Filmsongs / Soundtracks

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  • burroughs
    Board-Legende

    • 09.02.2004
    • 56243

    #76
    Zitat von JackWarner
    Kevin Kostner ist es nicht gelungen, der hat sein Projekt in den Sand gesetzt.
    streng genommen ins Wasser

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    • cos
      Board-Legende

      • 11.01.2004
      • 26466

      #77
      Zitat von TheKing
      dem Talent eines Elvis Presley gerecht zu werden,
      Dann hätten sie keine Filme machen dürfen, denn das was Elvis zeigte, war alles was er konnte. Und die 60er Jahre haben dem einen oder anderen Star, der nur Musik machte das Genick gebrochen und sie sind in der Versenkung gelandet. Und ich wage zu behaupten, das wäre auch mit Elvis passiert. Er wäre in den 60er Jahren getourt und wäre dann "verschwunden".

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      • burroughs
        Board-Legende

        • 09.02.2004
        • 56243

        #78
        du meinst.. ohne die Filme keinen 70er Elvis

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        • cos
          Board-Legende

          • 11.01.2004
          • 26466

          #79
          Ja, das meine ich. Die 60er Jahre waren keine Konzertjahre. Zumindest kenne ich keinen grossen Star, der da gross getourt hat. Und 1977 war auch das Ende der Konzerte abzusehen, da die TV-Shows anfingen. Da hätte Parker vielleicht handeln sollen. 1-2 TV-Shows und ein "paar" Konzerte im Jahr hätten auch genug Kohle reingebracht. Ist aber nur Spekulation von mir.

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          • Dark Moon
            Posting-Legende

            • 18.08.2012
            • 6288

            #80
            Ich hätte IHN so gerne mal in einer Show von Dean Martin gesehen

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            • cos
              Board-Legende

              • 11.01.2004
              • 26466

              #81
              Oder in der Johnny Cash Show Aber gerade bei solchen Shows wäre Elvis nicht der alleinige Star gewesen, und das war wohl nicht im Sinne von Parker.

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              • Dark Moon
                Posting-Legende

                • 18.08.2012
                • 6288

                #82
                Zitat von cos
                ...und das war wohl nicht im Sinne von Parker.
                So isses!

                Aber der Gute war halt für viele ein Top Manager

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                • Gilla
                  Board-Legende

                  • 05.02.2007
                  • 14776

                  #83
                  Ich finde, man darf Elvis eigene Aussagen schon ernst nehmen, wenigstens ab Mitte der 60er, dass diese Filme für ihn nichts wert waren und er viele davon mistig fand und er sie am liebsten ungeschehen gemacht hätte.

                  Wir mögen uns ja daran erfreuen, weil dort bewegte Bilder von Elvis zu sehen sind. Ebenso kann ich für mich sagen, dass viele Soundtracks besser sind als die Filme selber. Die möchte ich nicht missen, wohingegen ich, bis auf wenige Ausnahmen, auf einige seiner Filme verzichten könnte.

                  Es ist ja richtig, dass später Filme einfach nur so durchgepeitscht wurden, nach wenigen Wochen fertig. Wo soll da Qualität entstanden sein? Einfach so abtun, das war der Zeitgeist, ist mir zu kurz gesprungen.

                  Aber man kann es nicht oft genug erwähnen, zu was Elvis in der Lage war, neben den ungeliebten Filmaufnahmen und einer persönlichen Krise, ein so grandioses Album wie "How Great Thou Art" aufzunehmen. Das war einfach der Künstler und große Sänger Elvis Presley, da war er unschlagbar.
                  Zuletzt geändert von Gilla; 28.10.2013, 17:27
                  *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                  • TheKing
                    Board-Legende

                    • 19.06.2006
                    • 20721

                    #84
                    Da können wir nur spekulieren. Das Konzept war ja scheinbar:

                    Das breitenwirksamen Image (weichgespült, Elvis singt mit Kindern, Tieren, zu Großmüttern und schmachtenden Mädchen, ohne Kotletten und ohne zu rockige Klänge) damit möglichst viele Menschen angesprochen werden. In den Rock'n Roll Jahren vor der Army war es ja sehr kontrovers und es gab ne Menge Shitstorm von den Rednecks und bibeltreuen Spießern. Die Teenager fuhren zwar drauf ab, aber darauf wollte man nicht ewig bauen. Keiner wußte, wann das Rock'n Roll Ding durch war.

                    Der Rock'n Roll wurde ja dann auch abgelöst von der british Invasion und der Beatmusik. Elvis unterhielt nun also die ganze Normalofamilie. Da unterlässt man sämtliche Exkurse ins Extrem und heraus kommt...eben...Mittelmäßigkeit. Das war eine Art "auf Nummer sicher" gespielt und das für sich ist vielleicht sogar wirklich eine Leistung in einem Business wo es sowas nicht gibt.

                    Aber wäre das gescheitert, wenn man etwas auf Qualität geachtet hätte? Warum muss die Musik in einem Musikfilm zwangsläufig schlechter sein, als auf einem regulären Album? Warum muss man alles nur im Studio drehen und zum Beispiel aus Kostengründen nicht nach Acapulco fahren? Warum nicht mal eine TV Show zwischendurch? Warum nicht frech mal einen guten Blues oder doch eine rockige Nummer? Warum muss alles uninspiriert und von der stumpfen Stange kommen? Hätte es nicht gemusst, finde ich. Anyway. Es sind ja überall ein paar schöne Sachen dabei. Ich wiederhole mich nur noch. Habe fertig.
                    Ohne Worte!

