Wäre Elvis ohne Colonel Tom Parker so groß geworden
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"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Das stimmt so auch nicht. Elvis war schon auf dem aufsteigenden Ast, sonst hätte ihn Parker gar nicht unter seine Fittiche genommen.
Das fand er garantiert nicht, auch wenn er es sagte.Hat Bob Neal sich jemals negativ über Parker geäußert?
Soweit ich weiß, fand er es richtig, dass Parker Elvis übernahm, weil er einfach mehr für ihn tun konnte.
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Nach der Trennung von Presley im Jahre 1958 trat Bill einer Band aus Memphis bei, die bald in die Bill Black's Combo umbenannt wurde. Mitmusiker hierbei war unter anderem Carl McVoy, ein Cousin von Jerry Lee Lewis. Diese Formation hatte mit Smokie 1959 einen Top-Ten-Hit. Sie konnten zwischen 1959 und 1962 acht weitere Hits in den Top 40 platzieren. 1964 war Bill Black's Combo mit den Beatles auf deren erster Amerika-Tour unterwegs
Quelle: Wikipedia
So viel zum Informationsgehalt der hier getroffenen Aussagen......Zuletzt geändert von oliver; 10.03.2009, 22:15- Übersetzen
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Eigentlich kann man doch die beiden Künstler einfach nicht miteinander vergleichen. Dylan ist jemand mit Sendungsbewusstsein, hat das Selbstverständnis einer ganzen Generation von Künstlern neu und nachhaltig geprägt, insbesondere durch selbstgeschriebenes Material und die Tatsache, dass er sich alle Naslang selber neu erfand, während Elvis eher die klassische Karriere hingelegt hat und sich ausschließlich als Entertainer sah, der die Werke anderer interpretierte. Dylan will sicher nicht gerne als Entertainer bezeichnet werden. Dass so jemand ganz anders an die Sache herangeht, liegt auf der Hand.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Das sagtes du schon des öfteren und ich wollte auch nicht, dass Parker zum Kindermädchen mutiert.
Muss ein guter Manager nur über das Dollar-Feld grasen wie eine Heuschrecke oder sollte er nicht auch den Menschen, den er zur reinen Geldmaschine gemacht hat, ebenso erkennen und das Programm so ändern, dass es ihm gut tut?
Wie schädlich und traurig doch für Elvis, als Mythos und Legende, krank, körperlich aus den Fugen geraten, immer wieder dasselbe zu singen, dass die Massen nicht mehr ihm, dem kreativen Künstler zujubeln, sondern dem großen Mann, der er einmal war.
Schrecklich finde ich, dass es dazu kommen musste.Zuletzt geändert von Gilla; 10.03.2009, 22:08*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Aber es war klasse, was Darin da machte. Die Karriere darf doch ruhig mal von künstlerischem Drang gelenkt werden. Es muss doch nicht zwangsweise immer dieses "Nuttengeschäft" sein.
Darins Songs aus dieser Zeit waren zum Teil großartig.
Und danach setzte er sich ja auch wieder sein Toupet auf und kehrte ins Glittergeschäft zurück, als sei nichts gewesen.
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Elvis hätte ja die Setlist jederzeit ändern können.Das war nämlich SEINE Aufgabe.
Was hätte Parker denn gegen Elvis' Pillenkonsum großartig machen können?
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Der Song war nie ein Hit für Dylan und für dessen Musik aus dieser Zeit nicht gerade repräsentativ. Außerdem wurde die Aufnahme als Bonus-Track eines Film-Soundtracks verheizt, weil man ihm auch bei der Plattenfirma nicht mehr Potential zutraute. Oder glaubst Du, Elvis hätte damals damit einen Hit gelandet, wenn er als Single ausgekoppelt worden wäre?
