Wäre Elvis ohne Colonel Tom Parker so groß geworden

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  • gast-20090410

    #1306
    Zitat von ReconsiderBaby
    Das mit dem Wochenlohn wird von allen - egal zu welchem "Lager" sie gehören - ziemlich übereinstimmend gesagt. Toll bezahlte Jobs waren das nicht. Und von Freundschaften, was wir darunter verstehen, würde ich auch nicht wirklich sprechen wollen. In erster Linie waren das Angestellte, zu denen er gerne ein persönliches Verhältnis pflegte, die aber jederzeit gefeuert werden konnten.
    Das mit dem feuern hat er ja nun auch zu hauf getan,ob nun berechtigt oder nicht.Er war der Boss,obwohl er diesen immer nur zeitweise raushängen liess.
    Bzgl. Freundschaften,ich beziehe es auf Red,Sonny, die er ja nun von frühster Jugend her kannte.
    Wie wohl die meisten wissen hat Elvis nichts auf die hohe kante gelegt,weil er wohl die einstellung besass,wenn ich was brauche dann gehe ich auf tour,oder drehe halt drei filme pro jahr.Wenn er und auch Parker diesen aspekt der künstlerrischen entwicklung so sehr im auge gehabt hätte,dann wäre aus dieser karriere wohl etwas anderes entstanden.Beide haben kohle ohne ende gescheffelt,damit haben beide das getan was sie konnten.
    Und nicht um akzeptiert zu werden oder sonstiges!

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    • MysteryTrain
      Posting-Legende

      • 12.07.2008
      • 7260

      #1307
      Zitat von ReconsiderBaby
      Was hat das mit geldgeil zu tun? Ich glaube, Du kennst Dich mit grundlegenden Begrifflichkeiten nicht so wirklich aus . Schade.
      Der Begriff war vielleicht etwas provokant, ändert aber nichts an der Tatsache dass Elvis einen extrem teuren Lebensstil pflegte und den auch halten wollte. Wenn ich dann Sachen lese wie: Geld bedeutete ihm gar nichts, allein die Anerkennung des Publikums, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wenn man so einen Lebensstil über 20 Jahre hinweg pflegen möchte, benötigt man einen genialen Manager, der dies durch geschickte Vertragsabschlüsse ermöglicht. Wer sonst hätte für einen billigen B-Movie eine Gage von 1Mio. $ herausschlagen können? Und noch im Nachhinein 30.000 $ Aufwandsentschädigung gefordert, weil Elvis in irgendeiner Szene seine private Uhr trug?

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      • gast-20090410

        #1308
        Zitat von ReconsiderBaby
        Genau das macht aber eine geldgeile Person aus. Goldwaage hin oder her.



        . Als ich mir Graceland angesehen habe - zusammen mit meinem Mann, der wahrlich kein Elvis-Fan ist - waren wir uns in einer Sache wirklich einig: Dass es ein eher bescheidenes Zuhause ist, wenn man bedenkt, wer dort wohnte u. selbst wenn man den Standard der 70er bedenkt. Verschwenderischer Reichtum zeigt sich in Graceland nur in der Sammlung Goldener, ansonsten ist es weder ärmlich noch protzig. Man kann daraus jedenfalls nicht den Schluss ziehen, dass Geld ihm extrem wichtig war.
        Für die verhältnisse der späten 50iger jahre,als Elvis Graceland kaufte war es ein Palast.
        Protzig bezeichne ich (was mir ebenso gefällt,weil er der King war) das er über seine Klunker auf der Bühne sinnierte.

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        • Circle G
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          • 04.11.2007
          • 11634

          #1309
          Zitat von ReconsiderBaby
          Aber Drogensucht bei Elvis ist im direkten Vergleich natürlich einwandfrei belegt. Du misst mit zweierlei Maß und wirst so leider keine Punkte für den Colonel sammeln können. Zu durchsichtig - und vor allem schade für den Colonel.
          Falsch! Dass Elvis medikamentenabhängig war, bestätigt sich durch etliche Faktoren. Zum einen hören und sehen wir es an seinem Auftreten auf verschiedenen Konzerten. Ein deutlicher Beweis dafür ist auch, dass er es ständig versuchte zu verheimlichen. Ein weiterer Beleg dafür ist, dass es teilweise schon fast kriminelle Züge annahm, wie er sich die Medis besorgte, nämlich indem er Rezepte auf die Namen anderer Leute ausschreiben ließ. Was auch nicht ganz normal ist, ist dieses deutliche Ablehnen jeglicher illegalen Drogen und das sogar in der Öffentlichkeit, nicht zuletzt sein Wochenendausflug nach Washington. Sowas nennt man auch gerne mal Kompensation. Das alles sind jedenfalls erkennbare und typische Anzeichen dafür, dass es sich hier tatsächlich um eine Sucht handelte.

