einer zu Recht oder auch Unrecht zum (kulturellen) Idol hochstilisierten Person ...



            nur weil ihm eine Kleinigkeit wie Bob Dylans Stimme nicht gefällt
            Ebenfalls

            Sorry, aber das ist neben der Musik das wichtigste. Wenn die Stimme nicht gefällt, die Art des Singens nicht gefällt, was bleibt da noch?

            Und da die Musik (bei den Stücken, die ich kenne) bei Dylan recht spartanisch ist..
            Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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            • TheKing
              Board-Legende

              • 19.06.2006
              • 20721

              #96
              Ich bin mit der Grundaussage von Timos Posting sehr einverstanden. Wer nicht über seinen Elvis-currywurst-tellerrand rüberschaut wird die Welt nicht entdecken. Es gilt sich zu öffnen für Dinge die far beyond horizont liegen. Das ist eine Lebenseinstellung die "offen" ist. Die Vorstellung das ich auf dem Wege bin ein knauseriger, engstirniger, reaktionärer Rentner zu werden schockiert mich. Deswegen finde ich Dylan jetzt doch lieber super!

              Ich denke die Mitte liegt irgendwo in der Mitte für mich (für mich nicht für die Welt) ich bin neugierig und möchte gerne Unbekanntes entdecken. Nur gibt es dazu eben doch einen Rahmen, der durch meine Person definiert ist. Ich kann und möchte auch nicht den Anspruch an mich haben alles nachvollziehen zu können, manches wird außerhalb meiner Reichweite bleiben, wie ich auch nicht der schlauste und wissenste Mensch der Welt werden muss. Ich möchte als Lebensziel einfach meinen inneren Frieden finden mit mir und der Welt, etwas Anderes strebe ich nicht an, das scheint mir die Aufgabe des Lebens zu sein. Ich werde mir möglicherweise nochmal in späteren Lebensabschnitten einen Dylansong anhören, gerade wenn zwei so wertgeschätzte Kollegen hier so darauf schwören (meine ich durchaus ernst, außerdem Lennon stand ja auch drauf McCartney und eine Million anderer Menschen die wissen was gut ist). Im Moment scheint es zumindest noch unmöglich das "Gejammere eines angeschossenen Albatross" wie ich es jetzt einfach nur scherzeshalber mal beschreiben will, um meine akustische Wahrnehmung von diesem verbissenen Zahnschmerzgefiepe wiederzugeben und um meine Ignoranz und Lächerlichkeit zu unterstreichen.

              Es gibt viele tolle Dinge in der Welt, die ich nicht entdeckt habe. Ich bin mir sicher, dass es eine Bereicherung für mich wäre, wenn ich das Schöne an Dylans Musik entdecken könnte, aber im Moment ist mir der Klang seiner Stimme da ein echtes Hinderniss. Ich würde es bevorzugen seine Texte in der Übersetzung zu lesen, oder Interpretationen von anderen Sängern zu hören.
              Blood on the tracks..ich glaube das hat meine Mutter auf einer LP...wenn meine Grippe vorbei ist und ich mal ganz locker bin, höre ich vielleicht nochmal wegen des Hinweises hin, aber jetzt hab ich schon Kopfschmerzen genug...obwohl vielleicht hilft es mir den Schleim abzuhusten?

              Ich meine, Heinz Schenk und "Der blaue Bock" hat viele Menschen begeistert.

              Ich nehme gerne das gute Posting von Timolein zum Anlass mich selbst zu mehr Offenheit gegenüber Anderartigem anzumahnen. Das sollte man echt tun.

              Übrigens, ich finde dieser Thread hat nunmehr ein sehr schönes Niveau erreicht, auch wenn es way out of Topic ist...

              Macht Spaß mit Euch!
              Ohne Worte!

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              • Gilla
                Board-Legende

                • 05.02.2007
                • 14776

                #97
                Eins steht fest, an Bob Dylan scheiden sich die Geister, aber keiner kommt an ihm vorbei.
                Ebensowenig ist er in eine musikalische Schublade zu stecken. Hier ein Beispiel, wie vielseitig er ist:

                [ame="http://www.youtube.com/watch?v=XujoLHNSbGs&feature=related"]YouTube - Bob Dylan "Tell Ol Bill"[/ame]

                Sorry, dass ich am Thema vorbei bin.
                *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                • Schorni
                  Posting-Legende

                  • 09.12.2003
                  • 8637

                  #98
                  Zitat von Gilla
                  Eins steht fest, an Bob Dylan scheiden sich die Geister, aber keiner kommt an ihm vorbei.
                  Ich bin bislang immer ganz gut an ihm vorbei gekommen.

                  Man sollte hier nicht den Fehler begehen und versuchen, die User zu missionieren.
                  Einfach akzeptieren, das es auch Leute gibt, die mit Dylan nix anfangen können.

                  Mir geht z.b. auch moderne Kunst am Ars''# vorbei, ich mag keine Austern und mir schmeckt Sekt besser als teurer Champagner - und?
                  Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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                  • Gilla
                    Board-Legende

                    • 05.02.2007
                    • 14776

                    #99
                    Zitat von Schorni
                    Ich bin bislang immer ganz gut an ihm vorbei gekommen.

                    Man sollte hier nicht den Fehler begehen und versuchen, die User zu missionieren.
                    Einfach akzeptieren, das es auch Leute gibt, die mit Dylan nix anfangen können.

