Elvis und die Songauswahl in Filmen

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  • gast-20080510

    #46
    Zitat von MusicMan
    Das stimmt nicht, definitiv. Lies "Writing for the King"! Da waren mitunter 6-8 Songwriter oder Teams mit einem Song jeweils für eine Szene beschäftigt. Das wird übereinstimmend berichtet. Es herrschte geradezu ein Wettbewerb, jeder wollte einen Song in einem Elvis-Film unterbringen, weil es sicheres Geld war.
    Die Auswahl trafen dann aber andere, nicht Elvis! Das wurde mit dem Drehbuchautor, Regisseur und Produzenten abgesprochen und Elvis bekam dann am Schluss maximal eine kleine Auswahl. Wie gesagt, viele Songs waren unabänderlich mit der jeweiliegn Filmszene verbunden und man konnte ja nicht noch am Set etliche Filmszenen umschreiben und somit u.U. die Handlung des Films wesentlich beeinflussen.

    Bleiben wir bei "Viva Las Vegas" und "C'mon Everybody". Es konnte doch nicht so sein, dass Co-Star Ann Margret bereits die Choreographie dafür gelernt hat und Elvis dann am Set noch die Option gehabt hätte, einen anderen Song zu wählen

    Mir ist auch nicht bekannt, dass Elvis im Vorfeld einer Filmproduktion zu Verhandlungen mit Drehbuchautor, regisseur & co. nach Hollywood gefahren wäre. Er bekam das Drehbuch zugeschickt, lernte es, fuhr am letzten Drücker nach Hollywood und tat dort was von ihm verlangt wurde.
    Zuletzt geändert von Gast; 04.05.2008, 12:13

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    • gast-20080510

      #47
      Zitat von Hunka Hunka 1860
      Wenn ihm Drehbücher vorgelegt wurden konnte er da auch dann wie bei den Film-songs aus verschiedenen Optionen wählen oder gab es da immer nur eins und das musste er nehmen ?
      unterschiedlich. Einige Lieder waren austauschbar, andere nicht.

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      • King77
        Board-Legende

        • 04.08.2007
        • 14925

        #48
        Zitat von I_John
        Die Auswahl trafen dann aber andere, nicht Elvis! Das wurde mit dem Drehbuchautor, Regisseur und Produzenten abgesprochen und Elvis bekam dann am Schluss maximal eine kleine Auswahl. Wie gesagt, viele Songs waren unabänderlich mit der jeweiliegn Filmszene verbunden und man konnte ja nicht noch am Set etliche Filmszenen umschreiben und somit u.U. die Handlung des Films wesentlich beeinflussen.

        Bleiben wir bei "Viva Las Vegas" und "C'mon Everybody". Es konnte doch nicht so sein, dass Co-Star Ann Margret bereits die Choreographie dafür gelernt hat und Elvis dann am Set noch die Option gehabt hätte, einen anderen Song zu wählen
        Im Normalfall fanden die Aufnahmesessions vor Drehbeginn statt,das heißt bevor überhaupt etwas gedreht wurde war schon klar welcher Song zum Einsatz kommt.Hat Elvis einen Song abgelehnt wurde er nicht aufgenommen und stand daher bei den Dreharbeiten gar nicht mehr zur Auswahl.

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        • gast-20080510

          #49
          Zitat von King77
          Im Normalfall fanden die Aufnahmesessions vor Drehbeginn statt,das heißt bevor überhaupt etwas gedreht wurde war schon klar welcher Song zum Einsatz kommt.Hat Elvis einen Song abgelehnt wurde er nicht aufgenommen und stand daher bei den Dreharbeiten gar nicht mehr zur Auswahl.
          Einige Szenen funktionierten aber nur mit einem speziellen Song. Da gab es dann nicht viel Auswahl. Es war definitiv nicht so, das Elvis mit ausgesuchten Liedern zum Produzenten ging und sagte "So, die will ich singen, seht zu, dass ihr mir dazu ein entsprechendes Drehbuch schreibt"
          Auch war ihm bei der Aufnahmesession das Drehbuch noch nicht so geläufig als dass er hätte abschätzen können, ob dieser oder ein anderer Song besser in die Szene passt. Außerdem ist das nicht Sache des Schauspielers, sondern die des Produzenten und Regisseurs

          Bei der Aufnahmesession stand bereits fest, welche Lieder aufgenommen werden. Man zahlt ja nicht im Voraus Lizenzgebühren für 20 Songs, wenn nur 1 davon aufgenommen wird. Die Vorauswahl fand bereits bei der Abfassung des Drehbuchs statt und da war Elvis definitiv NICHT beteiligt! Er bekam maximal dort, wo ein Lied u.U. austauschbar war, die Option für eine Auswahl aus 2-3 Liedern. Von völlig freier Hand bei der Liedauswahl kann da also keine Rede sein!

