um den "vaterschaftsklagen"-thread nicht noch weiter off topic zu führen, mach ich hier weiter.
warum mich die saubermänner vom schlage praytomes oder des reverend (kein zufall, dass sie sich alle "religiöse" pseudonyme ausgesucht haben) so nerven: sie möchten gern elvis auf ihr eigenes verlogenes saubermann-niveau reduzieren, um ihn sich als zweidimensionalen posterboy zu erhalten. aber das leben ist nunmal nicht so flach wie der intellekt so mancher elvisfans. da gibt's tragödien und versuchungen en masse.
bob dylan hat mal gesungen:
"i'm hanging in the balance of reality of man
...
i gaze into the doorway of temptation's angry flame
and everytime i pass that way i always hear my name"
sowas ist einem spießbürgerlichen saubermann natürlich fremd, aber elvis kannte diesen "very human struggle", wie es jerry schilling gleich am anfang seines buches nennt.
das faszinierende an elvis (abgesehen von seiner musik) ist für mich, mit welcher intensität er diesen "human struggle" und sein ganzes leben geführt hat. das interessiert mich nicht, weil ich mich an seiner vermeintlichen kaputtheit in den letzten jahren begeilen will, sondern weil man da was fürs eigene leben lernen kann.
was ich an elvis als person so mag, ist eben gerade seine humanität, und dazu gehören auch die schattenseiten.
die saubermänner hätten am liebsten, dass die ganze welt aus saubermännern besteht, drum leugnen sie das offensichtliche und kriminalisieren diejenigen, die die wahrheit ungeniert aussprechen (stichwort "ganoven" und drogensüchtige).
warum mich die saubermänner vom schlage praytomes oder des reverend (kein zufall, dass sie sich alle "religiöse" pseudonyme ausgesucht haben) so nerven: sie möchten gern elvis auf ihr eigenes verlogenes saubermann-niveau reduzieren, um ihn sich als zweidimensionalen posterboy zu erhalten. aber das leben ist nunmal nicht so flach wie der intellekt so mancher elvisfans. da gibt's tragödien und versuchungen en masse.
bob dylan hat mal gesungen:
"i'm hanging in the balance of reality of man
...
i gaze into the doorway of temptation's angry flame
and everytime i pass that way i always hear my name"
sowas ist einem spießbürgerlichen saubermann natürlich fremd, aber elvis kannte diesen "very human struggle", wie es jerry schilling gleich am anfang seines buches nennt.
das faszinierende an elvis (abgesehen von seiner musik) ist für mich, mit welcher intensität er diesen "human struggle" und sein ganzes leben geführt hat. das interessiert mich nicht, weil ich mich an seiner vermeintlichen kaputtheit in den letzten jahren begeilen will, sondern weil man da was fürs eigene leben lernen kann.
was ich an elvis als person so mag, ist eben gerade seine humanität, und dazu gehören auch die schattenseiten.
die saubermänner hätten am liebsten, dass die ganze welt aus saubermännern besteht, drum leugnen sie das offensichtliche und kriminalisieren diejenigen, die die wahrheit ungeniert aussprechen (stichwort "ganoven" und drogensüchtige).


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