The Wonder Of You: Elvis Presley With The Royal Philharmonic Orchestra
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UK-Album-Chart aktuell (Chartwoche 4.- 10.11.2016) + Umsatz
01 (Neu) James Arthur - BACK FROM THE EDGE (40.906 Einheiten)
02 (01) Elvis Presley - THE WONDER OF YOU (35.456)
03 (02) Michael Bublé - NOBODY BUT ME (25.350)
04 (Neu) The Courteeners - MAPPING THE RENDEZVOUS (24.792)
05 (Neu) Madness - CAN'T TOUCH US NOW (20.186)
50 (48) Elvis Presley - IF I CAN DREAM (ca. 1.900)
91 (Neu) Elvis Presley - THE PLATINUM COLLECTION
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UK > GOLD-Award
Da der King und Philharmoniker sich nicht an meine Durchschnittsrechnung hielten, so keine mindestens 5.600 Einheiten von THE WONDER OF YOU pro Tag in abgeschlossener Wertungswoche (28.10. - 3.11.16) absetzen konnten, fehlen der Wertung zum GOLD-Award (100.000) mit offiziellem Ende der zweiten Woche ein paar verkaufte CDs. Das sollte sich aber schon mit heutigem Vormittag erledigt haben....Bei schon erfolgter Zertifizierung des Award-Status SILBER (60.000) per 28. Oktober 2016 wäre bei so mindestens gleichbleibenden Umsätzen von durchschnittlich 5.600 Einheiten pro Tag die Marke 100.000 mit Ende aktueller Wertungswoche (Donnerstag 3. November) und somit dann der Status GOLD erreicht.
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#3 in Australien
Wie schon von Neuseeland vermeldet, kann sich Elvis' THE WONDER OF YOU mit (auch hier) zweiter Chartwoche (7.- 13. November) positionstechnisch verbessern, steigt so von noch aktuell Platz 4 auf dann #3.
ARIA Australian Top 50
Noch immer vor dem 'King' liegend, Bublés NOBODY NOT ME, während sich Lady Gaga (Vorwoche #2) mit JOANNE nun per Rang 6 hinter THE WONDER OF YOU einreiht. Weiter ungeschlagen und so die nunmehr dritte Woche auf Platz 1: THE SECRET DAUGHTER, Soundtrack einer ab Anfang Oktober in Australien ausgestrahlen TV-Serie.
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In den vergangenen Tagen habe ich die Songs von "The Wonder Of You" durchgehört (das Internet macht's möglich) und kann leider nur konstatieren: Für mich ganz schrecklich, eine einzige Verhunzung der Originalaufnahmen Elvis Presleys, die zum Teil bereits in ihrem Urzustand mit einem gewissen Schmalz (nicht schlecht gemeint) ausgestattet sind. Mir tut's da in der Seele weh.
Da hilft es auch nichts, wenn eine Priscilla Presley im deutschen TV verlautbart, wie toll das alles ihrem Exgatten gefallen hätte.
Nun, der sogenannte King ist seit nahezu vier Jahrzehnten tot und somit nicht mehr befragbar, ob er denn echt damit einverstanden wäre, was man aus seiner Musik macht.- Übersetzen
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Ein subjektiver Eindruck, akzeptiert.
An sich jedoch ist dieses Projekt für Sony ein riesen Erfolg. Die weltweiten Chartpositionen bestätigen das. Ich schrieb es schon einmal irgendwo: Wenn wir möchten, dass es von Elvis ("pur") weiterhin schöne Veröffentlichungen geben soll, dann muss Sony als Weltkonzern auch kommerziell etwas davon haben. Eine "That's The Way It Is" Box, in der Aufmachung und dem Umfang, wie wir sie vorliegen haben, ist eine tolle Sache, aber wird sich nicht wirklich rechnen. Dazu braucht man Produkte für den "allgemeinen Markt", die auch von Leuten gekauft werden, die mit Elvis (noch) gar nichts am Hut haben und so etwas "im Vorbeigehen" mitnehmen.
Für diesen Zweck (und meiner Meinung nach überhaupt) ist das Album sehr schön geworden. Allein die Klarheit von Elvis' Stimme ist mir sofort aufgefallen und die habe ich so noch fast nirgendwo gehört.
Wenn man Elvis-"Purist" ist und keine Veränderungen und neue Mixe akzeptiert, muss man z.B. auch die "Guitar Man Sessions" von Felton Jarvis im Jahre 1981 ablehnen, da ebenfalls nach Elvis' Tod und ohne dessen Zustimmung entstanden.
