Selbstmord???

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  • Taniolo
    antwortet
    Ahja, danke. To each his own (rosa Brille).

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Taniolo
    Du willst also Ausgerechnet TheKing eine "rosarote Brille" vorwerfen, nur weil er Elvis als "beeindruckenden Künstler und großen Mann" bezeichnete?
    No Sir, die rosa Brillen haben ja andere auf, doch nicht TheKing! Und die Formulierungen, für die man hier tatsächlich besser so eine Brille tragen sollte, sind gewiß nicht die, die Elvis als großen Mann bezeichnen.
    Zuletzt geändert von Gast; 15.10.2006, 10:37

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  • Taniolo
    antwortet
    Du willst also Ausgerechnet TheKing eine "rosarote Brille" vorwerfen, nur weil er Elvis als "beeindruckenden Künstler und großen Mann" bezeichnete?

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    "... Elvis war ein so beeindruckender Künstler und großer Mann, das steht auf einem anderen Blatt. Wenn man sich mit seinem Leben befasst ..."

    ... und ich meine fette rosa Brille absetze und die Formulierungen hier betrachte, dann hätte ich diese Brille einfach aufbehalten sollen.

    Gleichgültig in wie viele Blätter man das Leben eines Menschen nun aufzuteilen gedenkt, wenn man auch den Tod und den Weg dorthin als kläglichen Untergang bezeichnen mag, es gilt doch auch hier:
    "Eines Tages werden wir wissen, daß der Tod uns nie das rauben kann, was unsere Seele gewonnen hat." (R. Tagore)

    Alles rodger?

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von Taniolo
    Mein nächtliches Posting mag phasenweise ein wenig zu pathetisch geklungen haben, daher wohl das Missverständnis.

    Alles rodger!

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  • Taniolo
    antwortet
    Mein nächtliches Posting mag phasenweise ein wenig zu pathetisch geklungen haben, daher wohl das Missverständnis.

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  • Taniolo
    antwortet
    ... ich doch auch

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  • michael grasberger
    antwortet
    Zitat von Taniolo
    Wo habe ich das geschrieben? Aber immerhin fragst Du nach.
    Okay, ich hätte exakter auch formulieren können "man kann versuchen etwas zu entschuldigen". Ich habe den Umweg über das "eventuell" gewählt.
    Mir liegt es fern, etwas entschuldigen zu wollen. Es ist wie Du schreibst "absurd", denn es würde nicht den geringsten Sinn ergeben.

    Dieses "victim of circumstances", wie ich es gebrauchte, ist für mich ein sehr relativer Begriff. Man könnte seitenlang über "Schuldfragen" diskutieren .... frei nach dem Motto "wäre das und das passiert, dann hätte das und das nicht so passieren müssen" oder als Beispiel "hätte Elvis hier und da mehr Courage bewiesen, dann ...". Alles bullshit, denn wie Sven schon schrieb: "No need for excuses." Es ist passiert und fertig aus, was soll man beschönigen?

    gut, dann sind wir uns in der frage eh einig.
    ich bin halt schon leicht allergisch gegen moralische werturteile über elvis bzw. die leute, mit denen er sich umgeben hat...

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  • Taniolo
    antwortet
    Zitat von michael grasberger
    äh, moment mal! wer entschuldigt hier was, bitte???
    wie kommt man auf die idee, irgendetwas, das elvis getan hat, entschuldigen zu können/wollen??? und von welcher warte aus? völlig absurd...
    Wo habe ich das geschrieben? Aber immerhin fragst Du nach.
    Okay, ich hätte exakter auch formulieren können "man kann versuchen etwas zu entschuldigen". Ich habe den Umweg über das "eventuell" gewählt.
    Mir liegt es fern, etwas entschuldigen zu wollen. Es ist wie Du schreibst "absurd", denn es würde nicht den geringsten Sinn ergeben.

