Gedanken zum Todestag von Elvis Presley
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Aber diese religiöse Prägung durch südstaatlichen Hardcore-Protestantismus schließt die Beschäftigung mit anderen Religionen als "Teufelszeug" aus. Eben da haben wir einen der Widersprüche, die Elvis zu schaffen gemacht haben.- Übersetzen
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Hold it, ich sage ja nicht im Geringsten, dass Gellers Bücher tötlich wirkten. Ich glaube, einfach, dass Elvis in seiner Lage nach spirituellen Antworten suchte und in diesem esotherischen Büchlein...viele Dinge standen, die ihn nicht weiterbrachten...er fand dort wohl nichts Wesendliches, denn es hat ihn nicht gerettet...eine weitere Sackgasse. Man kann ja sehen und lesen, dass er richtig studierte und forschte in den Büchern und er wollte ein Modell finden, sich einen schlüßigen Reim auf alles zu machen...das tun wir wohl alle...irgendwie muss sich Elvis verloren gefühlt haben, sonst hätte er sich nicht selbst derart hingerichtet, das ist meine These...Ohne Worte!- Übersetzen
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Nicht zu vergessen, der Minnesänger Blondel.Ich bin halt der Ansicht, dass Elvis ein ambivalenter Mensch voller Widersprüche war, und das macht ihn so interessant. Innerlich zerrissen zwischen althergebrahten Moralvorstellungen und dem Leben eines Bonvivanten - eine großartige Voraussetzung für geniale Künstler. Das war immer schon so, guck Dir nur mal an, wie es Beethoven, Mozart oder van Gogh haben krachen lassen, das waren alles echte Rock'n'Roller.
Der hat es schon Elfzehnhundertfünfundvierzig krachen lassen, zog von Weiler zu Weiler und von Burg zu Burg, machte großen Eindruck auf die jeweilige (weibliche) Dorfjugend, nahm aber mangels anderer Drogen, mit Wein und Met Vorlieb. Dennoch ein echter Rock'N'Roller!
Man könnte auch sagen, dass Blondel der erste tatsächliche Rock'N'Roller überhaupt war!- Übersetzen
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Bei wirklich aufgeschlossenen Menschen erfreut sich insbesondere die Aufklärung enormer Beliebtheit, weil sie ein selbstbestimmtes Leben bietet, ohne sich auf einen erfundenen Gott oder gar seine anmaßenden irdischen "Stellvertreter" berufen zu müssen.- Übersetzen
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Voll fremdgesteuert der Gute. Nur gut, dass wir jetzt wissen, dass er doch nicht die Marionette des Colonels war... nee, die kiffenden Esorteriker haben ihm das Hirn zugetextet

. Und des Menschen Lieblingslektüre sei sein Himmelreich - wenn's nach mir ginge. Daran stirbt man nicht.
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