Elvis Testament

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  • Harty
    Gehört zum Inventar

    • 27.07.2003
    • 1074

    #76
    naja...die Jungs haben durch Elvis sehr gut gelebt. Autos, Häuser etc...Ich denke, er hat sie in seinem Leben mehr als gütig bedacht.

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    • gast-20080510

      #77
      Zitat von Linda JnB
      Ich meine, dass man zu dieser Zeit auch noch nicht so sehr an Altersvorsorge gedacht hat bzw. das noch nicht so relevant war.
      Wer von uns hat denn im Alter von 20 Jahren oder so schon an seine Rente gedacht und daher vorgesorgt? Ich nicht.
      Ich denke, dass viele dachten, es geht so weiter wie bisher und dass Elvis so jung an Jahren starb, da hatte sicherlich keiner damit gerechnet oder wollte es einfach nicht wahrhaben..... wer weiss
      Off-Topic:

      Das Leben von und mit Elvis (oder mit irgendeinem anderen aus diesem Business) ist nicht vergleichbar mit dem eines 0815 Normalbürgers, der an Altersvorsorge o.ä. denkt. Das war nun mal Rock'n'Roll, Parties, Mädchen, Spaß - völlig jenseits von spießbürgerlichen Ordnungs- und Sicherheitswahn. In solchen Kreisen denkt man an den Augenblick und nicht davor oder dahinter. Besonders tragisch fielen die Folgen dieses Lebens beim Tod von Richard Davis auf, der bis 1969 der Memphis Mafia angehörte. Da er während der Zeit mit Elvis nie offiziell angemeldet, folglich auch nicht rentenversichert war, stand seine Witwe dann finanziell gesehen ziemlich im Regen. Auch Charlie Hodge musste sich (bestimmt nicht freiwillig) als Schalreicher für einen Imi betätigen um über die Runden zu kommen (als letzte Erinnerung an die "gute alte Zeit" fuhr er bis zum Schluss den Cadillac, den ihm Elvis 1976 geschenkt hatte). Elvis' Tod und damit das sofortige Ende von Luxus und Privilegien hatte wohl nie jemand ernsthaft in Erwägung gezogen, bzw. sie haben es alle verdrängt. Tja ...


      Möglich dass in einem früheren Testament so etwas wie eine finanzielle Absicherung für die "Jungs" enthalten war. Da dieses Schmarotzerleben Elvis in den 70ern teilweise selbst auf die Nerven ging, wäre es verständlich, dass diese Passagen aus dem testament herausgenommen wurden - aber wie gesagt: reine Rermutung, reine Spekulation!

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      • Patacle
        Foren-Experte

        • 06.12.2007
        • 562

        #78
        Zitat von Rev.Gerhard
        jaja, da hat man nach seinem Tod immer gut reden.
        Was heißt hier "gut reden"?
        Elvis war zwar mit den Typen befreundet bzw. verwandt, aber er war auch ihr Arbeitgeber.
        Wie kommen die also darauf Ansprüche gegen ihren Arbeitgeber auch über dessen Tod hinaus geltend zu machen?

        Aber ich bin der Meinung, dass sie ganz einfach die Wahrheit nicht sehen wollten und dachten, das geht noch so weiter.....kann man nur vermuten - wie so oft.
        Da hast Du sicher Recht, Linda, aber ich bin mal so gemein und vergleiche sie mit normalen Arbeitnehmern, die vl. auch dachten der Job ist sicher, und dann vor dem Nichts standen. Sicherlich nicht schön, aber dann herzugehen und Vernon Unterschlagung bzw. Urkundenfälschung vorzuwerfen, ist doch der Hammer.
        Zuletzt geändert von Patacle; 29.04.2008, 12:43
        Es gibt zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen
        (Albert Schweitzer)

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        • Patacle
          Foren-Experte

          • 06.12.2007
          • 562

          #79
          Zitat von I_John
          Off-Topic:

          Das Leben von und mit Elvis (oder mit irgendeinem anderen aus diesem Business) ist nicht vergleichbar mit dem eines 0815 Normalbürgers, der an Altersvorsorge o.ä. denkt. [...] Besonders tragisch fielen die Folgen dieses Lebens beim Tod von Richard Davis auf, der bis 1969 der Memphis Mafia angehörte. Da er während der Zeit mit Elvis nie offiziell angemeldet, folglich auch nicht rentenversichert war, stand seine Witwe dann finanziell gesehen ziemlich im Regen. Auch Charlie Hodge musste sich (bestimmt nicht freiwillig) als Schalreicher für einen Imi betätigen um über die Runden zu kommen [...] Elvis' Tod und damit das sofortige Ende von Luxus und Privilegien hatte wohl nie jemand ernsthaft in Erwägung gezogen, bzw. sie haben es alle verdrängt. Tja ...