Ich denke, wenn man respektvoll mit Elvis' Musik umgeht und das Ganze mit Maß und Ziel macht, dann ist gegen solche Remix- und Orchesterprojekte nichts einzuwenden.
Mir gefällt es und wahrscheinlich werde ich es mir 2017 auch live ansehen.- Übersetzen
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Mysti bringt es auf den Punkt. Genauso läuft es und über diese Neuauflagen kommt mit Sicherheit der ein oder andere neue Fan hinzu. Man sollte diese Produktionen nicht aus eingefleischter Fan Sicht sehen.Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
* Antoine De Saint-Exupéry *- Übersetzen
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Wenn es darum geht, ob mir persönlich etwas gefällt, ist ein "riesen Erfolg" nicht wirklich relevant, sag ich mal. Versteh mich aber nicht falsch, Misty.
In den 70er Jahren konnte Elvis mit seinen neuen Alben zwar keine "riesen Erfolge" mehr feiern (lassen wir das Nr.-1-Aloha-Doppelalbum mal außen vor), doch die Musik darauf gefällt mir sehr viel besser als eigentlich alle Film-Soundtracks der 60er Jahre, doch jene waren - wenigstens im Vergleich - riesen Erfolge.
YkwIm?!
Diese orchestralen Neuveröffentlichungen muss man wahrscheinlich erst einmal in Ruhe wirken lassen, wenn man sich überhaupt darauf einlassen will.
Was mich betrifft, so sind manche der Songs durchaus besser, als ich es vorab vermutet hätte. Manche sind sogar ausgesprochen wohlklingend (bspw. Love Me Tender) und wieder andere gefallen mir nicht wirklich.
Aber unterm Strich ist es wohl eine Frage des persönlichen Geschmacks - unabhängig davon, um es die Menschen um einen herum kaufen wie verrückt oder nicht.
Nehmen wir doch mal kurz meine Reportage-Reihe über Elvis und seine Motorräder. Ich selbst bin sehr stolz auf diese Materialsammlung, weil ich weiß, was ich da über Jahre für einen Aufwand betrieben habe, um ein Thema aufzuarbeiten, das zuvor noch keiner so detailliert angepackt hat. Dass die Resonanz darauf (oder auch auf andere Reports, die ich mit dem gleichen Fleiß erstellt habe) nicht so überschwänglich ausfiel, wie ich es mir gewünscht hätte (ergo kein "riesen Erfolg" war
), ändert im Grunde nichts daran, dass ich auf meine - in gewisser Weise - Pionierarbeit stolz bin...
So ähnlich sehe ich das auch bei der neuen "The Wonder Of You"-CD. Entscheidend ist das, was ich darauf höre, was mir davon gefällt oder nicht gefällt - der kommerzielle Erfolg spielt da nicht wirklich eine Rolle.
Oder anders gefragt: gefiel Dir damals dieser "Schnappi"-Song von dem kleinen Mädchen gleich viel besser, als Du hörtest, er war in den Charts auf Nr. 1?
Zuletzt geändert von Tafka S.; 08.11.2016, 15:14- Übersetzen
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Das ist natürlich richtig, Glen, doch ich bezog mich auf den gängigen Pop-Bereich, denn der zählt für sehr viele Musikhörer.
Für die Sparten-Charts interessieren sich doch vor allem Fans und/oder Freaks wie wir, meinst Du nicht?!
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Nochmal: Es geht nicht darum, ob es mir gefällt oder der inzwischen relativ kleinen Schar der bekennenden Elvisfans gefällt. Man muss das ganz nüchtern sehen, wie ein Konzern wie Sony so etwas angeht: Irgendwann war eine Idee da: Elvis mit Orchesteruntermalung. Das scheint gerade in zu sein, denn mehrere (noch lebende) Künstler haben bereits mit dem Royal Philharmonic Orchestra in den Abbey Road Studios aufgenommen (deutschsprachig fallen mir gerade spontan Udo Lindenberg und eben Helene Fischer
ein - vielleicht kam so der Kontakt zustande ...
).
Dann gibt es selbstverständlich Experten, die ein solches Projekt bis ins Detail auf Machbarkeit, Aufwand, Kosten und v.a. Erfolgsaussichten prüfen. Wenn das alles positiv ausfällt, wird es gemacht. Wie man sieht, hatte man recht.