          Bei Parker hingegen traten keine der typischen Spielsucht-Anzeichen auf, außer dass er eine Menge Kohle verzockte. Spielsüchtige können irgendwann ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen, weil sie nur noch die Spielerei im Kopf haben. Spielsüchtige setzen ihr ganzes Hab und Gut auf's Spiel und stehen am Ende zumeist vor dem Nichts bzw. haben sogar Schulden ohne Ende. Parker starb jedoch als reicher Mann. Spielsüchtige belügen und betrügen die eigenen Freunde, leihen sich Geld und verzocken noch deren letztes Hemd, wenn's sein muss. Spielsüchtige spielen täglich oder wenigstens sehr, sehr regelmäßig. Parker spielte allerdings immer nur in Abständen. Selbst wenn er viel Geld verlor, für ihn waren es Peanuts.

          Reicht Dir das, um den Unterschied zu erkennen und klar zu machen, dass ich keineswegs mit zweierlei Maß messe?
          Zuletzt geändert von Circle G; 21.03.2009, 19:53
          Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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          • gast-20110818

            #1310
            Zitat von ReconsiderBaby
            Grassie Grässlich, immer gegen alles, nie eine fundierte Information, ewig polemisierend und gnadenlos dumm. Du bist in diesem Forum schon so oft vorgeführt worden, dass es mittlerweile nicht mal mehr Unterhaltungswert hat.
            Off-Topic:

            Nicht so überheblich, meine Dame. Ich bin sicher, dass Du von Michael Grasberger noch eine Menge lernen kannst. Also: Fein aufpassen!

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            • Circle G
              Board-Legende

              • 04.11.2007
              • 11634

              #1311
              Zitat von ReconsiderBaby
              Dass es ein eher bescheidenes Zuhause ist ...
              Ja und? Vielleicht mochte er es ja eher heimelig und wollte kein riesiges Anwesen. Was sagt das denn bitte über vermeintliche Bescheidenheit aus? Mal abgesehen davon, dass das ja nicht sein einziges Zuhause war. Und wie hier ebenfalls schon erwähnt, verfügte er z.B. über einen gewaltigen Fuhrpark, ließ sich teure Klamotten schneidern, gab eine Menge Geld für Waffen aus und ließ mal gerne eines seiner Flugzeuge volltanken, um sich irgendwo fernab von Graceland sein Abendbrot zu besorgen. Warum sollte sich die "Liebe zu Geld" an seinem Wohnzimmer messen lassen? Ich kenne sehr, sehr reiche Menschen, die leben in einer relativ normalen Wohnung, fahren aber zu zweit drei Autos, gehen jedes Jahr mehrfach auf Weltreise und genießen das Leben auf diesem Wege in vollen Zügen. Sorry, aber dieses "Gegenargument" hinkt gewaltig.
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              • gast-20110818

                #1312
                Elvis und bescheiden.

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                • monipenny
                  Posting-Legende

                  • 21.08.2007
                  • 5183

                  #1313
                  Zitat von Circle G
                  Bei Parker hingegen traten keine der typischen Spielsucht-Anzeichen auf, außer dass er eine Menge Kohle verzockte. Spielsüchtige können irgendwann ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen, weil sie nur noch die Spielerei im Kopf haben. Spielsüchtige setzen ihr ganzes Hab und Gut auf's Spiel und stehen am Ende zumeist vor dem Nichts bzw. haben sogar Schulden ohne Ende. Parker starb jedoch als reicher Mann. Spielsüchtige belügen und betrügen die eigenen Freunde, leihen sich Geld und verzocken noch deren letztes Hemd, wenn's sein muss. Spielsüchtige spielen täglich oder wenigstens sehr, sehr regelmäßig. Parker spielte allerdings immer nur in Abständen. Selbst wenn er viel Geld verlor, für ihn waren es Peanuts.
                  ich bin jetzt nicht die fachfrau für spielsüchtigkeit (mein bruder war mal spielsüchtig), allerdings ist ein anzeichen dafür, dass sie trick- und ideenhaft in der geldbeschaffung sind. und dieses kriterium erfüllt parker zumindest.

                  und wenn das geld für ihn peanuts waren, so kann man das trotzdem nicht als gegenbeweis dafür nehmen. allein begrenzte höchsteinsätze können schon ein grund dafür sein, dass er finanziell nicht in bedrängnis kam.
                  "Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken." (Platon)

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                  • Circle G
                    Board-Legende

