TheKings Interview mit Sonny West

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Lakota

    Mal ehrlich, ich halte es für übertrieben ihnen soviel Macht über Elvis zugeben, daß er anscheinend über das Buch so traurig war, daß es ihm das Herz brach.
    Es ist falsch permanent Elvis mit den eigenen Maßstäben zu messen. Hör Dir seine Musik an, und erahne, wie unendlich sensibel dieser Mensch war. U.a. wissen Dick Grob, Larry Geller und Jerry Schilling ja auch davon zu berichten, wie sehr dieses Buch Elvis erschüttert hat.

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  • Vany
    antwortet
    Zitat von MysteryTrain
    Der einzige der von einem Elvistreffen zum nächsten tingelt, scheint wirklich Sonny West zu sein
    Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass das seine Art und Weiße ist, also der Versuch das Ganze wieder gut zu machen. Gerade weil er es auch bereut bzw. bedauert....

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Lakota
    Worüber wir uns heute aufregen, gehört doch eigentlich schon zum guten Ton. Siehe die Mutter von B. Spears, die hat keinerlei Bedenken ein Buch über ihre eigene Tochter heraus zu geben!
    Nur weil der Mensch sich gern benimmt wie ein Borstentier, muss man sich beileibe nicht dran gewöhnen.

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Zitat von little darling
    ...da glaubt man es Red ja schon das er es bedauert (das mit dem buch)
    er scheint ja wohl so der einzige zu sein der im nachhinein kein profit daraus zieht...
    Von Dave Hebler hört man ebenfalls wenig bis gar nichts. Der einzige der von einem Elvistreffen zum nächsten tingelt, scheint wirklich Sonny West zu sein

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  • little darling
    antwortet
    ...da glaubt man es Red ja schon das er es bedauert (das mit dem buch)
    er scheint ja wohl so der einzige zu sein der im nachhinein kein profit daraus zieht...

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  • michael grasberger
    antwortet
    Zitat von little darling
    Ich habe eigentlich nie was von Red mitbekommen, jedenfalls nicht so wie von Sonny. Man hört und sieht immer nur Sonny.
    red west verdient seine brötchen nicht als promigast auf elvisfantreffen, sondern als schauspieler. ich habe ihn zuletzt in "forty shades of blue" gesehen, einem recht netten film über einen alternden musikproduzenten in memphis.

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  • little darling
    antwortet
    @ Gilla: .

    ...man sagt doch, " Liebe macht blind"...

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  • Gilla
    antwortet
    Zitat von TheKing
    Ja er wurde verletzt, sicherlich. Damit musste er schon rechnen, er hatte die Anderen auch verletzt denke ich. Oder ruft das in Euch den Mutterinstiknt auf der arme Elvis darf nicht verletzt werden? Er hatte sich eben derart ausser Kontrolle begeben, dass solche Dinge möglich wurden. Es war fast unvermeidbar, dass das nicht herauskam.


    Mir ist das alles zu simpel gedacht von Euch: "Die Onkel haben Elvis putt demacht. Die haben böse Sachen erzählt. Garnich wahr. Onkel Elvis lieb, Onkel Sonny böse!"
    Hör mal, langsam finde ich dich wirklich ziemlich überheblich. Ich habe das Gefühl, du nimmst mich nicht ernst.

    Was soll denn der abgegriffene Vorwurf mit dem Mutterinstinkt und die Verniedlichung im letzten Satz, als hätte man nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Du bist derjenige, der die dollsten Liebesbekundungen einem Manne schenkt, den du gar nicht kennst. Aber diesen Mist, den deine favorisierten West-Brüder in diesem Schundbuch von sich gegeben haben, verteidigst du auch noch - noch schlimmer, du leidest mit ihnen.
    Tut mir Leid, wenn ich jetzt so erregt bin, aber überleg bitte vorher, was du vom Stapel lässt.

    [quote]
    Zitat von annmargrethistruelove
    Aber Gilla....sie haben das Buch zu seinen Lebzeiten geschrieben. Sie haben damit gerechnet es würde erscheinen, er würde leben und hätte natürlich Stellung dazu nehmen können ( auch wenn ich bezweifle dass er's getan hätte ). Dass er gestorben ist ist eine furchtbare Tragödie die sicher auch die Wests sehr betroffen gemacht hat. Aber sollen sie nun auf Nachfrage zu ihrem Buch sagen: "Jetzt wo Elvis tot ist möchte ich mich aus Respekt dem Verblichenen gegenüber nicht mehr äußern?"
    Aber Ann, natürlich weiß ich, dass das Buch zu Lebzeiten rauskam, Frau West-Anwältin.
    Ich kritisierte, dass Sonny West nach Elvis Tod durch die Lande zieht und Interna von Elvis abgibt, wo dieser keine Stellung mehr zu nehmen kann und sich das noch bezahlen lässt.

