Schade. Dieser thread wird direkt wieder persönlich. Schmuddelkinder. Im letzten Thread waren wir dann alle selber drogensüchtig ( Praytome ) also ich bin zu einem sachlichen Austausch von Argumenten bereit. Aber diese Anmache von schräg unten, da habe ich keine Böcke mehr drauf.
Schmuddelkinder soll die Antwort auf "Saubermänner" sein, das verstehe ich schon. Diejenigen die Elvis Untergang mit Tablettenmißbrauch erklären, besudeln ja den King. Ich verstehe Eure Sicht.
Aus unserer Sicht, da wir ihm seine Schwächen zugestehen, erscheint es wiederum schier unglaublich, wie man versucht diese eindeutigen, augenfälligen und auch durch viele Zeitzeugen belegten Sachen durch andere Krankheiten und so zu erklären.
Wenn eine Diskusion Sinn machen sollte, dann doch darin, dass wir unsere besten Argumente gegeneinander austauschen und somit voneinander etwas lernen. Möglicherweise stelle ich mir den Suchtaspekt ja zu arg vor. Vielleicht war er kränker als gedacht. Im optimalen Fall kann ich mein Elvisbild verfeinern, aber nur wenn es Fakten Argumente und eine gute Debatte hier gibt. Es würde wirklich einiges brauchen um die von mir mit eigenen Augen wahrgenommene Breitheit zu relativieren, aber ich will mir nicht nachsagen lassen, ich sei nicht offen.
Ich fange einmal an:
Das Elvisbild, dass rein positiv ist, was wir jetzt mal als "rosarot" bezeichnen, ohne Euch ärgern zu wollen, einfach damit wir mal einen Namen dafür haben, läßt das nicht vieles außer Acht?
Elvis war ein einfacher Junge von seinem Ursprung her. Dann erlebt er diesen Streifen. Wie soll man das wegstecken? Nichts war mehr normal. Der Colonel und Elvis hatten eine strickte Arbeitsteilung: Elvis macht das künstlerische und der Colonel das Geschäftliche. Elvis vertraute dem Handeln des Colonel und es ging stetig bergauf, aber in den Sechzigern stand die Strategie des Colonel dem künstlerischen Werdegang im Weg. Trotzdem erfüllte Elvis die Verträge, aber es desillusionierte ihn. Die Verkaufszahlen waren rückläufig, nun waren die Beatles groß.
Dann kam er zurück, besser denn je 1968.
Hier hat er seine glücklichste Zeit kann man vermuten. Die Filmverträge sind überstanden und laufen aus, der Erfolg ist wieder da und Las Vegas steht vor der Tür. Er geht nach Memphis und nimmt sehr schöne Lieder auf. Er sieht blendent aus.
In Las Vegas fegt er alle weg. Er ist sensationell. Elvis ist top.
Dann passiert etwas, man kann es spüren, Elvis verändert sich drastisch. Er beginnt sehr viel zu arbeiten die Touren kommen hinzu. Elvis wirkt auf den Bildern von On Tour schon ganz anders, als auf denen von TTWII.
Ich kann es schwer beschreiben, aber die meisten von "meiner" Fraktion nehmen das auch wahr und zwar völlig ohne Absprachen. Er ist immernoch atemberaubend und sensationell, aber man spürt es ihm an, etwas stimmt nicht.
Dieser Trend setzt sich fort. Bei Aloha from Hawaii ist er stimmlich genial und er wirkt so überdimensional, ich sehe das gerne, großes Kino, es gab nie einen größeren Entertainer auf dieser Welt...aber er ist abwesender, benommener, zurückgenommener und gebremster als zuvor. Das kannn man sehen und spüren. Ihr nicht?
Danach wird es immer schlimmer, Elvis löst sich auf. Ihm plazen die Hosen, er verschwindet von der Bühne will nicht wiedere zurück, vergisst seine Texte, redet lange teils wirre Monologe, seine ganze Performance wird immer schlechter. Weil er Herzkrank ist?
Beim CBS Special sieht er schrecklich aus. Ich leide tausend Qualen wenn ich ihn sehe. Ich könnte weinen und gleichzeitig rührt er mich, wenn ich dieses schelmenhafte Lächeln durchblitzen sehe, wie es der Reverend in seinem Avatar zeigt. Er ist immernoch "mein" geliebter Elvis. Aber er tut mir so leid.
Dies ist meine Wahrnehmung von Elvis. Wie und wo seht ihr es anders und wie interpretiert ihr diese Sachen?