                    • 04.11.2007
                    • 11634

                    #1314
                    Ich überlege mir hier schon die ganze Zeit worin die Ursache liegen könnte, dass man Elvis' "Liebe zum Geld" nun auch noch versucht zu widerlegen, obwohl das ja nun wirklich für jedermann mehr als offensichtlich ist. Aber ich hab's: Man glaubt wahrscheinlich, es wäre nur wieder ein Versuch unsererseits, Elvis mies zu machen. Das ist aber absolut nicht so. Ganz im Gegenteil sogar, zumindest was mich betrifft. Ich finde das total cool. Ich gönne ihm jeden Dollar, denn jeden einzelnen hat er sich redlich verdient. Seine Vorliebe für gefüllte Taschen, ist doch keineswegs verwerflich. Wenn ich könnte, würde ich es genauso machen. Pfiffiges Kerlchen, dieser Elvis!
                    Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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                    • Circle G
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                      • 04.11.2007
                      • 11634

                      #1315
                      Zitat von monipenny
                      ... und wenn das geld für ihn peanuts waren, so kann man das trotzdem nicht als gegenbeweis dafür nehmen. allein begrenzte höchsteinsätze können schon ein grund dafür sein, dass er finanziell nicht in bedrängnis kam.
                      Ich möchte den Spielbankbesitzer sehen, der sich an "begrenzte Höchsteinsätze" hält, wenn er weiß, dass er mit ein bisschen "Toleranz" den nächsten Familienurlaub, die neuen Autos für Frau und Kinder und den Bau des nächsten - noch größeren - Eigenheims finanzieren kann. Hallo?

                      Abgesehen davon, dass alleine Vegas voll ist von Spielbanken. Selbst wenn es irgendwo einen derart korrekten Besitzer gegeben hätte, dann hätte Parker sich eben ins nächste Casino gesetzt. Wo ist das Problem?
                      Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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                      • gast-20090609

                        #1316
                        Zitat von Circle G
                        Ja und? Vielleicht mochte er es ja eher heimelig und wollte kein riesiges Anwesen. Was sagt das denn bitte über vermeintliche Bescheidenheit aus? Mal abgesehen davon, dass das ja nicht sein einziges Zuhause war.
                        Eine ganze Menge. Und ja, er besaß zeitweise noch 2 weitere Häuser, die anderen waren geleast. Big deal für Mr. Superstar!

                        Zitat von Circle G
                        Und wie hier ebenfalls schon erwähnt, verfügte er z.B. über einen gewaltigen Fuhrpark, ließ sich teure Klamotten schneidern, gab eine Menge Geld für Waffen aus und ließ mal gerne eines seiner Flugzeuge volltanken, um sich irgendwo fernab von Graceland sein Abendbrot zu besorgen.
                        Gewaltiger Fuhrpark? Da hat ja mein Nachbar mehr Autos. Und dann waren die teilweise noch gebraucht gekauft. Unser Elvis wird doch nicht am Ende ein uncooles Sparbrötchen gewesen sein ? Klamotte gehörte zum Geschäft... und ein Hobby - selbst wenn es Waffen sind - muss ein Mann schließlich auch haben. Wenn ich mein Elvis-Hobby ausgabenmäßig (vor dem Hintergrund meines Gehalts) mit den wahrscheinlichen Einnahmen von Elvis und den Ausgaben für dieses Hobby spiegele, sehe ich ziemlich alt aus.

                        Zitat von Circle G
                        Warum sollte sich die "Liebe zu Geld" an seinem Wohnzimmer messen lassen? Ich kenne sehr, sehr reiche Menschen, die leben in einer relativ normalen Wohnung, fahren aber zu zweit drei Autos, gehen jedes Jahr mehrfach auf Weltreise und genießen das Leben auf diesem Wege in vollen Zügen. Sorry, aber dieses "Gegenargument" hinkt gewaltig.
                        Ja, und wo siehst Du dann bitte seine Geldgeilheit (was wäre der perfektere Ort, als Geld auf das geliebte Graceland zu häufen?). Etwa im Vorhandensein einer gebrauchten Delta, die er in erster Linie für seine Tourneen nutzte? Ich würde ihn für komplett panne halten, wenn er sich nicht hin und wieder mit dem Ding so seinen Spaß gemacht hätte, und sei es auch nur um seine neueste Flamme zu beeindrucken - oder seiner Tochter Schnee zu zeigen. Und wo hat der Mann es denn ständig krachen lassen? Wenn er nicht auf Tour war, war er meist zuhause. Hin und wieder hat er mal was verschenkt - und . Jedem das seine, wenn's ihn glücklich machte.

                        Aber wir kommen hier total vom Thema ab. Geht ja um die Beziehung zum Colonel.