    Ich habe langsam das Gefühl, Ihr gehört einer mir unbekannten Partei an, labert alle die gleichen Sätze. Vielleicht ist mal jemand von euch so freundlich, und faxt mir die Statuten eurer Vereinigung zu, vielleicht trete ich ja sogar noch bei...
    Zuletzt geändert von Gilla; 22.09.2008, 17:52

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  • little darling
    antwortet
    Zitat von brandalarm

    Den Aspekt der Freundschaft
    habe ich jetzt hier mal bewusst außen vor gelassen, denn ich denke, dass der frühe Elvis sicher ein echter Freund für die Wests war. Aber ich vermute mal auch, dass der späte Elvis einfach nicht mehr der Gleiche war.

    ich glaube aber gerade deswegen haben sie es so geschrieben....sie waren nun mal keine "normalen" angestellte wie wir es kennen...da war dann doch die hemmschwelle etwas niedriger...und es hat sie ja keiner gezwungen das buch zu machen, es war ihre entscheidung und dann müssen sie halt mit den Konsequensen leben.

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  • gast-20100125
    Ein Gast antwortete
    [quote=TheKing;466469]
    Aber stell Dir mal vor wir hätten nur diese romatisch verklärten Märchenbücher über Elvis...das würde ich auch nicht gut finden...die summe der Bücher und Personen macht das Bild erst vollkommen... quote]


    Sven, ich denke nicht, dass Bücher, die Elvis positiv darstellen "Märchenbücher" sind, denn so unterstellt man den Autoren, dass sie lügen.... und die Negativen sind die Wahrheit......so einfach sehe ich das nicht.

    Dass die Gesamtsumme der Bücher es uns erst ermöglicht, ein "ungefähres Bild" von Elvis zu bekommen, da gebe ich dir recht - aber man sollte nie vergessen, dass es die subjektive Meinung des einzelnen Users hier ist, was er sich aus den verschiedenen Publikationen als Meinung oder "Wahrheit" herauszieht - aber eben nur alles spekulativ.

    Elvis als Person und Mensch besteht nicht nur aus seinen letzten Lebensjahren und seiner Drogen/Medikamentenabhängigkeit. Man sollte ihn als "Gesamtpaket" sehen - mit Fehlern/Schwächen/guten u. schlechten Seiten usw.

    Ich frage mich, warum es so vielen Usern hier so schwer fällt, Elvis als ein menschliches Wesen, wie jeder von und hier ist, zu sehen?
    Denke, das spielt unterschwellig auch eine gewisse "Sensationsgier" eine Rolle, was wiederum auch eine menschliche Schwäche ist....

    Persönlich bin ich der Meinung, dass Elvis Presley etwas ganz Besonderes war, der mit seiner Musik, seiner Stimme - selbst jetzt nach über 32 Jahren, die Menschen ,so gut wie überall auf der Welt, noch immer bewegt und fasziniert - das ist etwas Einzigartiges und wir können noch so viel lesen u. diskutieren - dieses "Geheimnis/Rätsel" werden wir wohl nie entschlüsseln können.

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  • little darling
    antwortet
    Ich bin auch der meinung das sie Elvis verletzen wollten. So in der art wie du mir so ich dir.
    Sie sagen ja immer sie wollten Elvis wachrütteln - Hallo?!- das wollten sie mit dem buch schaffen, egal ob wahrheit oder nicht.
    Wenn Elvis so voll gepumpt mit allem möglichem war, dann sollte er noch ein buch lesen und sich darüber gedanken machen?
    Und klar kann es nicht nur schöne seiten an einem menschen geben aber das man bestimmte sachen für sich behält ist ja wohl ehrensache.

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  • brandalarm
    antwortet
    Ich denke, gerade wenn man die Geschichte aus Sicht der Arbeitnehmer (also Sonny, Red und Dave) betrachtet, sollte so manch einer ihr Handeln recht gut nachvollziehen können. Man ist wütend nach einer Kündigung, sieht sich selbst ungerecht behandelt und sinnt auf Rache. Oft wird kein gutes Haar mehr am ehemaligen Arbeitgeber gelassen.

    Gehen aber 3, 4, 5 Jahre ins Land, so sieht man die ganze Geschichte doch oft aus einer ganz anderen Perspektive. Kann Gründe verstehen und nachvollziehen, die als es noch frisch war, nicht verstanden werden wollten.
    Nun schreiben Arbeitnehmer üblicherweise keine Bücher, aber da wird schon mal das Veterinäramt oder Ordnungsamt in einem Restaurant verbeigeschickt o.ä.

