Elvis´ Charakter

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  • Tedham Porterhouse

    #151
    Zitat von Lakota
    Er sah sein Auftrag darin seinem Publikum das zu geben, wofür es bezahlte. Einen Strahlemann in toller Garderobe, gepaart mit guten Musikern und Chören an seiner Seite, nicht mehr und nicht weniger. Das war seine Berufung. Und nicht in einer Jutetunika, Birkenstocks und mit langen ungeplegten Barte, bewaffnet mit Gitarre und Bongos irendwo im Schlamm für Friedensaktivisten zu singen.
    Diese Schwarz/Weiß-Malerei unter euch Elvis-Fans hier ist echt brutal. Gibt es für dich nur Unterhaltungsmusik im Glitzeranzug auf der einen und politische Parolen in Birkenstocks und lange ungepflegte Bärte auf der anderen Seite? Dann tust du mir echt leid.

    Eine Empfehlung: Schau dich einmal ein bisschen in der Musik der 60er und 70er Jahre um, vielleicht entdeckst du dann etwas, das keines von beiden ist.

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    • gast-20090521

      #152
      Zitat von Tedham Porterhouse
      Eine Empfehlung: Schau dich einmal ein bisschen in der Musik der 60er und 70er Jahre um, vielleicht entdeckst du dann etwas, das keines von beiden ist.
      Das ist richtig. Aber es geht ja hier um Elvis, und bei dem war es nunmal so, dass es sich um reine Unterhaltung drehte. "Pure entertainment, no messages" - hat er doch selber gesagt.

      Daran ist auch nichts verkehrt. Musik ist Unterhaltung, war sie immer schon. Warum sollen Musiker Politik machen? Das sollen sie lieber den Politikern überlassen, das ist deren Job - die nehmen ja auch keine Platten auf. Jedem das seine.

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      • Tedham Porterhouse

        #153
        Zitat von MusicMan
        Das ist richtig. Aber es geht ja hier um Elvis, und bei dem war es nunmal so, dass es sich um reine Unterhaltung drehte. "Pure entertainment, no messages" - hat er doch selber gesagt.

        Daran ist auch nichts verkehrt. Musik ist Unterhaltung, war sie immer schon. Warum sollen Musiker Politik machen? Das sollen sie lieber den Politikern überlassen, das ist deren Job - die nehmen ja auch keine Platten auf. Jedem das seine.
        So sehe ich das auch. Zum Glück habe ich nie etwas anderes behauptet, erst recht nicht mit Hinblick auf politische Botschaften.

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        • Lakota
          Posting-Legende

          • 05.09.2007
          • 9018

          #154
          Zitat von Tedham Porterhouse
          Diese Schwarz/Weiß-Malerei unter euch Elvis-Fans hier ist echt brutal. Gibt es für dich nur Unterhaltungsmusik im Glitzeranzug auf der einen und politische Parolen in Birkenstocks und lange ungepflegte Bärte auf der anderen Seite? Dann tust du mir echt leid.

          Eine Empfehlung: Schau dich einmal ein bisschen in der Musik der 60er und 70er Jahre um, vielleicht entdeckst du dann etwas, das keines von beiden ist.
          Das hat mit schwarz/weiß sehen gar nichts zu tun. Ich unterscheide eben nur von Unterhaltungsmusik oder der, die eine polit. Aussagen enthält. Elvis hat sich ganz klar für die Seite der Unterhaltung entschieden und das wurde/wird ihm immer noch zum Vorwurf gemacht. Sein Publikum wollte eine Show sehen, die glanzvoll einen Mann zeigte, der es aus tiefster Armut zu einem Weltstar gebracht hat, der aufwendige Bühnenanzüge trug und sie für eine kurze Zeit in eine andere Welt versetzte. Das alles gewürzt mit einschlägigen Titeln aus verschiedenen Musikbereichen und Generationen, die er auf seine Art interpretierte, so das sich ein jeder im Publikum darin wiederfinden konnte. Der Countryfan vom Lande bis hin zum frommen Kirchgänger, er bediente alle seine Zuschauer. Und das auf familientaugliche Art. Das mag vielleicht eine simple Botschaft gewesen sein, aber es war eine Erfolgreiche. Und eventuell war das seine größte Charatereigenschaft, all diese Dinge der Unterhaltung zu verbinden, einfach die Lieder zu singen, die ihm gefielen und sie somit seinem Publikum näher zu bringen und sie damit zu unterhalten?
          Auch wenn ich dir leid tue, mir gefallen diese Shows. Wer mich kennt, der weiß, das ich ein eifriger Musikhörer der verschiedensten Arten und Epochen bin. Ich bezog mich hier lediglich auf Elvis und nicht auf das Schaffen seiner Kollegen in dieser Zeit.
          Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

          * Antoine De Saint-Exupéry *

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          • gast-20100118

            #155
            Zitat von MusicMan
            Die wenigsten Menschen nehmen erstmalig Drogen, weil sie Probleme haben. Die meisten nehmen sie aus Neugier und Übermut, weil sie einfach die Wirklung geil finden. Elvis auch. Erst mit der Zeit kommen die Nebenwirkungen und Suchtprobleme. Dann ist die Frage, ob man rechtzeitig den Absprung schafft, so wie die Rolling Stones oder die Beatles, oder eben nicht, so wie Elvis.
            Zu behaupten Elvis habe eine Affinität zu Drogen gehabt wie die Beatles oder die Stones, oder gar noch im stärkeren Maße, ist absolut lachhaft.