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                        • Circle G
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                          • 04.11.2007
                          • 11634

                          #1317
                          Ich sagte es bereits und auch MT erwähnte vorhin, dass der Ausdruck "geldgeil" wohl etwas falsch gewählt war, deswegen nannte ich ihn auch in den darauffolgenden Postings nicht mehr, sondern sprach von "Liebe zum Geld". Wer sagt denn nun wieder, dass sich das nur damit belegen lässt, dass man die Kohle auf Graceland häuft? Jeder hat eine andere Verwendung für das viele Geld, was er gerne hätte. Der eine verspielt es am Roulette-Tisch, der andere kauft sich Klamotten dafür, der nächste fährt alle Naslang in Urlaub. Das ändert doch aber nichts daran, dass er sich ausgesprochen wohl fühlte, wenn die Kasse gewaltig klingelte und dass er alles daran setzte, dass dieser Zustand sich auch nicht änderte ... und dass er anfing in Panik zu geraten, als er merkte, dass der Geldhahn anfing zu tröpfeln. Daraufhin kam es schließlich zu dem Vertrag von 1973, den er sich, wenn ihm ein überdurchschnittlicher Lebensstil - und den hätte er durchaus weiter führen können - gereicht hätte. Aber nee, es musste noch mehr als viel sein.
                          Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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                          • gast-20090609

                            #1318
                            Versuch

                            @Circle G
                            Versuchen wir es doch mal anders. In manchen Punkten liegen wir ja gar nicht so weit auseinander, was den Colonel und Elvis angeht. Deshalb versuche ich es mal mit folgenden Thesen, bei denen wir evtl. Konsens finden bzw. über die wir am Thema diskutieren können:

                            These 1: Elvis Presley und Colonel Tom Parker waren Geschäftspartner, nicht nur Künstler und Manager im "klassischen" Sinne.

                            These 2: Beide waren in ihren "Geschäftsfeldern" - oder sagen wir - Tätigkeitsfeldern - sehr erfolgreich und anerkannt.

                            These 3: Beide stammen aus sehr armen Verhältnissen.

                            These 4: Beide waren schillernde, willensstarke Persönlichkeiten u. können durchaus als Machtmenschen bezeichnet werden, die andere Personen gekonnt manipulierten, um ihre Ziele durchzusetzen.

                            These 5: Beide blieben ihrer Herkunft trotz des großen Erfolges und damit einhergehenden Reichtums stets verhaftet.

                            These 6: Beide hatten sehr viel Sinn für Humor, wenn dieser auch manchmal ziemlich abgefahren schien.

                            These 7: Beide waren Persönlichkeiten, die sehr auf ihre Privatsphäre bedacht waren.

                            These 8: Beide hatten eine Vision, wenn vielleicht auch nicht dieselbe.

                            These 9: Beide legten viel Wert auf Loyalität und forderten diese uneingeschränkt von Geschäftspartnern und Angestellten ein.

                            These 10: Beide waren exzessive, besessene Persönlichkeiten

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                            • gast-20090609

                              #1319
                              Zitat von Circle G
                              Ich sagte es bereits und auch MT erwähnte vorhin, dass der Ausdruck "geldgeil" wohl etwas falsch gewählt war, deswegen nannte ich ihn auch in den darauffolgenden Postings nicht mehr, sondern sprach von "Liebe zum Geld". Wer sagt denn nun wieder, dass sich das nur damit belegen lässt, dass man die Kohle auf Graceland häuft? Jeder hat eine andere Verwendung für das viele Geld, was er gerne hätte. Der eine verspielt es am Roulette-Tisch, der andere kauft sich Klamotten dafür, der nächste fährt alle Naslang in Urlaub. Das ändert doch aber nichts daran, dass er sich ausgesprochen wohl fühlte, wenn die Kasse gewaltig klingelte und dass er alles daran setzte, dass dieser Zustand sich auch nicht änderte ... und dass er anfing in Panik zu geraten, als er merkte, dass der Geldhahn anfing zu tröpfeln. Daraufhin kam es schließlich zu dem Vertrag von 1973, den er sich, wenn ihm ein überdurchschnittlicher Lebensstil - und den hätte er durchaus weiter führen können - gereicht hätte. Aber nee, es musste noch mehr als viel sein.
                              Liebe zum Geld: d'accord. Zunehmender Geldmangel ab 1973 wäre zu beweisen. Der Vertrag von 1973, der ja fälschlicherweise 'häufig als totaler Ausverkauf interpretiert wird, ist eher vor dem Hintergrund der anstehenden Scheidung u. der Befürchtung eines totalen "Elvis lass' die Hosen runter" zu sehen - was dann ja nicht eintrat (siehe Scheidungs-Thread).

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                              • gast-20090410

                                #1320
                                ...sorry das ich nochmals dazwischenfunke,Circle G wurde zwar direkt angeschrieben, würde aber gern etwas dazu schreiben.

                                Zu These 4. Findest Du das Elvis tatsächlich ein willensstarker Mann war??

                                Zu These 7. Ich meine es gibt nur wenige Künstler die ihre Fans soweit einblick in ihr privatleben gaben wie es Elvis tat.Stunden verbrachte er an den toren graceland's.Er liess haufenweise fans in sein haus.Plauderte mit ihnen und feierte.

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