Ein Elvis Neuling hat unzählige Fragen...

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  • Marty

    #46
    Zitat von TheKing
    Nur in dem Punkt mit der Bewunderung bin ich nicht dacor. Das liegt schon im Wesen der Künstler, sonst würden sie es nicht tun...
    bewunderung suchen und sie bekommen, muss doch doch aber nicht das gleiche sein. es gibt leute, die suchen sie auf "teufel komm raus".
    elvis musste nichts tun, um sie zu bekommen. das ist der unterschied und, worauf ich hinauswollte.

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    • gast-20111607

      #47
      Du meinst, auch ohne die Tatsache der Superstar Elvis Presley gewesen zu sein, hätte er diese grenzenlose Bewunderung per se erfahren?

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      • Marty

        #48
        Zitat von Richard Burton
        Du meinst, auch ohne die Tatsache der Superstar Elvis Presley gewesen zu sein, hätte er diese grenzenlose Bewunderung per se erfahren?
        das weiss ich nicht. aber ich kann mir gut vorstellen, dass er trotzdem die weiber in die kiste gekriegt hätte. zumindest noch da, als er gut aussah.
        oder gehörst du auch zu denen, die jetzt behaupten würden, dass ihn, ohne "elvis" zu sein, keine mit dem a***** angeschaut hätte.
        nicht vergessen, er war ja nun keiner der hässlichen stones,
        die wahrscheinlich nur deshalb eine abbekommen haben, weil sie berühmte musiker sind/waren.

        ein bisschen objektivität wäre schon ganz angebracht hin -und wieder.

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        • gast-20111607

          #49
          Man muss nicht zwingend gut ausschauen, um auf den jeweils anderen sexuell attraktiv zu wirken... aber ok, schadet auch nicht.

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          • TheKing
            Board-Legende

            • 19.06.2006
            • 20721

            #50
            Sehr richtig Rich!

            Sonst würden sich ja nur die bestaussehensten Exemplare fortpflanzen und es gäbe solche Typen wie Euch beide überhaupt nicht!
            Ohne Worte!

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            • gast-20110321

              #51
              na toll leute - 5 seiten gegenseitiges anstänkern, und grade mal zwei fragen beantwortet.

              armseelig, wirklich armseelig wie man hier immer neue-user empfängt.

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              • MysteryTrain
                Posting-Legende

                • 12.07.2008
                • 7260

                #52
                Dass das hier so endet, habe ich befürchtet. Da stellt ein "neuer" Elvisfan einige Fragen und die bekannten Selbstdarsteller nutzen das wieder aus, um uns allen zu zeigen, wie fehlerhaft, unmoralisch und fast schon psychisch gestört dieser Elvis doch war. Selbst die Lektüre der kritischen Elvisliteratur lässt ein dearart negatives Bild von Elvis nicht zu. Seltsamerweise sind es dieselben User, die sonst immer so vehement auf Belege und Quellenangaben pochen. Bezeichnenderweise aber nur dann, wenn jemand eine andere Meinung als sie vertritt. Sie selbst werfen hier platte Floskeln in den Raum, die nirgendwo belegbar sind und die jeder, der Elvis persönlich gekannt hat, sofort widerlegen würde.

                Nur ein kleines Beispiel, weil Jerry Schilling hier erwähnt wurde: Es gibt kaum einen anderen, der immer wieder betont, was für ein wunderbarer Mensch und Freund Elvis für ihn war (natürlich alles nur schöngefärbte Lüge, um die Elvisfanatiker zu beruhigen - schon klar).
                Zuletzt geändert von MysteryTrain; 21.05.2010, 05:28

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                • gast-20100801

                  #53
                  Könnt ihr mir sagen warum Vernon damals die drei Bodyguards rausgeworfen hat?

                  Naja, die Jungs waren bei Elvis angestellt und nicht bei Vernon. Angeblich haben Red und Sonny West den King mit seinem Suchtproblem konfrontiert und das hat unserem Lieblingsjunkie natürlich nicht gefallen. Dass die Bodyguards zu brutal waren, war meines Erachtens nur vorgeschoben, ebenso wie das finanzielle Argument. Dass aus Elvis am Ende ein Sparfuchs geworden sein soll, ist doch sowiso der größte Brüller überhaubt......


                  Hatte Elvis ein gutes Verhältnis zu seinem Dad?