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Alles schön und gut, wenn Elvis nicht oft genug frustriert über seine Karriere gewesen wäre. Da liegt ja der Hase im Pfeffer.Eigentlich kann man doch die beiden Künstler einfach nicht miteinander vergleichen. Dylan ist jemand mit Sendungsbewusstsein, hat das Selbstverständnis einer ganzen Generation von Künstlern neu und nachhaltig geprägt, insbesondere durch selbstgeschriebenes Material und die Tatsache, dass er sich alle Naslang selber neu erfand, während Elvis eher die klassische Karriere hingelegt hat und sich ausschließlich als Entertainer sah, der die Werke anderer interpretierte. Dylan will sicher nicht gerne als Entertainer bezeichnet werden. Dass so jemand ganz anders an die Sache herangeht, liegt auf der Hand.- Übersetzen
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Eher umgekehrt: Elvis wollte immer so weitermachen - viel absahnen ohne große Arbeit -, Parker ließ es geschehen, z.B. das 77er TV-Special, das nie hätte stattfinden dürfen.
Na ja, das wage ich zu bezweifeln. Erst waren die Medikamente da, die er aus Spaß und Übermut genommen hat, weil er die Wirkung toll fand. Später kam dann die Quittung für diesen jahrelangen Drogenmissbrauch, was zu immer mehr Medikamenten, zum Verfall und letztendlich zu seinem Tod geführt hat. Mit seiner Karriere oder einem vermeintlichen Frust darüber hatte das rein gar nichts zu tun. Elvis war gefrustet, weil er immer älter wurde (womit er nicht klar kam), immer fetter und immer kranker und weil seine persönliche Situation nicht so prickelnd war. Das alles hatte nichts mit seiner Karriere zu tun und noch viel weniger mit Parker. Vielleicht war er auch wegen diverser unterdurchschnittlicher Konzerte unzufrieden, doch auch das war allein seine Schuld.Elvis hat sich aber nie oder einmal nur mit vielen Wiederständen seiner engsten Freunde die Mühe gemacht, zu hinterfragen, was da in seinem Leben falsch lief. Da waren dann entspechende Medikamente dran, die den Schmerz unterdrückten, den er innerlich empfunden hat, sonst hätte er sie nicht gebraucht.
Ach was! Elvis führte doch ein leichtes, lockeres Leben voller Freizeit. Die paar Konzerte mit den ellenlangen Pausen dazwischen machen einen normalen Menschen Anfang 40 sicher nicht fertig. Vielleicht waren sogar die Pausen, wo er nichts zu tun hatte, wesentlich gefährlicher, weil er da Zeit hatte, auf dumme Gedanken zu kommen und sich vollzupumpen. War er auf Tour oder in Las Vegas, hatte er wenigstens eine Motivation, aufzustehen und sich zusammenzureißen, statt sich tagelang mit Medikamenten vollzupumpen, das Schlafzimmer nicht zu verlassen und in fragwürdigen Büchern rumzuschmökernParker und Elvis saßen in einem rasenden Zug, wo es keine Notbremse gab. So sehe ich das, dass wie ein Gesetz der psychisch angeschlagene Elvis Presley am Ende dran glauben musste.
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Am Ende stimmte der Umsatz mit Elvis' aktuellen Alben auch nicht mehr, trotzdem hat ihm keiner in die Musik reingeredet und ihn weiter Country-Schlager aufnehmen lassen, auch wenn das nicht mehr besonders gut lief.
Na, nicht in der Form, wie es seine restlichen Songs waren. Die Filmsongs wurden schließlich nicht auf regulären Alben veröffentlicht, sondern auf ausgewiesenen Soundtrack-Alben, die den Namen des Films trugen.Falsch, das waren fast alles alleinstehende Kunstwerke.
Ja, 1969, weil er es als seine einzige Chance sah. Mit jedem weiteren Engagement rückte der Rock'n'Roll immer mehr in den Hintergrund, am Ende fand er nur noch in Form von schrecklich heruntergerasselten Kurzfassungen von "Hound Dog" und "Jailhouse Rock" statt, die mit Rock'n Roll nichts mehr zu tun hatten, während voluminöse Balladen den Hauptteil der Shows ausmachten.Selbstverständlich hat der Rock'n'Roll ihm wieder auf die Beine geholfen. Auch sein Las Vegas Comeback war sehr vom Rock'n'Roll geprägt. Und er hatte auch Spaß auf der Bühne dabei.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Das stimmt schon, doch das ist alleine Elvis' Schuld. So bitter das ist, damit müssen wir uns abfinden. Parker hat ihm ganz gewiss nicht gesagt, er soll sich vollpumpen und auf der Bühne eine peinliche Nummer abgeben und immer den gleichen Kram singen.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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