          Möglich dass in einem früheren Testament so etwas wie eine finanzielle Absicherung für die "Jungs" enthalten war. Da dieses Schmarotzerleben Elvis in den 70ern teilweise selbst auf die Nerven ging, wäre es verständlich, dass diese Passagen aus dem testament herausgenommen wurden - aber wie gesagt: reine Rermutung, reine Spekulation!
          Ich weiss, dass hier ein bißchen die Spielverderberin spiele, also nicht böse sein.

          Das mit der "offiziellen Anmeldung" geht doch jedem Selbständigen so, der wird auch nicht in der staatlichen RV geführt sondern muss sich selbst versichern. Für mich also trotz Rock 'n' Roll und Elvis keine Ausrede. Zudem auch der eigenen Familie ziemlich verantwortungslos, die nicht abzusichern.

          Sicher haben die Jungs mit und um Elvis in einer eigenen Welt gelebt, aber mich nervt nun mal dieses Gemecker, dass sie nicht im Testament bedacht worden seien.

          Und zu dem Schmarotzerdasein:
          Rechnet mal zu der regulären Bezahlung die sonstigen geldwerten Vorteile dazu. Da kommt ein schönes Sümmchen zusammen. Dass Elvis auf sowas irgendwann keinen Bock mehr hatte, ist doch verständlich.
          Es gibt zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen
          (Albert Schweitzer)

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          • gast-20110818

            #80
            Zitat von Patacle
            Und zu dem Schmarotzerdasein:
            Rechnet mal zu der regulären Bezahlung die sonstigen geldwerten Vorteile dazu.
            Gab's denn überhaupt reguläre Bezahlungen oder überhaupt Arbeitsverträge?
            Oder war es nicht eher so, dass die MM quasi "Leibeigene" waren, die Elvis ihr Leben gewidmet haben?

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            • gast-20080510

              #81
              Zitat von Blues Boy
              Gab's denn überhaupt reguläre Bezahlungen oder überhaupt Arbeitsverträge?
              Oder war es nicht eher so, dass die MM quasi "Leibeigene" waren, die Elvis ihr Leben gewidmet haben?
              Sie taten das freiwillig, weil das augenblickliche Luxusleben ja auch sehr reizvoll war. jedoch kaum einer von ihnen schuf sich ein 2. Standbein für den Fall, dass die Sache mit Elvis mal vorbei sein könnte. Red West ist eine der wenigen Ausnahmen die dies getan haben. fast alle anderen müssen bis heute von Elvis-Meeting zu Elvis-Meeting tingeln und seit 35 Jahren immer dieselben geschichten in verschiedenen variationen erzählen.

              Nicht falsch verstehen: Ich sehe das als ihr eigenes Versäumnis an. Elvis war nicht verpflichtet, für diese Leute bis zu ihrem Tod (und v.a. über seinen eigenen Tod hinaus) zu sorgen.

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              • gast-20100118

                #82
                Zitat von Patacle
                Dass Elvis auf sowas irgendwann keinen Bock mehr hatte, ist doch verständlich.
                Äußerst unwahrscheinlich dass Elvis sich im Falle seines Weiterlebens von seiner "Mafia" getrennt hätte (wer auch immer ihr dann auch angehört hätte).

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                • gast-20110818

                  #83
                  Zitat von I_John
                  Elvis war nicht verpflichtet, für diese Leute bis zu ihrem Tod (und v.a. über seinen eigenen Tod hinaus) zu sorgen.
                  Sicher nicht, aber man sollte die Leute auch nicht als Schmarotzer bezeichnen, schließlich mussten sie für ihre Annehmlichkeiten auch zu jeder Zeit tanzen, wenn der König pfiff.

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                  • Patacle
                    Foren-Experte

                    • 06.12.2007
                    • 562

                    #84
                    Einige von ihnen waren Angestellte mit regulärem Gehalt und andere erhielten kein festes Gehalt, dafür aber je nachdem Geschenke wie Häuser, Autos und auch fin. Zuwenungen.