    Dieses "victim of circumstances", wie ich es gebrauchte, ist für mich ein sehr relativer Begriff. Man könnte seitenlang über "Schuldfragen" diskutieren .... frei nach dem Motto "wäre das und das passiert, dann hätte das und das nicht so passieren müssen" oder als Beispiel "hätte Elvis hier und da mehr Courage bewiesen, dann ...". Alles bullshit, denn wie Sven schon schrieb: "No need for excuses." Es ist passiert und fertig aus, was soll man beschönigen?

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  • Taniolo
    antwortet
    Zitat von TheKing
    Lieber Taniolo,

    ich finde an Deinem Standpunkt ist etwas wahres dran. Ich werde gerne mal ein Gegengewicht zu diesem traurigen Aspekt Elvis`Leben schaffen und es gibt eine Fülle schöne Dinge über Elvis LEben und Werk zu berichten. Es war ein großes Glück ihn bei uns zu haben undich mag mir garnicht vorstellen wie eine Welt aussehen würde, in welcher es keinen Elvis Presley gab.
    Lieber Sven,
    wenn ich Deinen Text lese, glaube ich, Du hast mich in großen Teilen einfach mißverstanden. Dein Posting war absolut okay und ich hatte nie das Gefühl, dass ausgerechnet Du den traurigen Aspekt betonst. Im Gegenteil. Deine Aussage habe ich als die eines Realisten betrachtet. Ich wollte einfach einen weiteren Aspekt betonen und dazu nutzte ich Dein Posting als Aufhänger. Also keine Bange - ich nahm nie an, ausgerechnet Du hättest keinen Spaß an Elvis.

    Zitat von TheKing
    Ich verstehe auch, dass dieWiederholung dieses Themas ermüdend für manche ist. Ich bin eben an einem Punkt nach fast 30 Jahren Elvisfansseins, wo ich mal wieder an diesem Thema bin. Ich bin froh seit einiger Zeit dieses Forum zu kennen, wo wir uns treffen und wo viel Wissen über den King zusammenfließt.


    Zitat von TheKing
    Ich höre im Moment sehr viel späten Elvis, fast nur Junglerromsessions und so. Ich spüre diese Traurigkeit. Ich sehe DVDs mit 8mm Konzertmitschnitten und habe z.B. Guralniks Careless Love gelesen ( werde es auf deutsch nochmal lesen, feue mich schon ) und werde gewahr und mir wird besonders schmerzhaft bewußt wie heftig diese letzten Jahre gewesen sein müssen. Wenn ich die CBS Sachen sehe, dann geht es bestimmt nicht nur mir so, dass man es kaum fassen kann,wie er aussieht. Ich liebe Elvis. Es tut mir sehr weh. Deshalb interessiert es mich.
    Das ist in meinen Augen gesunder Realismus geparrt mit den entsprechenden Emotionen.

    Zitat von TheKing
    Ich weiß zu schätzen, wenn man Elvis verteidigen will, denn das zeugt von Zuneigung zu ihm, aber Fakten verleugnen ist eben nicht okay.
    Hattest Du das Gefühl, ich wollte Elvis verteidigen oder gar Fakten leugnen? Ich denke, ich muss ihn gar nicht verteidigen. Das tut er selbst, wenn man sein künstlerisches Schaffen den Dingen gegenüber stellt, die schlecht liefen in seinem Leben.
    Vom Leugnen der Fakten um z.B. seinen exzessiven Medikamenten Ge-/Mißbrauch halte ich schon gar nichts.

    Zitat von TheKing
    Damit das klar ist: Ich werte das garnicht. Elvis war ein wilder Junge und er hat gemacht was er wollte und er darf das ja auch. Ich hätte ihm halt nur von Herzen gegönnt, wenn er ein besseres Ende für sich gefunden hätte.
    So hatte ich Dich auch verstanden. Wie schon gesagt, ich zitierte Dich, mein Posting richtete sich aber keineswegs gegen Dich. Ich stimme Dir absolut zu.

