Elvis´ Charakter
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Normal. Er hatte völlig branchenübliche Verträge, wie sie halt im Prinzip jeder hat. Nur mit dem Vorteil der künstlerischen Freiheit, die eigentlich keiner bekommt, und mit dem großen Vorteil, dass ihm nichts passierte, als er seinen Vertrag jahrelang fortgesetzt brach. Jeder andere wäre auf Millionen verklagt worden.
Elvis hatte es also besser als andere Künstler.- Übersetzen
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Gegen Dinos Gagen in Las Vegas war Elvis nicht gut aufgestellt.
Dino hat es natürlich nie an die große Glocke gehängt, allein seine TV Shows aus ebendieser Glitzermetropole haben ihm Rekordsummen erbracht.
Little Ole Wine Drinker Me! *summt*Zuletzt geändert von Gast; 22.02.2008, 09:15- Übersetzen
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Dass Dean Martin ihn deswegen auslachte, höre ich zum ersten Mal und halte ich auch für ein Gerücht.
I.d.R. werden solche Verträge unter absolutem Stillschweigen ausgehandelt, das ist normalerweise sogar Vertragsbestandteil, und wer über Summen öffentlich redet, kann auf Schadensersatz verklagt werden - Stichwort "Gagengeheimnis".
Und wenn schon: Als Elvis in Vegas sein Comeback hatte, war er der höchstbezahlte Entertainer dort. Irgendwann hat ihn halt mal einer eingeholt. Das ist der normale Lauf der Dinge, so wie halt irgendwann auch mal einer kommt und einen von Platz 1 der Charts kickt. Mann kann nicht immer der Erste, Beste und Größte sein.- Übersetzen
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Hatte er ne Fernsehshow aus Las Vegas?
Gegen das, was Dean Martin für seine gleichnamige Show kassiert hat, war Elvis ein Waisenknabe. Und das für eine Stunde Arbeit wöchentlich.
Allerdings war das auch Fernsehen, ein Medium, in das es Elvis leider nie geschafft hat, und in dem im Gegensatz zum Kino das wirklich große Geld gemacht wird.
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Was er da gefordert hatte (in der Hoffnung, der Sender sagt "nein"), war wirklich der Hammer. Vor allem unter dem Aspekt, dass er dafür nur einen Tag arbeiten musste, keine Proben, gar nix.
Aber das kann man nicht mit den Elvis-Engagements vergleichen. Dino hatte eine der erfolgreichsten TV-Shows des Landes und daher einen ganz anderen Marktwert.- Übersetzen
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Ich muss zugeben, ich bin nicht ganz sicher, ob Dinos TV Shows aus Las Vegas übertragen wurden.
1965 startete NBC die „Dean-Martin-Show“, die sich sofort zur Sendung mit den besten Einschaltquoten entwickelte und weltweit verkauft werden konnte. Dummerweise hatte NBC mit Martin nur einen Einjahresvertrag abgeschlossen. Um ihn zum Weitermachen zu bewegen, erhöhten sie die Gage pro Sendung von 40.000 auf 283.000 Dollar mit einem Vertrag über drei Jahre. Das stürzte die Muttergesellschaft RCA fast in den finanziellen Ruin, Martin aber wurde Rekordhalter bei den Fernsehgagen.- Übersetzen
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Dein pampig-mädchenhaftes Verhalten beginnt mir auf den Senkel zu gehen.
Natürlich liegen mir die Verträge nicht vor, meine Güte. Wie kann man nur so blöd fragen? Soll das Rhetorik sein? Das allerwenigste liegt uns als Quelle vor. Aber andere, auf die ich mich verlasse, weil mir nichts anderes übrig bleibt, haben sich damit beschäftigt, u. a. Peter Guralnick. Ich werde jetzt aber nicht hingehen, und für jemanden unverbesserliches wie dich irgendwas raussuchen. Du willst eh nur Elvis als deinen Privatheiligen sehen - und das war's.- Übersetzen
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Los Angeles.
Aber es ist ja auch egal, denn wir vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Klar hat Dino mit einer TV-Show mehr verdient als Elvis für eine Show in Las Vegas. Allerdings hatte er auch ein paar Millionen Zuschauer, war Quotenkönig, und Elvis spielte vor zweieinhalbtausend Zuschauern.
Also, bitte auf dem Boden der Tatsachen bleiben und nicht alles wild in einen Topf schmeießen.- Übersetzen
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Die kamen meines Wissens aus L. A..
Und Elvis nahm ein paar Jahre später ein paar lumpige zehntausend Dollar pro Woche mit für zwei Stunden psychisch wie physisch schlauchender Arbeit am Abend.
Das ist echt der Hammer, alleine 40.000 Tacken Mitte der 60er. Das andere ist eigentlich jenseits jedweder Vorstellung. Das sind inflationsbereinigt über 1 Mio. $ pro Show nach heutigem Wert.
Fernseh-Giganten wie Tim Allen oder die "Friends"-Darsteller bekommen eine Mio. pro Episode. Dafür müssen sie aber immerhin noch eine Woche arbeiten.
Zuletzt geändert von Gast; 22.02.2008, 09:29- Übersetzen
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Das ist der Unterschied. Ich kenne nämlich einen solchen Vertrag, aus den 70ern. Daher kann ich behaupten: Elvis hatte einen völlig normalen, branchenüblichen Plattenvertrag. Klar gab es Leute, die vielleicht etwas mehr verdienten (die hatten aber dann auch andere Verkaufszahlen vorzuweisen!), aber die meisten Künstler hatten wesentlich schlechtere Bedingungen. Wer mal den Prozess, den Elton John (immerhin der bestverkaufte Künstler der 70er) gegen sein ehemaliges Plattenlabel und Management geführt hat, weil er über den Tisch gezogen wurde, der wird verstehen, wie gut Elvis es hatte.
Stutz' Frage ist völlig berechtigt. Du hast hier Sachen als Fakten propagiert, die keine sind. Daher solltest Du Dich jetzt besser zurückhalten, Deinen Glauben als Fakt zu verkaufen.Wie kann man nur so blöd fragen?- Übersetzen
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Wie gesagt, Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Eine TV-Show kann man nicht mit einem Live-Konzert in Las Vegas vergleichen, und Dean Martin kann man nicht mit Elvis vergleichen.- Übersetzen
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Darum geht's doch überhaupt nicht. Mir ist völlig egal, was andere Künstler hatten, vor allem Neulinge wie Elton John. Es geht hier um Leute in der Liga eines Elvis Presley. Und die ließen sich nicht mehr mit ein paar Cents pro Einheit abspeisen, als Elvis noch damit rumprahlte und meinte, er sei der King.
Ich suche jetzt nicht gezielt, werde eber meine Augen offenhalten und aufmerken, wenn mir wieder so etwas bei Gelegenheit begegnet.- Übersetzen
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