          Wäre es so, müsste man Elvis bei 80% der Filmlieder völlige Geschmacksverwirrung attestieren.
          Zuletzt geändert von Gast; 04.05.2008, 13:06

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          • praytome
            Gehört zum Inventar

            • 23.06.2005
            • 3425

            #50
            Zitat von MusicMan
            Ich höre ihn da rumalbern mit seinen Kraftausdrücken. Nach tieftrauriger Depression klingt das alles nicht, was zwischen den Takes abläuft.
            und wer bti 2 gesehen hat weiss das es sich nicht so abgespielt hat wie in den vielen büchern behauptet...

            eigentlich ist kein geschriebenes wort das jahrelang kusierte um diese session übergeblieben...max das america nicht ganz aufgenmmen wurde bez nicht ganz auf band ist...

            elvis hat diese songs gewählt weil sie ihm gefallen haben und er sie anspruchvoll zu singen fand...

            und die sesssion war alles andere als bizzar oder traurig...
            Das neue Buch von Praytome Publishing:

            "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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            • gast-20090521

              #51
              Zitat von I_John
              Einige Szenen funktionierten aber nur mit einem speziellen Song.
              Ja, es gab eine inhaltliche Vorgabe (Lovesong, Rocker, Kinderlied), oder manchmal auch nur einen Titelnamen - das sieht man doch an den zwei "Roustabouts". Man weiß doch auch, dass mehrere Songs mit dem Titel "Viva Las Vegas" geschrieben wurden.

              Da gab es dann nicht viel Auswahl.
              Eben doch!

              Es war definitiv nicht so, das Elvis mit ausgesuchten Liedern zum Produzenten ging und sagte "So, die will ich singen, seht zu, dass ihr mir dazu ein entsprechendes Drehbuch schreibt"
              Dass es so war, sagt ja auch keiner. Das Drehbuch stand fest, alle Autoren, die Interesse hatten, einen Song im Film unterzubringen, bekamen vom Musikverlag ein Drehbuch geschickt, und die Stellen, wo ein Lied vorkommen sollte, waren angekreuzt. Dann haben sie ihre Songs an den Musikverlag geschickt, und Elvis hat sich diejenigen ausgesucht, die ihm am meisten zusagten.

              Außerdem wurde ja auch gerne am Drehbuch und beim endgültigen Schnitt etliches abgeändert. Das sehen wir anhand der vielen Songs, die für den Film aufgenommen wurden, aber dann doch keine Verwendung fanden.

              Auch war ihm bei der Aufnahmesession das Drehbuch noch nicht so geläufig als dass er hätte abschätzen können, ob dieser oder ein anderer Song besser in die Szene passt.
              Eben doch. Wenn die Autoren das Drehbuch schon Wochen vorher hatten, um die Songs zu schreiben, dann wird Elvis es wohl dreimal gehabt haben, oder?

              Außerdem ist das nicht Sache des Schauspielers, sondern die des Produzenten und Regisseurs
              Grundsätzlich ja, aber Parker hatte für Elvis so großartige Verträge ausgehandelt, dass Elvis bzgl. der Songs die letzte Entscheidung hatte.

              Bei der Aufnahmesession stand bereits fest, welche Lieder aufgenommen werden. Man zahlt ja nicht im Voraus Lizenzgebühren für 20 Songs, wenn nur 1 davon aufgenommen wird.
              Auch den Zahn muss ich Dir ziehen: Lizenzgebühren werden erst dann fällig, wenn der Song aufgenommen und veröffentlich wurde. Die Autoren schrieben also auf eigenes Risiko: Wurde ihr Song genommen, klingelte die Kasse, wurde er nicht genommen, war die Arbeit für die Katz. Offenbar war jedoch die Aussicht auf nur einen Titel in einem Elvis-Film ein so derartiger Ansporn, dass sie sich förmlich aufgedrängt haben. Schien also ein mehr als lohnendes Geschäft zu sein, und zwar bis heute, wie die Autoren in "Writing for the King" dankbar attestieren.