    Zitat von TheKing
    Gut man kann die Geschichte nicht umschreiben. Werft auch bitte nicht die Themen durcheinander. Elvis war ein so beeindruckender Künstler und großer Mann, das steht auf einem anderen Blatt. Wenn man sich mit seinem Leben befasst fällt sein Untergang jedoch auf und ja es hat eine Art morbide Faszination. Es ist teilweise schrecklich. Ich gebe es nicht auf das verstehen zu wollen. Ich habe eine Menge darüber gelernt und ich werde mich das weiterhin fragen.
    Diese Faszination gestehe ich dem Ganzen zu. Mich "ärgert" es eben hin und wieder, dass diese derart im Vordergrund zu stehen scheint. Den "Niedergang" des EP mit ein paar schönen Lieder zu entschuldigen, Themen zu vermischen, wäre falsch. Ich halte es für Quatsch, die Augen zu schließen und zu sagen: "Hey, was willst Du. Schau einfach nicht hin, wenn Elvis 1977 zugedröhnt singt, sondern hör nur die Musik. Und wenn er dann wirres Zeug labert, hör einfach nicht hin." Natürlich gehört das dazu, wenn man sich mit EP auseinandersetzt, aber aus meiner Sicht gewinnt eine Diskussion erst an Bedeutung, wenn es im Zusammenhang mit dem passiert, was der Fan tatsächlich "bewerten" kann. Sein Privatleben (und auch sein Abtreten am 16.8.77) ist da deutlich mehr mit Spekulationen behaftet als das, was für aus der Musik- und Filmkonserve kennen.


    Zitat von TheKing
    Es fällt mir manchmal einfach schwer meinen Frieden mit der Story zu machen. Ich freue mich, wenn es andere Fans gibt denen es auch so geht,dann bin ich nicht so alein damit. Es ist geheimnisvoll und spannend. Doch Voyeurismus ist nichte das (einzige) Motiv.
    Das mit dem Frieden verstehe ich voll und ganz, das mit dem Voyeurismus weniger, aber das mag an der Definition liegen.

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von michael grasberger
    äh, moment mal! wer entschuldigt hier was, bitte???
    wie kommt man auf die idee, irgendetwas, das elvis getan hat, entschuldigen zu können/wollen??? und von welcher warte aus? völlig absurd...
    Ja genau, es gibt doch keinen Vorwurf....no need to excuse....

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  • michael grasberger
    antwortet
    Zitat von Taniolo
    Er war vielleicht eher so etwas wie ein "victim of circumstances" und ein Punkt der dafür spricht ist vielleicht auch die Tatsache, dass er - wie oben von Dir schon angesprochen - sehr früh mit einer Art von Drogen in Berührung ka,. Man kann an dieser Stelle eventuell sogar vieles "entschuldigen",
    äh, moment mal! wer entschuldigt hier was, bitte???
    wie kommt man auf die idee, irgendetwas, das elvis getan hat, entschuldigen zu können/wollen??? und von welcher warte aus? völlig absurd...

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von Taniolo
    AUch wenn wir uns ein wenig im Kreis zu drehen scheinen, wenn man uns hier liest ...

    Das ist mir wichtig: Ich werde und will niemandem verbieten, darüber zu diskutieren, wie Elvis starb. Ich nutze immerhin auch nur die Möglichkeit, mich zu artikulieren. Und so wie andere sich endlos über Elvis' Tod auslassen können, kann ich mich darüber nächtelang echauffieren, dass man das tut.

    Wer also nicht abgeschlossen hat mit der Sache, mag meinethalben nicht nur hier weiter machen, sondern möge gerne auch ein paar neue Threads zu selber Thematik eröffnen. Aber bitte peu à peu und nicht alle Threads auf einmal.
    Lieber Taniolo,

    ich finde an Deinem Standpunkt ist etwas wahres dran. Ich werde gerne mal ein Gegengewicht zu diesem traurigen Aspekt Elvis`Leben schaffen und es gibt eine Fülle schöne Dinge über Elvis LEben und Werk zu berichten. Es war ein großes Glück ihn bei uns zu haben undich mag mir garnicht vorstellen wie eine Welt aussehen würde, in welcher es keinen Elvis Presley gab.

