Ich finde das er so ab 1974 anfing mehr bösartige Scherze zu machen und wahrscheinlich es ihn egal war was andere dazu sagten (hauptsache die Leute lachten). Ich finde das er vorher nicht so einen schwarzen humor hatte. Vieles war auch verletzend worüber er lachte.
War Elvis witzig?
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Ich teile Deine Wahrnehmung. Er hat dann zuweilen etwas "bitteres" bekommen. Es paßt insgesamt zu einem resignativen Element, was man auch an anderen Dingen, Aussehen, Programm, Leistung, Aufnahmesessions usw festmachen kann. Wenn man auf der Bühne seine farbigen Backgroundsängerinen mit den Worten "sie riechen nach Fish" vorstellt, dann ist das schon sehr persönlich und verletzend. Aber wem rutscht nicht einmal etwas unpassendes raus? Bei Elvis hat hat alles ein anderes Format...
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Vielleicht ist es auch einfach so, dass ihm das Lachen vergangen ist.
In "Mystery Train" beschreibt Greil Marcus Elvis so:
Wie sollte er alles denn ernst nehmen? Wie soll jemand kreativ sein, wenn er nichts weiter tun muss, als auf der Bildfläche zu erscheinen? "Er sieht aus wie Elvis Presley" schrie ein Freund, als Big E in einer Explosion von Blitzlichtern und Jubelgeschrei vorstürmte. "Was für eine Belastung, auch dementsprechend zu leben". Es hat den Anschein, als gäbe es nichts, was Elvis tun könnte, um den Auftritt seines Mythos zu verpfuschen. Also gibt er seine Vorstellungen aus der Distanz, er lacht über seinen Mythos.*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Hier ein Beispiel für das, was Mitte 1975 ein Teil von Elvis' Humor war. Vermutlich wisst Ihr ja, dass dieser Abend nur der traurige menschliche Tiefpunkt einer kurzen Reihe von zwiespältigen Konzerten war.
Sonntag, 20. Juli 1975.
Das heutige Konzert führt Elvis ins Scope in Norfolk, Virginia. Es ist schade, aber von diesem Abend bleiben erneut hauptsächlich zwischenmenschliche Probleme in Erinnerung. Die Vorstellungsrunde der Bandmitglieder naht und mittlerweile weiß jeder um die Spannungen zwischen Kathy Westmoreland und Elvis. Vielleicht um davon abzulenken, witzelt er heute über die drei Damen der schwarzen Sangesgruppe Sweet Inspirations, er habe ganz deutlich den Geruch von Zwiebeln und Fisch in der Nase gehabt, als er an ihnen vorbei auf die Bühne kam. Er vermute, sie hätten Wels gegessen – ein Fisch, der in den USA als traditionelle Mahlzeit der Schwarzen gilt. Doch niemand ist zu diesem Zeitpunkt zu Scherzen aufgelegt: Beschämt über die rassistisch anmutende Aussage senkt Sängerin Estelle Brown den Kopf. Elvis sieht es und pflaumt die Sweet Inspirations, Kathy Westmoreland sowie J.D. Sumner And The Stamps an, sie mögen ihre Köpfe erheben, andernfalls würde er ihnen einen Tritt in den Allerwertesten verpassen. Daraufhin verlässt Estelle Brown die Bühne; Kathy Westmoreland nimmt ihren Platz ein. Doch die Show ist noch nicht vorbei. Bald entschuldigt sich Elvis für die „Verlegenheit, in die ich euch gebracht habe, aber wenn ihr's nicht abkönnt, dann dampft ab!“ Woraufhin auch Sylvia Shamwell und Kathy Westmoreland die Bühne verlassen. Myrna Smith bleibt allein zurück und versucht den Rest der Show so normal wie möglich zu begleiten – sie ist seit längerem mit Elvis' Leibwächter Jerry Schilling befreundet, was ihre Position verkompliziert. Kathy, Estelle und Sylvia kündigen ihre Anstellung bei Elvis fristlos. Und manch einer befürchtet ein schlimmes Presseecho.
Nun hatte sich der einst für seine Höflichkeit bekannte Elvis Presley keineswegs in einen miesen, respektlosen Charakter verwandelt, und niemand warf ihm dies vor. Vielmehr war er mehr und mehr dabei, innerlich zu vereinsamen und sich gleichzeitig zu isolieren. Dieser Rückzug auf sich selbst erschwerte seine menschlichen Kontakte, es gelang ihm immer weniger, einen normalen Umgang mit anderen zu pflegen. Um ihn herum bemerkten viele diese Veränderungen, zu deuten wussten sie damals wenige. Ratlosigkeit herrschte vor und Sorge um einen Menschen, den sie liebten und achteten.- Übersetzen
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Was diese "Fish head" Sache angeht, da sagt die eine Seite ja auch so, die andere so...
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich mal wieder in der berühmten "Goldenen Mitte"... :regeln:
Soweit ich weiß, sah Elvis es aber danach noch ein, und holte die Sängerinnen per Schmeicheleien und Juwelen(sic!) wieder zurück...
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eine solche Interpretation finde ich lächerlich und lebensfern. Jeder, der so'n bißchen Erfahrung mit Rumalbern und Verulken hat, weiß genau, dass man im Übermut schon mal nen Witz loslassen kann, den keiner versteht und der zudem verletzend wirkt. Und isses dann raus, und man stellt entsetzt an den Reaktionen fest, über's Ziel hinausgeschossen zu sein, hilft fast nur noch das Vertrauen darauf, dass die Zuhörer einen kennen und diesen Faultpas gnädig überhören bzw. verzeihen. Ansonsten hilft's nur, weinerlich in die Gesichter der Schockierten zu schauen und mit einer Jerry Lewis-Stimme zu kreischen: "Ohhhhhh, Tschuldigung! Der Witz war sooo Kacke! Ich erzähl nieeeeeee wieder einen! Wußtet Ihr eigentlich schon, dass Ihr schockiert total sexy ausseht?"Vielmehr war er mehr und mehr dabei, innerlich zu vereinsamen und sich gleichzeitig zu isolieren. Dieser Rückzug auf sich selbst erschwerte seine menschlichen Kontakte, es gelang ihm immer weniger, einen normalen Umgang mit anderen zu pflegen. Um ihn herum bemerkten viele diese Veränderungen, zu deuten wussten sie damals wenige. Ratlosigkeit herrschte vor und Sorge um einen Menschen, den sie liebten und achteten.- Übersetzen
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also immer schön unter die gürtellinie und wenn jemand beleidigt ist, ist er deine "freundschaft" nicht wert. sehr schön. in welcher kirche lernt man sowas, reverend?
IMI COME HOME!- Übersetzen
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in solchen, wo man es einfach auch mal aushalten muß, wenn zweidrittel der Besucher den Gottesdienst weinend verlassen.- Übersetzen
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was geht uns das elend anderer an...hauptsache elvis war witzig und wir haben unseren spass 
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