Die "hardcore" Elvisfans sind hier nicht die Hauptzielgruppe und somit ist deren Meinung dazu ziemlich irrelevant. Was nicht ausschließt, dass es doch dem ein oder anderen gefällt (mir z.B.). Vielleicht ist es auch gar nicht als langfristiges Erfolgsprojekt gedacht. Wenn es sich 3 Jahre lang gut verkauft, sind vielleicht die Erwartungen schon erfüllt und die Restbestände werden bei Lidl für 3,99 Euro verramscht.- Übersetzen
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Doch, Misty; bei Musik geht es immer ums Gefallen.
Nochmal: manchmal muss man sich in Musik erst "einhören", bevor man feststellt, dass sie einem doch ziemlich gut gefällt. Das würde auch erklären, warum die Zahl derer, die inzwischen Gefallen an den Orchester-CDs finden, mit der Zeit größer wird......oder der inzwischen relativ kleinen Schar der bekennenden Elvisfans gefällt.
Kunst und nüchtern verträgt sich mMn nicht, Misty. Kunst lebt und atmet, während ein Konzern ganz pragmatisch vorgeht: ein Produkt möglichst kostengünstig herstellen (am besten irgendwo in der sog. Dritten Welt, wo die Lohnkosten kaum ins Gewicht fallen) und mit dem größtmöglichen Gewinn möglichst in großen Stückzahlen verkaufen! Das einzige, was dabei (schwer) atmet, ist der Produktionsarbeiter in Dehli o.w.a.i.Man muss das ganz nüchtern sehen, wie ein Konzern wie Sony so etwas angeht:
Selbstredend habe ich das etwas zu drastisch skizziert, doch so veranschaulicht man in aller Regel am besten...
Ja, ganz genau. Vermutlich hast Du den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf getroffen!Irgendwann war eine Idee da: Elvis mit Orchesteruntermalung. Das scheint gerade in zu sein, denn mehrere (noch lebende) Künstler haben bereits mit dem Royal Philharmonic Orchestra in den Abbey Road Studios aufgenommen (deutschsprachig fallen mir gerade spontan Udo Lindenberg und eben Helene Fischer
ein - vielleicht kam so der Kontakt zustande ...
).

Okay, scheint nicht unlogisch.Dann gibt es selbstverständlich Experten, die ein solches Projekt bis ins Detail auf Machbarkeit, Aufwand, Kosten und v.a. Erfolgsaussichten prüfen. Wenn das alles positiv ausfällt, wird es gemacht. Wie man sieht, hatte man recht.
Ich glaube, da irrst Du, Misty.Die "hardcore" Elvisfans sind hier nicht die Hauptzielgruppe und somit ist deren Meinung dazu ziemlich irrelevant.
Wen will man wohl mit einem 99,9-prozentigen Elvis-Album ansprechen? Beatles-Fans?
Justin Timberlake-Fans?
Metal-Fans?
Helene Fischer-Fans? (weil sie zu 0,1 % ihren Anteil daran hat?)
Ja, DU bist es, der angesprochen ist, auch ich, auch Glen und alle Anderen hier, die von sich behaupten, Elvis-Fans zu sein.
An sie richtet sich dieses (und das vorherige) Orchester-Album.
Und natürlich an die Fans der Königlichen Philharmoniker, das versteht sich von selbst.
Ja, mir teilweise auch (Memories z.B. finde ich sehr, sehr schön), aber leider - das sagte ich schon irgendwo - kommen mir persönlich die Philharmoniker etwas zu kurz. Ich hätte sie gern noch etwas dominanter gehabt hier und da, aber mich fragte niemand.Was nicht ausschließt, dass es doch dem ein oder anderen gefällt (mir z.B.).
Mit wievielen Orchester-CDs hast Du denn insgeheim gerechnet, Misty?Vielleicht ist es auch gar nicht als langfristiges Erfolgsprojekt gedacht. Wenn es sich 3 Jahre lang gut verkauft, sind vielleicht die Erwartungen schon erfüllt und die Restbestände werden bei Lidl für 3,99 Euro verramscht.
Jedes Jahr eine weitere?

Ich denke, das war einfach ein Experiment, und weil das erste Dingens in großer Zahl über die Ladentische wanderte, hat man halt gedacht, man melkt die Kuh, bis das Euter leer ist....
Vielleicht gibt es noch eine dritte, aber dann hat sich das Konzept auch langsam abgenutzt, meine ich.
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