Elvis & The Colonel 2017

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  • Digger
    Foren-Profi

    • 01.01.2006
    • 471

    #1

    Elvis & The Colonel 2017


    ELVIS & THE COLONEL

    19. APRIL 2017.

    ISBN: 1545259240Das
    200 Seiten
    "Elvis & The Colonel"
    von*Darrin Lee Memmer
    Erschien am 15.03.2017

    "Elvis & The Colonel" by Darrin Lee Memmer is an A4 format, 200-page project dedicated to EIN honorary president and Aussie superfan Mr. Nigel Patterson. This soft cover features groundbreaking content from the Colonel's "For The Record" interview with 2 astute, take-no-prisoners criminal investigators (Mr. E.L. Hutchinson, Jr. and Mr. David N. McGriff) from the Shelby County District Attorney General's Office. Rest assured that this is no whitewash or rose-colored approach to biography; nah, just the most contemporaneously-rich, fair-minded & engaging collection of material about Colonel Parker to be assembled in one place.

    So, for the 1st time in your life, you have an opportunity to soak up a tsunami of never-before-published quotes by notable figures including Mac Davis, bodyguard Sam Thompson, Billy Goldenberg, John Hartmann, Hal Blaine, "Bones" Howe, John Wilkinson, Grelun Landon, two-time beautiful co-star Yvonne "Batgirl" Craig, NBC-TV Special visionary Steve Binder, Minnie Pearl, Sam Katzman, Ron Jacobs, bodyguard Red West, Jerry Schilling, Joe Pasternak, Las Vegas Hilton VP Henri Lewin, Freddy Beinstock, songwriter Jerry Leiber, Joe Guercio orchestra member/tour conductor Marty Harrell, CMA President Jo Walker, Hubert Long, Johnny Rivers, Pete Johnson, Bill "The Incredible Hulk" Bixby, and, of course, The Chief Potentate.

    "General de Gaulle and The Colonel," as told by SINGER presents ELVIS producer/director Steve Binder. The Colonel tells this fantastic story. He used to get calls from all over about Elvis performing for troops. And he gets a long-distance phone call from General de Gaulle, who has an interpreter on the line. Then, de Gaulle's interpreter says: "The general would like Elvis to perform for the French army."

    The Colonel says, "you got it. But there is only one thing." He said, "I have to charge General de Gaulle the exact same amount of money to perform for the French army, as I would charge President Eisenhower to have Elvis perform for the American army." De Gaulle's interpreter tells de Gaulle, and then says, "the general would like to know how much?" And the Colonel says, "three hundred and fifty-thousand dollars ($350,000)," ...The Colonel hears de Gaulle say, in English: "That's A LOT of f*ckin' money!"

    Two Highlights: 1. Uncovered! The "I do drugs" quote attributed to Elvis (via Colonel) - is erroneous. Col. Parker's actual words to the criminal investigators:(Quoting EP) "I don't. I don't do drugs. I don't. I don't tell you what to do with your personal life. I don't interfere with it. I don't want you to get involved with my personal life. Colonel, no disrespect..." 1a. So, sadly for 25+ years, superfans like Geoffrey McDonnell have been led astray. 2. The most comprehensive presentation of The Guardian ad Litem's Amended Report (Blanchard E. Tual vs. Colonel Thomas A. Parker) & The RCA "Masters Buy-Out" to appear in a biography.

    OSCAR DAVIS: He is a very demanding man, but a very hard worker. Colonel Parker can read you like a book as you stand and talk with him. He is very astute. A tremendous businessman. If I had to select anyone in this amusement field - and I've been through it from 1912 on up - I would select him to make deals. I don't think anyone has bested him on a deal.

    DJ FONTANA: The guy was a very smart man. In fact, I'd call him - to me, he is a genius. Because he doesn't miss a trick. He does everything right. He was always around, somewhere. You'd never know where he was gonna be. The Colonel was always there. He kept the whole thing rollin'.

    HENRI LEWIN: A gentleman. We [The Hilton Hotel] have the highest respect for him.

