Elvis´ Charakter
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Off-Topic:
Und du bist dann wohl der musikalische Alleswisser, der sich nur dann in den Thread einklinkt, wenns darum geht, andere blöd anzumachen
feini feini
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Wenn du von US-Album-Charts sprichst, stimmt das für Elton John, aber vor John Denver kamen noch ein paar andere, nämlich Elvis Presley (2), Neil Diamond (3), Barbra Streisand (4), David Bowie (6) und Carole Kig (8).- Übersetzen
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Ja, genau.
Aber mal im Ernst: Es ging dem guten "MusicMan" ja in erster Linie um Alben-Charts und vor allem um die 70er. "Still Standing" war eine #12-, Nikita eine #7-Single in den 80ern. Elton John ist übrigens chartmäßig unglaublich erfolgreich, aber das lässt sich eben nicht - wie MM zeigen wollte und worin er in Schorni seinen Adjudanten fand - an Top-Platzierungen ausmachen.- Übersetzen
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Nee
Nee, hab' keine anderen Infos. Will das aber trotzdem mal hinterfragen. Für jemanden, der eine so erfolgreiche Karriere über einen langen Zeitraum hatte (und das muss ja doch so sein, sonst würde sich kein Mensch an ihn erinnern in diesem super schnelllebigen Geschäft), wird er schon von vielen sehr heftig kritisiert wegen seiner Durchhänger.
Mal 'ne andere Frage: Wer von Euch ist denn selber im Musikgeschäft?- Übersetzen
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Darum ging es doch wohl nicht.
Erst wird der Erfolg von Elton angezweifelt, dann wird sich in den Charts mal schlau gemacht und geschluckt. Jetzt weiß man nix anderes als mit einer Fanbase zu kommen. Ihr macht euch lächerlich.
Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!- Übersetzen
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Egal, denn es wurde ja das angezweifelt:
Leider stellte sich heraus, das diese Aussage richtig ist. Um hier nicht gänzlich das Gesicht zu verlieren, kommt man eben schnell auf Els Gesamtwerk, seinen treuen Fans oder sonstwas zu sprechen.Zitat von MusicMan
Elton John war Mitte der 70er kein Neuling, sondern der erfolgreichste Künstler seiner Zeit
Lächerlich. Sowas lohnt die Zeit nicht.
Ich bin hier raus.
Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!- Übersetzen
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Nur "gleichgültig" trifft zu, und das auch erst am Ende. Also mach Dir keine Sorgen.- Übersetzen
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Elton John auch, z.B. "Bennie and the Jets" Nummer Eins in den Pop und R&B-Charts, wenn ich das richtig im Kopf habe. Mit dem Song trat er als erster Weißer überhaupt in der Sendung "Soul Train" auf. Aber wir wollen es doch nicht ausarten lassen, oder?- Übersetzen
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Off-Topic:
redest du von dir selber neuerdings in der mehrzahl
Off-Topic:
das erste nützliche posting in diesem thread von dir
Off-Topic:
nein, wollen wir nicht. daher auch schon voher mein einwurf, daß das hier langsam OT wird
Zuletzt geändert von burroughs; 22.02.2008, 11:14- Übersetzen
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Wobei man im Fall von Elvis nicht mal von "Durchhänger" reden kann. Er hat ganz einfach nur andere Schwerpunkte gesetzt. Elvis war in den 70ern der bestbezahlteste Solokünstler (für das Silvesterkonzert 75/76 brach er sogar den Gagenrekord überhaupt). Wenn kritisiert wird, dass er zu wenig Studiosessions gemacht hat, dann muss man folgendes bedenken: Andere Künstler nehmen sich für die Produktion eines Albums oft 1/2 bis 1 Jahr Zeit, in dem sie kaum bis gar nicht auftreten. Elvis war praktisch das ganze Jahr über auf Tour, mit kurzen Pausen dazwischen (manchmal sogar nicht mal die ... Ende April 76 ging es z.B. ohne Unterbrechung von der Tour nach Tahoe). Dass man die Studiosessions 1975 und 1976 überhaupt noch irgendwo reinklemmen konnte, ist erstaunlich. Für sich persönlich hätte Elvis zu dieser Zeit überhaupt keine Studioalben gebraucht. Es bestand aber eine vertragliche Verpflichtung mit RCA (die zumindest in minimalster Form erfüllt werden musste). Wie Musicman bereits richtig schrieb, hatte Elvis einen Status, mit dem er sich Dinge herausnehmen konnte, von denen andere nur träumen konnten. Wo gibt es das z.B. noch, dass ein Produzent mit kleiner Aufnahmemaschine bewaffnet von Konzert zu Konzert hetzt, um vielleicht irgendwas Brauchbares zu bekommen, um das neue Album (Moody Blue) voll zu bekommen? Elvis' Musikerherz ab ca. 72/73 schlug zu 95% auf der Konzertbühne. Trotzdem war er Profi genug um auch bei den wenigen Studiosessions das nötige Engagement zu zeigen um seine Fans nicht zu enttäuschen.Nee, hab' keine anderen Infos. Will das aber trotzdem mal hinterfragen. Für jemanden, der eine so erfolgreiche Karriere über einen langen Zeitraum hatte (und das muss ja doch so sein, sonst würde sich kein Mensch an ihn erinnern in diesem super schnelllebigen Geschäft), wird er schon von vielen sehr heftig kritisiert wegen seiner Durchhänger.
