Möglichkeit?
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Du stellst Dir das ein bißchen einfach vor. Erstmal, kann man sich nicht vorstellen wie das sein wird. Wir können uns auch nicht vorstellen wie das ist. Wir wissen zwar mehr darüber, weil es einige solche Schicksale gab inzwischen und es gibt Rückmeldungen dazu, aber wie Brandy schon sagt: Elvis war dazu noch der Erste, der sowas erlebte, in der Form.Selbstverständlich hat berühmt sein seinen Preis, doch im Gegenteil zu Britney Spears wurde Elvis nicht dazu gedrängt, berühmt zu werden. Er hat es von selber gewollt, oder nicht? Und er kannte schon vor seiner Karriere Leute wie James Dean etc. und ich geh mal davon aus, dass er wusste, dass es auch als Promi nicht immer nur glänzt im Leben, immerhin war er ja ein intelligenter Mensch.
Elvis' Leben war ganz und gar nicht scheiße - klar, es gab ein paar Dinge, die nicht so toll waren, aber das ist eben der Preis und ich denk mir ganz einfach, er MUSS gewusst haben, dass es da nicht nur positive Seiten gibt. Und er hatte auch genug Leute um sich rum, denen er seine Probleme einfach mal hätte erzählen können... nicht zuletzt Priscilla, seinem Vater oder seiner Großmutter, ich denke mal nicht, dass die sich weggedreht hätten und gesagt hätten: "Interessiert mich nicht, ob du einsam bist."
Zum Zweiten geb ich dir erstmal recht, dass Elvis ja Menschen gehabt hätte, um seine Gefühle aufzufangen usw. aber es gab hier wohl Gründe, warum das nicht funktioniert hat. Elvis hat da selber auch Fehler gemacht, wahrscheinlich.
Ich denke, dass er in einer Lage war, die erstens kein "normaler" Mensch gut nachvollziehen konnte und zweitens, dass er in einer Position war, wo man nicht viel Schwäche zeigen kann, oder zumindest glaubt, dies nicht tun zu können. Das sind aber reine Vermutungen von mir, ich weiß nicht genau, wie offen Elvis über seine Gefühle sprach. Mit den Jungs war es wohl nicht so der Fall.
Wir müssen sehen welche Lektionen das Leben Elvis auch beigebracht hat und welche Schlüsse er wohl daraus zog. Das größte Problem war wohl, dass er immer als die Institution, der große "Elvis Presley" angesehen wurde und dass der normale Mensch Elvis dahinter fast unsichtbar wurde. Er war in einer Rolle, wo er gewisse Dinge erfüllen musste, viele Menschen lebten von ihm. Ich denke da hat er selbst vielleicht es nicht geschafft, Beziehungen zu führen, die darüber hinausgingen. Ich frage mich wirklich, welche Menschen es gab, mit denen Elvis ganz im Vertrauen über seine Sorgen, Nöte, Schwächen, Ängste usw hätte sprechen können. Mir fällt da keiner ein.Ohne Worte!- Übersetzen
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Ich glaube, dass er sein Leben auch nicht hätte ändern wollen, wenn er es gekonnt hätte, denn ich glaube er hat die Bewunderung auch in gewisser Weise genossen. Ich denke, dass einzige was er gerne wieder gahabt hätte, wäre ein besserer Kontakt zu seinen Fans, aber das war auf Grund seiner Berühmtheit leider nicht möglich."Before Elvis, there was nothing." John Lennon
"Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und nicht den Wert." Oscar Wilde- Übersetzen
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Ich denke, Elvis hatte die falschen Leute in seiner Umgebung. Die MM-Jungs waren zwar seine persönlichen Animateure, die ihn aber von der Außenwelt abschotteten und zwar meiner Meinung nicht nur um ihn zu schützen, sondern auch aus Eigennutz. Niemand außer ihnen sollte ihrem "Schützling" nahekommen, sie wollten quasi das alleinige Umgangsrecht, was ihnen auch einen gewissen Status gab und den sie nicht aufs Spiel setzen wollten.
