Col.Parker - War er der richtige ?
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Naja, teilweise mag das sehr ungerecht gewesen sein (kenne fast nur die Überschriften der damaligen Presse), aber Elvis hat ab nem bestimmten Zeitpunkt (ca. Mitte 1973) auch Gründe für "unfreundliche" Presse geliefert...irgendwann war er selbst nicht mehr in der Lage 100% zu geben. Ob man nun unbedingt auf seinem Gewicht herumhauen mußte...das war Boulevard-Journalismus, aber einiges über die nachlassende Qualität der Live-Shows war schon "berichtenswert"...geb dir Recht mit deiner Einschätzung. Hast aber die amerikanische Yellow-Press noch gut wegkommen lassen (spekulationen). Haben sie doch in den späten siebzigern ziemlich auf unseren Jungen eingeschlagen !!! Hab einigen "Junk" darüber gelesen. Na ja von Elvis Presley wurden immer 120 % erwartet. Oftmals sehr ungerecht !
Elvis: Colonel, ich will unbeding nach Europa!
Parker: Nee Elvis, dort gibt es nicht so schöne Turnhallen wie hier.- Übersetzen
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Rusty
Also ich lobe mir die Berichte der amerikanischen örtlichen Tagespresse wo es Kritiken zu den entsprechenden Konzerten in der jeweilen Stadt gab viel mehr. Sie haben oftmals sehr objektiv über seine Konzerte berichtet und "fettleibigkeit", "Schönheitsoperation", kamen eigentlich fast nur in der billigen Yellow-Press vor. Diese ganzen Berichte über "Drogen" etc... kamen doch erst nach Elvis Ableben in die Presse bzw. durch das West-Hebler Buch. Ziemlich dürftige Berichterstattung wenn man auf jemanden schießt der sich selbst nicht mehr wehren kann. Keep on rockin`
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Ich habe in der Biografie von Mike E. Rodger gelesen das der Colonel ganz stolz verkündet hat das er sich nie einen Elvis Film angesehen hat.
Die Biografie stammt aus einer Zeit wo Elvis noch lebte......
Mein Eindruck ist das der Colonel Elvis zu sehr als Ware angesehen hat und anders als die meisten in seinem Umfeld erheblichen Einfluss auf Elvis hatte.
Ich denke als Elvis Fan darf ich andere Maßstäbe haben als der Colonel.....- Übersetzen
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Prince Graceland
Hey. Dann weißt du auch das ein Konzertmanager(Europa&Asien) garnicht mal in die Nähe von Elvis kam und sogar noch Glück haben mußte um den Colonel zu sprechen ! Manchmal glaube ich, das Elvis es wirklich geschluckt hatte was ihn durch sein Management mitgeteilt wurde. "Keine Konzertanfragen aus Europa" oder "zuschlechtbezahlte Gagen". So long, der Colonel war der Meister. Er hat Elvis großgemacht in 1956. Was ich später von ihm hielt hab ich schon genug beschrieben
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Die Geschäftsstrategie ging doch auf. Wäre Elvis' Erfolg aufgrund der Entscheidungen des Colonels zurückgegangen, dann könnte man zurecht kritik anbringen und dann hätte das Elvis sicher auch getan. Aber solange sich das "Produkt" Elvis doch bestens verkaufte, durfte man doch auch davon ausgehen, dass es den Menschen gefällt. Somit waren alle Seiten zufrieden. Der Colonel, weil der Rubel rollte und Elvis, der zufrieden war, wenn das, was er machte, den Fans gefällt.Ich habe in der Biografie von Mike E. Rodger gelesen das der Colonel ganz stolz verkündet hat das er sich nie einen Elvis Film angesehen hat.
Die Biografie stammt aus einer Zeit wo Elvis noch lebte......
Mein Eindruck ist das der Colonel Elvis zu sehr als Ware angesehen hat und anders als die meisten in seinem Umfeld erheblichen Einfluss auf Elvis hatte.
Ich denke als Elvis Fan darf ich andere Maßstäbe haben als der Colonel.....
