Wenn dies dein erster Besuch ist, lese unbedingt die FAQ, indem du auf den Link klickst. Möglicherweise musst du dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst: Klicke auf den Registrierungslink oben, um fortzufahren. Um mit dem Anzeigen von Nachrichten zu beginnen, wählen aus der Auswahl unten das Forum aus, das du besuchen möchten. Nur registriert Besucher können alles sehen. Die Registrierung ist kostenlos.
Entweder packt er einen komplett bei der Seele, oder eben gar nicht.
Ich kannte Elvis seit meiner Jugend, aber hauptsächlich durch seine Filme. Es hat bis 2007 gedauert, bis er mich so richtig packte. Da wurde zu seinem Todestag so viel im Fernsehen gebracht, so dass er mich immer mehr zu interessieren begann.
.....und ausschlaggebend war dann das 68er Special in ARTE spät in der Nacht, wo ich nicht vom Fernseher weg konnte, obwohl ich um halb fünf aufstehen musste
4 Dinge hat Amerika der Welt gegeben: Baseball, Mickey Mouse, Coca Cola und ELVIS PRESLEY(Jerry Hopkins)
Gekannt habe ich Elvis auch schon immer.
Meine Mutter hatte ein paar Platten und einen einzigen Bildband.
Aber meine erste Erinnerung sind auch die Filme. Mein erster Film war "Blue Hawaii".
In den 80zigern kamen die Elvisfilme häufig im Fernsehen. Ich habe die mit meiner Schulfreundin geguckt und wir fanden Elvis perfekt. Er war unser Traumprinz.
Aber tiefer beschäftigt also in Form von Musik bewusst hören und sich mit seiner Biografie beschäftigen kam dann auch erst später.
Zwischenzeitlich hatte Elvis dann auch mal mehr oder weniger Pause. Aber er war immer irgendwie da. Hab mich riesig über den Film gefreut und dass Elvis wieder mehr in öffentliche Wahrnehmung rückt. Ich finde es immer noch faszinierend wie uns ein Künstler, der schon so lange tot ist, berührt. Hab das sonst mit keinem.
Mit Ian Andersons prägender Querflöte und Hits wie "Locomotive Breath" sind Jethro Tull zur Folk- und Progrock-Legende geworden. Am Dienstag kommt die britische Band nach Bad Nauheim. Frontmann Anderson im Interview über fremde Städte, Elvis Presley - und was er von Handys während Konzerten hält.
Anderson: Schauen Sie, ich bin kein Elvis-Fan. Ich habe Elvis 1969 in Las Vegas in einem Casino gesehen und war enttäuscht. Er schien betrunken und konnte – in meinen Augen – keine professionelle Performance abliefern.
Aber der frühe Elvis, mit "Heartbreak Hotel" und "Blue Suede Shoes", der hatte was! Später hat der schreckliche Colonel Sanders ihn zu einem Showbiz-Act gemacht. Ich weiß, dass Elvis kurze Zeit Soldat war und währenddessen ein minderjähriges Mädchen getroffen hat.
So ein Depp. 1969 war Elvis in Las Vegas top in Form und professionell. Er redet nicht von 1976. Und betrunken war Elvis sowieso nicht , weil er keinen Alkohol trank.
Wer ist den Colonel Sanders? Google sagt das war der Kentucky Fried Chicken Gründer.
Die Szene gibt’s sogar im Luhrmann-Film.
Hier stellt Elvis Priscilla dem Publikum vor, und dann noch Tom Parker als "Colonel Sanders - äh, haha - Parker natürlich".
Anderson: Schauen Sie, ich bin kein Elvis-Fan. Ich habe Elvis 1969 in Las Vegas in einem Casino gesehen und war enttäuscht. Er schien betrunken und konnte – in meinen Augen – keine professionelle Performance abliefern.
Aber der frühe Elvis, mit "Heartbreak Hotel" und "Blue Suede Shoes", der hatte was! Später hat der schreckliche Colonel Sanders ihn zu einem Showbiz-Act gemacht. Ich weiß, dass Elvis kurze Zeit Soldat war und währenddessen ein minderjähriges Mädchen getroffen hat.
Das klingt für mich nach typischen Falschen Erinnerungen, die erst im Nachhinein getroffen werden, und die voller äußere, fremder Einflüsse sind.
Wann war denn das Interview? Die Hetze gegen Elvis wegen der minderjährigen Priscilla ist erst nach dem Corpola Film aufgekommen. Vorher hat sich darüber kaum wer Gedanken gemacht oder sie geäußert. Zumal die wenigsten Nichtfans überhaupt wussten, dass Elvis die junge Priscilla in Deutschland kennen gelernt hatte. Oder/und wie alt sie damals war.
Bis dahin lief die Anti-Elvis-Hetze noch immer über die angebliche Rassismus-und-der-böse, da-weisse,-Elvis-habe-den-Schwarzen-all-ihre-Lieder-geklaut-Schiene ab.
Und selbst, falls er beschwipst war, heißt das nicht, das er betrunken aufgetreten wäre. Wir erhalten ja bei diesen verspäteten Erinnerung nie ein genaues Datum. Von daher ist auch nicht klar, wann Elvis im Casino war. Während seiner Auftrittsreise oder ein paar Tage später (oder früher)?
