heute im kino gesehen:
THE TRUE STORY OF JESSE JAMES, nicholas ray 1957
eigentlich die perfekte story für nicholas ray, den regisseur mit dem größten gefühl für die außenseiter und zukurzgekommenen dieser welt. trotzdem kommt diese verfilmung der jesse james-story für mich nicht ganz an die henry king-verfilmung aus dem jahr 1939 (JESSE JAMES) mit tyrone power und henry fonda heran. ray soll auch selber mit dem film unzufrieden gewesen sein, nachdem ihm das studio fortwährend in die arbeit reingepfuscht hatte.
allerdings gibt's hier ein paar wirklich tolle szenen zu sehen: der schiefgelaufene banküberfall am anfang (rasant geschnitten und vorbild für ähnliche szenen in THE WILD BUNCH oder LONG RIDERS); eine atemberaubende szene, in der jesse und frank ihre pferde einen abgrund runter in einen fluss treiben (respekt an die damaligen stuntmen und stuntpferde!); und last not least eine der besten cinemascope-sequenzen, die ich kenne, wo jesse sich im dämmerlicht auf den wagondächern eines fahrenden zuges wie eine katze nach vorne zur lok arbeitet, während man in der unteren bildhälfte die fahrgäste im schein der petroleumlampen sieht.
robert wagner als jesse ist zwar überraschend gut, aber er war nur zweite wahl, denn ursprünglich hatte ray einen gewissen ELVIS PRESLEY für die rolle vorgesehen gehabt. das wäre 1) locker der beste elvisfilm geworden, und 2) hätten wir dann vielleicht einen elvis mit schnurrbart gesehen!!!
THE TRUE STORY OF JESSE JAMES, nicholas ray 1957
eigentlich die perfekte story für nicholas ray, den regisseur mit dem größten gefühl für die außenseiter und zukurzgekommenen dieser welt. trotzdem kommt diese verfilmung der jesse james-story für mich nicht ganz an die henry king-verfilmung aus dem jahr 1939 (JESSE JAMES) mit tyrone power und henry fonda heran. ray soll auch selber mit dem film unzufrieden gewesen sein, nachdem ihm das studio fortwährend in die arbeit reingepfuscht hatte.
allerdings gibt's hier ein paar wirklich tolle szenen zu sehen: der schiefgelaufene banküberfall am anfang (rasant geschnitten und vorbild für ähnliche szenen in THE WILD BUNCH oder LONG RIDERS); eine atemberaubende szene, in der jesse und frank ihre pferde einen abgrund runter in einen fluss treiben (respekt an die damaligen stuntmen und stuntpferde!); und last not least eine der besten cinemascope-sequenzen, die ich kenne, wo jesse sich im dämmerlicht auf den wagondächern eines fahrenden zuges wie eine katze nach vorne zur lok arbeitet, während man in der unteren bildhälfte die fahrgäste im schein der petroleumlampen sieht.
robert wagner als jesse ist zwar überraschend gut, aber er war nur zweite wahl, denn ursprünglich hatte ray einen gewissen ELVIS PRESLEY für die rolle vorgesehen gehabt. das wäre 1) locker der beste elvisfilm geworden, und 2) hätten wir dann vielleicht einen elvis mit schnurrbart gesehen!!!






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