Schmuddelkinder soll die Antwort auf "Saubermänner" sein, das verstehe ich schon. Diejenigen die Elvis Untergang mit Tablettenmißbrauch erklären, besudeln ja den King. Ich verstehe Eure Sicht.
Aus unserer Sicht, da wir ihm seine Schwächen zugestehen, erscheint es wiederum schier unglaublich, wie man versucht diese eindeutigen, augenfälligen und auch durch viele Zeitzeugen belegten Sachen durch andere Krankheiten und so zu erklären.
Wenn eine Diskusion Sinn machen sollte, dann doch darin, dass wir unsere besten Argumente gegeneinander austauschen und somit voneinander etwas lernen. Möglicherweise stelle ich mir den Suchtaspekt ja zu arg vor. Vielleicht war er kränker als gedacht. Im optimalen Fall kann ich mein Elvisbild verfeinern, aber nur wenn es Fakten Argumente und eine gute Debatte hier gibt. Es würde wirklich einiges brauchen um die von mir mit eigenen Augen wahrgenommene Breitheit zu relativieren, aber ich will mir nicht nachsagen lassen, ich sei nicht offen.
Ich fange einmal an:
Das Elvisbild, dass rein positiv ist, was wir jetzt mal als "rosarot" bezeichnen, ohne Euch ärgern zu wollen, einfach damit wir mal einen Namen dafür haben, läßt das nicht vieles außer Acht?
Elvis war ein einfacher Junge von seinem Ursprung her. Dann erlebt er diesen Streifen. Wie soll man das wegstecken? Nichts war mehr normal. Der Colonel und Elvis hatten eine strickte Arbeitsteilung: Elvis macht das künstlerische und der Colonel das Geschäftliche. Elvis vertraute dem Handeln des Colonel und es ging stetig bergauf, aber in den Sechzigern stand die Strategie des Colonel dem künstlerischen Werdegang im Weg. Trotzdem erfüllte Elvis die Verträge, aber es desillusionierte ihn. Die Verkaufszahlen waren rückläufig, nun waren die Beatles groß.
Dann kam er zurück, besser denn je 1968.
Hier hat er seine glücklichste Zeit kann man vermuten. Die Filmverträge sind überstanden und laufen aus, der Erfolg ist wieder da und Las Vegas steht vor der Tür. Er geht nach Memphis und nimmt sehr schöne Lieder auf. Er sieht blendent aus.
In Las Vegas fegt er alle weg. Er ist sensationell. Elvis ist top.
Dann passiert etwas, man kann es spüren, Elvis verändert sich drastisch. Er beginnt sehr viel zu arbeiten die Touren kommen hinzu. Elvis wirkt auf den Bildern von On Tour schon ganz anders, als auf denen von TTWII.
Ich kann es schwer beschreiben, aber die meisten von "meiner" Fraktion nehmen das auch wahr und zwar völlig ohne Absprachen. Er ist immernoch atemberaubend und sensationell, aber man spürt es ihm an, etwas stimmt nicht.
Dieser Trend setzt sich fort. Bei Aloha from Hawaii ist er stimmlich genial und er wirkt so überdimensional, ich sehe das gerne, großes Kino, es gab nie einen größeren Entertainer auf dieser Welt...aber er ist abwesender, benommener, zurückgenommener und gebremster als zuvor. Das kannn man sehen und spüren. Ihr nicht?
Danach wird es immer schlimmer, Elvis löst sich auf. Ihm plazen die Hosen, er verschwindet von der Bühne will nicht wiedere zurück, vergisst seine Texte, redet lange teils wirre Monologe, seine ganze Performance wird immer schlechter. Weil er Herzkrank ist?
Beim CBS Special sieht er schrecklich aus. Ich leide tausend Qualen wenn ich ihn sehe. Ich könnte weinen und gleichzeitig rührt er mich, wenn ich dieses schelmenhafte Lächeln durchblitzen sehe, wie es der Reverend in seinem Avatar zeigt. Er ist immernoch "mein" geliebter Elvis. Aber er tut mir so leid.
Dies ist meine Wahrnehmung von Elvis. Wie und wo seht ihr es anders und wie interpretiert ihr diese Sachen?


, war er nicht schon vor der Tennung drepessiv ? Er kam mit dem Ruhm, dem Erfolg nicht zurecht, und er war auch körperlich krank, es konnten- rein Gesundheitlich- nicht alles Medikamente gestichen werden.
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