Und Aussagen wie "In meinen Augen war er nicht fähig, eine Performance abzuliefern" sagen ebenfalls null aus. Ganz offensichtlich hat der Man ja Elvis gar nicht auf der Bühne gesehen und gibt demnach keine Fakten, sondern nur seine eigene, reichlich dumme und neidische Meinung wieder.
Ebenso typisch für Personen, die sich besser als Elvis darstellen wollen, ist dieses "Ich war nicht beeindruckt". Ja, nur nicht zugegeben, dass da wer besser, erfolgreicher und schöner wäre.
Zitat von Sarita
Und betrunken war Elvis sowieso nicht , weil er keinen Alkohol trank.
Das ist so nicht richtig. Er hat sehr wohl ab und an mal gekostet. Man sieht ihn ja auch in TTWII an einem Glass Champagner nippen.
Es gibt auch eine (ziemlich sicher wahre) Geschichte darüber, dass er sehr wohl auch einmal betrunken war (habe eider vergessen, wer die erzählt und wo es statt fand), aber das war privat und nicht auf der Bühne.
"Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"
Stimmt.
Diese ganzen Geschichten über die minderjährige Priscilla kamen erst durch den Film. Und selbst den kennt ja nun nicht jeder. Vermutlich haben das sowieso nur die Elvisfans und die an Elvis interessierten angesehen. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand nur Fan von Priscilla ist.
Und viele haben dann daraus resultiert, dass Elvis Freundinnen alle minderjährig waren.
Diese "Musik geklaut und Elvis ist Rassist" Story kann ich auch nicht mehr hören.
Gott sei Dank hat Luhrmann dem ein bisschen entgegen gesteuert. Der Mann ist halt Elvis Fan.
Das ein oder andere Mal wird Elvis getrunken haben. Irgendwo steht, er habe Joe Esposito ins Auto gekotzt.
Ich denke nur nicht, dass er vollkommen betrunken 1969 auf der Bühne rumtorkelte und lallte.
Ich meine, er hätte sich mal gemeinsam mit seiner Entourage richtig einen gegeben. Und zwar in einem Casino. Ich weiß aber nicht mehr wann, und ob das in LV war. Ich glaube, Jerry Schilling hat das in seinem Buch erzählt.
Ansonsten hat er sich mit 20 oder so mal eine Flasche Pfirsich-Schnaps weg getan. Das war als die ganze Familie zusammen saß. Seine Eltern haben ihn 2x gewarnt und dann haben sie wohl gedacht, dass er selbst seine Lehren ziehen muss. Danach war er so krank, dass er zunächst beschloss, nie wieder Alkohol zu trinken.
Das Interview dürfte erst vor kurzem gemacht worden sein, denn Anderson war am 12. August in Bad Nauheim. Ich nehme an, dass er da zu Elvis befragt wurde. Irgendwie sind diese Aussagen für mich ein Durcheinandermischen von Selbsterlebten und dem allgemeinen Klischee.
Das Gerücht, dass Elvis betrunken auf der Bühne stand entstand glaube ich daher, weil er in späteren Jahren durch die Medikamente manchmal lallte und auch sonst den Eindruck machte, dass er betrunken wäre. Damals wussten ja die wenigsten, dass er unter Medikamenten stand.
Ich glaube, Alkohol gab ihm nicht diesen Kick, den manch andere dadurch haben. Außerdem gab es in seiner Familie etliche Mitglieder mit Alkoholproblemen, vielleicht war auch das ein Grund für ihn, Alkohol zu meiden.
4 Dinge hat Amerika der Welt gegeben: Baseball, Mickey Mouse, Coca Cola und ELVIS PRESLEY(Jerry Hopkins)
Ich denke, dass dieser Jethro Tull-Vogel überhaupt keine Ahnung von Elvis hat und irgendetwas nachgebrabbelt hat, was er mal wo aufgeschnappt hat. In diversen Medien wird ja noch immer behauptet , Elvis habe ein Alkoholproblem gehabt. Wenn ich mich nie wirklich für Elvis interessiert hätte, würde ich das vielleicht auch denken.
Anderson lenkt dann ja auch ganz fix vom Thema Elvis ab. Besser für ihn!
Er trat am 12. August in Bad Nauheim auf. Und da Bad Nauheim ja quasi für Elvis steht wurde er danach befragt.
Scheinbar wusste er gar nicht, dass Elvis eine Zeit lang dort lebte.
Dann hat er halt schnell irgendwas zu Elvis gesagt. Und anstatt wie viele andere in Lobeshymnen für Elvis auszubrechen hat er halt sowas erzählt.
Möglicherweise spielt da Neid auch eine Rolle.
Das mit den Medikamenten wusste tatsächlich kaum jemand damals. Drogensucht wurde Elvis ja auch unterstellt. Dem hat er ja dann in Las Vegas mal lautstark wiedersprochen. Allerdings war das dann auch schon 1974 und nicht 1969. Ich ging davon aus, da merkte man noch nichts.
Kommentar