              Die Vorauswahl fand bereits bei der Abfassung des Drehbuchs statt und da war Elvis definitiv NICHT beteiligt!
              Falsch - siehe oben. Bitte "Writing for the King" nachlesen, bevor Du sowas in die Welt setzt. Das Gegenteil war der Fall!

              Wäre es so, müsste man Elvis bei 80% der Filmlieder völlige Geschmacksverwirrung attestieren.
              Dann musst Du das halt. Was ist daran so schwer zu verstehen, dass ein Mann, der eine Schmonzette wie "Blue Spanish Eyes" so toll fand, dass er sie nicht nur auf Platte rausbrachte, sondern auch privat ständig schmetterte, auch die Filmlieder mochte, zumindest größtenteils? Es wird nur von ganz wenigen dieser Songs überliefert, dass Elvis sie nicht mochte. Also ein verschwindend geringer Anteil. Die Behauptung, er könnte diese Songs gar nicht gemocht haben, entspringt nur dem Wunschdenken von den Fans, die Elvis unbedingt als harten Rocker-Rebellen, der gerne gekonnt hätte, aber nie durfte, sehen wollen. Das war aber nicht so.

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              • gast-20090521

                #52
                Zitat von praytome
                elvis hat diese songs gewählt weil sie ihm gefallen haben und er sie anspruchvoll zu singen fand...
                Ganz genau das ist es.

                und die sesssion war alles andere als bizzar oder traurig...
                Im Gegenteil, es muss ziemlich lustig gewesen sein. Die Musiker erzählen doch gerne, dass sie sich lustige Verkleidungen angezogen haben und viel Spaß hatten.

                Warum sollte er ausgerechnet bei dieser Session seine Trennung von Priscilla verarbeiten, die immerhin vier Jahre zurücklag, wo er gleich anschließend über drei Jahre mit Linda Thompson zusammen war sowie diverse andere Gespielinnen hatte?

                Elvis mochte traurige Balladen, immer schon. Auch schon lange bevor er Priscilla überhaupt kannte.

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                • gast-20080510

                  #53
                  Also Elvis suchte sich 10 x-beliebige Lieder aus, fuhr nach Hollywood und sagte "Macht mir daraus einen Film"? Das kannmir niemand erzählen ...

                  Elvis unterschrieb den Filmvertrag und hatte damit zu akzeptieren, was ihm vorgelegt wurde. Da er sich diese Verträge kaum bis ins Einzelne durchlas, musste er eben die Songs akzeptieren, die ihm vorgelegt wurden.

                  Glaubst du im Ernst, diverse Filmliedchen wurden von Elvis aufgenommen, weil er sie künstlerisch sehr wertvoll fand und meinte, sie hätten das Potential ein Welthit zu werden?

                  Da wäre sein Musikgeschmack ja wohl unterhalb jedem Niveau gewesen

                  Bei normalen Studiosessions hatte Elvis volles Mitspracherecht. Bei den Filmen aber auf keine Fall! Ist das so schwierig zu akzeptieren? Am Ende hat er sogar noch die Ideen für die Story geliefert ...

                  Elvis hat die Filme inkl. Soundtracks ausschließlich der Kohle wegen gemacht. Ob er nun Lied X oder Lied Y gesungen hat, war ihm völlig egal. Er legte zwar wie überall großen Wert darauf, dass alles sauber produziert wurde. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass er sämtliche Filmlieder als gut und künstlerisch wertvoll betrachtete! Es gibt ja genügend Outakes, die beweisen, wie lächerlich er so manches Lied empfand!
                  Zuletzt geändert von Gast; 04.05.2008, 14:22

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                  • gast-20090521

                    #54
                    Zitat von I_John
                    Also Elvis suchte sich 10 x-beliebige Lieder aus, fuhr nach Hollywood und sagte "Macht mir daraus einen Film"? Das kannmir niemand erzählen ...
                    Das erzählt doch auch niemand. Ich habe oben eingehend beschrieben, wie es abgelaufen ist, wie es unzählige Autoren unabhängig voneinander in zahlreichen Interviews beschrieben haben, und wie es auch Sinn macht. Hast Du "Writing for the King" überhaupt gelesen? Wenn nein: Sehr zu empfehlen, da tun sich neue Welten auf!