                    Mir geht z.b. auch moderne Kunst am Ars''# vorbei, ich mag keine Austern und mir schmeckt Sekt besser als teurer Champagner - und?

                    Alles klar. Verzeihung, das wollte ich nicht...
                    *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                    • gast-20080904

                      #100
                      Zitat von Schorni
                      Ebenfalls

                      Sorry, aber das ist neben der Musik das wichtigste. Wenn die Stimme nicht gefällt, die Art des Singens nicht gefällt, was bleibt da noch?
                      Die Stimme und die Art des Singens können doch gefallen, auch wenn sie nicht althergebrachten Idealen entsprechen. Natürlich croonte Dylan nicht wie Dean Martin oder Elvis. Aber wer sagt, dass nur das gefallen muss? In der bildenden Kunst ist das nicht anders: Der Pinselstrich eines Malers, der überhaupt nicht mehr dinglich, sondern nur noch abstrakt malt, kann doch trotzdem genial sein. Und auch wenn ich mir damit selbst ins Knie schieße: Vielfach singt Dylan für meine Begriffe sogar besser als Elvis.

                      Die Stimme ist eine Sache, mir persönlich hat sie mit einer oder zwei Ausnahmen nie auch nur das geringste Problem bereitet. Ich habe ihn auch seltenst einmal schief singen hören. Nicht unbedingt öfter als Elvis. Ich denke, das ist ein Märchen und für viele eine Möglichkeit auszudrücken, dass etwas nicht stimmt (genauso wie immer wieder bei den unpassendstend Gelegenheiten von Elvis gesagt wird, er habe "geknödelt"). Die andere Sache ist der Ausdruck und die Schönheit im Ausdrucks, nicht mehr die des Ausdrucks selber. Vielleicht weil er sie ziemlich behutsam eingesetzt hat, konnte und kann Dylan sehr viel mit seiner Stimme machen. Aber es drängt sich eben nicht so sehr auf, um es einmal so zu formulieren, wie beispielsweise bei Elvis.

                      Zitat von TheKing
                      Die Vorstellung das ich auf dem Wege bin ein knauseriger, engstirniger, reaktionärer Rentner zu werden schockiert mich. Deswegen finde ich Dylan jetzt doch lieber super!

                      Kommentar

                      • Schorni
                        Posting-Legende

                        • 09.12.2003
                        • 8637

                        #101
                        Mir muss die Stimme gefallen, sorry.
                        Elvis hatte so eine wunderbar warme Stimme, die den kleinen Schorni in den Siebzigern mit C'mon Everybody sofort in den Bann zog.

                        Ich sah sogar vor 2-3 Monaten so eine 3 Stunden Doku über Dylan im TV. Auf Arte oder 3 Sat kam das mal nächtens. Ist ein interessanter Typ, hat sich nie verbiegen lassen und fesselte mich an den Fernseher. Aber immer wenn Musiknummern kamen.....du weißt, was ich sagen will, oder?
                        Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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                        • gast-20080904

                          #102
                          Zitat von Mondstaub
                          Elvis, eine Ikone des Feminismus ... dieser Ansatz hat durchaus etwas Diskussionswürdiges
                          Komisch, dieser Gedanke war derjenige, der mich von allen möglicherweise am längsten beschäftigt hat. Es ist etwas dran, keine Frage. Zwar ging Elvis nicht mit Transparenten auf die Straße und forderte zum Verbennen von BHn auf. Aber er forderte zum Wegwerfen derselben in seinen Konzerten auf (in den frühen zumindest, in den 70ern bekam er es dann vermutlich vermehrt mit Korsetts und Stützstrümpfen zu tun ).

                          Aber Spaß beiseite: Elvis verhalf Frauen tatsächlich dazu, einen Ausdruck für vornehmliche ihre Sexualität zu finden, was für eine Generation von Frauen, die noch entsprechend prüde und unterdrückerisch erzogen worden war, vermutlich tatsächlich etwas besonderes war. Zehn Jahre später war es schon etwas anderes.

                          Kommentar

                          • jenny_861
                            Foren-Profi

                            • 26.08.2007
                            • 472

                            #103
                            Zitat von burroughs
                            Off-Topic:

                            dazu gibts eigene threads
                            ttwii - version von 1970
                            ttwii SE - version von 2001
                            div. outtakes (sowohl live als auch rehearsals)
                            Sorry!! Und danke!

                            Kommentar

                            • Gilla
                              Board-Legende

                              • 05.02.2007
                              • 14776

                              #104
                              Er war außerdem eine frühe, wenn auch ungewöhnliche Ikone des Feminismus' - ein Befreier, der es Frauen erlaubte, ihre Sexualität in einem starren Jahrzehnt auszudrücken.

                              Den Satz halte ich doch für sehr übertrieben...

                              Nein, nein, daran hatte der gute Elvis aber keinen großen Anteil; für den Feminismus hatten sich eher Geschlechtsgenossinnen von mir eingesetzt...
                              *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                              Kommentar

                              • michael grasberger
                                Posting-Legende

                                • 16.02.2006
                                • 9974

                                #105
                                Zitat von Schorni
                                Elvis hatte so eine wunderbar warme Stimme, die den kleinen Schorni in den Siebzigern mit C'mon Everybody sofort in den Bann zog.
                                warst du damals nicht schon ein herr im gesetzteren alter?

                                "We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
                                (Nick Tosches)

                                Kommentar

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