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Wäre Elvis ohne Colonel Tom Parker so groß geworden
es gibt genügend Kopien von Briefen und Telegrammen, die diesen *persönlichen Kontakt* nachweisen..
und sie werden sicher auch das eine oder andere mal miteinander telefoniert haben (nein, die telefonate kann ich nicht belegen..)
Persönlicher Kontakt heißt, nach D kommen und El die Hand schütteln.
Du meinst also ernsthaft, Elvis hätte sich als Rock'n'Roll Sänger bis Mitte in die 60er Jahre hinein gegen Beatles, Stones usw. behaupten können??? Hätte als fast 30jähriger 13jährige Mädels zum Kreischen gebracht ???
Zuletzt geändert von MysteryTrain; 21.03.2009, 13:28
Persönlicher Kontakt heißt, nach D kommen und El die Hand schütteln.
Und welchen Nutzen hätte das gehabt? So hat er in den USA Elvis' Karriere für die nächsten Jahre abgesichert, hat Verhandlungen mit Hollywood geführt, die Sinatra-Show für 1960 klargemacht, Aufnahmestudios gebucht, Songschreiber kontaktiert usw. usw. DAS war sen Job (und den hat er verdammt gut gemacht).
Nochmal: Warum hat man seine Platten nicht gekauft???
Vielleicht weil er keine Konzerte in Deutschland gegeben hat?
Zudem stellten Teenies in Deutschland noch nicht die Kaufkraft dar, wie es in den USA der Fall war. Aber Konzerte von Elvis in Deutschland wären zweifelsohne eine Sensation gewesen. Alles andere ist ebenso hirnrissig wie Deine These, dass Elvis in den 60ern keine andere Wahl hatte, als einen bestimmten Zeitabschnitt mit billigen Schlagerfilmchen zu überbrücken.
Zitat von HoundDog56
Ich vermute allerdings das der Col. den Deutschen Markt unterbewertet hat,bzw. ihn als zu klein empfand.Ausserdem hatte er sich ja schon auf die Hollywood Schiene festgelegt.
Wozu ein Konzert in Deutschland, wenn man es nicht anständig vermarkten kann,bzw. finanziell ausschlachten kann.
Vielleicht war es dem Col. zu viel Arbeit bei zu wenig Gewinn??
Der Colonel schickte Elvis ja zur Army, um dessen Image zu wandeln. Ich denke, dies wollte er nicht unnötig gefährden, indem es möglicherweise zu Ausschreitungen bei Elvis-Konzerten in Deutschland gekommen wäre. Elvis sollte mehr das Image des Traum-Schwiegersohns bekommen.
Wobei ich aber auch irgendwie den Verdacht habe, dass Europa für den Colonel ein Hemmschuh aus ganz persönlichen
Gründen war.
Nach deiner Theorie hätten es ja dann alle anderen R'n'R Stars spielend schaffen müssen, ihre Karriere in den 60ern ohne Verluste fortzusetzen.
Nur .... Wo sind sie geblieben? Die Zeit dafür wa aus! Ende! Finito!
Welche großen Welterfolge hatten Fats Domino, Chuck Berry, Little Richard, Jerry Lee Lewis usw. in den 60ern ? Wo blieb ihr großes Comeback?
Ohne seine seichten Filmchen hätte es Elvis großes Bühnencomeback nie geben können. Er wäre genau dort gelandet wo seine Kollegen auch - nämlich weg vom Fenster. Um so etwas zu planen und zu steuern, benötigt es Weitsicht, und die Einschätzung des Marktes. Die scheint der Colonel gehabt zu haben. Der Erfolg bestätigt es zumindest.
Zuletzt geändert von MysteryTrain; 21.03.2009, 13:48
Weil vielleicht Deutschland nie ein Elvis-Land war.
DAS versuche ich hier seit geschätzten 100 Seiten zu erklären
Damit besudele ich noch nicht mal Elvis, sondern ganz einfach nur die Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland, die damals für sowas noch nicht bereit war. Für Deutschland hat Elvis 10 Jahre zu früh gelebt.
Zuletzt geändert von MysteryTrain; 21.03.2009, 14:03
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