                    Elvis unterschrieb den Filmvertrag und hatte damit zu akzeptieren, was ihm vorgelegt wurde.
                    Bzgl. des Drehbuchs ja.

                    Da er sich diese Verträge kaum bis ins Einzelne durchlas, musste er eben die Songs akzeptieren, die ihm vorgelegt wurden.
                    Weder die Songs noch die meisten Drehbücher standen bei Vertragsunterzeichnung fest. Aber die Verträge sicherten Elvis die letzte Entscheidung bzgl. der Songs zu.

                    Dass Elvis die Verträge, die er unterschrieb, nicht las, ist eine bloße Behauptung und durch nichts belegt. Und selbst wenn es so war: Selber schuld! Ein erwachsener Mann - vor allem ein Top-Profi wie Elvis - sollte wissen, was es heißt, einen Vertrag zu unterschreiben. Spätestens, nachdem er einmal auf die Schnauze gefallen ist. Da es ihn aber nicht daran gehindert hat, für unzählige weitere Kitschfilme zu unterschreiben, können wir getrost davon ausgehen, dass er es so wollte. Ob uns das passt oder nicht.

                    Glaubst du im Ernst, diverse Filmliedchen wurden von Elvis aufgenommen, weil er sie künstlerisch sehr wertvoll fand und meinte, sie hätten das Potential ein Welthit zu werden?
                    Nein. sondern unter dem Aspekt, dass sie dem Film dienlich waren. Mehr sollten sie nicht.

                    Da wäre sein Musikgeschmack ja wohl unterhalb jedem Niveau gewesen
                    Dass Du die Songs nicht magst, ist Dein gutes Recht. Andere sehen das anders. Elvis offenbar auch.

                    Die Songs sind weitaus besser als ihr Ruf, auch besser als die Filme selber. Sie waren halt weit entfernt vom 50er Image des Rock-Rebellen, aber der war Elvis halt nie wirklich. Damit muss man sich einfach abfinden.

                    Bei normalen Studiosessions hatte Elvis volles Mitspracherecht. Bei den Filmen aber auf keine Fall! Ist das so schwierig zu akzeptieren?
                    Ja, weil es einfach nicht stimmt.

                    Es gibt ja genügend Outakes, die beweisen, wie lächerlich er so manches Lied empfand!
                    Diese Art von Outtakes gibt es auch von seinen "ernsten" Songs, wie wir alle wissen. Elvis war halt ein Spaßvogel.
                    Zuletzt geändert von Gast; 04.05.2008, 14:44

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                    • King77
                      Board-Legende

                      • 04.08.2007
                      • 14925

                      #55
                      Wenn ihm das egal war ,was er aufnahm warum hat er dann so viele Songs abgelehnt? Warum hat man Songs die gar nicht für einen Film geschrieben wurden,trotzdem in einem Film verwendet.?

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                      • gast-20080510

                        #56
                        Es muss also mindestens 31x zu Gesprächen zwischen Elvis, den Regisseuren und Produzenten gekommen sein bzgl. der Endauswahl der Filmlieder. Mir ist keines solcher Treffen bekannt.

                        Wann fanden diese statt? Das muss doch irgendwo dokumentiert sein.

                        Ich weiß nur, dass Elvis kurz zur Unterschrift auftauchte und dann im Studio die Lieder aufnahm teilweise sogar weit weg von Hollywood, nämlich in Nashville). Falls da wirklich bis zu 20 Lieder pro Szene zur Auswahl standen, hatte der Regisseur ja wohl auch ein Wörtchen mitzureden. Von solchen Gesprächen ist mir NICHTS bekannt!
                        Zuletzt geändert von Gast; 04.05.2008, 14:34

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                        • gast-20080510

                          #57
                          Zitat von King77
                          Warum hat man Songs die gar nicht für einen Film geschrieben wurden,trotzdem in einem Film verwendet.?
                          Das trifft nur für seinen allerersten Film "Love Me Tender" zu. Da war es wirklich so, dass es einen Song mit Hitpotential gab und dieser dann irgendwie in den Film eingebaut werrden musste. In den 60ern wurden alle Songs speziell für die jeweiligen Filme geschrieben (fast alle: eine Ausnahme ist vielleicht "Rubberneckin'", das in "Change Of Habit" verbraten wurde, aber aus einer regulären Albumsession stammte).
                          Zuletzt geändert von Gast; 04.05.2008, 14:38

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                          • gast-20090521

                            #58
                            Zitat von I_John
                            Es muss also mindestens 31x zu Gesprächen zwischen Elvis, den Regisseuren und Produzenten gekommen sein bzgl. der Endauswahl der Filmlieder. Mir ist keines solcher Treffen bekannt.

