Die Stimme von Elvis

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  • brandalarm
    Gehört zum Inventar

    • 22.06.2008
    • 4241

    #31
    Zitat von Suskai
    Außerdem habe ich festgestellt, dass ein deutscher Untertitel zwar praktisch ist, aber doch sehr ablenkt,
    Das empfand ich auch immer so, deshalb schalte ich mir nun meist die englischen Untertitel dazu. Die sind wesentlich einfacher zu verfolgen, weil sie ja dem gesprochenen Text entsprechen und man im Grunde nur mal eben schnell nach unten lunst, wenn er mal wieder undeutlich oder zu schnell spricht

    Zitat von TheKing
    Es gibt sehr wenige Ausnahmen (welche ja bekanntlich die Regel bestätigen) wo ein Film gegenüber der Orginalversion durch die Synchronisation gewonnen hat.
    Da fällt mir nur ein Film ein: Dirty Dancing - zumindest meine Version hat auf englisch eine derart schlechte Tonquali, dass ich ihn lieber auf deutsch sehe.
    Because Elvis is so much more than the King...

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    • Elvispankow
      Gehört zum Inventar

      • 20.06.2008
      • 3157

      #32
      In der DDR wurde auch schon zu meiner Zeit an den Oberschulen von der 9. bis zur 12. Klasse Englisch gelehrt.
      Es gab ja die sprachlichen und die naturwissenschaftlichen Oberschulen und dann noch eine, an der man auch noch Latein gab (jedenfalls in Berlin). Mein Mann ging in die Händel-Oberschule und hatte außer Russisch und Englisch auch noch Französisch gehabt.
      Ich bin nur bis zur 10. Klasse gegangen, und damals wurde englisch nicht angeboten.
      Nach der Wende habe ich dann in der Firma einen Kursus besucht. Also minimale Kenntnisse...

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      • gast-20110104

        #33
        Zitat von TheKing
        ...kann ja durchaus so sein, dass man sich den Film zunächst in synchronisierter Fassung zu Gemüte führt.
        Am Rande bemerkt:
        Mal abgesehen davon, dass ich in den 90ern ganz selbstverständlich ELVIS-VHS-Kassetten im Originalton kaufte, ist auch meine Erstbestellung von ELVIS-DVDs (bei AMAZON.COM) nunmehr über 10 Jahre her und beeinhaltete -wie übrigens auch einige Nachfolgebestellungen- keinerlei Vö mit deutschsprachiger Synchro! Diese (DVDs) gab es nämlich erst Jahre später.


        Zitat von TheKing
        Mit welcher Begründung unterrichtete man dort die Sprache des kapitalistischen Klassenfeindes? Das ist ja interessant!
        Bedarf es denn da einer Begründung?

        Während es mit der 5. Klasse zur Pflicht (POS) wurde, am Russisch-Unterricht teilzunehmen, bot man ab der 7. Klasse als Wahlfach ENGLISCH an, in vielen Schulen überdies auch FRANZÖSISCH.
        Und ich denke nicht, dass man hier "sein Gesicht" verlor, eine Begründung finden musste.... ENGLISCH, das ließ sich auch in der DDR nicht verleugnen, war nunmal eine Weltsprache. Und jene wie auch FRANZÖSISCH wurde in vielen Staaten gesprochen, zu denen auch die DDR diverse Beziehungen unterhielt, obwohl das sicher kein wesentlicher Grund für das Lehrangebot war, da es ja an entsprechenden Reisemöglichkeiten mangelte.

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        • TheKing
          Board-Legende

          • 19.06.2006
          • 20721

          #34
          Somit besteht auf meiner Seite völlige Klarheit! Dies war mir unbekannt! Man sieht ja bei unserem Aussenminister und diversen Europapolitikern wie Hernn Oettinger, dass Englisch durchaus ein Problem darstellen kann... was die Orginaltonspur betrifft renne ich ja somit offene Türen bei Dir ein!
          Ohne Worte!

