Letzte Ausfahrt Graceland

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  • Gilla
    Board-Legende

    • 05.02.2007
    • 14776

    #1

    Letzte Ausfahrt Graceland

    Ich habe heute einen Bericht vom Aug. 2002 gefunden, der mich sehr aufgewühlt hat.

    Wie ist eure Meinung darüber?


    ..............................................................................................

    Letzte Ausfahrt Graceland

    14. Aug 2002

    Elvis Presley
    Foto: elvispresley.com Als Ironie nicht mehr weiterhalf, als er der eigenen Verwertung nur noch im Wege stand, ihn die Kritiker wieder vergessen und Elvis Presley keine Lust mehr hatte, Elvis Presley zu sein, starb der «King» am 16. August 1977 in Memphis/ Tennessee.
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    Elvis Presley - Stationen

    Ironisch augenzwinkernd läßt sich ja einiges entschuldigen. Wenn alles nicht so ernst gemeint ist, ist man abgesichert gegen peinliche Mißverständnisse und ärgerliche Festlegungen. Wer will schon festgelegt sein, wer möchte sich noch ernsthaft bekennen? Die aktuelle Elvis-Mode ist so zu verstehen.Angeschoben durch ein verstärktes Marketing der Verwerter und Erben - aufgeschreckt auch durch einen Umsatzeinbruch im vergangenem Jahr - blüht zum 25. Todestag am 16. August das Geschäft mit Devotionalien, Tonträgern und Accessoires. Wackel-Elvisse auf dem Amaturenbrett, Britney Spears in Elvis' legendären weißen Ganzkörperanzug, Hipster mit wangenfüllende Koteletten und übergroße metallisch glänzende Sonnenbrillen. All das ist, natürlich, nicht ernst gemeint, nur ein Spiel mit dem schlechten Geschmack.
    Guter Geschmack war seine Sache nicht
    Mut zum Kitsch: Elvis im legendären weißen Anzug und mit kleinem Freund
    Foto: Fansite Guter Geschmack allerdings war Elvis Presleys Sache nicht. Dieser Tatsache hat er es zu verdanken, daß er mittlerweile fast nur noch als Karikatur wahrgenommen wird.Diese Figur in eben jenem glasperlenbesetzten, hellen Bühnenanzug. Übergewichtig, das Haar schwarz gefärbt, die Hüfte wackelnd, die Stimme weich. Der hohe Kragen. Der weite Schlag der Hose. Als Symbol kann man dieses Klischee neben den Schriftzug «Coca Cola» setzen oder neben Mickey Maus. Schon das Abbild ist Pop. Und natürlich, wenn der Hype vorüber ist, peinlich. Wie gut, wenn dann alles nur ein Spaß war.
    Die Vereinfachung zum Klischee, zur konsumentenfreundlichen Karikatur, entbindet von genauerer Betrachtung. Im Falle Presleys war das schon immer sehr bequem. In der öffentlichen Wahrnehmung durchlief er binnen eines knappen Vierteljahrhunderts einen erstaunlichen Wandel.


    Von der Kritik verachtet
    Anstößig-revolutionär zu Beginn: Elvis Aaron Presley
    Foto: BMG Vom anstößig-revolutionären Musiker zum konservativ-reaktionären «Middle of The Road»-Sänger bis hin zur tragischen, übergewichtigen Comicfigur.Der gar nicht so plötzliche Tod war da nur konsequent. Immerhin handelte es sich bei Elvis Presley um einen Rock'n'Roll-Star, und da passt ein Tod mit 42 Jahren wie der Satzbeginn «Es war einmal» zu einem Märchen. Alles andere wäre eine Enttäuschung gewesen, fatal und inkonsequent. Damals zumindest, 1977. Heute gelten andere Regeln.

    Mehr in der Netzeitung: Gedanken zu Elvis' 24. Todestag

    Ein befreiter Blick am Ende 16. Aug 2001 07:23
    Der Hemdkragen meines Bruders 16. Aug 2001 07:16

    Konsequenz, könnte jetzt die Musikkritik einwerfen, die man in der Musik Presleys ebenso vergeblich sucht wie Geschmackssicherheit. Ein Lieblingskind dieser Kritik war Elvis Presley nie.Seine Freunde und Anhänger mußte er sich woanders suchen, außerhalb intellektueller und stilbewußter Kreise. Er fand sie, zahlreich und unablässig, in kritik- und ironiefernen Mittel- und Unterschichten. Nahe seiner eigenen Herkunft, die noch ein wenig darunter lag. Und aus der er eine verschwitzte und unspektakuläre Authenzität bezog, (und das «Zuviel» in seinem Geschmack), die der Kritik immer suspekt blieb.


