Wenn dies dein erster Besuch ist, lese unbedingt die FAQ, indem du auf den Link klickst. Möglicherweise musst du dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst: Klicke auf den Registrierungslink oben, um fortzufahren. Um mit dem Anzeigen von Nachrichten zu beginnen, wählen aus der Auswahl unten das Forum aus, das du besuchen möchten. Nur registriert Besucher können alles sehen. Die Registrierung ist kostenlos.
(nur nebenbei: diesen ausspruch hat bob dylan nie getätigt.
es gibt die songzeile "her sin is her lifelessness" im song "desolation row" von 1965, aber die hat nix mit elvis zu tun...
Sag das nicht mir, sag es Greil Marcus. Trotzdem gut, dass es dich bewogen hat, dich zu äußern ...
Welche Uralt-Verträge denn? Die Filme waren 1969 abgedreht, sein Plattenvertrag wurde Anfang der 70er erneuert, und die Tourneen wurden jeweils zeitnah ausgehandelt. Die einzige längerfristige Verpflichtung war Las Vegas, und da war er immerhin der bestbezahlte Entertainer.
Ich meinte nicht das Alter der Vertäge, sondern das Alter des Geistes, der dahinter stand. Niemand hatter mehr zu der Zeit Verträge, die ihn mit ein paar Cents pro verkaufter Platte von der Plattenfirma abspeisten.
Den meisten Menschen fällt es bekanntermaßen schon schwer ihren eigenen Charakter zu erfassen, da ist eine Analyse des Presleyschen Charakters in Ermangelung persönlichen Umgangs zu Lebzeiten schon eine fast unüberwindbare Crux.
Für mich persönlich war Elvis z. B. kein schüchterner Junge, so wie er sich selbst immer gerne darstellte, sondern ein mit allen Wassern gewaschener Showman. Auch Privat.
Vermutlich war er zu bequem, zu vertrauensselig und letztendlich auch zu behäbig um die selbstauferlegten Routinen zu durchbrechen.
Ich lese ja desöfteren der Colonel wäre ein, spätestens ab 1960, eher bremsender als förderlicher Charakter gewesen, also im Sinne der Anklage schuldig seinen Klienten kreativ ausgebremst zu haben.
Meine Meinung über den Rummelwanderarbeiter Tom Parker ist zuweilen von anbivalenter Natur geprägt, denn ein Teil in mir anerkennt seine Verdienste in Sachen Marketingprodukt Elvis Presley, die andere Seite setzt ihn immer mit dem Klischee des schmierigen Etablissement fest, welcher am Ende des Tages zehn 100 Dollarscheine gefühlte 50x abzählt, dann 500 Dollar brummelt und demjenigen der die Wertschöpfung erbrachte mit einem jovialen Lächeln 250 Dollar in die Hand drückt.
Niemand hatter mehr zu der Zeit Verträge, die ihn mit ein paar Cents pro verkaufter Platte von der Plattenfirma abspeisten.
Aus welchem Märchenbuch hast Du das denn bitte? Elvis hatte völlig normale, branchenübliche Vertragsbedingungen. Sogar bessere als jeder andere, weil er absolute künstlerische Freiheit besaß. Davon konnten und können andere nur träumen.
Aus welchem Märchenbuch hast Du das denn bitte? Elvis hatte völlig normale, branchenübliche Vertragsbedingungen. Sogar bessere als jeder andere, weil er absolute künstlerische Freiheit besaß. Davon konnten und können andere nur träumen.
Also, ich bin ja ziemlich neu hier... Vielleicht liegt's daran, dass ich "die Fakten" irgendwie nicht blicke .
Frage an die Profis: Wie sahen Elvis Verträge in den verschiedenen Zeiträumen seiner Karriere denn genau aus im Vergleich zu anderen Künstlern im selben Zeitraum?
Kommentar