                  Vernon war weder als treuer Ehemann, noch als hart arbeitender Malocher bekannt. Ich glaube aber schon, dass Elvis seinem Vater sehr vertraut hat (sonst hätte er seine Finanzen ja nicht von ihm regeln lassen) und mehr oder weniger auch auf ihn hörte - zumindest ließ er sich von Vernon einiges sagen.

                  Wer waren Elvis' besten Freunde?
                  Und auf wen hätte er getrost als Freund verzichten können?

                  Elvis umgab sich gerne mit Leuten, die ihn nicht herausforderten. Sie sollten seiner Meinung sein und ihn unterhalten. Leute wie Red West wurden irgendwann gefeuert, mit Lamar Fike lag er oft im Streit und Menschen wie Jerry Schilling arbeiteten einfach nebenbei woanders, bzw. kündigten selbst. Wirklich sagen, wer ein wahrer Freund war, kann ich nicht. Ich würde aber Red West, Jerry Schilling, Charlie Hodge, Lamar Fike und Billy Smith dazu zählen.

                  Wie hat dieser Colonel Tom Parker getickt?

                  Parker war Elvis überlegen und nutzte das geschickt aus. Viele Verträge scheinen eher zu Parkers' als zu Elvis' Vorteil zu sein. Andererseits war er als Manager wahnsinnig kreativ und machte aus Elvis den erfolgreichsten Sänger, den wir bis dato gesehen haben. Das spricht eindeutig für ihn!

                  Wer waren Elvis größte Vorbilder?

                  Die haben gewechselt. James Dean wurde aber sehr von ihm verehrt, ebenso wie Roy Hamilton oder diverse Generäle. Musikalisch bediente sich Elvis bei sehr vielen Sängern, die er oft bis ins Detail kopierte. Das war zwar komplett unkreativ (er hätte nach meiner Meinung ebenso gut in einer Top 40 Band singen können), aber seine Stimme verlieh auch diesen Songs trotzdem etwas Einzigartiges, auch wenn er technisch oft nicht an seine Vorbilder herankam. Ich würde sagen: Schlecht nachgemacht, aber trotzdem gewonnen!

                  Weiß man was Elvis von Deutschland hielt?

                  Ich wüßte nicht, dass Elvis diesbezüglich jemals über 08/15 Aussagen hinausgekommen ist. Da er aber nicht gerade reisefreudig und kulturell interessiert war, dürfte ihm Deutschland recht egal gewesen sein.


                  Als Lesestoff würde ich Dir THE LAST TRAIN TO MEMPHIS und CARELESS LOVE empfehlen. Die zweiteilige Biographie ist sachlich, unemotional und treffen geschrieben. Und zudem auch kurzweilig zu lesen. Da erfährst Du auf jeden Fall mehr, als in den Büchern seiner angeblich besten Freunde oder allerliebsten Ex-Frauen.

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                  • TheKing
                    Board-Legende

                    • 19.06.2006
                    • 20721

                    #54
                    Schorni, ich bin entsetzt! Da haust Du unter diesen Mist Dein "Danke" ?
                    Ohne Worte!

                    Kommentar

                    • Schorni
                      Posting-Legende

                      • 09.12.2003
                      • 8637

                      #55
                      Zitat von TheKing
                      Schorni, ich bin entsetzt! Da haust Du unter diesen Mist Dein "Danke" ?
                      Tja, viel wahres dabei.
                      Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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                      • MysteryTrain
                        Posting-Legende

                        • 12.07.2008
                        • 7260

                        #56
                        Zitat von The Welz
                        Musikalisch bediente sich Elvis bei sehr vielen Sängern, die er oft bis ins Detail kopierte. Das war zwar komplett unkreativ (er hätte nach meiner Meinung ebenso gut in einer Top 40 Band singen können), aber seine Stimme verlieh auch diesen Songs trotzdem etwas Einzigartiges, auch wenn er technisch oft nicht an seine Vorbilder herankam.
                        .
                        Selten so einen Quatsch gelesen.

                        Ich fasse mal die wichtigste Aussagen zusammen:

                        * Elvis kopierte viele Songs bis ins Detail 1:1 --> unkreativ
                        * Elvis reichte technisch nicht an seine Vorbilder heran.

