Eben. Das Leben eines Elvis Presley mit dem eines normalen Arbeiters zu vergleichen, der täglich seine 8 Stunden malocht, dabei vielleicht noch Sorgen hat, wie er seine Familie durchbringen soll usw., ist völliger Bullshit, da man das nicht vergleichen kann.
Ein Weltstar, der permanent in der Öffentlichkeit steht, persönlich, auf Platten, Filmen und in der Berichterstattung der Medien, ist völlig anderen Belastungen ausgesetzt als unsereins. Ich will damit nicht sagen, dass diese Belastungen größer oder kleiner sind.
Ein Künstler lebt von der öffentlichen Wahrnehmung. Deshalb baut man sich oft ein öffentliches Image auf, das mit der Person dahinter nicht unbedingt zu 100% übereinstimmt (aber auch nicht völlig konträr sein darf).
Deshalb darf man bei einem Weltstar wie Elvis nicht die tatsächlichen "Arbeitsstunden" im Studio oder auf der Bühne zusammenzählen und zum Ergebnis kommen, dass das ja ein lockeres Leben ist.
Elvis interessierte es sehr, wie er wahrgenommen wird und negative Reaktionen gingen ihm nah. So verstehe ich z.B. seine Ausraster im Sommer 1974, zwar sicher gefördert durch die Wirkung entsprechender Substanzen, aber doch als authentisch-emotionale Reaktionen auf Pressemeldungen, die nicht mehr ganz so wohlwollend berichteten, teilweise auch übertrieben und falsch waren.
Elvis fehlte als öffentlicher Person etwas ganz Entscheidendes, was für unsereins ganz selbstverständlich ist: Die Freiheit, auch mal privater Mensch sein zu dürfen. Alles was er (auch privat!) tat, stand kurze Zeit später, mehr oder weniger wahr, in den Zeitungen.
Also ich beneide Elvis nicht für sein Leben. Ganz im Gegenteil, ich bin froh, dass ich noch aufs Klo gehen kann, ohne an 20 Fotografen vorbei zu müssen.
Ich möchte damit nicht Elvis' Drogenkonsum relativieren, sondern nur verstehen.
Ein Weltstar, der permanent in der Öffentlichkeit steht, persönlich, auf Platten, Filmen und in der Berichterstattung der Medien, ist völlig anderen Belastungen ausgesetzt als unsereins. Ich will damit nicht sagen, dass diese Belastungen größer oder kleiner sind.
Ein Künstler lebt von der öffentlichen Wahrnehmung. Deshalb baut man sich oft ein öffentliches Image auf, das mit der Person dahinter nicht unbedingt zu 100% übereinstimmt (aber auch nicht völlig konträr sein darf).
Deshalb darf man bei einem Weltstar wie Elvis nicht die tatsächlichen "Arbeitsstunden" im Studio oder auf der Bühne zusammenzählen und zum Ergebnis kommen, dass das ja ein lockeres Leben ist.
Elvis interessierte es sehr, wie er wahrgenommen wird und negative Reaktionen gingen ihm nah. So verstehe ich z.B. seine Ausraster im Sommer 1974, zwar sicher gefördert durch die Wirkung entsprechender Substanzen, aber doch als authentisch-emotionale Reaktionen auf Pressemeldungen, die nicht mehr ganz so wohlwollend berichteten, teilweise auch übertrieben und falsch waren.
Elvis fehlte als öffentlicher Person etwas ganz Entscheidendes, was für unsereins ganz selbstverständlich ist: Die Freiheit, auch mal privater Mensch sein zu dürfen. Alles was er (auch privat!) tat, stand kurze Zeit später, mehr oder weniger wahr, in den Zeitungen.
Also ich beneide Elvis nicht für sein Leben. Ganz im Gegenteil, ich bin froh, dass ich noch aufs Klo gehen kann, ohne an 20 Fotografen vorbei zu müssen.
Ich möchte damit nicht Elvis' Drogenkonsum relativieren, sondern nur verstehen.








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