Col.Parker - War er der richtige ?
Einklappen
X
-
der Colonel war als Geschäftsmann schon richtig ,aber er verstand nichts von der Musik, die Elvis machte. Er wollte Geld machen, man hätte zusätzlich noch einen Berater für Elvis besorgen sollen, der das was er machte mit ihm besprach. Einer der nicht nur das Geld sah, sondern den Künstler, den es galt, zu fordern und zu fördern, gegen den Colonel einsetzte- Übersetzen
Kommentar
-
ich denke halt, das die art des colonels perfekt in die 50er gepasst haben. auch der filmdeal anfang der 60er war sehr gut. den hätte aber wahrscheinlich jeder manager damals hinbekommen, wenn entsprechende produzenten von sich aus schon schlange stehen.
comeback special und las vegas comeback waren beides nicht des colonels ideen. das war beide mal elvis der sich da durchgesetzt hat.
nach den ersten grossen erfolgen hat er es leider schleifen und den colonel schalten lassen. für die 70er jahre war er definitiv der falsche mann.
da ist halt die viel zu lange bindung (für zuwenig geld) an las vegas und halt die fehlenden internationalen auftritte.
ich denke auch die teilweise miesen songs ab '72/73 waren eine folge von dem falschen management. nicht ganz so gierig sein (bei den verhandlungen mit den songschreibern), dafür gute songs aufnehmen, spass an der arbeit haben und damit dann auch über den musikmarkt/hitparade wieder geld machen. aber soweit hat der colonel wahrscheinlich erst gar nicht gedacht....- Übersetzen
Kommentar
-
In den ersten zehn Jahren von Elvis Karriere war der Colonel genial.
Er erkannte dessen großes Talent.
Er erkannte die riesige Möglichkeit für alle, Geld zu verdienen.
Er unterdrückte die Kreativität von Elvis in den 50igern nicht.
Er hielt Elvis während der Armeezeit populär.
Er managte den Drahtseilakt ab 1960 vom Rebell zum All American Boy und sicherte so die langfristige Karriere von Elvis.
Danach wird's zwielichter:
Er verheizte Elvis ab Mitte der Sechziger in Billig-Filmen und mit grotten schlechten Songs.
Er erkannte nicht die Chance der Comeback-Show und damit eigentlich auch die noch immer in Elvis schlummernde große Kreativität
- aber: er verhinderte die Show immerhin auch nicht.
Er erkannte die Einkommensquelle Las Vegas.
Bis zum Januar '73 machte er seinen Job gut.
Danach verheizte er Elvis wieder in endlosen Tourneen.
Er unterdrückte neue Wege, wie z.B. den Film mit der Streisand, angeblich, weil El nicht an erster Stelle im Vorspann sei. Falls das stimmt, würde dies zeigen, wie veraltet seine Denke in den Siebzigern eigentlich war.
Er wollte offenbar noch das schnelle Geld machen und die Kuh melken, so lange sie noch in der Lage war, Milch zu geben (Verkauf der Songrechte, immer höheren Anteil an den diversen Gagen (50% und mehr).
Man muß dem Colonel allerdings zugestehen, dass künstlerisch bessere Sachen, wie z.B. "Elvis is Back", "Flaming Star", "From Elvis in Memphis" sich vergleichsweise schlecht verkauften, während "Blue Hawaii" und "Something for Everybody" Kassenschlager waren.
Ein gutes Management schaut halt auch aufs Geld. Ab '73 war's aber weder geschäftlich noch menschlich mehr vertretbar.
epeZuletzt geändert von epe; 13.04.2007, 00:18- Übersetzen
Kommentar
-
Nach neuersten Erkenntnissen hat Elvis Presley doch "A Star ist born" gedreht!
Hier der Bildbeweis...
Angehängte Dateien- Übersetzen
Kommentar
-
Off-Topic:
Der Film kam aber nie in die Kinos, wie jeder weiß. Die Streisand war 0,5 Sekunden länger im Bild als Elvis. Das ließ der Colonel natürlich nicht zu.
In einem damals aufwendigen filmtechnischen Verfahren hat George Lucas den Kristofferson in den Film einkopiert.
Das war gar nicht so einfach: Kopiere Du mal ne Bohnenstange über einen Mammutbaum, ohne dass die Ränder überstehen!!!
Aber Lucas hat's geschafft.
Aufgrund dieser Meisterleistung durfte Lucas dann zwei Jahre später Star Wars drehen.