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          • TheKing
            Board-Legende

            • 19.06.2006
            • 20721

            #35
            Zitat von Jesse
            Auch in der DDR war inzwischen begriffen worden, dass Englisch eine Weltsprache ist und man sie braucht, um sich verständigen zu können. Handel wurde ja schliesslich nicht nur mit Osteuropa betrieben , noch dazu kam, dass Großbritanien gar nicht so sehr als Klassenfeind betrachtet wurde...... Im Übrigen konnte der Schüler damals selbstständig entscheiden, ob er am Französisch- oder am Englischunterricht teilnimmt.

            Jesse
            Potzblitz, dies hätte ich nicht gedacht! Ich dachte, man bringt den Kindern eher die Sprachen der komunistischen Länder bei Russisch, Chinesisch, Chilenisch oder Kubanisch, wo bei dies ja im Wesentlichen Spanisch bedeutet hätte, was eine wirkliche Weltsprache nach Englisch ist.
            Ohne Worte!

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            • gast-20110104

              #36
              Inzwischen ist es hier mächtig OFF TOPIC, schreit geradezu nach Abtrennung....

              Zitat von TheKing
              ... Ich dachte, man bringt den Kindern eher die Sprachen der komunistischen Länder bei Russisch, Chinesisch, Chilenisch oder Kubanisch....
              Soweit ich mich entsinne, "hatte man es" ehemals in der DDR nicht überaus mit den CHINESEN. (Daran änderte auch nicht deren politische Ordnung.)
              Die CHILENEN kamen eher in die DDR, dies vor allem ab 1973, dem Putsch Pinochet`s. Jene wurden so zu Emigranten mit den üblichen, ewig währenden Sprachproblemen, wie es sie heutztage (auch) andere Zuwanderer aus anderen Ländern in Deutschland haben.
              Und Kuba -nun ja- war weit weg, eine Reise dahin nicht ganz unmöglich, aber wohl für die meisten DDR-Bürger gänzlich unvorstellbar.

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              • Marty

                #37
                nur weil aber jemand DIE MÖGLICHKEIT hat, in der schule eine sprache zu erlernen, heisst das ja noch lange nicht, dass er dann die sprache auch sprechen kann. insofern ist es nicht unbedingt erheblich, ob man in ost oder west gelebt hat. vielmehr hat es was mit dem persönlichen interesse dafür und auch der begabung zu tun.
                ich will nicht wieder mein lieblingsthema rauskramen. oder doch ?
                die imitatoren kommen ja meist aus dem westteil deutschlands.
                und ? ja, genau, sind alles hochbegabte sprachtalente.

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                • TheKing
                  Board-Legende

                  • 19.06.2006
                  • 20721

                  #38
                  Nun gut, wir sind Alle froh, dass diese Zeiten nun vorbei sind und wir Deutsche nun überall hinreisen können und uns sämtliche Elvissachen zur Verfügung stehen, möge Gott uns schützen und möget ihr alle seine Filme auch im Orginaltone sehen.




                  Amen!
                  Ohne Worte!

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                  • gast-20110104

                    #39
                    Zitat von Marty
                    nur weil aber jemand DIE MÖGLICHKEIT hat, in der schule eine sprache zu erlernen, heisst das ja noch lange nicht, dass er dann die sprache auch sprechen kann....
                    Das ist korrekt, schrieb ich aber auch schon.

                    Somit ist es also in der Tat keine Frage von OST oder WEST, nicht einmal eine der Dauer bzw. Jahre, die man unter evtl. Unterricht litt.

                    Ich z.B. hatte gute 9 Jahre Zeit, RUSSISCH zu lernen und für die englische Sprache immerhin 7 Jahre. Was davon hängen blieb, war natürlich interessenbedingt und auch eine Frage evtl. späterer Anwendung.

                    Dass allein die Dauer, der man sich notgedrungen als Deutscher dem Deutsch-Unterricht z.B. hingibt, automatisch einen Zusammenhang zur wahren Kenntnis (über die Sprache) erkennen lässt, muss wohl heutztage immer mehr in Abrede gestellt werden.
                    Zuletzt geändert von Gast; 11.02.2010, 23:41

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