    Vielfalt in der Musik
    Beliebig oder vielfältig? Der frühe Elvis
    Foto: elvispresley.com Nicht geheuer war ihr auch die Vielfalt in Presleys Musik, die böswillig auch als Beliebigkeit bezeichnet werden kann. Nach 1959, nach seiner Armeezeit also, nahm Elvis eigentlich jede muskalische Modewelle mit. 1960 noch eine großartige LP «Elvis is back», die die 50er Jahre weit hinter sich ließ, Presleys künstlerisches Spektrum erheblich erweiterte und sogar von den Kritikern gefeiert wurde. Sorgfalt, Liebe zum Produkt und zum Kunden wurden dann in den folgenden acht, neun Jahren erst einmal hintangestellt. Die Gleichgültigkeit wurde in diesen Jahren auf die Spitze getrieben. Programmatisch der Titel einer LP von 1965: «Elvis for everyone».

    Mangelnde intellektuelle Strahlkraft
    Vermarktet und verkauft: Elvis Presley
    Foto: ddp Das man mit Elvis Presley nicht allzu gut reüssieren kann, hat seinen Grund, neben Presleys mangelnder intellektuellen Strahlkraft, in diesen 60er Jahren. Auf einmal war er Establishment, reaktionär und langweilig. John Lennons Verdikt «Elvis starb, als er zur Armee ging » schien sich in diesen Jahren zu
    bestätigen. Die Helden waren nun andere, offensichtlich ernsthaftere, freiere, wildere. Elvis sah dagegen alt aus, und sein Problem war: Er hatte keine Botschaft, keinen ideologischen Überbau für seine Musik. Presley wollte die Welt nicht verändern, er achtete seine Eltern, traf sich mit Präsident Nixon und war freundlich zu jedermann. Nie hätte er öffentlich geflucht, nie hätte er, wie Lennon, behauptet, größer zu sein als Jesus Christus.

    Doch die westliche Kulturrevolution
    Mehr in der Netzeitung:

    Elvis Presley ist reichster Toter 07. Aug 2002 15:09
    Priscilla Presley will ihre
    Ehe mit Elvis zum Musical machen
    01. Aug 2002 10:06Elvis 25 Jahre nach seinem Tod
    an der Spitze der britischen Charts
    17. Jun 2002 10:00Schlafen wie Elvis Presley 20. Apr 2002 09:34
    Fans wollen Elvis Presley klonen 28. Feb 2002 14:34
    Elvis ist voll cool, Mann! 25. Jan 2002 12:07

    Presley machte seine Musik, und wenn er damit doch alles veränderte, wenn er tatsächlich die «westliche Kulurrevolution» war, wie der Literaturprofessor K.H. Bohrer schreibt, dann geschah das beiläufig, ein zufälliges Nebenprodukt, das nicht vorherzusehen gewesen war. Nun kann man darüber streiten, ob eine Sache, die unbeabsichtigt geschieht, ihrem Verursacher gutgeschrieben werden kann. Was in den 60er Jahren, nicht nur musikalisch, geschah, hatte ja seinen Ursprung 10 Jahre zuvor. Was Elvis Presley Mitte der 50er Jahre begann, setzten andere fort und drängten ihn an den Rand. Seine Abneigung gegen Intellektuelle wird in dieser Zeit nicht kleiner geworden sein. Presleys Zugang zur Musik war immer ein anderer und ob ihn sein im-Abseits-stehen belastet hat, ist zu bezweifeln.

    Ein Mann im Universum
    Vermarktet selbst auf der Unterhose: Elvis Presley
    Foto: ddp Immerhin lieferte er seinen Gegnern in diesem mittleren und längstem Jahrzehnt seiner Karriere reichlich Argumente. Presley dehnte seinen musikalischen Kosmos bis zum geht - nicht - mehr.Von «Such a night» über «Crying in the Chapel» bis zu «Charro» , für die Kritiker war eigentlich nichts dabei, für das breite Publikum schon. Übersehen wird angesichts der musikalischen Vielfalt oft, das alles, was Presley singt, Pop ist. Ob gut, ob schlecht: Elvis Presley formuliert, was Pop ist. Das ganze Universum der populären Musik, durchschritten von einem Mann. Das konnte ihm die Kritik nicht nachsehen.