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                    • Gast

                      #85
                      Zitat von Dark Moon
                      Elvis hätte ihn rausschmeißen müssen!
                      Warum? Parker hat für Elvis großartige Verträge ausgehandelt. Von MGM bekam der King mehr als 800.000 US-Dollar pro Film und dazu noch 50% des Reingewinns. Andere, so genannte "seriöse" Schauspieler träumten von solchen Deals! Hinzu kamen noch die Einnahmen aus dem Verkauf der Schallplatten, sowie das Geld aus dem Verlagsgeschäft. Wenn man dann noch bedenkt, dass Elvis pro Spielfilm maximal acht Wochen beschäftigt war, dann hatte der Mann einen verdammt guten Stundenlohn!

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                      • Ciscoking
                        Board-Legende

                        • 19.05.2006
                        • 11755

                        #86
                        Jetzt kommt der auch noch mit der Gurke Parker.......wir waren uns doch einig dass A.C. van Gurk eine Lusche ist...
                        Zuletzt geändert von Ciscoking; 28.10.2013, 19:02
                        Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !

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                        • Charles Hardin
                          Foren-Profi

                          • 10.09.2013
                          • 365

                          #87
                          Parker hatte vielleicht keine Ahnung von Film und Musik, aber er war eines mit Sicherheit - ein erstklassiger Manager der nur die bestmöglichen Deals für seinen Klienten aushandelte.
                          Hat die Seele Angst vorm Tode,
                          hat sie lieben nie gelernt.....

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                          • JackWarner

                            #88
                            Man sollte die Akteure das sein lassen, was sie waren. Weder war Elvis Gott, oder Jesus, noch war Parker der Teufel. Das war eine erfolgreiche und funktionierende Symbiose, die zum Ziel führte. Parker hat aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Elvis hätte sich nur zum richtigen Zeitpunkt unabhängiger machen sollen und das, was er hätte machen wollen, durchsetzen müssen. Einfach selbst Entscheidungen treffen.

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                            • sapperlot
                              Foren-Profi

                              • 18.09.2013
                              • 215

                              #89
                              Guten Abend
                              zur Einläutung des Feierabends lese ich gerade deinen Text, lieber @charles und möchte meine Gedanken dazu äußern:
                              ich finde nicht, dass ein erstklassiger Manager sich dadurch auszeichnet, bestmögliche Deals auszuhandeln. Das ist kurzsichtig und schmälert eine gesunde Entwicklungsperspektive, erlaubt keine Freiheitsgrade. Im Falle von E.A.P. hat sich das leider sehr traurig bewahrheitet. Nicht einmal die "Ehre", im Weißen Haus zu musizieren, durfte sich Mr. Presley unter Parkers Fittichen gönnen (ich bin mir fast sicher, dass die spätere Bittstellung als Drogenfahnder bei Richard Nixon ein kompensatorischer Akt von ihm war ...) ... ganz zu schweigen von der Ehre, die mit ein paar Dollarverlusten möglich geworden wäre, an der Seite von Barbara Steisand eine große Rolle als Schauspieler zu probieren. Ich meine auch, wegen der ungewöhnlich hohen Tandiemen, die Col. Parker einforderte, wollte niemand mehr Lieder für Elvis Presley schreiben.
                              Dieser Alleinanspruch eines ökonomischen Maximierungsstrebens hat einen zu hohen Preis. Das, was den Menschen ausmacht, nämlich nicht nur zu funktionieren, sondern auch sinnstiftend tätig zu sein, bleibt dabei auf der Strecke. Und damit ist ein solcher reduktionistischer Blickwinkel auch nicht mehr (aus produktiver Sicht) effektiv.

                              Ich denke, Elvis Aaron Presley's jäher (?) Tod ist so als innerer Absturz zu deuten ... als die Vorwegnahme eines äußeren tiefen Fallens.

                              Einen angenehmen Abend wünsche ich allen

                              sure like a rope~dancer {sl.}
                              ~ ~ ~~~ ~~ ~~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~~

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                              • Gilla
                                Board-Legende

                                • 05.02.2007
                                • 14776

                                #90
                                Zitat von JackWarner
                                Man sollte die Akteure das sein lassen, was sie waren. Weder war Elvis Gott, oder Jesus, noch war Parker der Teufel. Das war eine erfolgreiche und funktionierende Symbiose, die zum Ziel führte. Parker hat aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Elvis hätte sich nur zum richtigen Zeitpunkt unabhängiger machen sollen und das, was er hätte machen wollen, durchsetzen müssen. Einfach selbst Entscheidungen treffen.

                                Ich finde auch, dass Elvis/Parker eine Symbiose war, der eine hat vom anderen profitiert. Ohne den jeweils anderen wäre keiner so erfolgreich geworden.

                                Aber alles hat Parker eben nicht richtig gemacht, Elvis diese miesen Filme drehen zu lassen. Ein Manager ist zwar kein Kindermädchen seines Klienten, aber er wusste doch, wie Elvis gestrickt war und zunehmend drunter litt. Das war in meinen Augen ein großes Manko vom Colonel.
                                *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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