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            • gast-20090521

              #156
              Letztendlich spiegelten seine Shows und seine Platten auch seinen Charakter wider, um den es hier ja geht: Er liebte die Schönheit der Musik, wollte sie vermitteln, wollte den Menschen Freude machen und selber seinen Spaß dabei haben. Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen war er wohl so klug zu wissen, dass noch kein Lied auch nur einen Tag Krieg verhindert hat, aber er wusste, er konnte die Welt ein bisschen schöner machen, indem er den Menschen etwas Positives mit auf den Weg gab. Mag simpel klingen oder auch kitschig, aber so sehe ich ihn, und daran ist auch nichts verkehrt.

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              • gast-20090521

                #157
                Zitat von Rev.Gerhard
                Zu behaupten Elvis habe eine Affinität zu Drogen gehabt wie die Beatles oder die Stones, oder gar noch im stärkeren Maße, ist absolut lachhaft.
                Zu behaupten, jemand, der 17 Jahre lang permanent Drogen nimmt und daran letztendlich auch gestorben ist, habe keine Affinität zu Drogen gehabt, ist absolut lachhaft.

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                • Lakota
                  Posting-Legende

                  • 05.09.2007
                  • 9018

                  #158
                  Zitat von Rev.Gerhard
                  Zu behaupten Elvis habe eine Affinität zu Drogen gehabt wie die Beatles oder die Stones, oder gar noch im stärkeren Maße, ist absolut lachhaft.
                  Wollten wir unserem Tanni zu liebe nicht von diesem Thema ablassen?
                  Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

                  * Antoine De Saint-Exupéry *

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                  • gast-20100118

                    #159
                    Zitat von MusicMan
                    Wäre ihm seine Religion auch nur halb so wichtig gewesen, wie immer behauptet wird, hätte er weder Drogen genommen noch seine Frau permanent betrogen.
                    So über die Religiösität eines Menschen zu urteilen wäre eine Riesenfrechheit, wenn es nicht so lachhaft wäre. Denn was Elvis mit seiner Frau gemacht hat, weißt Du gewiß nicht. Und dass er keine Drogen nahm, wirst Du sowieso nie kapieren.

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                    • gast-20100118

                      #160
                      Zitat von Lakota
                      Wollten wir unserem Tanni zu liebe nicht von diesem Thema ablassen?
                      Mach doch mal nen Tanni -Forum auf.

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                      • gast-20100118

                        #161
                        Zitat von MusicMan
                        Oder - mal ganz von der Karriere abgesehen - sich aus Verantwortungsgefühl gegenüber seiner kleinen Tochter und seinem kranken Vater fit zu halten.
                        Gegen Krankheit ist selbst der Papst nicht gefeit.

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                        • gast-20100118

                          #162
                          Zitat von MusicMan
                          Erstens war niemand dabei, wenn Elvis und Parker ihre Unterredungen abhielten, denn die fanden immer nur unter vier Augen statt. Daher können wir noch nicht einmal erahnen, was da gesprochen wurde.
                          ahaa !

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                          • gast-20090521

                            #163
                            Zitat von Rev.Gerhard
                            Denn was Elvis mit seiner Frau gemacht hat, weißt Du gewiß nicht.
                            Gibt es irgendwen, der behauptet, er sei treu gewesen?

                            Und dass er keine Drogen nahm, wirst Du sowieso nie kapieren.
                            Ist klar. Wenn man es so sieht, dass Drogen nur dann Drogen sind, wenn man sie am Bahnhof und nicht in der Apotheke gekauft hat, dann hat Elvis natürlich nie welche angerührt. Erinnert mich ein bisschen an Bill Clinton, der meinte, er hätte nie Sex mit Monica Lewinsky gehabt, weil sie ihm ja nur einen geblasen hat. Oder an Pippi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt, widde-widde, wie sie mir gefällt."

                            Träum weiter.

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                            • gast-20100118

                              #164
                              Zitat von Tedham Porterhouse
                              Du wiederholst dich. Wie dein Idol.

                              Ich verwette meine Sideburns, dass er auch Deins ist.

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                              • gast-20100118

                                #165
                                Zitat von MusicMan
                                Außerdem hat Elvis sich bis zum Schluss künstlerisch weiterentwickelt. Nur halt nicht so, wie einige Fans das gerne gehabt hätten, daher wird diese Entwicklung gerne mal ignoriert oder sogar negiert.

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