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Vom Akzeptieren anderer Meinungen, auch wenn sie der eigenen Auffassung eher konträr verlaufen, so etwas kann es ja nicht geben, hm?
Bin ja auch gar kein Elvis Fan. Allerhöchstens ein äußerst schlechter.
Du pisst mich doch hier von der Seite an, in einer Tour!
Ich hab dich nicht angepisst (du Ferkel)... das würde nämlich ganz anders aussehen!
Aber wenn ich halt solche Postings voller Ironie und auch Boshaftigkeit lese... sorry aber da juckts mich halt auch in den Fingern. Du gerade Du kennst mich gut genug, um zu wissen, dass ich bestimmt kein Rosabrillenträger bin! Aber ich laber auch keinen Müll über Elvis nur aus reiner Provokation. Und durch solche Postings von euch, verscheucht ihr nur neue User.
If it's illegal to Rock and Roll, throw my ass in jail!~Kurt Cobain~
Ich bin eigentlich froh und dankbar, wenn neue Leute, die an Elvis interessiert sind, sich hier melden und Fragen stellen.
Ich kann leider zu den genannten Fragen nichts wirklich erhellendes betragen. Ich kann nur ebenfalls meine Vermutungen beitragen.
Bei Elvis haben wir ein Phänomen, was für für alle Berühmtheiten gilt, aber eben in besonders starkem Maße: Der Mythos verzerrt die Wahrheit.
Ich bin genauso neugierig nach den Hintergründen, aber wir finden immer das Problem der widersprüchlichen und abweichenden Aussagen usw.
Seine Freunde waren auch in meinen Augen keine Freunde im normalen Sinn. Genau solche haben ihm gefehlt denke ich. Kaum einer konnte sich in seine Lage versetzen, sah sich in einer Position wie er.
Sein Vater. Als Gladys lebte, war Vernon etwas außen vor, das kann man vielleicht daraus schließen, dass das Verhältnis von Elvis und seiner Mum durchgehend als sehr besonders bezeichnet wurde. Nach ihrem Tode war es bestimmt besser, da sie der Verlust zusammenrücken ließ. Noch in Deutschland fand Vernon eine neue Frau, was Elvis unmöglich fand, zumal diese Dame nicht frei war...da gab es erstmal eine frostige Atmosphäre...später empfinde ich es so, dass Elvis und Vernon sich näher stehen teilweise als zuvor...aber hey so nehme ich das wahr und denke das so...das kann meilenweit daneben liegen....als Elvis später kränkelte und so...da war Vernon, so glaube ich, schon ein wichtiger Mensch für Elvis...
Ja die Bodyguards...ich weiß es nicht...ich denke manchmal Elvis hatte das Alles nicht mehr so richtig unter Kontrolle...Vernon solte die Kosten kontrollieren...dann gab es Anzeigen wegen Gewalttätigkeiten...dann haben sie angeblich versucht Elvis von seinem Kram abzubringen...ich weiß nicht in welchem Geisteszustand Elvis war, als er zugestimmt oder entschieden hat, diese alten Weggefährten zu kündigen...so viel haben die ja nicht verdient...aber da siehst Du...man spekuliert....
Deutschland...das würde mich auch interessieren...also nicht was er über das Land an sich gedacht hat...sondern wie ihm diese Lebensphase gefallen hat...ich denke mir, es war gar nicht so übel...die Deutschen von 1960 waren sicherlich noch teilweise extrem unsexy...und Elvis kam als Soldat einer Besatzungsmacht....aber die G.I.s ließen es sich ja schon seit vielen Jahren hier gut gehen...Elvis war nicht so ein Typ, der menschenverachtend war...und ich denke, er hat auf seine herzliche, süße Art auch freundlich auf die deutschen Menschen geschaut...aber wissen tue ich gar nichts...
Deutschland...das würde mich auch interessieren...also nicht was er über das Land an sich gedacht hat...sondern wie ihm diese Lebensphase gefallen hat...ich denke mir, es war gar nicht so übel...
immerhin hat er hier priscilla kennen gelernt .
ich denke, er wird im zwiespalt gewesen sein, das spießbürgerliche deutsche leben war sicher nicht seins... allerdings doch sicher dem spießbürgerlichen leben in den südstaaten nicht so ganz unähnlich (die musik u. das essen sollte man außen vor lassen )
"Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken." (Platon)
Vom Akzeptieren anderer Meinungen, auch wenn sie der eigenen Auffassung eher konträr verlaufen, so etwas kann es ja nicht geben, hm?
wieso ist das so wichtig, mit wem elvis in der kiste war ?
gut, fassen wir zusammen: war nicht richtig.
und jetzt ?? zu welchem psychogramm kommen wir damit ?
dass es nicht richtig ist, aber auch kein mensch weiss, wie es ist, wenn die versuchung enorm groß ist.
es ist wohl leichter treu zu sein, wenn man ein normalo ist.
ich will das um himmelswillen nicht verteidigen.
aber was soll das ? dieses immer wieder aufs tablett legen.
ich weiss nicht, warum und wozu MUSS MAN jeden charakterwinkel von einem menschen peinlichst genau kennen und verstehen.
manches überlasse ich einfach der tatsache, dass man es wohl nie aufklären wird oder kann. und womöglich interessiert mich das alles gar nicht so genau. das ist auch eine art billiger voyeurismus.
denn mit wahrheitsfindung kann es letztlich nichts zu tun haben, weil es immer aufs selbe hinausläuft: man weiss es nicht genau.
und nochmal zum thema "selbstbestätigung":
die sucht man, wenn man sie im normalfall nicht bekommt.
wenn man sie jeden jeden tag um die augen und ohren geschleudert bekommt, wieso sollte man sie zusätzlich suchen ?
dass die leute sich um elvis geschart haben, lag in der natur der sache und nicht daran, dass er sich gezielt solche gesucht hätte.
ich nehme an, wenn die leute nicht red, sonny und sowieso geheissen hätten, wären es halt andere personen gewesen, die genau dasselbe verhaltensmuster gezeigt hätten.
und du hättest elvis auch schön alles hintergetragen, glaub es mir.
obwohl elvis natürlich eine person der zeitgeschichte ist, finde ich dieses penetrante kritisieren mit der zeit nur noch nervig.
es ist schön, wenn man selbst so einen objektiven und über den dingen stehenden blick auf die charakterschwächen eines menschen hat.
es stellt sich nur die frage, ob man sich selbst auch so kritisch und nüchtern beurteilt.
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