    Von Hollywood nach Memphis
    Oder nur vorübergehend. 1969 nämlich und in den folgenden zwei bis drei Jahren. Von Hollywood nach Memphis, und das wirkte auf Elvis wie die deutsche Erde auf Heine: «Der Riese hat wieder die Mutter berührt / und es wuchsen ihm neue Kräfte zu».Die LP «From Elvis in Memphis» knüpfte da an, wo er 1960 aufgehört hatte und sein Bühnencomeback brachte nicht nur Lester Bangs in Wallung: «Außer ihm habe ich noch nie einen Sänger zu Gesicht bekommen, der mich sexuell stimulierte; es war keine richtige Erregung, eher eine Errektion des Herzens. Wenn ich ihn ansah, trieben mich Sehnsucht und Neid, Ehrfurcht und Identifikationsdrang zur Raserei. Selbst Mick Jagger...kam da nicht entfernt mit.»
    Alles, was in den ersten Jahren noch nicht da gewesen war: Jetzt war es da. Und auch die Hollywoodjahre hatten Presleys Talent nicht begraben können. Im Gegenteil: Beim Gang durch die Niederungen war er gewachsen, hatte Distanz gewonnen zur Musikindustrie und zu seinem Bild in der Öffentlichkeit. Der erste, der Elvis Presley mit Ironie begegnete, war Elvis Presley selbst.


    Doppelgänger seiner selbst
    Das war eine gute Rüstung für die letzten Jahre. An der prallte auch die erneute Mißbilligung der Kritik ab, die zunehmende Verballhornung seiner Person. So ging er also auf Tour, ging zu seinen Fans und zelebrierte seinen Abschied. Einem tragischen Helden Nietzsches gleich, ein Doppelgänger seiner selbst, eine mythische Figur auf der Flucht vor sich selbst. Wenige Monate vor seinem Tod sagte Elvis zu seinem Produzenten Felton Jarvis: «Ich habe es langsam satt, Elvis Presley zu sein.»Zuvor noch eine endlose Tour: 1973: 168 Konzerte, 1974: 156 Konzerte, 1975: 58 Konzerte, 1976: 127 Konzerte, und noch 1977: 56 Konzerte, sein letztes davon am 26.Juni in Indianapolis. Am Tag nach seinem Tod hätte eine neue Konzertreihe begonnen.
    Eine Flucht, die lebend nicht gelingen konnte. Elvis Presley machte die Bühne frei, als das Produkt Elvis Presley dem Menschen keinen Raum mehr ließ. Der Tod als Ausweg, nicht als Schlußpunkt. Als Voraussetzung zu neuer Größe, neuem Glanz.
    *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
  • Lexa

    #2
    Zitat von Gilla
    Ich habe heute einen Bericht vom Aug. 2002 gefunden, der mich sehr aufgewühlt hat.

    Wie ist eure Meinung darüber?
    Sehr viel Wahres in diesem Artikel. 2002 bin ich damals erneut zu Elvis als "Fan" zurückgekehrt, nach einer etwas längeren Pause. Grund: Elvis war 2002 einfach wieder überall. Diese runden Todestage werden schon gut genutzt, um Menschen auf Elvis aufmerksam zu machen.

    Dass er damals wie heute ein Produkt ist, kann man leider nicht bestreiten.
    Ebenfalls kann man nicht bestreiten, dass Elvis einen exzentrischen Geschmack hatte und dass er am Ende seines Leben ein wenig wie eine Karikatur seiner selbst wirkte.

    Naja, Karikatur ist eigentlich nicht das richtige Wort...aber Elvis hat sich zu seinem Nachteil verändert und sich durch den ganzen Stress, Medikamente etc. pp buchstäblich aufgearbeitet. Ein trauriges Ende für einen so großartigen Sänger, aber bei dem Lebenswandel konnte es nur so enden.

    Kommentar

    • Gilla
      Board-Legende

      • 05.02.2007
      • 14776

      #3
      Danke für deine Antwort, Lexa.