Mal 'ne andere Frage: Wer von Euch ist denn selber im Musikgeschäft?
Von demher kann man Elvis in den 70ern nicht mit Leuten wie Elton John oder John Denver vergleichen. Letztere mussten noch hart arbeiten um nach oben zu kommen. Das hatte Elvis längst hinter sich.
Ein Tellerwäscher, der es zum Millionär gebracht hat, wird sich ja auch nicht mehr freiwillig vor die dampfende Spülmaschine in der Großküche stellen, sondern sein Leben erstmal in vollen Zügen genießen. Elvis tat das auch und konnte damit (Konzerte) auch noch eine Menge Menschen glücklich machen. Wie lang diese Phase noch angedauert hätte, kann niemand sagen. Aufgrund angeblicher Äußerungen von Elvis selbst in seinen letzten Lebensmonaten, war der Wunsch nach Veränderungen da, privat wie beruflich. Sein "Durchhänger" Mitte der 60er dauerte übrigens ähnlich lang wie der in den 70ern, nur wird ständig der in den 70ern herangezogen, weil er mit seinem Tod endete udn das dramatischer erscheint als ein "Comeback".
Vielleicht hätte er 1979 ein sensationelles Album produziert? Vielleicht wäre er in den 80ern mit Tom Jones auf Welttournee gegangen - who knows?
Dass bei Elvis nichts Neues mehr gekommen wäre, hätte er den 16.8.77 überlebt, glaube ich nicht!- Übersetzen
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Danke für Dein Posting, Stutz. "Durchhänger" mag hier von mir nicht ganz der richtige Begriff gewählt zu sein. Ich habe mich auch schon gefragt, wie ein Platten-Label tatsächlich erwarten kann, dass ein Solo-Künstler 3 wirklich super kreative Alben im Jahr produzieren kann. Aber man hat sich wohl gedacht: Hauptsache es verkauft sich irgendwas irgendwieWobei man im Fall von Elvis nicht mal von "Durchhänger" reden kann. Er hat ganz einfach nur andere Schwerpunkte gesetzt. Elvis war in den 70ern der bestbezahlteste Solokünstler (für das Silvesterkonzert 75/76 brach er sogar den Gagenrekord überhaupt). Wenn kritisiert wird, dass er zu wenig Studiosessions gemacht hat, dann muss man folgendes bedenken: Andere Künstler nehmen sich für die Produktion eines Albums oft 1/2 bis 1 Jahr Zeit, in dem sie kaum bis gar nicht auftreten. Elvis war praktisch das ganze Jahr über auf Tour, mit kurzen Pausen dazwischen (manchmal sogar nicht mal die ... Ende April 76 ging es z.B. ohne Unterbrechung von der Tour nach Tahoe). Dass man die Studiosessions 1975 und 1976 überhaupt noch irgendwo reinklemmen konnte, ist erstaunlich. Für sich persönlich hätte Elvis zu dieser Zeit überhaupt keine Studioalben gebraucht. Es bestand aber eine vertragliche Verpflichtung mit RCA (die zumindest in minimalster Form erfüllt werden musste). Wie Musicman bereits richtig schrieb, hatte Elvis einen Status, mit dem er sich Dinge herausnehmen konnte, von denen andere nur träumen konnten. Wo gibt es das z.B. noch, dass ein Produzent mit kleiner Aufnahmemaschine bewaffnet von Konzert zu Konzert hetzt, um vielleicht irgendwas Brauchbares zu bekommen, um das neue Album (Moody Blue) voll zu bekommen? Elvis' Musikerherz ab ca. 72/73 schlug zu 95% auf der Konzertbühne. Trotzdem war er Profi genug um auch bei den wenigen Studiosessions das nötige Engagement zu zeigen um seine Fans nicht zu enttäuschen.
Von demher kann man Elvis in den 70ern nicht mit Leuten wie Elton John oder John Denver vergleichen. Letztere mussten noch hart arbeiten um nach oben zu kommen. Das hatte Elvis längst hinter sich.
Ein Tellerwäscher, der es zum Millionär gebracht hat, wird sich ja auch nicht mehr freiwillig vor die dampfende Spülmaschine in der Großküche stellen, sondern sein Leben erstmal in vollen Zügen genießen. Elvis tat das auch und konnte damit (Konzerte) auch noch eine Menge Menschen glücklich machen. Wie lang diese Phase noch angedauert hätte, kann niemand sagen. Aufgrund angeblicher Äußerungen von Elvis selbst in seinen letzten Lebensmonaten, war der Wunsch nach Veränderungen da, privat wie beruflich. Sein "Durchhänger" Mitte der 60er dauerte übrigens ähnlich lang wie der in den 70ern, nur wird ständig der in den 70ern herangezogen, weil er mit seinem Tod endete udn das dramatischer erscheint als ein "Comeback".
Vielleicht hätte er 1979 ein sensationelles Album produziert? Vielleicht wäre er in den 80ern mit Tom Jones auf Welttournee gegangen - who knows?
Dass bei Elvis nichts Neues mehr gekommen wäre, hätte er den 16.8.77 überlebt, glaube ich nicht!
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Am Ende ist es sogar klug, diese Erwartungshaltung zu unterlaufen, indem man für möglichst wenige Fließband-Sessions zur Verfügung steht und sich Energien für was anderes aufspart? Dann war Elvis vielleicht eher clever als gleichgültig? Schon interessant wie die Dinge immer Seiten der Medaille haben
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