Weil dem Colonel immer die schlechten Filme vorgeworfen werden ... auch ER sah Ende der 60er ein, dass die Kuh Hollywood nun zu Ende gemolken war und er spürte auch, dass Elvis zurück auf die Bühne wollte. Die Bombenverträge mit dem Las Vegas International/Hilton hat Elvis dem Colonel zu verdanken.
Auch wenn diese 4 Wochen für Elvis jeweils anstrengend waren, so viel Geld in so kurzer Zeit hätte er nirgendwo verdienen können.
Wenn man dem Colonel eines vorwerfen kann, dann ist das eine Art Einseitigkeit. Er setzte immer auf eine einzige Karte (60er: Filme, 70er: Konzerte) und blieb dabei, bis nichts mehr zu holen war. Etwas anderes war wohl auch mit einem 1-Mann-Management nicht zu bewältigen.- Übersetzen
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auch wenn das 1969/70 noch bombenverträge waren (problem war die ultralange laufzeit).... z.b. in europa hätte er wahrscheinlich erheblich mehr kohle mit nur einem bruchteil der arbeit gemacht.
entsprechende millionenangebote lagen vor. las vegas war ein idealer punkt um zurück auf die bühne zu kommen und dann als sprungbrett für grösseres zu benutzen. das versacken dort war eindeutig ein weiterer sargnagel....- Übersetzen
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Das ist die heutige Perspektive. Wir wissen nicht, ob nicht eine weitere Karrierewende gekommen wäre wie 1968/69. Soweit ich weiß, war 1977 vorerst kein weiteres Las vegas Gastspiel angesetzt.
Las Vegas war mit Sicherheit weniger aufwendig als eine Übersee-Tour. Dazu kommt, dass in Las Vegas die Gagen bereits im Voraus gesichert waren. Selbst wenn der Saal leer geblieben wäre, hätte das Hilton Elvis bezahlen müssen. Solche Garantien gibt es bei großen Hallen oder sogar Stadien nicht, schon gar nicht für eine ganze Tour. Der Colonel war ein null-Risiko-Mensch. Auch wenn abzusehen war, dass Elvis die größten Fußballstadien gefüllt hätte, ohne vertragliche Garantie auf die geforderte Gage (die nicht niedrig gewesen wäre), war da nichts zu machen. Wozu auch? Man verdiente in den USA genug und das mit relativ geringem Aufwand. Der personelle Aufwand für eine Welttour ist enorm. Man benötigt in jedem Land eine Crew, dann Veranstalter mit denen man zusammenarbeitet, Werbung, Presse usw. usw. Das ist mit einem 1-Mann-Management nicht zu bewältigen und v.a. TEUER - nichts für Colonel Parker.
Als Amerikaner würdest du nicht so argumentieren. Damals gab es noch kein ausgeprägtes globales Denken, schon gar nicht in Amerika. Alles außerhalb galt doch als Urwaldz.b. in europa
Mag sein dass der Colonel da etwas ZU provinziell dachte, aber er war sicher nicht der einzige. Große Welttourneen großer Stars fingen doch damals erst so langsam an - Neuland ... für den Colonel eine Rechnung mit zu vielen Unbekannten. Da Elvis denke ich auch eher jemand war, der nicht gern ins kalte Wasser sprang, war er dann auch leicht davon zu überzeugen, lieber in heimatlichen Gefilden zu bleiben.
Zuletzt geändert von Gast; 12.04.2007, 14:11- Übersetzen
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Die Geschäftsstrategie ging doch auf. Wäre Elvis' Erfolg aufgrund der Entscheidungen des Colonels zurückgegangen, dann könnte man zurecht kritik anbringen und dann hätte das Elvis sicher auch getan. Aber solange sich das "Produkt" Elvis doch bestens verkaufte, durfte man doch auch davon ausgehen, dass es den Menschen gefällt. Somit waren alle Seiten zufrieden. Der Colonel, weil der Rubel rollte und Elvis, der zufrieden war, wenn das, was er machte, den Fans gefällt.