Ja, so war's wirklich.
epe
- Übersetzen
Kommentar
-
Wer weiß, ob wir Elvis "heute" so kennen würden, wenn der Colonel nicht gewesen wäre. Ich kann nix schlechtes aber auch nix gutes über den Colonel sagen. Ich hab ihn nicht gekannt. ....Aber......soooo schlecht kann er auch nicht gewesen sein. Wenn wir heute noch über ELVIS reden, so ist das auch sicher sein verdienst. Er hat ihn gut vermarktet, und groß gemacht! Ohne Colonel kein ELVIS in der heutigen Fassung! Und das ganze gequatsche über......hätte er wechseln sollen usw. halte ich für "bullshit". Hätte ELVIS es gewollt, hätte er es getan (sich einen neuen Manager nehmen). So wie es aussieht war er glücklich mit ihm. So What.- Übersetzen
Kommentar
-
ich persönlich würde sagen: ohne seinen tod am 16.8.77 kein elvis wie man ihn heute kennt. lebend wäre er heute auch eine legende, aber nicht so gross wie er es heutzutage tatsächlich ist.
naja, zumindest so glücklich das es ihn kurze zeit später dahingerafft hat. wäre er wirklich glücklich gewesen, wär die geschichte wahrscheinlich anders verlaufen.Und das ganze gequatsche über......hätte er wechseln sollen usw. halte ich für "bullshit". Hätte ELVIS es gewollt, hätte er es getan (sich einen neuen Manager nehmen). So wie es aussieht war er glücklich mit ihm. So What.
das soll aber jetzt NICHT heissen, das ich den colonel für elvis tod verantwortlich mache - das hat der mann ganz alleine zu verantworten!- Übersetzen
Kommentar
-
ich persönlich würde sagen: ohne seinen tod am 16.8.77 kein elvis wie man ihn heute kennt. lebend wäre er heute auch eine legende, aber nicht so gross wie er es heutzutage tatsächlich ist.
naja, zumindest so glücklich das es ihn kurze zeit später dahingerafft hat. wäre er wirklich glücklich gewesen, wär die geschichte wahrscheinlich anders verlaufen.
das soll aber jetzt NICHT heissen, das ich den colonel für elvis tod verantwortlich mache - das hat der mann ganz alleine zu verantworten!
Das sein Tod diese Legende gebildet hat, die heute vorherscht, dem stimme ich zu! Aber ohne Colonel kein ELVIS wie wir ihn heute kennen. Zu deiner beruhigung, ich bin auch zwiegespalten Priscilla und Lamar Fike gegenüber
- Übersetzen
Kommentar
-
Du setzt mal wieder den Menschen Elvis mit dem Produkt Elvis gleich, wie so oftRedest Du hier über Heino? Das ist doch nicht zu fassen! Das ist musikhistorisch so weit daneben, oh Graus!!!! Elvis hat doch mit Scotty und Bill und Sam in den Sunstudios einen Sound entwickelt und mit der Art seines Bühnenvortrages dafür gesorgt, dass die Mädchen reihenweise mit nassem Schlüpfer nach hause gegangen sind. Elvis hat auf die Bühne gespuckt und war wild. Das er privat ein paar altmodische Südstaatensitten wie das "Nicht zu sehr fluchen" beherzigte und sehr für Gospelquartette schwärmte stimmt zwar, aber greift zu kurz, wenn daraus konstruieren willst, dass Elvis ein reiner Balladen und Schnulzheijopei war. Er wollte immer gerne Balladen singen und das tat er ja auch stets wie kein Zweiter, aber Du kannst doch nicht seinen Einfluss auf den Rock`n Roll verleugnen...wo lebst Du denn?
Elvis hat die Bude gerockt und zwar extrem hart am Limit seiner Zeit. Hast Du das alles nicht gehört? Nicht gesehen, nicht gelesen? Was laberst Du denn hier für ein Zeug, das ist ja nicht zum Aushalten...hui uih...der rock`n Roller Elvis der die ganze Welt mit Elektroschocks überzogen hat...ein Werbegag?
Es gab überhaupt keine Jugendkultur in der Form, was Elvis gemacht hat und ein paar andere war eine Kulturrevolution....die Pfaffen sind reihenweise von den Kanzeln gekippt, weil die Jugend Amok gelaufen ist...ich glaube Du hast garkeine Ahnung was Rock`n Roll bedeutet....mein kleiner Domspatz!
