Der Rebell
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Elvis ist der Vision von Sam Phillips gefolgt. Mit dem was er ursprünglich aufnehmen wollte, hätte er keinen Plattenvertrag bekommen.
Danach hat der Colonel ihn erfolgreich gelenkt, was Elvis bekanntermaßen des öfteren nicht passte, ihm aber 'ne Menge Dollars bescherte. Dafür ging er sogar zur Armee.
Letztendlich hat Elvis nie von sich behauptet ein Rebell zu sein. Vielmehr sagte er, dass ihn die Reaktion des Publikums überraschte, als er sich auf der Bühne zur Musik bewegte.- Übersetzen
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also gut , Fakt ist doch das Elvis mit seiner Musik und seinem Auftreten im damaligen Brüden Amerika in der Musikwelt schon als Rebell gesehen werden muss , ob er das nun beabsichtigte oder ob das einfach so gekommen ist weil er nun mal so war wie er war das bleibt dahingestellt .
Es steht mir auch nicht zu als Fan ihn in irgend eine Schublade zu stecken , sprich Rebell aus Leidenschaft oder aus Berechnung .
Das allein weis oder besser gesagt wusste er selbst am besten .
Wir können nur das bewerten was wir von Elvis kennen , nämlich seine Musik und wie er sich in seinem verhalten gab .
Aber was er dachte oder wie er dachte das können wir nicht wissen und deshalb ist die Farge ob Elvis nun ein Rebell war oder nicht ein Subjektives empfinden und kann hier nicht wirklich 100%ig geklärt werden.
Aber eins steht fest , für die damalige Jugend war Elvis ein Rebell und viele wollten deshalb so sein wie er und haben sein Outfit kopiert und seine Körpersprache .
Am besten merkte man das an den Reaktionen der älteren Generation , denn die sahen in ihm eine Gefahr für die Jugend , und das ist doch schon Rebell genug
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Muß man das, um einer zu sein? Ich glaube nicht. Die Außenwirkung eines Menschen ist oft eine andere, als er selbst zunächst wahrnimmt.
Das kann man so schon mal stehen lassen.
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"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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hier unterstellst du einerseits elvis zu viel naivität, andererseits sam phillips einen restlos durchdachten masterplan. beides sind nachträgliche mystifizierungen.
die magie der sun-sessions besteht ja gerade darin, dass hier spontan etwas für alle beteiligten unerwartetes & ungeplantes entsteht.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Bei den Teenagern war schwarze Musik schon vorher beliebt. Die hörten begeistert Allan Freeds "Moondog" Radiosendungen und besuchten seine Jamborees.
Ebenso war wilder Jazz, der auch stark von der schwarzen Kultur beeinflusst war, bei den jugendlichen sehr beliebt. Schon in den 40er wurde dazu von Schwarz und Weiß ekstatisch abgehottet.
Und bei dem weißen Establishment machte Elvis die schwarze Musik nicht salonfähig, sondern wurde ebenso abgelehnt, wie die Schwarzen selbst.- Übersetzen
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Könnte das nicht auch eine Mystifizierung sein?
Sam Phillips eröffnete ein Studio und ließ Schwarze darin aufnehmen, weil er die Beliebtheit der Musik erkannte. Nur leider stieß der schwarzen Bevölkerung starke Ablehnung entgegen, was die Vermarktung erschwerte. Von daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er erheblich mehr Profit darin sah, wenn er einen Weißen finden würde, der die Musik authentisch interpretieren könnte.
Elvis stellte sich aber ausschließlich mit Balladen bei Sam Phillips vor. Von daher denke ich mir, dass er nicht den gleichen Plan hatte, wie Phillips.- Übersetzen
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