    Den Aspekt der Freundschaft habe ich jetzt hier mal bewusst außen vor gelassen, denn ich denke, dass der frühe Elvis sicher ein echter Freund für die Wests war. Aber ich vermute mal auch, dass der späte Elvis einfach nicht mehr der Gleiche war.

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  • MysteryTrain
    antwortet
    Natürlich wollten sie ihn verletzten. Allerdings nicht in der Art, wie es letztlich passiert ist. Sie haben ihre Geschichten erzählt und Steve Dunleavy hat sie dann noch etwas dramatischer, übertriebener und publikumswirksamer aufgebauscht. Das dürfte ihnen schon etwas kalt aufgestoßen sein und dann die vorher nicht absehbare Wirkung des Buches nach Elvis' Tod. Ich denke schon dass sie ein schlechtes Gewissen hatten, zumal es ja keine Gelegenheit mehr gab, die Sache mit Elvis auszureden.

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von Linda JnB
    Hast du noch nie jemanden verletzt aus Wut, Enttäuschung oder auch weil du ganz einfach schlecht drauf warst??
    Passiert mir ständig!

    Zitat von Linda JnB
    Aber "verletzen" aus den o.g. Gründen ist meiner Ansicht was anderes als jemanden "verletzen" aus gekränkter Eitelkeit und Wut.
    Meinst Du wirklich, sie wollten ihn "verletzen" im Sinne von Rache? Ich weiß es nicht, fand die Worte von Sonny da recht plausibel. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es einen Anteil "Rache" daran gab, ohne die anderen Überlegungen in Abrede zu stellen. Ich wäre wütend, wenn man mich so abserviert hätte...

    Zitat von Linda JnB

    Man sollte auch versuchen, die Sicht der Dinge umgekehrt zu sehen.... Was spricht gegen die Annahme, dass der Kündigungsgrund mit dieser Aussage kaschiert wurde, weil man nicht wollte, dass sie sich verletzt fühlten wegen dem wahren Grund - nämlich die mehr oder wenig ständigen Prozesse wegen der Schlägerei?
    Das wird aber nie in Betracht gezogen, nicht wahr?
    Nun...selbst dann hätte man andere Regelungen treffen können. Ich hab mal gelesen, dass Elvis eigentlich 3 Monate Lohn auszahlen wollte, dann hätten die ein paar tausend Dollar gehabt für den Übergang, aber Vernin hätte dann nur den Wichenlohn ausbezahlt...weiß nicht ob es stimmt...

    Zitat von Linda JnB




    Könnte man aber auch auf die "positive" Sichtweise der Beweggründe der
    Gekündigten anwenden....




    Na, jetzt überteibst du aber mal wieder.....
    Mach ich auch ständig, aber ich überzeichen das damit klar rüberkommt, wie das wirkt.
    Zitat von Linda JnB

    Das Leben ist nicht nur Schwarz und Weiß.....oder nur gut und böse.
    Das gibt es eine ganze Menge Nuancen dazwischen.
    Das ist eben genau das, was ich meine und was man bedenken soll, auch im Hinblick auf Elvis.

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  • gast-20100125
    Ein Gast antwortete
    Zitat von TheKing
    Ja er wurde verletzt, sicherlich. Damit musste er schon rechnen, er hatte die Anderen auch verletzt denke ich.
    Hast du noch nie jemanden verletzt aus Wut, Enttäuschung oder auch weil du ganz einfach schlecht drauf warst??
    Aber "verletzen" aus den o.g. Gründen ist meiner Ansicht was anderes als jemanden "verletzen" aus gekränkter Eitelkeit und Wut.

    Man sollte auch versuchen, die Sicht der Dinge umgekehrt zu sehen.... Was spricht gegen die Annahme, dass der Kündigungsgrund mit dieser Aussage kaschiert wurde, weil man nicht wollte, dass sie sich verletzt fühlten wegen dem wahren Grund - nämlich die mehr oder wenig ständigen Prozesse wegen der Schlägerei?
    Das wird aber nie in Betracht gezogen, nicht wahr?


    Zitat von TheKing
    [Mir ist das alles zu simpel gedacht von Euch
    Könnte man aber auch auf die "positive" Sichtweise der Beweggründe der
    Gekündigten anwenden....


    Zitat von TheKing
    [
    "Die Onkel haben Elvis putt demacht. Die haben böse Sachen erzählt. Garnich wahr. Onkel Elvis lieb, Onkel Sonny böse!"
    Na, jetzt überteibst du aber mal wieder.....

    Das Leben ist nicht nur Schwarz und Weiß.....oder nur gut und böse.
    Das gibt es eine ganze Menge Nuancen dazwischen.

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