Dr. Nick oder "Verschobenes aus Who is Who"

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Jetzt mal bitte eine ehrliche Antwort!

    Warum nimmt jemand ein Medikament über JAHRE hinweg ein, das von allen seriösen Ärzten zur Kurzzeitbehandlung eingesetzt wird und sobald als möglich wieder abgesetzt wird??? Zudem unterliegt es in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz (ist also etwas heftiger als Aspirin). Und ganz nebenbei ist auch MJ an einer Überdosis genau dieser Substanz gestorben!

    500 mg ist als absolute Tageshöchstdosis angegeben. Ist bekannt, wieviel Elvis intus hatte?
    Zuletzt geändert von MysteryTrain; 01.09.2009, 15:23

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    Das hier bezieht sich zumindest auf den Befund:
    http://www.docstoc.com/docs/document...doc_id=4784763
    naja, die zitierte coroner's Erkenntnis gegen Ende klingt doch plausibel. Bei gefundenen 8 Medikamenten von nem wandelnden drugstore zu sprechen, wie der Verfasser des Artikels dies tut, ist nur zynisch. Es gibt genug Menschen, die jahrelang mehr nehmen.
    Warum stirbt Elvis am Vorabend seiner neuen Tournee? Diese Frage zu beantworten enthält doch den überzeugendsten Aspekt. Insbesondere, wenn viele seiner Begleiter, egal ob als Zyniker oder rosarot bekannt, berichteten, dass Elvis sich tierisch sorgte über die auf ihn zukommende live Atmosphäre, der die yellow press Auszüge von What Happened schon zugrunde liegen würden. Für ihn war es ne verdammt verzwickte Situation. Über Nobodys hätte er unter Umständen auf der Bühne schimpfen können. Aber hier ging es diesmal um Menschen, die ihm am Herzen lagen. Und diese Zwickmühle zerriss ihm das Herz. Er war in die Ecke gedrängt, ohne sich wehren zu können. Denn es war seiner Natur absolut nicht gegeben, öffentlich über Freunde herzuziehen. So blieb ihm nur die Entscheidung, durch sich selbst übertreffende Leistung das Publikum alles Gelesene vergessen zu machen. Und so knallte der Blutdruck aus mehreren Gründen. Und so sehr hätte er sich gewünscht, vor so ner wichtigen Sache schlafen zu können. Ging natürlich nicht. Somit ärgerte er sich auch noch hierüber. Ja sag mal. Da wird man doch wohl noch nach einem erfüllten Arbeitsleben nen ganz normalen heftigen Herzinfarkt kriegen dürfen.

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  • gast-201108181
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    Das hier bezieht sich zumindest auf den Befund:
    http://www.docstoc.com/docs/document...doc_id=4784763
    Ja, das ist doch mal was.

    Ist das das gleiche, was Revy meinte bzw. ist der Bericht vom Revy autorisiert?

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zu Demerol:

    (Wikipedia)
    • Pethidin bildet den aktiven Metaboliten Norpethidin, welcher sich im Körper anhäufen und Krampfanfälle auslösen kann. Pethidin eignet sich daher nur als Analgetikum bei akuten Schmerzen, nicht zur Dauertherapie.
    • Pethidin verursacht eher Tachykardien als Bradykardien. (also Herzrasen)
    • Die Wirkdauer ist mit 2–4 Stunden für ein Opioid eher kurz. (daher musste El auch häufig nachlegen)
    • wird über die Nieren ausgeschieden (die dürften bei El also auch kaputt gewesen sein)

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zitat von Paolo Pinkel
    Steht denn in dem Befund irgendetwas über Medikamente drin? Falls ja, welche waren das?

    Oder kann man den Befund irgendwo lesen?
    Das hier bezieht sich zumindest auf den Befund:

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  • gast-201108181
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    das gibt der toxikologische Befund nicht her. ich hab das Gefühl, Du berufst Dich in Sachen Dosierungen etc. auf die Aussagen der yellow press Lieferanten.
    Steht denn in dem Befund irgendetwas über Medikamente drin? Falls ja, welche waren das?

    Oder kann man den Befund irgendwo lesen?

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zitat von Rev.Gerhard
    das gibt der toxikologische Befund nicht her. ich hab das Gefühl, Du berufst Dich in Sachen Dosierungen etc. auf die Aussagen der yellow press Lieferanten.
    Ganz und gar nicht. Habe mich nur informiert, welche Folgen Einnahme von Demerol u.a. über einen längeren Zeitraum hervorrufen können

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    Da waren Schmerzmittel dabei, die man normalerweise Krebspatienten kurz vor ihrem Ableben verabreicht, als reine Schmerzstillung, ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen und Abhängigkeiten.
    das gibt der toxikologische Befund nicht her. ich hab das Gefühl, Du berufst Dich in Sachen Dosierungen etc. auf die Aussagen der yellow press Lieferanten.