Muhammad Ali, der von sich selbst sagte, er war der "Elvis of boxing", hat ihn so gut wie aufgefordert, sich seinen Fans, die ihn lieben, zu zeigen und einfach am Leben außerhalb Gracelands teilzunehmen.
Ali war auch ein Superstar, er konnte also mitreden und ich glaube schon, dass er mit dieser Aussage recht hatte. Elvis hätte ein intensiveres Leben in der "echten Welt" mit seinen Fans sicher überlebt. Er hätte viel mehr auf Leute hören sollen, die mit ähnlichem Starruhm leben mussten und nicht auf die Mafia-Jungs, die sich nur in seinem Licht sonnen wollten.
Das ist meine Theorie.- Übersetzen
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Ja, es wäre sicher gut gewesen, wenn er in seinem inneren Zirkel ein paar intelligentere Persönlichkeiten gehabt hätte, die ihn auch einmal gut hätten beraten können, wo er neue Wege und Dinge kennengelernt hätte...ich denke auch immer: Da hätte er öfter ausbrechen müssen, sich neue Räume erobern sollen, andere Erfahrungen machen...aber ob es jetzt der Einfluss der MM war, oder der eigenen Lebenserfahrung...Elvis hatte in Fünfzigern gelernt, dass sie ihn zerreißen, wenn sie ihn stellen, dass es richtig gefährlich wird...ich gebe Dir absolut recht, dass es ein Teil des Problems war, dass die MM so eine Eigendynamik bekommen hat, dass es wirklich nur um ein Gerangel rund um Elvis ging...Ohne Worte!- Übersetzen
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Das würde ich denen nicht einmal vorwerfen...da ging es auch um die Nähe zu Elvis und den ganzen rummel..ich glaube auch, dass die Elvis sehr michten und gerne hatten...aber es muss eine sehr stressige Dynamik gahbt haben und es ist auch schwierig, diese Mischung aus Angestelltenverhältnis und Freundschaft...und wenn Du was flasches getan oder gesagt hast, warst Du auch mal schnell draußen...wie soll man da eine normale Freundschaft führen?Ohne Worte!- Übersetzen
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Trotzdem waren die alle von ihm Abhängig bzw. er hat sie von sich abhängig gemacht?!
Er war der Arbeitgeber!! Aber er hätte auch andere einstellen können zu günstigeren Konditionen. Mit Sicherheit!
Freunde hin oder her..ich bezahle meine Freunde nicht und würde es nie tun. Ich denke der finanzielle Hintergrund blockiert eine Freundschaft doch irgendwie im gewissen Maße 
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Die haben ja gar nicht viel verdient bei Elvis,
sie haben öfter zwischendurch mal ein paar Brosamen bekommen, wie ein Cadillac oder ein Haus. Was ist das denn schon...
Nein, sie sonnten sich in seinem Glanz, ohne ihn waren die meisten nichts...
Übrigens wollte Elvis die MM, er vertraute nicht vielen Menschen. Und die Mitglieder seiner Mafia mussten ein paar Prüfungen durchlaufen, ehe sie Elvis' Vertrauen verdient haben.*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Ich denke Elvis war nie so eine starke innerlich gefestigte Persönlichkeit mit einem großen Selbstbewußtsein. Er spielte das zwar nach außen hin, aber im Innern war er voller Selbstzweifel und unsicher.
(Ich kann es zwar nicht mit Bestimmtheit sagen, aber es gibt schon auch Aussagen von Menschen, die ihn kennengelernt hatten und er diesen Eindruck hinterließ.)
Wenn er eine starke Persönlichkeit mit genug Selbstbewußtsein gewesen wäre, hätte er nicht diese Männer um sich gebraucht, die ihm immer das Gefühl gegeben haben -wie toll er ist-. Er hätte auch "allein" leben können, ohne das ihm was gefehlt hätte oder er was vermisst hätte.