    MINNIE PEARL: Colonel Parker is the most fearless business personality of anybody in the world. Nothing fazes him. He is dauntless. An inscrutable man.

    CHARLIE GREENE: The Colonel is an elephant among fleas of the business. The king of the jungle."

    Quelle: CreateSpace.Com/ Amazon.de/ECB.de

    *
    Zuletzt geändert von Digger; 19.04.2017, 12:01

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. -Oscar Wilde-
  • Digger
    Foren-Profi

    • 01.01.2006
    • 471

    #2
    Bestellt !

    Scheint endlich einmal ein Buch zu sein, dass den Jahrhundert Manager ins rechte Licht rücken wird. Wahnsinn wieviel Zeugen darin zu Wort kommen. Und vorallem Größen die kein Interesse dahin hätten etwas geschönt oder verfälscht darstellen zu wollen.
    Freu mich drauf... und für 19€ bei Amazon.de derzeit ein echt fairer Preis. Hammer !!!!!

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. -Oscar Wilde-

    Kommentar

    • Tafka S.
      Posting-Legende

      • 22.06.2005
      • 9755

      #3
      Zitat von Digger
      Scheint endlich einmal ein Buch zu sein, dass den Jahrhundert Manager ins rechte Licht rücken wird.
      Da hast Du Dich wohl geirrt, Digger; das Buch handelt doch garnicht von Brian Ebstein.

      Wahnsinn wieviel Zeugen darin zu Wort kommen. Und vorallem Größen die kein Interesse dahin hätten etwas geschönt oder verfälscht darstellen zu wollen.
      Freu mich drauf... und für 19€ bei Amazon.de derzeit ein echt fairer Preis. Hammer !!!!!
      Warten wir ab, bis die ersten Leser-Meinungen eintrudeln....

      Kommentar

      • honeybee
        Board-Legende

        • 29.01.2017
        • 11757

        #4
        Zitat von Tafka S.
        Warten wir ab, bis die ersten Leser-Meinungen eintrudeln....
        Jetzt nicht die Vorfreude schmälern

        Bestimmt schreibt Digger später mal was zu dem Buch, oder?
        Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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        • Digger
          Foren-Profi

          • 01.01.2006
          • 471

          #5
          Zitat von Mrs. Pres
          Jetzt nicht die Vorfreude schmälern

          Bestimmt schreibt Digger später mal was zu dem Buch, oder?
          Werde es verschlingen wenn es eingetroffen ist und dann gerne berichten.

          Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. -Oscar Wilde-

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          • oliver
            Gehört zum Inventar

            • 02.08.2004
            • 2057

            #6
            Jahrhundert Manager halte ich für stark übertrieben.

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            • Digger
              Foren-Profi

              • 01.01.2006
              • 471

              #7
              Zitat von Tafka S.
              Da hast Du Dich wohl geirrt, Digger; das Buch handelt doch garnicht von Brian Ebstein.
              Warten wir ab, bis die ersten Leser-Meinungen eintrudeln....
              Da musst Du nicht warten...
              Das Buch wird - wenn es Parker nicht zerreißen sondern wirklich erstmals positiv darstellen sollte - mehrheitlich von den Elvis Fans nieder geredet werden.
              Die meisten Elvis-Fans prahlen zwar stets gerne mit den Rekorden ihres Kings und heben bei jeder Gelegenheit Elvis' kommerzielle Erfolge hervor, dass er am meisten von allen Sängern verkauft hat, der höchstbezahlte Schauspieler Hollywoods war und die höchsten Konzertgagen kassiert hat, die meisten Nummer 1 Hits und Golden Platten hatte, "Second to no one" war etc...-und werfen dann aber gern im nächsten Satz stets Colonel Parker vor die kommerzielle Ausbeutung von Elvis herbei geführt tu haben.
              Total irre....
              Sie bemerken am Ende nicht mal den Widerspruch.
              Alles was der Fan sich noch gerne gewünscht hätte von unserem Mann wirft man gerne Parker vor, dass dieser Elvis hätte drängen sollen dies oder das zu tun usw. Merken garnicht dass sie damit zeitgleich ihren King wie einen kleinen dummen Jungen darstellen.
              Ein King macht nun mal keine Fehler. Was an seinem Werk (Musik/Film-/Shows) aus Fansicht hätte anders laufen müssen wird Parker vorgeworfen, an seiner privaten Tragödie ist Cilla Schuld....
              Zuletzt geändert von Digger; 19.04.2017, 12:39

              Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. -Oscar Wilde-

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              • Tafka S.
                Posting-Legende

                • 22.06.2005
                • 9755

                #8
                oliver:
                Jahrhundert Manager halte ich für stark übertrieben.
                Naja, ich versteh Dich, Oliver.
                Doch im Grunde hat Digger schon nicht ganz unrecht.
                ELVIS wurde wahrscheinlich nur durch Parker in diesem Ausmaß möglich, also zu einem Jahrhundert-Künstler mit weltweitem Bekanntheitsgrad. Er stellte in kommerzieller Hinsicht die richtigen Weichen, in künstlerischer Hinsicht leider nicht, meine ich.
                Elvis war mit solchem Talent gesegnet, dass er es - sehr wahrscheinlich - auch mit jedem anderen Manager zu einem großen Star gebracht hätte, doch wir wissen nicht, ob ein anderer außer Parker so knallhart verhandelt hätte, seinen Schützling so bedingungslos nach vorne gebracht hätte. Für Elvis als Künstler war Parker mMn nicht der Richtige, doch Elvis zu einer Weltmarke mit Langzeitwert zu machen, war ganz sicher sein Verdienst.
                So gesehen kann man durchaus von einem Jahrhundertmanager sprechen, wenn man dabei den kommerziellen Aspekt in der Karriere Elvis Presleys vor Augen hat - und schließlich sind "Elvis und der Colonel" praktisch eine Einheit: Ohne einen Elvis wäre Parker vermutlich ein Manager unter vielen gewesen - und Elvis ohne Parker womöglich nicht ELVIS.
                Unterm Strich hat er den King reich und berühmt gemacht, das kann (oder besser muss) man ihm anrechnen. Dafür, dass dieser so talentierte Elvis Presley während seiner Karriere aber nicht in dem Maße sich weiter entwickelte, wie es seinen Fähigkeiten entsprochen hätte, ist Parker auch verantwortlich. Gewiss; Elvis hätte an dem Punkt, an dem er sich künstlerisch unzufrieden/unterfordert fühlte, einfach einen Ersatz-Manager verpflichten können, doch letzten Endes waren beide - Elvis Presley und Thomas Parker - treue Seelen, die einander nicht im Stich ließen. Auch dann nicht, als der Glanz vergangener Tage etwas zu verblassen begann. Auch das kann man, so man will, Parker zugute halten, denn er hätte es vermutlich besser verschmerzt, irgendwann Mitte der Siebziger ohne Elvis weiter zu machen als Elvis ohne Parker.

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                • Gast

                  #9
                  Der hieß Brian Epstein, lieber Tafka.

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                  • honeybee
                    Board-Legende

                    • 29.01.2017
                    • 11757

                    #10
                    Steve Binder hat gesagt, dass Elvis in den Hollywood-Jahren in der Bedeutungslosigkeit versunken wäre - wäre da nicht Parker gewesen.

                    Auch wurde von einigen geäußert, dass es damals niemanden außer Parker, gegeben habe, der diese Größe "Elvis" hätte managen können. Ich empfinde die Beziehung als Hassliebe. Sie konnten nicht mit-aber auch nicht ohne einander.
                    Zuletzt geändert von honeybee; 19.04.2017, 13:53
                    Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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                    • Tafka S.
                      Posting-Legende

                      • 22.06.2005
                      • 9755

                      #11
                      Zitat von Glen D.
                      Der hieß Brian Epstein, lieber Tafka.
                      Alles klar.
                      Muss wohl daran gelegen haben, dass zeitgleich "Theater" von der Katja im Radio lief....



