Elvis letzte Tage?!
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Inwiefern meinst du das jetzt?
Ist ans Klavier setzten oder ein Glas mit kaltem Wasser bestellen, ein untrügerisches Zeichen fürs baldige Sterben?
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Das hört sich so an als ob Elvis sich gesagt hätte so noch einmal Singen und dann bin ich wech.
Verstehe das ganze auch nicht.
Elvis hat sich doch öfters ans Klavier gesetzt ob er jetzt was getrunken hat oder nicht ist ja eigentlich egal.
Joe Esposito meinte das er gewusst habe das Elvis bald sterben würde nur nicht wann.
Wie alle Freunde heißt es man wollte ihn nur helfen.
So wie man von Elvis Umfeld hört und liest soll der 16 August vor seinen Tod ganz "normal" gewesen sein.Leben heißt rückwärts gelesen Nebel. Vielleicht ist das der Grund, warum wir manchmal nicht durchblicken.- Übersetzen
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Ähnlich hat sich auch Kathy Westmoreland geäußert. Vielleicht gehe ich später noch etwas ausführlicher darauf ein.
Möglicherweise bin ich einer von sehr wenigen (der Einzige?So wie man von Elvis Umfeld hört und liest soll der 16 August vor seinen Tod ganz "normal" gewesen sein.
), die sich vom Herrn Goldman erst nach der Lektüre seines Buches (das zweite, meine ich) eine Meinung gebildet haben - nicht vorher. Und er listet mehrere Punkte auf, wonach eben nicht alles wie gewöhnlich abgelaufen ist an diesem letzten Tag. Was mich damals beim Lesen ein wenig gestört hat, ist die Tatsache, dass er das Schluss-Fazit (also laut seiner Meinung Suizid) nicht dem Leser überlässt, sondern schon frühzeitig auf diese These hinsteuert.
Soll heißen: statt etwa "Nach meinen Recherchen deutet alles darauf hin, dass..." kommt er zu dem unumstößlichen Ergebnis, dass es so gewesen ist. Punkt.
Seine Forschungsergebnisse für sich genommen (ohne ein Fazit daraus zu ziehen) deuten allerdings in der Tat darauf hin, dass es im Verhalten von Elvis gewisse Auffälligkeiten gab - im Vergleich zu seinen sonstigen Gewohnheiten. Wer Goldman ablehnt, findet diesbezüglich ähnliche Auffälligkeiten im Buch von Dick Grob, wobei er sich - mMn - zu sehr auf Ginger einschießt und dabei die Stanley-Brüder (die beide an jenem Tag nicht ihrer eigentlichen Aufgabe nachkamen!) etwas aus den Augen lässt.
Lass mich das mal kurz auf folgenden Punkt bringen: In dem Moment, als Elvis kollabierte (wie auch immer) und auf den Boden stürzte, hätte er unter normalen Umständen den nur wenige Meter entfernt im Ankleidezimmer auf dem Bett (das heute im Annex zu besichtigen ist) schlafenden/dösenden Rick Stanley aufgeweckt, der unverzüglich Hilfs- bzw. Rettungsmaßnahmen hätte einleiten können. Die Wahrheit aber ist: niemand war mit ihm im gleichen Raum, als unmittelbare Hilfe noch etwas genützt hätte (mutmaßlich). Man bedenke auch, dass sich zwischen Bad und Ankleidezimmer keine Trennwand befand - Rick hätte den Sturz sehr wahrscheinlich gehört. Anders dagegen Ginger - sie schlief, wie sie sagte, im Nebenraum.
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Man kann diese Auffälligkeiten aber auch mit der bevorstehenden Tournee erklären. Schließlich musste Elvis den Fans erstmals seit Erscheinen des Bodyguard-Buches entgegentreten und wusste nur zu gut, dass sein Erscheinungsbild die Gerüchte des Medikamentenmissbrauchs kaum entkräften dürften.
Dass er sein Ableben vorausgeahnt hat, ist keine große Kunst. Er war seit Jahren schwerstabhängig und wusste -wie jeder 08/15-Junkie auch- das die nächste Dröhnung die letzte sein könnte.
Angeblich hat Elvis neben seiner üblichen Ration auch die zusätzlich von seinem Zahnarzt verschriebenen Schmerzmittel konsumiert. Vielleicht war das einfach der Tropfen, der das Fass (damit ist jetzt nicht Elvis gemeint) zum Überlaufen brachte.- Übersetzen
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