Weil dem Colonel immer die schlechten Filme vorgeworfen werden ... auch ER sah Ende der 60er ein, dass die Kuh Hollywood nun zu Ende gemolken war und er spürte auch, dass Elvis zurück auf die Bühne wollte. Die Bombenverträge mit dem Las Vegas International/Hilton hat Elvis dem Colonel zu verdanken.
Auch wenn diese 4 Wochen für Elvis jeweils anstrengend waren, so viel Geld in so kurzer Zeit hätte er nirgendwo verdienen können.
Wenn man dem Colonel eines vorwerfen kann, dann ist das eine Art Einseitigkeit. Er setzte immer auf eine einzige Karte (60er: Filme, 70er: Konzerte) und blieb dabei, bis nichts mehr zu holen war. Etwas anderes war wohl auch mit einem 1-Mann-Management nicht zu bewältigen.
Ich habe den Anschein du argumentierst immer auf Seiten des Colonels, ich sehe das eher wie The King, dem es wohl offensichtlich auch so geht wie mir als Elvis Fan.
Ich bin doch kein Elvis Fan weil Elvis richtig Kohle gemacht hat, ist mir eigentlich wurscht, dann müsste ich Ackermann und Konsorten zu Füßen liegen....
ich verehre ihn weil er ein hervorragender Sänger ist und ein Mensch mit aussergewöhnlichem Charisma.
Auch ich glaube das in Elvis noch viel mehr steckte, und ja ich hätte es gerne gesehen wenn er sich zu kritischen Themen geäussert hätte, und ja mich hätte es gefreut wenn er sogar einen Oskar für einen seiner Filme erhalten hätte, vorausgesetzt er hätte solche Filme gemacht...
Zur Sylvesterzeit ärgert es mich immer wieder wenn auf einen Fernsehsender rund um die Uhr Konzerte von Künstlern gezeigt werden nur nicht von Elvis, weil eben die Konzerte die Sendetauglich sind zur Zeit von BMG noch verhökert werden und ansonsten nichts brauchbares für die Masse dabei ist.- Übersetzen
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1. Elvis und der Colonel haben gut verdient, weil die Fans es gekauft haben. Wenn sie es gekauft haben, dürfte es wohl nicht so schlecht gewesen sein ...Ich habe den Anschein du argumentierst immer auf Seiten des Colonels, ich sehe das eher wie The King, dem es wohl offensichtlich auch so geht wie mir als Elvis Fan.
Ich bin doch kein Elvis Fan weil Elvis richtig Kohle gemacht hat, ist mir eigentlich wurscht, dann müsste ich Ackermann und Konsorten zu Füßen liegen....
ich verehre ihn weil er ein hervorragender Sänger ist und ein Mensch mit aussergewöhnlichem Charisma.
Auch ich glaube das in Elvis noch viel mehr steckte, und ja ich hätte es gerne gesehen wenn er sich zu kritischen Themen geäussert hätte, und ja mich hätte es gefreut wenn er sogar einen Oskar für einen seiner Filme erhalten hätte, vorausgesetzt er hätte solche Filme gemacht...
Zur Sylvesterzeit ärgert es mich immer wieder wenn auf einen Fernsehsender rund um die Uhr Konzerte von Künstlern gezeigt werden nur nicht von Elvis, weil eben die Konzerte die Sendetauglich sind zur Zeit von BMG noch verhökert werden und ansonsten nichts brauchbares für die Masse dabei ist.
2. Elvis war Unterhaltungskünstler. Wieso soll er sich da kritisch äußern und zu was? Ich lege Elvis auf, um vom Alltag abzuschalten, da brauche ich keine kritischen Texte über die ach so schlechte Welt
3. Wenn du 3-sat meinst, da lief 2 Jahre hintereinander "One Night With You", also 68 Comeback Special, Elvis at his best!