Die beiden hatten so viel miteinander zu tun wie dein Streifenpullover mit einem Autoreifen 
Elvis selbst sagt in Interviews, dass er die Hysterie und die Anschuldigungen gegen ihn nicht versteht, da es für ihn ganz natürlich ist, sich so zur Musik zu bewegen.
Wann hat Elvis denn für wirkliche Skandale gesorgt, wie es für rebellische Rockmusiker üblich ist? Wann hat er denn Hotelzimmer zerlegt, seine Instrumente angezündet o.ä.? Er war und blieb ein anständiger Junge aus der Provinz, daran änderte auch sein Ruhm und Reichtum nichts. Unter Rebell verstehe ich wirklich etwas anderes
- Übersetzen
Kommentar
-
- Übersetzen
Kommentar
-
guten morgen Stutz71
Es war wohl noch viel mehr eine musikalische Revolution als eine Rebellion. Diese verrückten Memphis-Jungs wollten einfach raus aus ihren(1953/1954) alltäglichen Leben bzw. regulären Erst- oder Zweitjobs. Sie allen haben Musik gelebt und schon einige weniger beachtete Gigs gehabt . Das Sam diese 3 zusammenbrachte, diese 3 kreativ miteinander zusammenwirkten, einen neuen Sound (per Zufall) entwickelten und das große schöne Gewitter was "That`s all right" oder "Good Rockin`Tonight" auslöste kann man absolut eine musikalische Revolution nennen. Dazu noch unser Junge als ein Sänger der mit vergleichbarer Leidenschaft wie farbige Musiker schwarzen R&B mit weißen C&W vermischte. Schon ziemlich grandios, oder ?
- Übersetzen
Kommentar
-
Das ist die Wirkungsgeschichte. Elvis als Mensch war kein Rebell, das wird dir jeder bestätigen der ihn gekannt hat. Seine extreme Höflichkeit wurde sogar manchmal als störend empfunden. Die einzigen, die wirklich auf den Putz hauten, das war sein Umfeld, Bodyguards, Memphis Mafia usw., das stimmt. Elvis hielt sich jedoch von deren Gelagen und Orgien meist fern, ja sie waren ihm oft zuwider.Es war wohl noch viel mehr eine musikalische Revolution als eine Rebellion. Diese verrückten Memphis-Jungs wollten einfach raus aus ihren(1953/1954) alltäglichen Leben bzw. regulären Erst- oder Zweitjobs. Sie allen haben Musik gelebt und schon einige weniger beachtete Gigs gehabt . Das Sam diese 3 zusammenbrachte, diese 3 kreativ miteinander zusammenwirkten, einen neuen Sound (per Zufall) entwickelten und das große schöne Gewitter was "That`s all right" oder "Good Rockin`Tonight" auslöste kann man absolut eine musikalische Revolution nennen. Dazu noch unser Junge als ein Sänger der mit vergleichbarer Leidenschaft wie farbige Musiker schwarzen R&B mit weißen C&W vermischte. Schon ziemlich grandios, oder ?

In diesem Thread geht es aber um das Verhältnis Elvis-Colonel und da geht es um Elvis als Person, nicht um das Image.- Übersetzen
Kommentar
-
a) abgesehen davon, daß Angus auf der Bühne gerne mal die Hosen runterlässt..
b) die Band in den späten 80ern (genaus wie etwa Judas Priest oder Iron Maiden) Klagen kassierte, weil sie angeblich *satanische* Botschaften transportieren würde (Highway to Hell, Hells bells)
..
c) der Song *(I feel) safe in New York city* us-weit aus den Radio-stationen verbannt wurde, weil er zur Zeit des 11ten Septembers rauskam..
- Übersetzen
Kommentar
-
Genau dieses Badboy Image hatte Elvis NIE, nicht mal in den 50ern. Es gibt ganz wenige Versuche, ihn als wilden Rebellen darzustellen. Spontan fällt mir da dieses Foto in Marlon Brando-Pose auf einer Harley ein (wenn mich nicht alles täuscht, ein Wertheimer Foto von 1956). Aber wie gesagt - eine gestellte Pose, die mit der Person Elvis rein gar nichts zu tun hatte.
Einer, für den Höflichkeit und Anstand selbstverständlich war, der seine Eltern verehrte, vor dem Essen betete, in der Bibel las und immer bereit war, anderen finanziell zu helfen, wenn es ihnen nicht so gut ging ... toller Rebell ...
- Übersetzen
Kommentar



Kommentar