Wäre Elvis ohne Colonel Tom Parker so groß geworden
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Nein, nein. Parker war sehr fleißig, lebte seinen Job und ersann dauernd neue Finten und Ideen. Der war mit seinem Job verheiratet und sehr motiviert, soweit ich höre...kann sein, dass er später auch ein bißchen den Faden verloren hat, weiß ich nicht...das kann man aber nicht sagen, dass er nachlässig war. Das war weniger das Problem.Ohne Worte!- Übersetzen
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Laut Barron Hilton eine Million im Jahr. Für einen wie Parker ein Taschengeld. Und selbst wenn: Es war sein Geld und ist seine Sache. Wenn Du mit Verschwendungssucht ankommen willst, dann fang mal bei Elvis an. Für das Geld, wofür Parker einen Abend im Casino Spaß hatte, hat Elvis einen Passagierjet nach Denver geschickt, um Erdnussbutter-Bananen-Sandwiches zu kaufen. Jedem das Seine.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Dank seines mit 1+ abgeschlossenen BWL-Studiums und Erfahrung durch jahrzehntelange Managertätigkeit für internationale Megastars kann Revi natürlich locker diese fundierte Bewertung abgeben...
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Und wenn Elvis ein Jahr lang gar nicht aufgetreten wäre, wär es ihm auch nicht besser gegangen, weil Elvis bekanntermaßen nicht durch Überarbeitung "krank" wurde.
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Stimmt, Du hast völlig Recht. Hätte dieser illegale, spielsüchtige Holländer seinen Job vernünftig gemacht, dann hätte Elvis vielleicht den einen oder anderen Hit gehabt, er wäre mal im Fernsehen aufgetreten, hätte ein paar ausverkaufte Konzerte gegeben, ein paar erfolgreiche Filme gedreht und sicher die eine oder andere Million verdient. Aber dank "Note 4" ist Elvis ja weitgehend erfolglos geblieben und musste Sozialhilfe beantragen, um über die Runden zu kommen. Er war nur einer Handvoll Insider bekannt und einen Tag nach seinem Tod, von dem keiner groß Notiz genommen hat, schon endgültig vergessen. Es ist schon ein Trauerspiel – was hätte aus diesem armen Elvis mit seinem Talent alles werden können, wenn er mal nur einen vernünftigen Manager gehabt hätte …

Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Dann dürfte Guralnick - auf den Du Dich ja so gerne berufst - eindeutig zur "Drogenfraktion" gehören.- Übersetzen
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Erstens: Zocken ist nie menschenverachtend. Zweitens: Besser, als während der Arbeit Drogen zu nehmen. Drittens: Wenn Elvis auf der Bühne stand, war Parkers Arbeit erledigt; sie fand vorher statt. Er hatte sich da seinen Feierabend bereits redlich verdient. Viertens: Es ist ja auch nicht menschenverachtend, dass Elvis den ganzen Tag stoned im Bett lag, während sich sein Manager den Arsch abarbeitete.
Außerdem ist die Darstellung, dass Parker während Elvis' Konzerten zockte, sehr umstritten. Es gibt genügend Leute, die berichten, er hätte immer in seiner Loge gesessen und genau aufgepasst, dass alles glatt läuft, sich um die Fans gekümmert, nach den Platzreservierungen für besondere Gäste geschaut, die Merchandising-Stände überwacht und sogar selber Souvenirs verkauft.
Was denn nun?
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Dann solltest Du Dich doch nochmal mit Management und seinen Abläufen beschäftigen.
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