ich glaube nicht, dass seine Mutter mit seinem Berufsschwerpunkt irgendetwas zu tun hatte.
War Elvis angepasst oder ein mutiger Kämpfer?
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Die Frage kam mir gestern beim Betrachten der Ed Sullivan Show.
Die Meinung einiger Fans vermitteln in vielen Diskussionen das Bild eines jungen Mannes, der lediglich den Erfolg im Auge gehabt habe und nicht auch eine Botschaft vermitteln wollte (wusste Elvis zunächst wohl zunächst selber nicht).
Ein Musiker, der gar nicht hinterm R'n'R gestanden habe, da er ganz andere Musik im Sinn hatte. Ebenso sei er so schüchtern gewesen und halt ein von Mutter total vereinnahmtes "Muttersöhnchen". Der Ausdruck gefällt mir auch nicht, wird aber immer wieder gebraucht.
Ich denke, er war ein "Devil in disguise", ein liebenswerter.
Er hatte im Umgang mit Menschen ein sehr feines Benehmen, da hat Gladys viel wert drauf gelegt.
Jedoch auf der Bühne drehte er auf, da war er ein anderer. Und das war auch nötig; brave weiße Buben liefen genug da rum...
Ich kann mir denken, dass Elvis mit sich selber in Konflikt geriet, einerseits dieses ungezügelte, provozierende Gebaren, was er als ganz natürlilch ansah, andererseits die Reaktionen darauf und die Vorstellung, abgelehnt zu werden.
Man denke nur an den Aufruf einiger DJs, seine Platten nicht zu spielen und sie zu zerstören und an die Schreihälse, Elvis und den RnR als Teufel anzuprangern...
Das muss ihn besonders geschmerzt haben.
Aber er machte weiter.
Jedoch glaube ich auch, dass ihm sein Imagewandel durch den Eintritt in die Army nicht ungelegen kam.
Aber er hat in der Anfangszeit den Jugendlichen so viel Mut gemacht, zu sich zu stehen. Er ging mit guten Beispiel voran.
*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Angepasst oder mutiger Kämpfer?
Er prägte eine ganze Ära an Menschen, sie sahen ihn als Idol, sie sahen ihn als einen Menschen, der ihnen durch seine Musik ein neues Lebensgefühl vermittelte, er wurde also geradezu in diese Rolle des Kämpfers (wobei eigentlich Kämpfer für mich das falsche Wort ist, Revoluzzer trifft es deutlicher) reingepresst, ob er nun wollte oder nicht.
Ich denke im Inneren war er angepasst, er war ein wohlerzogener, schüchterner junger Mann der am Anfang einer erfolgreichen Karriere stand.
Die Army ist für mich lediglich als Imagewechsel zu sehen, was vorher von
den Menschen als junger, dynamischer Revoluzzer angesehen wurde, kehrte aus der Army zurück und vermittelte nun einen eher bodenständigen Eindruck, eben einen Mann der angepasst mit beiden Beinen im Leben stand, geprägt vom Tod seiner Mutter, geprägt von einer Zeit in der Army, die nicht einfach gewesen war.Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
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Auf mich wirkte Elvis nach dem Tod der Mutter und der Armyzeit wie ein einstmals stolzer Adler, dem die Flügel gestutzt wurden.
Ich kann mir die Sinatra-Show "Welcome home Elvis" nicht gut angucken, diese Vorführung war ja furchtbar... ..
*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Empfindest du das so? Ich sehe das immer ganz anders!
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Ja, guck ihn dir doch mal an. Da glaube ich nicht, dass er dahinter stand. Klar war der Auftritt gut für seine Image, und versöhnte die Bügerschicht, die ihn vorher ablehnte. Aber das war doch nicht er, Elvis.
Zunächst in der Uniform und dann dieser Frack, wie der Sinatra, der ihn früher nie in seiner Show haben wollte. Wie sie zusammen "Witchcraft" gesungen haben, eine Farce... Die Äußerungen von ihm über Elvis habe ich ihm übrigens nie verziehen, obwohl er ein toller Sänger ist.Zuletzt geändert von Gilla; 26.01.2009, 10:02*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Es war keine einfache Zeit für Elvis, es war eine Zeit, in der er ganz schnell
erwachsen wurde, der Verlust der Mutter, sowie die Armyzeit, ließen Elvis auf eine ganz bestimmte Art (die ich nicht in Worte fassen kann) reifen, ich meine,
er durchlebte ein Gefühlschaos, das sicherlich nicht leicht zu überwinden war, einerseits die tiefe Trauer um die verstorbene Mutter, andererseits die Angst um die eigene Karriere, dass hat sicherlich seine Spuren bei ihm hinterlassen, vielleicht deshalb dieser Eindruck
Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
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Das sehe ich doch auch so. Es war nicht Elivs! Aber ich empfinde dieses nicht als demütigend. Vielleicht interpretiere ich da auch zu viel rein, aber ich finde immer, dass er immer in diesem Moment denkt: Jetzt kommt ihr alle an, ihr Spießer! Ihr könnt mich doch alle!Ja, guck ihn dir doch mal an. Da glaube ich nicht, dass er dahinter stand. Klar war der Auftritt gut für seine Image, und versöhnte die Bügerschicht, die ihn vorher ablehnte. Aber das war doch nicht er, Elvis.
Zunächst in der Uniform und dann dieser Frack, wie der Sinatra, der ihn früher nie in seiner Show haben wollte. Die Äußerungen von ihm habe ich ihm übrigens nie verziehen, obwohl er ein toller Sänger ist.
Er hat diese Show zwar mitgemacht, aber er stand doch nie dahinter!
Also eigentlich sind wir uns doch einig, nur beide mit verschiedenen Interpretationen
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Toll, damit könnte ich zurecht kommen. Ich wünschte es ihm, dass er so dachte.
Ich glaube, könnten wir mit Elvis reden, er würde uns wieder mal verblüffen, und würde uns mit seinem sympathischen Südstaaten-Gefluche zeigen, wo der Hammer hing....
*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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"Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken." (Platon)- Übersetzen
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Ich glaube davon träumen wir doch alle: Einmal mit ihm reden können! Und ich möchte nicht wissen, was er wohl dann über uns denkt und wie er vielleicht lacht, wenn er hört, was wir alles über ihn wissen und wie gut wir ihn doch kennen!
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Er trat auch schon 1956 im Smoking auf (Steve Allen Show). Auch da passte er sich bereits an. Wenn er darauf bestanden hätte, mit rosa Jacket und grüner Hose aufzutreten (sofern das im s/w Fernsehen möglich gewesen wäre), hätte sich Allen da wohl kaum wehren können. Aber für Elvis schien es so ok gewesen zu sein.Das sehe ich doch auch so. Es war nicht Elivs! Aber ich empfinde dieses nicht als demütigend. Vielleicht interpretiere ich da auch zu viel rein, aber ich finde immer, dass er immer in diesem Moment denkt: Jetzt kommt ihr alle an, ihr Spießer! Ihr könnt mich doch alle!
Er hat diese Show zwar mitgemacht, aber er stand doch nie dahinter!
Also eigentlich sind wir uns doch einig, nur beide mit verschiedenen Interpretationen

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was für eine schöne vorstellung

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