      Hier ein paar Sätze, die mich etwas länger beschäftigten:

      Vom anstößig-revolutionären Musiker zum konservativ-reaktionären «Middle of The Road»-Sänger bis hin zur tragischen, übergewichtigen Comicfigur.

      Traurig, aber auch wahr?

      Doppelgänger seiner selbst
      Das war eine gute Rüstung für die letzten Jahre. An der prallte auch die erneute Mißbilligung der Kritik ab, die zunehmende Verballhornung seiner Person. So ging er also auf Tour, ging zu seinen Fans und zelebrierte seinen Abschied. Einem tragischen Helden Nietzsches gleich, ein Doppelgänger seiner selbst, eine mythische Figur auf der Flucht vor sich selbst. Wenige Monate vor seinem Tod sagte Elvis zu seinem Produzenten Felton Jarvis: «Ich habe es langsam satt, Elvis Presley zu sein.»Zuvor noch eine endlose Tour: 1973: 168 Konzerte, 1974: 156 Konzerte, 1975: 58 Konzerte, 1976: 127 Konzerte, und noch 1977: 56 Konzerte, sein letztes davon am 26.Juni in Indianapolis. Am Tag nach seinem Tod hätte eine neue Konzertreihe begonnen.

      Eine Flucht, die lebend nicht gelingen konnte. Elvis Presley machte die Bühne frei, als das Produkt Elvis Presley dem Menschen keinen Raum mehr ließ. Der Tod als Ausweg, nicht als Schlußpunkt. Als Voraussetzung zu neuer Größe, neuem Glanz.

      *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

      Kommentar

      • Girlhappy
        Gehört zum Inventar

        • 24.09.2003
        • 1098

        #4
        .....Als das Produkt Elvis Presley dem Menschen keinen Raum mehr ließ.....


        Wie wahr. Überhaupt, wie Lexa schon sagt, ist viel Wahres in dem Artikel.

        Eine Tragödie, die mich wütend und traurig macht.

        Kommentar

        • One_night
          Ganz neu hier

          • 08.01.2008
          • 1

          #5
          Traurig?

          Sicherlich stimmt der Artikel auf den ersten Blick etwas traurig, aber ist die Traurigkeit ob der Tragik des Leben von Elvis nicht ohnehin einer der wichtigsten Gründe, immer noch Elvis-Fan zu sein und wird nicht gerade daraus das Material für den Kult/Hype aller Ikonen gezogen?

          Ich finde es im Gegenteil eher ermutigend, dass mittlerweile immer häufiger behauptet wird, dass Elvis selbst sich über den ganzen Trubel um seine Person im Klaren war und sich geistig schon recht früh davon -auch nach außen durch Ironie- distanziert hat. Nimmt man das Jahr 1968 als Anfang dieses offensichtlichen Durchblicks (was er auch immer wieder durch Äußerungen auf der Bühne erkennen lässt), so ist er all seinen ach so intellektuellen Zeitgenossen von damals um Jahrzehnte voraus. Ihm selbst hat das zwar nichts genutzt, gegen die Kommerzmaschine ist ja auch nicht anzukommen, aber seine Fans müssen sich zumindest nicht den Vorwurf anhören, einem geistig minder Bemittelten anzuhängen.

          Was seinen fehlenden Geschmack angeht.... - gibt es irgendjemanden, dem die eigenen Bilder aus den 70ern nicht unangenehm sind?

          Kommentar

          • Girlhappy
            Gehört zum Inventar

            • 24.09.2003
            • 1098

            #6
            Die 70er Jahre waren eben die 70er Jahre. Und unangenehm finde ich die Bilder von damals überhaupt nicht.

            Man lächelt höchstens das eine oder andere Mal in der Erinnerung. Ich bin froh, mittendrin gewesen zu sein und fand die 70er Jahre einfach toll.

            Kommentar

            • gast-20110321

              #7
              ich frag mich immer,was "die" mit elvis kisch-geschmack meinen?!

              er hatte schöne und tolle häuser....
              ....seine flugzeuge,besonders die liesa-marie.....
              ...alles war,mehr oder weniger,stilvoll bzw geschmackvoll eingerichtet.

              und seine kleidung-privat oder bühne.....also,da kann man doch nicht meckern!

              die 70er hatten ja so ihre eigenheiten......aber,wenn ich mir die anderen aus dieser zeit anschaue!!!!!!!! also,da war elvis wohl eher die top1 des guten geschmacks.