                            Wann fanden diese statt? Das muss doch irgendwo dokumentiert sein.

                            Ich weiß nur, dass Elvis kurz zur Unterschrift auftauchte und dann im Studio die Lieder aufnahm teilweise sogar weit weg von Hollywood, nämlich in Nashville). Falls da wirklich bis zu 20 Lieder pro Szene zur Auswahl standen, hatte der Regisseur ja wohl auch ein Wörtchen mitzureden. Von solchen Gesprächen ist mir NICHTS bekannt!
                            Nur weil Dir etwas nicht bekannt ist, heißt das ja nicht, dass es nicht so war.

                            Bekanntlich fanden solche Gespräche immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da waren dann maximal Elvis, Colonel Parker und der Regisseur anwesend. Und alle drei hatten die Professionalität, über solche Dinge nichts nach außen dringen zu lassen. Die haben einfach ihren Job gemacht. Wäre Larry Geller dabei gewesen, gäbe es bestimmt schon 5 Bücher zu dem Thema.

                            Außerdem gibt es da auch nicht viel zu besprechen. Parker bekam die Drehbücher, verteilte Kopien an Elvis und die interessierten Autoren, dann suchte Elvis die Songs aus, nahm sie auf, und Parker bzw. RCA übergab die Bänder an die Filmgesellschaft, die dann die Songs an den entsprechenden Stellen einbaute. Völlig normaler und vor allem logischer Vorgang, und es wird von allen Beteiligten, die sich dazu je geäußert haben, so bestätigt.

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                            • King77
                              Board-Legende

                              • 04.08.2007
                              • 14925

                              #59
                              Zitat von I_John
                              Es muss also mindestens 31x zu Gesprächen zwischen Elvis, den Regisseuren und Produzenten gekommen sein bzgl. der Endauswahl der Filmlieder. Mir ist keines solcher Treffen bekannt.

                              Wann fanden diese statt? Das muss doch irgendwo dokumentiert sein.

                              Ich weiß nur, dass Elvis kurz zur Unterschrift auftauchte und dann im Studio die Lieder aufnahm. Falls da wirklich bis zu 20 Lieder pro Szene zur Auswahl standen, hatte der Regisseur ja wohl auch ein Wörtchen mitzureden. Von solchen Gesprächen ist mir NICHTS bekannt!
                              Es standen nicht 20 Lieder pro Szene zur Auswahl,sondern es gab viele Szenen wenn nicht die meisten wo Elvis einen Song zu singen hatte,sei es Rock`n Roll,Blues Nummer,Love-Song,Kinderlied etc.der Inhalt und Titel war nicht immer vorgegeben.Sonst wäre es ja auch nicht möglich einen Song der ursprünglich für Kid Galahad geschrieben wurde in Girls-Girls-Girls usw.zu verwenden.In der Regel lagen die dreifache Demomenge vor.

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                              • gast-20090521

                                #60
                                Zitat von I_John
                                In den 60ern wurden alle Songs speziell für die jeweiligen Filme geschrieben (fast alle: eine Ausnahme ist vielleicht "Rubberneckin'", das in "Change Of Habit" verbraten wurde, aber aus einer regulären Albumsession stammte).
                                Auch nicht ganz richtig. An den Stellen, wo nicht explizit ein Titelname vorgegeben war, sondern einfach nur "sentimentaler Lovesong" o.ä., konnten die Autoren auch Nummern einreichen, die nicht extra für den Film geschrieben wurden, die sie schon vorher fertig komponiert hatten, unabhängig vom Film. So kamen nämlich Songs wie "They remind me too much of you" und "You don't know me" in den Film.
                                Zuletzt geändert von Gast; 04.05.2008, 14:58

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