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                      • Digger
                        Foren-Profi

                        • 01.01.2006
                        • 471

                        #12
                        Zitat von Mrs. Pres
                        Steve Binder hat gesagt, dass Elvis in den Hollywood-Jahren in der Bedeutungslosigkeit versunken wäre - wäre da nicht Parker gewesen.
                        Elvis war bequem. Er "bewegte" sich oftmals nur wenn er musste.
                        Hätte Parker ihm nicht ein paar Feuer unterm Hintern gemacht....

                        Ich meine da gibt es doch Dutzende Beispiele
                        - Elvis hat sich von Red West in den 60s die zur Verfügung stehenden Movie Songs "vorsortieren " und auswählen lassen ...Hallo? Macht man das? Für mich ein Unding
                        -schon Mitte der 60s hatte er wie später in 76 kein Bock auf Studio und ließ West die Musik vorproduzieren .
                        - Mitte der 60s erschien er schon Übergewicht am Hollywood Set. RCA babbte aufs Frankie LP Cover ein Girl Happy Bild usw
                        - die geplatzte Session 67
                        - die Lustlosigkeit ab 73 ins Studio zu gehen und das runtersingen in 1,2,3 Takes

                        Auch Sachen die er ausschlug als der Tiger ihn fragte ob er in seine TV Show kommt, er würde ihn sogar exklusiv für eine einladen was der King abwiegelte mit der Antwort "hey ich hatte 68 meine eigene Show da kann ich nun nicht mehr nur Gast sein"

                        Usw.
                        Der Manager k a n n viel aber nicht die Kreativität und Lust seines Schützlings diesen einprügeln. Wo kein Bock vorhanden ist kann man auch nichts erzwingen.

                        Als er das 77er Special aushandelte dachte Parker sicher nun wird sich der Herr mal wieder in Shape bringen wie er es 68 und 73 schon tat...aber nix wars:traurig:

                        Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. -Oscar Wilde-

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                        • Tafka S.
                          Posting-Legende

                          • 22.06.2005
                          • 9755

                          #13
                          Da hast Du fraglos ein paar gute Beispiele ausgewählt.

                          Bezüglich der TV-Shows (also Elvis als Gast) frage ich mich bis heute, warum er da nicht in einige der damals angesagten Talk Shows gegangen ist, denn bis heute kann so ein unterhaltsames Geplaudere mit anderen prominenten Persönlichkeiten der eigenen Karriere durchaus einen Anschub geben, wenigstens aber die Beliebtheit steigern. Gerade Elvis, der ja bekannt war für seinen Humor, hätte zudem so manche öde TV Show mit seinem Charisma aufgewertet, und vor allem in den Zeiten, wo er nicht mehr die Charts anführte, hätte es ihm sicher gut getan, durch unterhaltsame Fernseh-Gastauftritte (ob nun mit oder ohne Gesangseinlage) das Interesse an ihm neu zu entfachen bzw. wiederzubeleben. Praktisch alle Künstlerkollegen haben sowas gemacht, nur eben Elvis nicht.
                          Schwer zu sagen, ob das wirklich Elvis' eigene Sichtweise war (also das Ablehnen, weil er selbst nicht der Host war), oder ob ihm da sein Manager eingeredet hat, dass Elvis dies nicht nötig hätte. Das Film-Projekt mit der Streisand ist da ein gutes Beispiel: da wollte Elvis sich - nachvollziehbarerweise - im ernsten Schauspielfach beweisen, doch sehr wahrscheinlich kamen die Gegenargumente vom Manager, dem es dann wohl gelungen ist, Elvis die Idee wieder auszureden.
                          Auch beim (leidigen) Thema der Welttournee wurde Elvis' Wille, dies zu tun, aus mehrerlei Mündern überliefert, doch bekanntlich geschah nichts Handfestes in dieser Richtung, bis Elvis' Uhr schließlich abgelaufen war. :traurig:
                          Ich weiß natürlich nichts Genaues, doch für mich liegt auf der Hand, dass Elvis manchmal das Richtige wollte, sich gegenüber seinem Manager aber nicht durchzusetzen vermochte (oder wollte).