    Ich verstehe auch, dass dieWiederholung dieses Themas ermüdend für manche ist. Ich bin eben an einem Punkt nach fast 30 Jahren Elvisfansseins, wo ich mal wieder an diesem Thema bin. Ich bin froh seit einiger Zeit dieses Forum zu kennen, wo wir uns treffen und wo viel Wissen über den King zusammenfließt.

    Ich höre im Moment sehr viel späten Elvis, fast nur Junglerromsessions und so. Ich spüre diese Traurigkeit. Ich sehe DVDs mit 8mm Konzertmitschnitten und habe z.B. Guralniks Careless Love gelesen ( werde es auf deutsch nochmal lesen, feue mich schon ) und werde gewahr und mir wird besonders schmerzhaft bewußt wie heftig diese letzten Jahre gewesen sein müssen. Wenn ich die CBS Sachen sehe, dann geht es bestimmt nicht nur mir so, dass man es kaum fassen kann,wie er aussieht. Ich liebe Elvis. Es tut mir sehr weh. Deshalb interessiert es mich.

    Ich weiß zu schätzen, wenn man Elvis verteidigen will, denn das zeugt von Zuneigung zu ihm, aber Fakten verleugnen ist eben nicht okay.

    Damit das klar ist: Ich werte das garnicht. Elvis war ein wilder Junge und er hat gemacht was er wollte und er darf das ja auch. Ich hätte ihm halt nur von Herzen gegönnt, wenn er ein besseres Ende für sich gefunden hätte.

    Gut man kann die Geschichte nicht umschreiben. Werft auch bitte nicht die Themen durcheinander. Elvis war ein so beeindruckender Künstler und großer Mann, das steht auf einem anderen Blatt. Wenn man sich mit seinem Leben befasst fällt sein Untergang jedoch auf und ja es hat eine Art morbide Faszination. Es ist teilweise schrecklich. Ich gebe es nicht auf das verstehen zu wollen. Ich habe eine Menge darüber gelernt und ich werde mich das weiterhin fragen.

    Es fällt mir manchmal einfach schwer meinen Frieden mit der Story zu machen. Ich freue mich, wenn es andere Fans gibt denen es auch so geht,dann bin ich nicht so alein damit. Es ist geheimnisvoll und spannend. Doch Voyeurismus ist nichte das (einzige) Motiv.
    Zuletzt geändert von TheKing; 14.10.2006, 01:09

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Taniolo
    Und so wie andere sich endlos über Elvis' Tod auslassen können, kann ich mich darüber nächtelang echauffieren, dass man das tut.
    nächtelang ist nicht gesund. trotzdem dafür meinen chapeau

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  • Taniolo
    antwortet
    Zitat von Mondstaub
    andere wollen sich nunmal darüber ausführlich streiten, äh austauschen ... könnte es sein, daß du mit dem Kapitel einfach schon längst abgeschlossen hast
    AUch wenn wir uns ein wenig im Kreis zu drehen scheinen, wenn man uns hier liest ...

    Das ist mir wichtig: Ich werde und will niemandem verbieten, darüber zu diskutieren, wie Elvis starb. Ich nutze immerhin auch nur die Möglichkeit, mich zu artikulieren. Und so wie andere sich endlos über Elvis' Tod auslassen können, kann ich mich darüber nächtelang echauffieren, dass man das tut.

    Wer also nicht abgeschlossen hat mit der Sache, mag meinethalben nicht nur hier weiter machen, sondern möge gerne auch ein paar neue Threads zu selber Thematik eröffnen. Aber bitte peu à peu und nicht alle Threads auf einmal.

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