              Kommentar

              • burroughs
                Board-Legende

                • 09.02.2004
                • 56243

                #8
                was sie damit meinen?
                schau dir mal die inneinrichtung des jungle rooms, des living rooms oder auch des billiard-zimmers genauer an..

                und was die kleidung angeht, hatte sehr wohl auch elvis phasen, wo man sich fragt, was ihn da wohl geritten haben mag,
                das anzuziehen..

                Kommentar

                • Monja
                  Stammuser

                  • 16.09.2007
                  • 169

                  #9
                  Es macht schon etwas traurig

                  Danke für den Artikel,

                  auch mich macht er nachdenklich und traurig, aber ich bin stolz nach über 30 Jahren immer noch Fan zu sein.
                  Ich bin froh, daß es ihn gegeben hat und andere wissen gar nicht was sie verpassen.
                  Früher habe ich mich aufgeregt, wenn jemand über Elvis gespottet hat, jetzt denke ich, ach du weißt gar nicht was dir entgeht.

                  Was mich sehr nachdenklich macht ist der Satz: Das Produkt Elvis Presley hat dem Menschen keinen Raum mehr gelassen. Echt schlimm, wenn man alles hat und in einem golden Käfig sitzt.

                  Monja
                  Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

                  Kommentar

                  • Jesse
                    Board-Legende

                    • 03.01.2007
                    • 21508

                    #10
                    Zitat von burroughs
                    schau dir mal die inneinrichtung des jungle rooms, des living rooms oder auch des billiard-zimmers genauer an..

                    und was die kleidung angeht, hatte sehr wohl auch elvis phasen, wo man sich fragt, was ihn da wohl geritten haben mag,
                    das anzuziehen..
                    Ich denke mal, dass das auch alles, und nicht zu wenig, dem Modestil der Siebziger Jahre geschuldet ist. Ob nun die Einrichtung des Billard Zimmers oder des Living Rooms, das war zu der Zeit modern! Der Jungle Room ist dann wohl eher seiner Liebe zu Hawaii enstanden... ein Stück davon wollte er sich in sein Heim holen....

                    Wenn man sich das alles aus heutiger Sicht anschaut, kommt einem vieles merkwürdig vor. Wenn ich mich nur daran erinnere, was wir für fürchterliche Tapeten und Gardinen hatten als ich Kind war..... von der Kleidung der Erwachsenen damals mal abgesehen...... die 70'er waren schon eine denkwürdige Zeit....


                    Jesse

                    Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...




                    Kommentar

                    • Gilla
                      Board-Legende

                      • 05.02.2007
                      • 14776

                      #11
                      Zitat von Jesse
                      Ich denke mal, dass das auch alles, und nicht zu wenig, dem Modestil der Siebziger Jahre geschuldet ist. Ob nun die Einrichtung des Billard Zimmers oder des Living Rooms, das war zu der Zeit modern! Der Jungle Room ist dann wohl eher seiner Liebe zu Hawaii enstanden... ein Stück davon wollte er sich in sein Heim holen....

                      Wenn man sich das alles aus heutiger Sicht anschaut, kommt einem vieles merkwürdig vor. Wenn ich mich nur daran erinnere, was wir für fürchterliche Tapeten und Gardinen hatten als ich Kind war..... von der Kleidung der Erwachsenen damals mal abgesehen...... die 70'er waren schon eine denkwürdige Zeit....


                      Jesse
                      Vor allem, wenn man den plötzlichen Sprung bis in die heutige Zeit macht, kann man manches nicht verstehen.

                      Wenn man sich die allgemeine Mode anguckt oder allein nur das Bühnenoutfit verschiedener Stars wie z.B. David Bowie, Elton John, Queen anguckt - schriller gings doch nicht.




                      Da gefiel mir Elvis' Outfit aber wesentlich besser, wobei ich nichts gegen David Bowie o.a. sagen will.


                      Ich glaube, Elvis hätte schon einige Male bis jetzt eine Umgestaltung bestimmter Räume vorgenommen, wäre er noch hier.
                      Zuletzt geändert von Gilla; 14.01.2008, 10:58
                      *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                      Kommentar

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