                    Von "Leibeigenen" würde ich da nicht sprechen. Der Begriff ist völlig daneben.
                    Leibeigene können nicht frei darüber entscheiden, wohin sie gehen etc.
                    Jeder von den Jungs hätte jederzeit gehen können. Das taten sie aber nicht. Schließlich lebte es sich auch ohne festes Einkommen gut auf Elvis Kosten.

                    Die wenigsen von ihnen haben allerdings daran gedacht, dass dieses schöne Leben ruck-zuck vorbei sein könnte. Die "Auswüchse" sehen wir bis heute. Wer beruflich nach Elvis keinen Fuss mehr fassen konnte, lebt zum Teil noch heute davon, dass er die Fans mit immer neuen Geschichtchen "beglückt"....
                    Es gibt zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen
                    (Albert Schweitzer)

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                    • gast-20100118

                      #85
                      Zitat von I_John
                      Elvis war nicht verpflichtet, für diese Leute bis zu ihrem Tod (und v.a. über seinen eigenen Tod hinaus) zu sorgen.
                      ist doch klar. sagt ja auch keiner. dennoch liegt die Vermutung nahe, wie sie von einigen derer die jahrelang um ihn herum waren, geäußert wird, dass Elvis durchaus im Sinn gehabt hatte, dass da im Falle seines Ablebens für langjährige Wegbegleiter so eine Art Rettungsboot bereitsteht. Und es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass solche schriftlichen Verfügungen beseitigt wurden.
                      Allein die kalte Art, wie Verwandte und Freunde nach seinem Ableben, besonders als dann Priscilla das Ruder in die Hand nahm, ins Wasser geschubst wurden, hätte niemals Elvis' Willen entsprochen.

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                      • gast-20080510

                        #86
                        Zitat von Rev.Gerhard
                        Äußerst unwahrscheinlich dass Elvis sich im Falle seines Weiterlebens von seiner "Mafia" getrennt hätte (wer auch immer ihr dann auch angehört hätte).
                        Wer spricht denn von Trennen? Aber dieser Zustand (den auch Lisa Marie in diversen Interviews schon geschildert hat), war mit der Zeit unerträglich, dass Graceland ständig voller Leute war, von denen man oft nicht mal wußte, was sie dort zu suchen hatten (Bekannte von Bekannten irgendeines Mafiosi) und alle lebten dort auf Elvis' Kosten. Elvis selbst bekam das nur am Rande mit, da er die meiste Zeit des Tages schlief oder "nicht ganz in dieser Welt" war.

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                        • Patacle
                          Foren-Experte

                          • 06.12.2007
                          • 562

                          #87
                          Zitat von Blues Boy
                          Sicher nicht, aber man sollte die Leute auch nicht als Schmarotzer bezeichnen, schließlich mussten sie für ihre Annehmlichkeiten auch zu jeder Zeit tanzen, wenn der König pfiff.
                          Das war aber selbst so gewählt. Manche tun für Geld ja bekanntlich alles ....
                          Es gibt zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen
                          (Albert Schweitzer)

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                          • gast-20080510

                            #88
                            Zitat von Rev.Gerhard
                            ist doch klar. sagt ja auch keiner. dennoch liegt die Vermutung nahe, wie sie von einigen derer die jahrelang um ihn herum waren, geäußert wird, dass Elvis durchaus im Sinn gehabt hatte, dass da im Falle seines Ablebens für langjährige Wegbegleiter so eine Art Rettungsboot bereitsteht. Und es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass solche schriftlichen Verfügungen beseitigt wurden.
                            Allein die kalte Art, wie Verwandte und Freunde nach seinem Ableben, besonders als dann Priscilla das Ruder in die Hand nahm, ins Wasser geschubst wurden, hätte niemals Elvis' Willen entsprochen.
                            Da konnte nichts beseitigt werden. Das Testament wurde beim Notar hinterlegt und am 22. August geöffnet, so wie es Elvis unterschrieben hat!

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                            • gast-20100118

                              #89
                              Zitat von I_John
                              Wer spricht denn von Trennen? Aber dieser Zustand (den auch Lisa Marie in diversen Interviews schon geschildert hat), war mit der Zeit unerträglich, dass Graceland ständig voller Leute war
                              Nein. Lisa spricht im wesentlichen über die Verfasser von "What Happened".

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                              • gast-20110818

                                #90
                                Zitat von Rev.Gerhard
                                Und es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass solche schriftlichen Verfügungen beseitigt wurden.
                                Wie soll das gehen? Hat man den Notar bestochen oder erpresst?

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