                        Dann frage ich mich doch, warum Elvis so erfolgreich war, wenn er es nicht mal musikalisch richtig drauf hatte.
                        Natürlich, schon klar ... wegen der unkritischen Elvisfans, die jeden, auch noch so schlechten Song von ihm gekauft haben

                        Aus solchen Aussagen kann man immer wieder zwischen den Zeilen herauslesen:

                        Elvis mag zwar für uns Fans ganz toll sein, aber mit den richtig großen Musikern kann er doch nicht mithalten und sogenannte Experten haben scheinbar die missionarische Aufgabe, uns verblendeten Elvisfans hier die Augen zu öffnen und uns mit der harten Realität zu konfrontieren, die Elvis gar nicht gut abschneiden lässt (weder musikalisch, noch menschlich und überhaupt).

                        Mir kommt gleich mein Frühstück wieder hoch ...
                        Zuletzt geändert von MysteryTrain; 21.05.2010, 08:55

                        Kommentar

                        • Schorni
                          Posting-Legende

                          • 09.12.2003
                          • 8637

                          #57
                          Zitat von MysteryTrain
                          * Elvis kopierte viele Songs bis ins Detail 1:1 --> unkreativ
                          Das stimmt leider. Gerade im Grünen einen Thread, der diese Aussage untermauert. Wenn Elvis fand, der Song ist gut so, wie er ist, dann übernahm er ihn auch so. Obwohl mir natürlich zu 99% die Elvis Aufnahme besser als das Orginal gefällt. Er hatte eben etwas besonderes, sonst wäre er ja nicht der King.

                          Elvis reichte technisch nicht an seine Vorbilder heran.
                          Das seh ich anders. Das ein oder andere Mal mag das hinkommen aber mit Sicherheit eher die Ausnahme.
                          Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

                          Kommentar

                          • MysteryTrain
                            Posting-Legende

                            • 12.07.2008
                            • 7260

                            #58
                            Zitat von Schorni
                            Wenn Elvis fand, der Song ist gut so, wie er ist, dann übernahm er ihn auch so. .
                            Das mag in Einzelfällen so sein, aber es ist die Ausnahme und betrifft auch meistens eher unbekannte Songs von ihm. Aber nimm mal die für Elvis wichtigen und erfolgreichen Titel, z.B. Hound Dog ... Da erübrigt sich jeder Kommentar! Er führt uns gerade bei diesem Song den Unterschied sogar zeitweise für jeden erkenntlich vor: bei vielen Liveversionen von 1972, in denen er im bluesigen Stil des Originals beginnt und dann in seinem eigenen Stil fortfährt.
                            Zuletzt geändert von MysteryTrain; 21.05.2010, 08:11

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                            • Gilla
                              Board-Legende

                              • 05.02.2007
                              • 14776

                              #59
                              @Schorni, The Welz

                              Höchstens die ersten 3 Punkte.

                              Punkt 4 soll wieder aufzeigen, wie unkreativ der Künstler Elvis war und er nur durch die einzigartige Führung und Genialität des Colonel so erfolgreich wurde. Er selbst hatte "nur" sein Talent in die Waagschale gelegt.

                              Punkt 5, Elvis habe 1:1 gecovert und nicht oder kaum was Eigenes beigesteuert. Er hat gecovert, stimmt, aber nicht kopiert. Das konnte er gar nicht, dazu floss viel zu viel Musikalität in seinem Blut. Das Ergebnis war fast immer verblüffend, nämlich was Elvis aus so einem Song rausholen konnte.

                              Punkt 5 ebenso schwach beantwortet: Es wird Elvis einfach mal unterstellt, dass er kulturell ein Landei geblieben wäre. Dabei wurde gern unterschlagen, dass es auch andere Gründe gab, nicht ins Ausland reisen zu können.
                              Wenn man sich "The Elvis Atlas" anschaut, "a journey through Elvis Presley's America", da wird einem schwindlig, wie er von früh an durch sein Land tourte. Ich glaube, das reichte ihm.
                              Zuletzt geändert von Gilla; 21.05.2010, 08:23
                              *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                              Kommentar

                              • Marty

                                #60
                                Zitat von Richard Burton
                                Man muss nicht zwingend gut ausschauen, um auf den jeweils anderen sexuell attraktiv zu wirken... aber ok, schadet auch nicht.
                                das ist doch jetzt wortklauberei.
                                du willst mir doch jetzt nicht erzählen, dass überdurchschnittlich gutes aussehen nicht etwa der ERSTE SCHLÜSSEL zu viel sex ist, oder ??

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