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                          • honeybee
                            Board-Legende

                            • 29.01.2017
                            • 11757

                            #14
                            Elvis hat vieles nicht gemacht, was Kollegen taten.
                            Vielleicht macht das ja auch u.a. seine Einzigartigkeit aus und er hat sich, zumindest aus heutiger Sicht, von dem Star-Angebot abgehoben. Wenn ich heute lese, dass er sich aus dem Hollywood-Treiben weitestgehend heraus gehalten hat, macht ihn das allenfalls noch interessanter.
                            Was damals gewesen wäre wenn.... keine Ahnung
                            Would you sign me an autograph? - Sure, Honey!

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                            • Digger
                              Foren-Profi

                              • 01.01.2006
                              • 471

                              #15
                              Zitat von Tafka S.
                              Da hast Du fraglos ein paar gute Beispiele ausgewählt.

                              Bezüglich der TV-Shows (also Elvis als Gast) frage ich mich bis heute, warum er da nicht in einige der damals angesagten Talk Shows gegangen ist, denn bis heute kann so ein unterhaltsames Geplaudere mit anderen prominenten Persönlichkeiten der eigenen Karriere durchaus einen Anschub geben, wenigstens aber die Beliebtheit steigern. Gerade Elvis, der ja bekannt war für seinen Humor, hätte zudem so manche öde TV Show mit seinem Charisma aufgewertet, und vor allem in den Zeiten, wo er nicht mehr die Charts anführte, hätte es ihm sicher gut getan, durch unterhaltsame Fernseh-Gastauftritte (ob nun mit oder ohne Gesangseinlage) das Interesse an ihm neu zu entfachen bzw. wiederzubeleben. Praktisch alle Künstlerkollegen haben sowas gemacht, nur eben Elvis nicht.
                              Schwer zu sagen, ob das wirklich Elvis' eigene Sichtweise war (also das Ablehnen, weil er selbst nicht der Host war), oder ob ihm da sein Manager eingeredet hat, dass Elvis dies nicht nötig hätte. Das Film-Projekt mit der Streisand ist da ein gutes Beispiel: da wollte Elvis sich - nachvollziehbarerweise - im ernsten Schauspielfach beweisen, doch sehr wahrscheinlich kamen die Gegenargumente vom Manager, dem es dann wohl gelungen ist, Elvis die Idee wieder auszureden.
                              Auch beim (leidigen) Thema der Welttournee wurde Elvis' Wille, dies zu tun, aus mehrerlei Mündern überliefert, doch bekanntlich geschah nichts Handfestes in dieser Richtung, bis Elvis' Uhr schließlich abgelaufen war. :traurig:
                              Ich weiß natürlich nichts Genaues, doch für mich liegt auf der Hand, dass Elvis manchmal das Richtige wollte, sich gegenüber seinem Manager aber nicht durchzusetzen vermochte (oder wollte).
                              Da machst Du es Dir zu einfach.
                              Habe gerade letztens eine Doku über Streisand gesehen und da kam zu Tage , dass sie was das Projekt "A Star Is Born" anging voll der Kontrollfreak gewesen sein soll. Alles Bis ins Kleinste bestimmen wollte, sie Kristofferson durch Elvis ersetzen wollte.
                              Da darf man sich sicher sein dass dies sicher auch ein Colonel wusste und dann noch die Story (abgehalfterter Star usw)...
                              Dass Parker ihm die Nachteile zu Recht dargelegt hat klar....aber wenn der King etwas wirklich wollte t a t er es auch. Stellst Presley wie ein kleines Colonel-Bübchen hin der sich nicht traute was zu sagen/machen....

                              Welttournee :
                              Hätte mich schon mal interessiert w i e er dann z.B in Europa (als jedes Land noch seine eigenen Grenzen hatte) an seine Hunderte Pillen gekommen wäre oder wenn er hier im Hotelzimmer rumgeballert hätte, wäre das sicher nicht so einfach wie in den USA unter den Tisch zu kehren gewesen... ?
                              Zuletzt geändert von Digger; 19.04.2017, 17:22

                              Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. -Oscar Wilde-

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