4. Ich denke mal, den meisten Fans ist es egal, ob Elvis einen Oscar hat oder nicht. Die meisten Elvisfilme waren Kassenschlager, auch wenn die Qualität nicht die beste war. Man ging nicht wegen dem Film an sich ins Kino, sondern wegen Elvis. Man wurde 90 Min. amüsant unterhalten und ging mit guter Laune nach Hause. Mehr erwartete niemand von diesen Filmen.- Übersetzen
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Hallo Stutz 71
Bei diesem Thema sind unsere Meinungen wirklich gegensetzlich. Woher nimmst du das Elvis "nicht gerne ins kalte Wasser sprang", und das im Zusammenhang mit Auslandstourneen. Was Elvis ende der sechziger Tat (TV-Special 68, Las Vegas 69) war das nicht ins kalte Wasser gesprungen ? Hat ihn der Gedanke wieder vor Publikum spielen zu können nicht großartig aufleben lassen? Hat er "Hawaii 1973" nicht als große Chance gesehen ? Ich weiß nicht, aber er hat schon Anfang der sechziger Jahren davon gesprochen gerne in Übersee aufzutreten. Ich denke das dies ein wirkliches Ziel von ihm war ! Du redest doch auch immer von 1-Mann Management! So war es doch nicht wirklich. Col.Parker hat doch wie jeder andere Manager seine festen Mitarbeiter mit deren eigenen Aufgaben für das "Projekt" Elvis gehabt. Klar, der Colonel hat vorher die Aufgaben verteilt, nichts ist ohne seine Zustimmung passiert, aber 1-Mann Management ? Auch war es in den siebzigern nicht ungewöhnlich das große Musiker zwischen Übersee pendelten und auftraten. Ungesicherte Gagen ? Kann ich mir nicht vorstellen, denn die schöne Vorstellung der Konzern zu sein, der Elvis außerhalb Amerikas Auftritte ermöglicht, wird sich schon aus eigenen Gründen mit solchen Dingen nicht schmücken wollen. Also, nicht`s für ungut, ist interessant mich mit Dir auszutauschen.
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Es ist mir unerklärlich wie Du da argumentierst. Nach dem Motto, das war zwar Scheiße, aber es hat sich ja gelohnt! Man sieht ja in den Charts oft den größten Dreck auf den forderen Plätzen. Du machst also die Leistung des Managements allein am kommerziellen Erfolg fest? Das ist ja lächerlich. Du hörst Dir Musik an, weil sie so komerziell erfolgreich war? Da lache ich ja lauthals!1. Elvis und der Colonel haben gut verdient, weil die Fans es gekauft haben. Wenn sie es gekauft haben, dürfte es wohl nicht so schlecht gewesen sein ...
2. Elvis war Unterhaltungskünstler. Wieso soll er sich da kritisch äußern und zu was? Ich lege Elvis auf, um vom Alltag abzuschalten, da brauche ich keine kritischen Texte über die ach so schlechte Welt
3. Wenn du 3-sat meinst, da lief 2 Jahre hintereinander "One Night With You", also 68 Comeback Special, Elvis at his best!
4. Ich denke mal, den meisten Fans ist es egal, ob Elvis einen Oscar hat oder nicht. Die meisten Elvisfilme waren Kassenschlager, auch wenn die Qualität nicht die beste war. Man ging nicht wegen dem Film an sich ins Kino, sondern wegen Elvis. Man wurde 90 Min. amüsant unterhalten und ging mit guter Laune nach Hause. Mehr erwartete niemand von diesen Filmen.
ich sehe es eher so, dass ein größer Ausnahmekünstler ein Management verdient, dass zwar einseits für gute Abschlüsse sorgen soll, aber andererseits auch die künstlerische Entwicklung des Schützlings befördert und vorallem auch eine gewisse Produktpflege im Sinne der Qualität im Auge hat. Man kann auch um seinem Künstler die kreativen Gelegenheiten zu bieten mal einen etwas unlukrativeren Deal eingehen. Da aber war der Colonel gnadenlos. Vielleicht hatte Elvis selber auch nur die Dollarzeichen in den Augen? War es denn egal mit welchem Mist man das Geld verdient? DJ Ötzi ist auch erfolgreich...aber es ist die letzte Scheiße, die es gibt.
Nein, nein...ich verstehe Deine Denkweise überhaupt nicht.Ohne Worte!- Übersetzen
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