So war er ab seinem 23. Lebensjahr immer mit diesen Kerlen zusammen wie in einer "Jungenclique" und daran hat sich nicht viel geändert bis zu seinem Tod. Geistig gesehen waren da ja wahrscheinlich auch keine Intellektuellen dabei. Denn wenn es da einen gegeben hätte, der einigermaßen intellektuell und selbstbewußt gewesen wäre und vielleicht vor hatte Jura oder sonst was zu studieren, dieser wäre sicher nicht dort bei ihm geblieben und hätte "Elvis'Leben" mit gelebt und nicht sein "eigenes". Aber bei einigen von diesen Hinterwäldlern war endlich mal was los in ihrem Leben. Denen kann man eigentlich auch keinen Vorwurf machen, da sie zu einem wirklich "eigenen Leben" auch nie fähig waren.
Im Grunde haben sich wahrscheinlich beide Parteien gebraucht. Er sie und sie ihn.Zuletzt geändert von Carly; 28.01.2009, 18:07- Übersetzen
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Elvis hatte ja nicht in der Zeitung inseriert "König sucht 12 Jünger". Es war auch wohl nicht sein Vorsatz gewesen, es auf ein so oder so großes Heer von Angestellten bzw. bezahlter Freunde zu bringen. Es hatte sich halt im und durchs Leben so ergeben, dass man den und den mal kennenlernte, und er den Eindruck hatte, der wirke sympathisch und n bißchen beschäftigungslos, und er könne ihn in ner football-Mannschaft mit Fun- oder Securityfaktor noch gebrauchen.- Übersetzen
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Ja alles schön und gut, aber er ist doch der einzige Star (von dem ich weiß) der ein Leben mit wieviel (?) Männern im Haus geführt hat. Ist doch schon sehr ungewöhnlich als Lebenskonzept.Elvis hatte ja nicht in der Zeitung inseriert "König sucht 12 Jünger". Es war auch wohl nicht sein Vorsatz gewesen, es auf ein so oder so großes Heer von Angestellten bzw. bezahlter Freunde zu bringen. Es hatte sich halt im und durchs Leben so ergeben, dass man den und den mal kennenlernte, und er den Eindruck hatte, der wirke sympathisch und n bißchen beschäftigungslos, und er könne ihn in ner football-Mannschaft mit Fun- oder Securityfaktor noch gebrauchen.
Sicher, Elvis war nicht dumm, aber sich zeit seines Lebens mit solchen Kerlen zu umgeben, daran "wächst" man selber auch nicht. Er hätte Zugang gehabt zu Hollywood's Elite, aber daran war ihm oder denen nicht gelegen, wie's schien.- Übersetzen
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das hört sich alles so verkopft an und läßt sich alles rückblickend so schön sezieren und analysieren. Aber das war nun mal auch eine Eigenschaft, die seiner Mutter eigen war. Geben wo man geben kann, Bedürftige am Glück teilhaben lassen, Freude teilen. Haus der offenen Tür war bei Gladys an der Tagesordnung. Da hatte Elvis auch was von. Und es lag ihm wohl auch am Herzen, dass es im wesentlichen Leute waren, die wie er einfacherer Herkunft waren. Dazu kommt, dass es Zeiten gab, wo er als Kind nicht immer so mit Beliebtheit und Freunden gesegnet war. Und da er sich dann als Promi wohl nicht so auf Nachbarschaftsbarbecues und Straßenfeste begeben konnte, war es ihm wohl ganz lieb, das Haus voller Individuen zu haben, mit individuellen Eigenheiten und individuellen Begabungen und Barbecuepotential. Wahrscheinlich war es auch ein schönes Gefühl, gar nie mehr allein sein zu müssen. Und gewiß ebenso, Menschen für wenig Dienst ein recht angenehmes Leben zu verschaffen. Und vielleicht hatte er auch gehofft, dann gleich Zeitzeugen an seiner Seite zu haben, die im Falle seines 'Niedergangs' der Welt erzählen konnten, wie's wirklich zugegangen war am Hofe *ggg*
Und er hatte ja auch noch nen Rest Indianerblut in den Adern. Vielleicht war es weniger ein 'Mafia', als mehr ein Stammesleben, das ihn reizte.
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