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zitat von Rev.Gerhard
    nein. ich widerspreche nur Dir, wenn Du sagst, die Medis waren letztendlich der Sargdeckel.
    Die Medis an sich nicht. Da nahmen andere ganz andere Mengen. Aber unser guter El nahm das Zeug teilweise schon seit 15 Jahren. Irgendwann war die Dosis für seinen angegriffenen Körper einfach zu hoch. Wir reden hier nicht von Allerweltsmedikamenten. Da waren Schmerzmittel dabei, die man normalerweise Krebspatienten kurz vor ihrem Ableben verabreicht, als reine Schmerzstillung, ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen und Abhängigkeiten. Dass das bei einem Menschen nicht funktionieren kann, der noch mitten im Leben steht und sogar noch arbeiten geht, dürfte irgendwie logisch sein.

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    Wenn du jetzt behauptest, er sei kerngesund gewesen, widersprichst du dir jedenfalls gewaltig.
    nein. ich widerspreche nur Dir, wenn Du sagst, die Medis waren letztendlich der Sargdeckel.

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    letztendlich können wir uns die Frage stellen, ob das kränkelnde Elvischen, in tiefster Armut geboren, und Zwillingsbruder schon gleich gestorben, überhaupt seinen Beruf hätte ausüben dürfen. Hätte ihn keiner gekannt, und wäre ihm dieses ewige Scheißlampenfieber vom Hals geblieben, einschließlich des Riesenärgers immer ne Menge Schwachsinn in den Medien über sich zu finden, wäre er wahrscheinlich ebenso alt wie sein Dad geworden. Aber würde er selbst heute mit der Frage konfrontiert werden, würde er selbst die anonymere gesündere Variante wählen? Ist doch so ähnlich bei Hochleistungssportlern. Die wissen doch meist auch von vornherein, dass sie im Alter an den Folgeschäden stöhnen werden, und dass sie sich nen Tross an begleitenden Ärzten gefallen lassen müssen. Dennoch nehmen sie scheinbar für die Atemluft auf dem Zenit ne Menge in Kauf.
    Zuletzt geändert von Gast; 01.09.2009, 14:52

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  • gast-20100801
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    1994 wurde die Obduktion vom Kardiologen Dr. Davis wieder aufgerollt. Er kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Medikation nicht zum Tode führte, sondern ein klassischer Herzinfarkt. Aber ist klar. Laien könnens nur besser wissen.
    Komisch, dass ich das genaue Gegenteil gelesen habe.

    Das wird aber wohl daran liegen, dass ich klassischer Weise nur negative Quellen zitiere, die meinem Bild vom drogensüchtigen, grenzdebielen Fettwanst entsprechen.....

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zitat von Rev.Gerhard
    1994 wurde die Obduktion vom Kardiologen Dr. Davis wieder aufgerollt. Er kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Medikation nicht zum Tode führte, sondern ein klassischer Herzinfarkt. Aber ist klar. Laien könnens nur besser wissen.
    Bei einem GESUNDEN Herz vielleicht. Bei Elvis war aber bereits fast alles kaputt. Hatte er nicht sogar einen angeborenen Herzfehler? Dann die ständige Atemnot wegen der Wasserablagerungen in der Lunge und anderswo ... Der Mensch war fertig, am Ende! Ein Arzt sagte doch, er hätte die Adern eines 80jährigen gehabt. Das tut dem Herz ebenfalls nicht besonders gut (ausgedehnte Gefäße, Herz muss für gleiche Blutmenge stärker pumpen ...)

    Sonst argumentierst du doch immer mit den vielen schlimmen krankheiten, die Elvis hatte und weswegen er die starken Medis nehmen musste. Wenn du jetzt behauptest, er sei kerngesund gewesen, widersprichst du dir jedenfalls gewaltig.
    Zuletzt geändert von MysteryTrain; 01.09.2009, 14:27

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  • gast-201108181
    Ein Gast antwortete
    O.K., das glaube ich sogar. Herzinfarkt kann natürlich jeder bekommen. Aber meinst Du nicht auch, daß sein etwas ungesunder Lebensstil und die Medikamente das Risiko zum Herzinfarkt erhöhten? *vorsichtig ausgedrückt*

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MysteryTrain
    In Elvis' Fall aber auf kurz oder lang absolut tödlich, weil bereits diverse Organe angegriffen waren.
    1994 wurde die Obduktion vom Kardiologen Dr. Davis wieder aufgerollt. Er kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Medikation nicht zum Tode führte, sondern ein klassischer Herzinfarkt. Aber ist klar. Laien könnens nur besser wissen.

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